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      Nr.
147 / 2. Juni 2009           

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                             Die Schlagzeilen
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Leuthard will BVG-Mindestzins senken

Mit Blick auf ein mögliches 3. Konjunkturpaket erwägt Wirtschaftsministerin Doris Leuthard eine Senkung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge BVG auf Null. Der "SonntagsZeitung" sagte Leuthard, nun stehe gerade die Stützung der Kaufkraft im Vordergrund.  
104146_1_Martin_Janssen_defaultFormatImage_1.1295486.jpg Die 2. Säule wird ausgehöhlt

Prof. Martin Janssen wiederholt im Beobachter seine schon früher geäusserte These, dass die von den Pensionskassen ausgerichteten Renten finanziell nicht nachhaltig sind.  

Kantonale Aufsicht zu den neuen Teilliquidationsbestimmungen

Die Konferenz der kant. Aufsichtsämter hat mitgeteilt, wie sie die neuen Vorschriften umzusetzen gedenkt. Aus dem Communiqué wird deutlich: man hat derzeit andere Sorgen. 

 


In the long run

Die aktuellen Meldungen machen deutlich: wir haben in der Beruflichen Vorsorge ein kurzfristiges Problem, nämlich wie die Unterdeckung überwunden werden kann und ein langfristiges, wie der Leistungsanspruch mit den fundamentalen Gegebenheiten des Kapitalmarkts in Übereinstimmung zu bringen ist. Beides bereitet derzeit gleichermassen Kopfzerbrechen. Martin Janssen weist seit geraumer Zeit auf die finanzielle Überforderung der Kassen aufgrund der gesetzlichen Parameter und warnt eindringlich vor einer "Aushöhlung der Kassen". Bemerkenswerterweise hat jetzt der Beobachter seine Thesen aufgegriffen und auf Basis der neusten Swisscanto-Zahlen die beunruhigenden Konsequenzen der letzten Jahren mit ihrer tiefen Performance dargestellt. Noch bemerkenswerter aber auch folgerichtig ist, dass der Beobachter das Referendum gegen die Anpassung des Umwandlungssatzes nicht unterstützt und den Mut aufbringt, die unangenehmen Tatsachen auf den Punkt zu bringen. Diese Anpassung ist ein erster und notwendiger Schritt in die richtige Richtung und gleichzeitig der Lackmustest für unsere Demokratie, nämlich für ihre Fähigkeit, sich den Realitäten zu stellen, auch wenn es wehtut.

Peter Wirth E-Mail

 

L’Illustré: Aldo Ferrari - Pas touche au 2e pilier!

Les mauvais résultats des caisses de pensions entraînent des diminutions de rentes et le peuple en a marre. Il l’a fait savoir en signant massivement le référendum Non à la réduction du 2e pilier lancé par la gauche et Unia. Coup de gueule du syndicaliste Aldo Ferrari, secrétaire régional vaudois.

L’Illustré

Geneviève Brunet: Chute de tabous

image Attention: chute de tabous! Sur le chantier à venir du 2e pilier ils vont tomber de haut, assommant sur leur passage les doux rêveurs. La caisse de pension de Georg Fischer a brisé le premier en supprimant une compensation du renchérissement octroyée depuis moins de dix ans à quelque 700 de ses retraités. Pour l’heure, une indexation versée pendant plus de dix années et le montant nominal de la rente calculé à l’heure de la retraite restent des acquis protégés par la loi.

L’Hebdo

Luzerner Pensionskasse: Regierung will Kasse stabilisieren

image Nach einem Expertengutachten und der diesbezüglichen Forderung der Aufsichtsbehörden macht sich der Regierungsrat für die Behebung der Unterdeckung der LUPK stark, um die finanzielle Situation der Pensionskasse «baldmöglichst» zu stabilisieren. Ein rasches Handeln sei angebracht, da sich sonst die finanzielle Lage der LUPK weiter verschlechtern würde. Dazu soll eine Vorlage verabschiedet werden, zu der sich alle betroffenen und interessierten Kreise im Rahmen eines Vernehmlassungsverfahrens bis Ende Juli 2009 äussern können. Ende März 2009 lag  der Deckungsgrad bei 90,5%, wie es auf der Website der LUPK heisst.

Zisch

GF-Pensionskasse lässt Mietern zwei Jahre, um auszuziehen

Nachdem die Pensionskasse Georg Fischer, Eigentümerin eines sechsstöckigen Wohnhauses in Zürich Schwamendingen, am 2. Oktober 2008 allen Mietern des Wohnhauses an der Aprikosenstrasse 28 auf den Frühling 2009 hin gekündigt hatte, ist ein Rechtsstreit entbrannt. Das Haus sollte renoviert und die Wohnungen später zu höheren Priesen wieder vermietet werden. Nun hat sich die Pensionskasse mit den Mietern aus der Aprikosenstrasse 28 gütlich und aussergerichtlich geeinigt. Der geschlossene Vergleich sieht vor: Die Kündigungen werden um zwei Jahre bis zum 31. März 2011 aufgeschoben. Bis zu diesem Zeitpunkt, das haben die Mieter im Gegenzug zugesagt, werden sie sich eine neue Wohnung suchen und das Haus verlassen. Somit kann die Pensionskasse das Bauvorhaben, wenn auch verzögert, weiterverfolgen.

Schaffhauser Nachrichten

NZZ: Risiken der Bond-Anlagen von Pensionskassen

nzz Die Schweizer Pensionskassen legen die Vorsorgegelder der Versicherten zu fast 40% in Obligationen an. Die festverzinslichen Wertpapiere gelten zwar landläufig als sicher, bergen aber auch Verlustrisiken, worauf an einem Anlass der Obligationenkommission Schweiz hingewiesen wurde. Die NZZ hat am 22.5.09 darüber berichtet.

Unter den Obligationen-Arten sei das Verlustrisiko in der Vergangenheit wegen der längeren Duration und der  Zinsrisiken bei «Eidgenossen» tendenziell am höchsten gewesen, hiess es an dem Anlass gemäss NZZ. Angesichts der in der Finanzkrise erfolgten «Flucht in die Sicherheit» an den Finanzmärkten sehen viele Marktteilnehmer nun die Gefahr, dass sich eine «Staatsanleihen-Blase» gebildet haben könnte. Aufgrund ihrer sehr hohen Allokation in Obligationen könnten den Pensionskassen hier Verluste drohen.

Als weitere Entwicklung hat das Diversifikationspotenzial von Obligationen gegenüber Aktien seit 2005 deutlich abgenommen. Die Korrelation des Obligationen-Barometers Swiss-Bond-Index Gesamt gegenüber dem Swiss- Performance-Index (SPI) lag 2004 beispielsweise bei einem Wert von knapp 0,5 und ist im März dieses Jahres auf rund 0,1 angestiegen. Bei einer Korrelation von +1 sind zwei Investitionen in ihrer Wertentwicklung komplett gleichläufig; bei einer Korrelation von 1 hingegen völlig gegenläufig.

Fondsmanager sind zuversichtlich und investieren

Merrill Lynch Der Optimismus auf den Weltmärkten erreicht neue Höhen: Laut der von Merrill Lynch im Mai durchgeführten Umfrage unter Vermögensverwaltern sind sieben von zehn Investoren davon überzeugt, dass sich die Weltwirtschaft innerhalb der nächsten zwölf Monate erholen wird. Michael Hartnett, Co-Leiter der internationalen Investmentstrategie bei Banc of America Securities-Merrill Lynch Research, sagte: "Der Konsens hat sich von apokalyptisch pessimistisch hin zu widerwillig optimistisch verlagert. Es muss jedoch beachtet werden, dass bei der Mittelzuteilung Aktien immer noch untergewichtet werden, was darauf hinweist, dass sich die Idee eines neuen Bullenmarkts noch nicht durchgesetzt hat." Insgesamt nahmen 214 Fondsmanager, die eine Gesamtsumme von 561 Milliarden USD verwalten, an der weltweiten Umfrage vom 2. bis zum 8. April teil. Insgesamt 181 Manager, die 356 Milliarden USD verwalten, nahmen an den regionalen Umfragen teil. Die Umfrage wurde von Banc of America Securities - Merrill Lynch Research mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens TNS durchgeführt

fondstrends


Konferenz der BVG-Aufsichtsämter: Handhabung der neuen Teilliquidationsbestimmungen

kanton

Die Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden erläutert in einem Pressecommuniqué die empfohlene Handhabung der neuen Teilliquidationsbestimmungen, welche ohne Uebergangsfrist per 1.6.09 in Kraft treten. Die revidierte BVV2 führt zu einer Überprüfung der Teilliquidationsreglemente und in der Regel auch zu einer Anpassung, weil die Mitgabe der Schwankungsreserven auch bei Barabgeltung zwingend ist.  Angepasste Reglemente müssen erneut durch die Aufsichtsbehörde genehmigt werden (mit Verfügung).

Im Communiqué der Konferenz wird dazu festgehalten: “Aufgrund der ohnehin starken Arbeitsbelastung der Vorsorgeeinrichtungen wie auch der Aufsichtsbehörden infolge der Finanzmarktkrise wird derzeit keine Anpassungsfrist von Seiten der Aufsichtsbehörden her angeordnet. Vorbehalten bleiben aktuelle Teilliquidationen oder Spezialfälle aufgrund der entsprechenden Umstände. Wir empfehlen den Vorsorgeeinrichtungen aber, sich mit den geänderten Bestimmungen auseinander zu setzen und den Anpassungsbedarf ihrer Teilliquidationsreglemente zu prüfen und die erforderlichen Änderungen an die Hand zu nehmen.”

Pressecommuniqué der Konferenz


 

Helvetia: Positive Anlageperformance, 2,95% Zins im Obligatorium

image Die Helvetia Versicherungen weist im Kollektiv-Leben einen Betriebsgewinn in Höhe von 15.4 Millionen Franken aus. Im der Mindestquote (Legal Quote) unterstellten Geschäft wurden 99.2 Prozent und im übrigen Geschäft 90.2 Prozent der Erträge an die Versicherten zurückgeführt. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote wurde somit in allen Bereichen übertroffen. Im wirtschaftlich schwierigen Umfeld wurde eine Performance auf den Kapitalanlagen von netto 1.26 Prozent erwirtschaftet. Den aktiv Versicherten konnten Verzinsungen (reglementarische Verzinsung zuzüglich Zinsüberschüsse) von 2.95 Prozent im BVG-Obligatorium und 3.25 Prozent im Überobligatorium gutgeschrieben werden. Dazu trägt laut Darstellung der Helvetia vor allem die Bewirtschaftung des Überschussfonds bei. Dieser wird in guten Anlagejahren stärker gefüllt, damit auch in schlechteren Jahren Überschussbeteiligungen ausgeschüttet werden können.

Helvetia

 

Dokumentation zur IV-Zusatzfinanzierung

admin Am 27. September 2009 werden die Stimmbürger über die Zusatzfinanzierung für die IV abstimmen (,Bundesbeschluss über eine befristete Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung durch Anhebung der Mehrwertsteuersätze"). Anlässlich einer Medienkonferenz hat Bundesrat Pascal Couchepin den Standpunkt des Bundesrats erläutert. Die Dokumentation zur Vorlage ist auf der Website des BSV abrufbar.

Dokumentation

 

U.S. Insurer of Pensions Sees Flood of Red Ink

us The deficit at the federal agency that guarantees pensions for 44 million Americans tripled in the last six months to a record high, reaching $33.5 billion, largely as a result of surging bankruptcies among companies whose pensions it expects it will soon need to take over.

The agency, the Pension Benefit Guaranty Corporation, faced a shortfall of just $11 billion as of October. The combined effect of lower interest rates, losses on its investment portfolio and rising numbers of companies filing for bankruptcy produced the jump in its projected deficit, officials said Wednesday. Because the agency has $56 billion in assets — most of which is invested in Treasury bonds — it is not facing any prospect of default in the short term, officials said.

NYT

"Halb Österreich als Gefangene"

austria Der Gesetzgeber habe mit der Einführung der zweiten Säule im Pensionssystem, also den Pensionskassen, "halb Österreich zu Gefangenen gemacht," sagte Alfred Noll, Anwalt für die Pekabe, die Interessenvertretung für Pensionskassenmitglieder. Er will einen von 2600 Pekabe-Mitgliedern unterstützten Antrag beim  österreichischen Verfassungsgerichtshof einbringen. Dieser soll prüfen, ob das Eigentumsrecht verletzt wurde.

"Es gibt für Pensionskassenberechtigte in Österreich keine Möglichkeit, ihre Ansprüche zu sichern oder darüber zu disponieren," sagte Noll. Er sprach sogar von einer "Sittenwidrigkeit der Verträge", die die Unternehmen mit den Pensionskassen abschließen, von denen im Endeffekt jedoch die Mitglieder profitieren sollten. Diese haben nach österreichischem Recht keinen individuellen Zugriff auf die angesparten Mittel. "Die Berechtigten aus den Verträgen sind gezwungen, der Vernichtung und Entwertung ihres Pensionskapitals zuzusehen."

Wiener Zeitung

Veranstaltungen

  • 10. - 11. juin, Genève
    VPS Verlag
    Salon Prévoyance Professionelle Suisse.
    Site Internet

  • 17. juin, Genève
    Lusenti Partners
    Performer Konferenzen und Workshops
    Infrastruktur- und Immobilienanlagen.
    Website

  • 18. - 19. Juni, Kt. Waadt
    Konferenz der kant. BVG-Aufsichtsbehörden
    Generalversammlung

  • 19. Juni, Zürich
    Sustainability Forum, WWZ Uni Basel, St. Gallen Research Centre for Ageing
    Tagung: Wie sicher ist unsere Vorsorge? Auswirkungen der Finanzkrise auf das 3-Säulen-System.
    Website

  • 24. Juni, Bern
    AWP
    36. AWP-Tagung: Aktuelle Herausforderungen in der BV.
    Infos, Anmeldung

  • 25. Juni, Zürich
    Lusenti Partners
    Performer Konferenzen
    Infrastruktur- und Immobilienanlagen.
    Website

Ausbildung

  • 3. Juni, Luzern
    AND Communication
    PK-Rhetorik.
    Info

  • 5. / 12. Juni, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung für Stiftungsrat (Stufe 1).
    Infos

  • 17. Juni, Zürich
    Mercer
    Mercer BVG-Seminar 2009. Infos /
    Flyer

  • 18. Juni, Zürich
    Kammer der Pensionskassen-Experten
    Weiterbildungsveranstaltung "Grundlagen der Stop Loss-Rückversicherung" und "Internationale Vorsorgesysteme".
    Website

  • 18. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Brush up-Tag für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung

  • 19. juin, Lausanne
    Chambre suisse des actuaires conseils
    Journée de formation "Fondement de l'assurance Stop Loss" et "Systèmes de pévoyance internationaux".
    Website

  • 18. - 19. Juni, Unterägeri
    Fachschule für Personalvorsorge
    Ausbildung für Stiftungsräte (Stufe 2).
    Website

  • 23. Juni, Luzern
    AND Communication
    Pensionskassen und Medien - Professionell Auskunft geben.
    Details

 

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