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      Nr.
146 / 18. Mai 2009           

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           Die Schlagzeilen
blick "Erste Firma kürzt Renten", lautete die Schlagzeile im Blick zur teilweisen Rentenkürzung durch die PK von Georg Fischer. Die gesamte Schweizer Presse hat sich mittlerweile dem Thema angenommen. Fast durchweg in überraschend moderater Art und Weise.  
Swisscanto Swisscanto hat die Resultate ihrer aktuellen Pensionskassen-Umfrage publiziert. Es waren insbesondere die Erkenntnisse über die mittelfristig ungenügenden Renditen, welche in den Medien viel Aufmerksamkeit fanden.  
Die Pensionskasse Novartis hat die Rechnung 2008 präsentiert. Selbst nach den eigenen, konservativen Ansätzen erreicht sie noch immer einen DG von 100 Prozent.  

 


Tabus und andere Unannehmlichkeiten

Die Schlagzeile im Blick löste Artikel in der gesamten Schweizer Presse aus. "Erste Firma kürzt Renten, Tabu gebrochen" hiess es landesweit. Ob es in der Tat die erste Kürzung war, ist noch offen, jedenfalls war es die erste, welche publik wurde. Das Vorgehen der PK von Georg Fischer hat grosse Diskussionen ausgelöst. Bemerkenswert daran: während SP und Unia in die übliche Empörungs-Rethorik verfielen, verfing dieses Mal das Rentenklau-Schlagwort nicht. Auch der Gewerkschaftsbund fiel auf seiner neuen Website vor allem durch sein Stillschweigen zu den Vorgängen auf. Der Artikel im Blick war objektiv formuliert und sachlich richtig. Das zeigt: die Medien und eine grössere Öffentlichkeit sind sich zunehmend bewusst: Pensionskassen-Leistungen können nicht beliebig verordnet werden, sondern sind in hohem Masse abhängig vom Kapitalmarkt. Und bei schmerzhaften Entscheiden ist es - zumindest im Notfall - auch angemessen, die Rentner miteinzubeziehen.

Nicht überraschend wurde in den Medien der Link gezogen zwischen den Entscheiden bei GF und den Resultaten der Swisscanto-Umfrage 2009. Diese hat wiederum eine Fülle von Details über Struktur, Leistungen und Anlagen der Pensionskassen zu Tage befördert. Beachtung fanden aber vor allem die Angaben über die mittelfristig erzielten Renditen. Auch unter Ausschluss des Katastrophen-Jahres 2008 reichen sie bei der Mehrheit der Kassen nicht aus, die gesetzlich definierten Leistungen zu finanzieren. Die Folge ist eine verdeckte und deshalb nur schwer zu berechnende Umverteilung zwischen Aktiven und Rentnern.

Während aber das Faktum in Fachkreisen nur mit grosser Zurückhaltung behandelt wird, in der Presse findet es zunehmend Beachtung. Charlotte Jacquemart hat in ihrem Beitrag in der NZZ am Sonntag auf den Zusammenhang mit dem Umwandlungssatz hingewiesen, und sie beschreibt die durch die überhöhten Sätze erzwungene Kompensation im überobligatorischen Teil. Auch für Werner Vontobel vom SonntagsBlick ist die damit ausgelöste Umverteilung ein Thema. Und natürlich ist sie für die bevorstehenden Abstimmung über das UWS-Referendum von erheblicher Bedeutung. Wer die Idee vom "Generationenvertrag" ernst nimmt, darf nicht darüber hinwegsehen. Ein Vertrag, bei dem das Kleingedruckte nicht transparent gemacht wird, ist das Papier nicht wert, auf dem er steht.

Peter Wirth E-Mail

 

Vontobel: Die ganz grosse Enteignung

Werner Vontobel Werner Vontobel schreibt im Sonntags-Blick unter dem Titel “Die ganz grosse Enteignung” zu den Resultaten der Swisscanto-Studie: “Unser Rentensystem steckt in einer tiefen Krise. Die Pen­sionskassen sind gezwungen, Renten zu zahlen, die sie nicht finanzieren können. Dazu bräuchten sie gut 4,5 Prozent Rendite. Im Schnitt der letzten acht Jahre erzielten sie aber je nach Quelle nur 0 bis 1 Prozent. Praktisch haben damit die aktiven Arbeitnehmer rund ein Viertel ihrer BVG-Beiträge unfreiwillig den Rentnern überwiesen.”

“Wie gut müssen wir das Geld anlegen, damit die Kassen wieder gesund werden? Erkenntnis: Bei einem Ertrag von 4,8 Prozent ist bis 2013 alles wieder im Lot. Aber das sind Luftschlösser. Die Pensionskassen können nur dann nachhaltig Renditen von 5 Prozent erzielen, wenn entweder die Inflation über 3 Prozent klettert, oder die Profite wieder deutlich schneller steigen als die Löhne – bis zum nächsten Crash. Von beiden Übeln ist das zweite das weitaus grössere.”
Blick Vontobel

Bilanz: 2. Säule in der Krise

Den Pensionskassen fehlen rund 60 Milliarden Franken. Die berufliche Vorsorge steht vor einer Zerreissprobe. BILANZ zeigt die Gründe und mögliche Lösungen.
Bilanz

PK Novartis: Intakte Risikofähigkeit

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Der Börsencrash des Jahres 2008 ist auch an der Pensionskasse der Novartis nicht spurlos vorüber gegangen, aber die Folgen sind weitaus moderater als bei vielen anderen Vorsorgeeinrichtungen. Der Deckungsgrad ging gemäss BVV2 von 128 auf 112 Prozent zurück, nach der “konservativen” Definition der Kasse von 110 auf 100 Prozent. Das ist nicht mehr ganz so komfortabel wie auch schon, aber im Vergleich mit dem Durchschnitt der Vorsorgeeinrichtungen immer noch beruhigend. Auch die Performance kann sich mit einem Minus von 8 Prozent sehen lassen, insbesondere mit Blick auf die Asset Allocation mit 21 Prozent Aktien und 8 Prozent alternativen Anlagen. Die Kasse zählt rund 30’000 Versicherte und weist ein Vermögen von über 12 Mrd. Franken auf.
Jahresbericht mit den wichtigsten Angaben

PK pro: Markantes Wachstum

Die Pensionskasse pro orientiert über ihr Geschäft 2008 und hält u.a. fest: “Die Zahl der angeschlossenen Unternehmen stieg 2008 um 23,5 % auf über 5000 und die Anzahl der Versicherten um 22 % auf gut 28’000. Der Deckungsgrad der Stiftung Pensionskasse pro beträgt 91,0 % (Vorjahr 100,4 %). Der durchschnittliche Deckungsgrad der Vorsorgewerke liegt bei 92,2 % (Vorjahr 101,8 %).

Als Beitrag zur Sanierung der Unterdeckung hat der Stiftungsrat im Herbst 2008 ein Zinsmodell eingeführt, nach welchem sich die Verzinsung der Altersguthaben nach der Höhe des Deckungsgrades richtet. Mit einem Deckungsgrad unter 97,5 % ist eine Minder- oder Nullverzinsung (im Anrechnungsprinzip) möglich. So bestimmt der Stiftungsrat jeweils im Dezember auf Grund einer Prognose des Jahresergebnisses den Zinssatz für das Abschlussjahr. Für das Geschäftsjahr 2009 gilt der Vorjahreszins als provisorischer Zinssatz (1,75 %). Der Geschäftsbericht 2008 ist auf der Internetsite www.pkpro.ch abrufbar.”
Mitteilung PK pro

 

PK Basel: Jahresabschluss, indirekte Sanierung

bs-2 Mit einer Jahresperformance von - 10.9% auf dem Gesamtvermögen erzielte die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) nach eigener Einschätzung “angesichts der Finanzmarktkrise ein im Quervergleich gutes Ergebnis.” Gemessen an der benötigten Rendite führten die Wertveränderungen der Aktien jedoch zu einem grossen (Buch-)Verlust, sodass der Deckungsgrad um rund 14% gesunken ist. In dieser Situation sind Sanierungsmassnahmen zu ergreifen.

Im Rahmen der Einführung eines neuen Pensionskassengesetzes per 1.1.2008 wurde die PKBS auf einen Deckungsgrad von 100% ausfinanziert (Bereiche Staat und Universität Basel). Das Vermögen der PKBS beträgt per 31.12.2008 CHF 8.2 Mia. Vergleiche mit dem Stand per 31.12.2007 sind nicht aussagekräftig, da per 1.1.2008 ein Mittelzufluss von ca. 1.5 Mia. erfolgte (Ausfinanzierung Staat und Universität auf 100%). Die Betriebsrechnung 2008 zeigt bei einem Vermögensertrag von CHF - 1.0 Mia. einen Verlust von CHF 1.4 Mia.
weiter

Arbeitnehmervertreter der Kassenkommission von Publica gewählt

admin Am 12.05.2009 hat die Delegiertenversammlung der Pensionskasse des Bundes Publica die Arbeitnehmervertretung in deren Kassenkommission gewählt. Die Kassenkommission ist das oberste Organ von Publica. Sie übt die Leitung sowie die Aufsicht und Kontrolle über die Geschäftsführung aus. Sie verfügt über 16 Mitglieder und ist paritätisch zusammengesetzt (je 8 Mitglieder, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber vertreten).
Publica Mitteilung

Anlagestiftungen: Performancevergleich für Q1 2009

Watson Wyatt hat den Performancevergleich per 31.3.2009 der Anlagestiftungen publiziert. Erfasst wurden 14 Anlagestiftungen und 7 Immobilienstiftungen. Die Anlagestiftungen weisen ein Gesamtvermögen von 60,6 Mrd. Franken auf (gegenüber 31.12.08 minus 1,8%). Marktführer sind die CS (15,8 Mrd.) und Swisscanto (14,2 Mrd. Franken). Bei den Obligationen CHF Inland (aktiv) ergibt sich für das 1. Quartal ein durchschnittliches Plus von 0,9 Prozent, für 12 Monate von 7,3 Prozent. Aktien Schweiz (aktiv) erzielten im Q1 –9,5, über 12 Monate –30,9%. Der Durchschnitt über 5 Jahre liegt bei –0,8%, über 10 Jahre bei –1,7%. Die Differenzen zwischen den einzelnen Anbietern sind auffallend gering. Die Zahlen für Aktien Ausland (aktiv) lauten: Q1: –3,4%, 12 Monate –36,3%.
Detaillierter Bericht

Ethos: Erfolgreiche Say-on-Pay Anträge

Ethos schreibt in einer Mitteilung: “Die von Ethos und acht öffentlichen Schweizer Pensionskassen bei den fünf grössten Unternehmen gestellten Say-on-Pay-Aktionärsanträge trugen Früchte: Vier der fünf Unternehmen (ABB, Credit Suisse Group, Nestlé et UBS) unterziehen die Vergütungen einer Abstimmung der Aktionärinnen und Aktionäre. Bei diesen Unternehmen konnte Ethos den Say-on-Pay-Antrag zurückziehen. Einzig Novartis ging nicht auf das Aktionärsanliegen ein und empfahl, den Aktionärsantrag abzulehnen. Allerdings stimmten 31 Prozent der Novartis-Aktionäre für den Ethos-Antrag: ein deutliches Zeichen an die Adresse des Verwaltungsrats.”
Ethos

Ethos steigt ins Private-Equity-Geschäft ein

Ethos steigt ins Private-Equity-Geschäft ein. Zusammen mit dem Vermögensverwalter Unigestion lanciert die Pensionskassenstiftung einen Dachfonds. Dieser ist auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsinvestments, schreibt Cash.

Weiter heisst es: Hanspeter Bader, Chef für Private Equity bei Unigestion, will für den Dachfonds zunächst 250 Millionen Dollar einsammeln. Bei einer Eintrittshürde von 7,5 Millionen Dollar kommen hauptsächlich institutionelle Investoren in Frage. Erstmals geschlossen wird der Fonds im kommenden dritten Quartal. Die ersten Auszahlungen sollen in zwölf Jahren geleistet werden.

Unter dem Dachfonds will Bader 12 bis 15 Private-Equity-Fonds sammeln, die alle nach den von Ethos überprüften Kriterien investieren. Das heisst, in junge, innovative Firmen mit Kapitalbedarf, deren Technologien der Umwelt in irgendeiner Form nachhaltig nützen, vor allem aber in solche aus dem Bereich erneuerbare Energien. Ein riesiger Markt,  der über Jahrzehnte hinweg ein gigantisches Entwicklungspotenzial verspricht.
Cash

Mercer Asset Allocation Umfrage 2009

Europäische Pensionskassen investieren zunehmend in nicht-traditionelle Anlageklassen. Damit ist das Ziel verbunden, die Portfolios stärker zu diversifizieren und auf diese Weise die Risiken besser steuern und kontrollieren zu können. 35 Prozent der Pensionskassen in Grossbritannien und 60 Prozent der Pensionskassen im übrigen Europa wollen neue Anlageklassen in ihre Portfolios aufnehmen, um die Anlagerisiken in Zukunft erfolgreicher zu kontrollieren. Dies sind die wichtigsten Resultate der aktuellen Asset Allocation-Studie des Beratungsunternehmens Mercer. Im Rahmen der Studie wurden über 1.000 europäische Pensionskassen mit einem Vermögen von insgesamt 400 Mrd. Euro berücksichtigt.

Die Bankenkrise und der Kollaps von Lehman Brothers haben das operative Risiko, das mit der Anlage von institutionellen Geldern verbunden ist, deutlich gemacht. Institutionelle Anleger schauen nun nach Wegen, um die Risiken, die ihren Plänen innewohnen, in den Griff zu bekommen. Dies soll in erster Linie durch eine weitere Diversifizierung ihrer Anlagen gelingen", erläutert Sven Ebeling, Leiter des Bereichs Investment Consulting bei Mercer in der Schweiz. 

Über zwei Drittel der Befragten haben bereits Überprüfungen der Anlagestrategie im Jahr 2008 durchgeführt oder planen diese für 2009. Fast 70 Prozent haben ihre Exposition gegenüber Gegenparteirisiken 2008 genauer unter die Lupe genommen, über 50 Prozent ihr Cash Management. Mehr als 70 Prozent wollen in diesem Jahr ihre Programme bei der Wertpapierleihe und 46 Prozent ihre Transaktionskosten überprüfen. "Viele Pensionskassen waren sich der zusätzlichen Risiken, die mit ihren Securities Lending-Programmen verbunden sind, nicht bewusst" sagt Ebeling. "Sie werden diese Programme in Zukunft genauer beobachten, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden."
Zusammenfassung Moneycab / Mercer Studie



10 Jahre Verein für Pensionskassen-Auskünfte

Warum die beiden Basel vor zehn Jahren einen eigenen Weg gegangen sind und für die Pensionskassen-Auskünfte einen speziellen Verein gegründet haben (alle anderen Auskunftstellen sind dem “Verein für unentgeltliche Auskünfte für Versicherte” angeschlossen), scheint sich mittlerweile im Dunkel der Geschichte zu verlieren. Tatsache ist, dass die Vereine problemlos koexistieren, und die Basler nun mittlerweile seit zehn Jahren für einen bescheidenen Obolus von zehn Franken pro Auskunft ihre Dienste den Versicherten von Pensionskassen anbieten (während es die anderen gratis machen). Vor allzu grosse Probleme scheinen die rund 20 Fachleute, die sich für die Beratung zur Verfügung stellen, nicht gestellt zu werden und nur selten ist eine vertiefte Abklärung notwendig. Seit Beginn seiner Tätigkeit hat der Verein 460 Ratsuchenden weitergeholfen, im Jubiläumsjahr waren es 56. Wichtigstes Thema bildet der Leistungsanspruch, es folgen die Freizügigkeitsleistungen und dann all das, was sich nur unter “Diverses” zusammen fassen lässt. Die Jubiläums-GV fand auf Einladung der PK Novartis im architektonisch beeindruckenden “Campus” statt, wo bei einer Führung die Bauten der weltweiten Architekten-Elite von Gehry bis Chipperfield bewundert werden konnten.
Verein für Pensionskassen-Auskünfte

Deutsche Grenzgänger: Leistungen aus Schweizer Pensionskassen

brd Aufgrund des Alterseinkünftegesetzes ist in Deutschland bei der Besteuerung von Altersbezügen ab dem VZ 2005 zwischen Einzahlungen bzw. Auszahlungen aus der sog. Basisversorgung einerseits und Einzahlungen bzw. Auszahlungen aus anderen Vorsorgeeinrichtungen zu unterscheiden.

Nachdem die OFD Karlsruhe bereits im September 2007 mit einer Vfg. ihre früheren Direktiven Thematik ergänzte und darin erläutert hatte, was bei der steuerlichen Behandlung von Ein- und Auszahlungen in eine Schweizer Pensionskasse ab dem VZ 2005 im Einzelnen zu berücksichtigen ist, stellt die Behörde jetzt eine Liste mit ca. 30 anhängigen Klageverfahren zusammen, die hauptsächlich die Einmalzahlung und den Vorbezug wegen Wohneigentums zum Gegenstand haben (OFD Karlsruhe, Vfg. v. 22.4.2009, S 225.5/161 A - St 131).
News zum Steuerrecht

Zürcher Aufsicht orientiert über Revision Teilliquidation

zuerichDer Bundesrat hat per 1. Juni 2009 u.a. die Art. 27g Abs. 2 und Art. 27h Abs. 1 und 4 BVV2 revidiert. Mit dieser Revision wird die bundesgerichtliche Rechtsprechung vom 9. Juni 2005 korrigiert, wonach bei einer Überweisung der Austrittsleistung in bar dem austretenden Kollektiv keine Wertschwankungsreserven mitzugeben sind. Das Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kt. Zürich orientiert auf seiner Website über die Revision der Teilliquidations-Bestimmungen.
Info Schreiben des Amtes
 

Markus Hübscher neuer Geschäftsführer der PK SBB

Makus Hübscher Der Stiftungsrat der Pensionskasse SBB hat den 46-jährigen Markus Hübscher zum neuen Geschäftsführer gewählt. Hübscher folgt auf Rudolf Stampfli, der Ende Oktober 2009 in Pension gehen wird. Als Geschäftsführer ist Markus Hübscher verantwortlich für die Führung der Kasse, die 57'000 Versicherte mit einem Vorsorgekapital von gut 14 Mrd. Fr. hat. Markus Hübscher tritt am 1. September 2009 in die PK SBB ein und übernimmt auf 1. November 2009 die Gesamtverantwortung.
 

Alfred Storck neuer Präsident der Avadis Anlagestiftung

Avadis HomepageAlfred Storck ist neuer Präsident des Stiftungsrats der Avadis Anlagestiftung. Der frühere stellvertretende Finanzchef und Leiter Finanzen & Steuern des ABB Konzerns bringt wertvolle Erfahrung in das Gremium ein. Er ist seit 2007 Mitglied des Stiftungsrats und Honorarprofessor im Steuer- und Finanzbereich an der Universität St. Gallen und hat verschiedene Lehraufträge an den Universitäten Wien und Freiburg im Breisgau.

Der promovierte Wirtschaftswissenschafter ist Mitglied im Aufsichtsrat von ABB Deutschland und in internationalen Steuergremien. Er löst Christoph Oeschger als Präsident der Avadis Anlagestiftung ab. Oeschger will sich stärker auf die Führung der auf Pensionskassendienstleistungen spezialisierten Avadis Vorsorge AG konzentrieren, bleibt aber Stiftungsrat der Avadis Anlagestiftung.
Mitteilung Avadis

finews: AHV will Know-how von Klaus Wellershoff

Nach fünf Jahren mit positiven Anlageergebnissen und einer Durchschnittsrendite von 6,2 Prozent erlitt der AHV-Ausgleichsfonds im letzten Jahr einen Anlageverlust von 4,85 Milliarden Franken, was einem Rückgang von 18,2 Prozent entspricht.

Vor diesem Hintergrund hat der AHV-Ausgleichsfonds verschiedene Initiativen ergriffen, wie Recherchen von finews.ch ergaben. So kontaktierte das Anlageteam kürzlich den früheren Chefökonomen der UBS, Klaus Wellershoff, um eine Zusammenarbeit im Rahmen eines internen Investment-Komitees zu prüfen, wie Eric R. Breval, Geschäftsführer des AHV-Ausgleichsfonds entsprechende Angaben bestätigte. Ein Entscheid sei jedoch noch nicht gefallen.
finews

NL: Life expectancy rising faster than forecast

The life expectancy of the Dutch population has increased much more than initially forecast, the Actuarial Society (AG) has suggested. Moreover, the rise of the expected average age is also accelerating, according to the AG which based its calculations on figures from Statistics Netherlands (CBS).

The AG said men born between 2002 and 2007 are now likely to live almost four months longer – to up to almost 77 on average – compared to the recognised prognosis. In its most recent prognosis against figures produced at the end of 2008, the CBS has raised the expected age for men who are born now from 81.5 years to 83.2 years, while women’s average age is forecast to rise from 84.2 to 85.5 years.
IPE


 

Swisscanto Studie: Die Schweizer Pensionskassen 2009

Swisscanto hat die Resultate ihrer zum neunten Mal durchgeführten, umfassenden Umfrage bei den schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen anlässlich einer Tagung in Zürich präsentiert. Dabei wurden aktuelle Daten zu Performance, Deckunsgrad und Asset Allocation sowie über allfällige geplante oder bereits eingeleitete Sanierungsmassnahmen bekannt. Teilgenommen haben 272 Pensionskassen mit einem Vorsorgevermögen von 342 Mrd. Franken und 2,2 Mio. Versicherten.

In den vergangenen Monaten wurde viel geschrieben über die Entwicklung des Deckungsgrads und es wurden zahlreiche und teilweise stark voneinander abweichende Daten über das Ausmass der herrschenden Unterdeckung bekannt. Swisscanto hat per 31.12.2008 wiederum neue Zahlen aufgrund der Umfrage ermittelt. Sie gewinnt Aussagekraft insbesondere im Vergleich mit den früheren Umfragen, weil hier ein weitgehend identisches Sample mit einer einheitlichen Erfassungssystematik vorliegt.

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Die Grafik zeigt konkret auf, wie sich der Deckungsgrad der Pensionskassen für rund 60 Prozent der Versicherten entwickelt hat. Der Rückschluss auf die Gesamtheit der Pensionskassen muss mit Fragezeichen versehen werden. Die kantonalen Aufsichtsämter gehen aufgrund ihrer eigenen Umfrage weiterhin davon aus, dass lediglich rund ein Drittel der Kassen sich gegenwärtig in Unterdeckung befinden.

Ungenügende Renditen

Aufschlussreicher als die Deckungsgradzahlen sind die Angaben über die Renditen und die Entwicklung der Asset Allocation. Nicht einmal 1% der teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen vermochte im Berichtsjahr eine positive Performance zu erzielen. In absoluten Zahlen sind es genau zwei. Ebenfalls zwei mussten eine Einbusse von über 25% hinnehmen. Fast die Hälfte der Vorsorgeeinrichtungen liegt im Bereich von -10% bis -15%. Gesamthaft beträgt der Durchschnitt -12,9% .

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Beunruhigend sind insbesondere die längerfristigen Durchschnitte. Während über 5 Jahre die durchschnittlich ausgewiesene Performance noch in der Gegend von 2% oder knapp darunter liegt, oszilliert sie für die verschiedenen Grössenkategorien von Vorsorgeeinrichtungen für 8 Jahre um 0%. Einschränkend ist zu bemerken, dass in den Zeitraum von 8 Jahren nicht nur der Crash von 2008 fällt, sondern auch jener von 2001-2002. Die Kassen erzielten somit kaum Kapitalerträge, mussten aber während der gesamten Zeitspanne einen Mindestzins zwischen 2,25% und 3,0% ausrichten. Dieses unbefriedigende Rendement ist nicht allein auf das “Annus horribilis” 2008 zurückzuführen. Die Durchschnittsrendite über 8 Jahre betrug auch für den Zeitraum 2000-07 lediglich 2,9 Prozent und damit deutlich weniger, als gemäss den gesetzlich vorgegebenen technischen Parametern für die Leistungserbringung notwendig wäre.
weiter / Swisscanto Pensionskassen-Studie

 

Noch ein Deckungsgrad-Index

Der am 5.5.09 erstmals publizierte Deckungsgrad-Index der Schweizer Pensionskassen von Bilanz, Handelszeitung und Stocks In Zusammenarbeit mit Lusenti-Partners beruht auf dem Swiss Institutional Survey von Lusenti Partners. Ausgewertet werden die nach Vermögensgrösse gewichteten Daten von 107 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Gesamtvermögen von 132,2 Milliarden Franken. Der aktuelle Indexstand wird quartalsweise auf Basis des Pictet-Performanceindex BVG-25 mit einem Aktienanteil von 25 Prozent sowie einem technischen Zinssatz von 3,5 Prozent hochgerechnet. Die älteren Indexangaben werden gemäss den effektiven Umfrageergebnissen des Swiss Institutional Survey von Lusenti Partners nachgeführt. Nebst dem Hauptindex werden die drei Unterindices privat-rechtliche Pensionskassen, öffentlich-rechtliche Pensionskassen sowie Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen geführt. Die Lebensversicherungen mit Vollgarantie werden nicht berücksichtigt.
Deckungsgrad nach Institutionen, DG Entwicklung - Handelszeitung


 

Thurgauer Zeitung: Was Rentner von den Versicherungen erwarten dürfen

Der Crash hat Einkommen und Vermögen von Pensionierten dezimiert. Die Versicherungen reagieren darauf mit neuen Rentenprodukten.
Thurgauer Zeitung

 

Schwierige Zeiten für radikale Sozialpolitik

Die Einführung einer Grundrente, die lediglich die physische Existenz sichert, wäre eine Abkehr von der jetzigen Sozialhilfepraxis. Entsprechend erfährt sie Widerstand.

Schwierige Zeiten für radikale Sozialpolitik (Schweiz, NZZ Online)

UK pension funds narrow deficit in April

uk The combined deficit of 7,400 UK final salary pension schemes narrowed to 188.5 billion pounds ($286 billion) in April on the back of rising equity markets and gilt yields, data from the Pension Protection Fund showed. The combined deficit narrowed from 242 billion pounds at end-March as buoyant stock markets boosted pension scheme assets by 4 percent and higher gilt yields reduced liabilities by 3.2 percent, the PPF said in its monthly survey of UK schemes.

Total scheme assets rose 3.2 percent to 772.3 billion pounds during the month, adding to a 3.5 percent increase in March which took assets to 748.2 billion pounds, the data showed. By the end of April 6,429 schemes were in deficit, or 87 percent of the total, compared with 6,637 at the end of March while 953 schemes were in surplus, up from 774.
The Guardian

Veranstaltungen

  • 10. - 11. juin, Genève
    VPS Verlag
    Salon Prévoyance Professionelle Suisse.
    Site Internet

  • 17. juin, Genève
    Lusenti Partners
    Performer Konferenzen und Workshops
    Infrastruktur- und Immobilienanlagen.
    Website

  • 18. - 19. Juni, Kt. Waadt
    Konferenz der kant. BVG-Aufsichtsbehörden
    Generalversammlung

  • 19. Juni, Zürich
    Sustainability Forum, WWZ Uni Basel, St. Gallen Research Centre for Ageing
    Tagung: Wie sicher ist unsere Vorsorge? Auswirkungen der Finanzkrise auf das 3-Säulen-System.
    Website

  • 24. Juni, Bern
    AWP
    36. AWP-Tagung: Aktuelle Herausforderungen in der BV.
    Infos, Anmeldung

  • 25. Juni, Zürich
    Lusenti Partners
    Performer Konferenzen
    Infrastruktur- und Immobilienanlagen.
    Website

Ausbildung

  • 28. Mai, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Fachkurs Rechnungswesen. 6x1 Tag.
    Infos

  • 3. Juni, Luzern
    AND Communication
    PK-Rhetorik.
    Info

  • 5. / 12. Juni, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung für Stiftungsrat (Stufe 1).
    Infos

  • 17. Juni, Zürich
    Mercer
    Mercer BVG-Seminar 2009. Infos /
    Flyer

  • 18. Juni, Zürich
    Kammer der Pensionskassen-Experten
    Weiterbildungsveranstaltung "Grundlagen der Stop Loss-Rückversicherung" und "Internationale Vorsorgesysteme".
    Website

  • 18. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Brush up-Tag für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung

  • 19. juin, Lausanne
    Chambre suisse des actuaires conseils
    Journée de formation "Fondement de l'assurance Stop Loss" et "Systèmes de pévoyance internationaux".
    Website

  • 18. - 19. Juni, Unterägeri
    Fachschule für Personalvorsorge
    Ausbildung für Stiftungsräte (Stufe 2).
    Website

  • 23. Juni, Luzern
    AND Communication
    Pensionskassen und Medien - Professionell Auskunft geben.
    Details

 

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