Suchen und Folgen

.

Google-Suche auf vorsorgeforum.ch

Die aktuelle Diskussion

Altersvorsorge 2020

Unterlagen zur geplanten Revision von AHV und BVG

Alle Meldungen zum Thema

___________________________________________________

Parl. Vorstösse zum Thema BVG 2013

Änderungen in der BV auf 1.1.2014

Newsletter

Unser Newsletter ist kostenlos und erscheint 14tägig. Zur Anmeldung benützen Sie bitte das Formular  hier

Die neuesten Ausgaben

Nr. 260 / PDF

Nr. 261 / PDF

Nr. 262 / PDF

14.4.2014

Mitglieder Vorsorgeforum

Entries in Versicherte (423)

7:34PM

Beobachter: Verlustscheine und WEF

Frage: Ich möchte eine Wohnung kaufen. Das Eigenkapital kann ich aus der Pensionskasse vorbeziehen. Nun gibt es aber Verlustscheine aus ­einem Konkurs vor zwölf Jahren ­gegen mich. Sind die ein Problem?

Der Beobachter meint ja. “Mit dem Vorbezug geht das Pensionskassenkapital in Ihr freies und somit pfändbares Ver­mögen über. Die gegen Sie ausgestellten Verlustscheine verjähren erst nach 20 Jahren. Bis dahin können Gläubiger jederzeit die Betreibung ein­leiten.”

 Beobachter

4:57PM

“Wer soll das bezahlen”

In der neusten Ausgabe von NZZ Folio wird die Altersvorsorge in einer Reihe von Ländern vorgestellt und analysiert. Die Titel geben bereits einen Eindruck von der Verfassung der jeweiligen Sozialwerke: Deutschland – Ärmel hochkrempeln, Frankreich – Et alors?, Italien – Abschied von den “Baby-Renten”, Österreich – unstillbarer Drang in die Frührente, Spanien – Keine sonnigen Aussichten, Schweden – Arbeiten bis 75? Grossbritannien – Shoppen statt sparen, USA – Altersquillotine verboten, China – 15 Jahre sind genug, Brasilien – Die Bombe tickt. Die kurzen Texte geben einen guten Eindruck von der Situation und lassen erkennen, dass wir in der Schweiz eigentlich nicht so schlecht dran sind. Ergänzt werden die Beiträge mit aufschlussreichen Grafiken (zum Original durch Klick auf Bild).

image

image

image

 NZZ Folio Rentner

11:20AM

BaZ: “Wie Topmanager weich gebettet in Rente gehen”

Grundsalär, Bonus, Aktienprogramme und allerlei Vergütungen: Die Spitzenkräfte der Wirtschaft bedienen sich aus vielen Töpfen. Eine wenig beachtete Quelle ist die berufliche Vorsorge, schreibt Rita Flubacher in der Basler Zeitung.

 baz

9:33AM

Le Temps: “Retirer son 2e pilier n’est pas sans risque”

Plutôt que le retrait, le capital du 2e pilier peut être mis en gage pour accéder à la propriété. Passage en revue des avantages et inconvénients des deux solutions. Extrait du «Guide de votre prévoyance», à paraître prochainement.

 Le Temps

5:04PM

Zwangsrücktritt im Alter 63

Das Personal der Stadt Biel muss mit 63 in Rente gehen. Länger arbeiten ist nur in Ausnahmefällen möglich. Auch andere Städte zwingen ihre Mitarbeiter in die vorzeitige Pensionierung, schreibt der Bund.

Die Möglichkeit, vor dem AHV-Alter in Rente zu gehen, galt lange als fortschrittlich, zumal auch die Pensionsbedingungen sehr gut waren. Dass dem inzwischen nicht mehr so ist, liege an den gesellschaftlichen Veränderungen, sagt Erich Fehr, Stadtpräsident und Finanzdirektor von Biel. «Vor allem Mitarbeiter, deren Pensionskassenguthaben sich wegen einer Scheidung merklich verringert hat, klagen über die Regeln zum vorzeitigen Altersrücktritt.»

Eine Revision des Bieler Personalreglements ist bereits im Gange, und dabei soll laut Fehr auch das Rentenalter auf den Tisch kommen. Dennoch verteidigt der sozialdemokratische Stadtpräsident, der einer links-grünen Bieler Regierungsmehrheit vorsteht, die geltenden Regeln: Es sei nicht im Sinne der politischen Vorgaben, die Leute weiterzubeschäftigen. «Auch die Gewerkschaften erwarten von uns, dass wir Arbeitsplätze für junge Leute freimachen.»

Eine vorzeitige Pensionierung mit 63 ohne Anspruch auf Weiterbeschäftigung gibt es auch in anderen Städten, so etwa in Winterthur. Damit jemand länger im Job bleiben kann, brauche es in jedem Fall die Zustimmung des Arbeitgebers, sagt die Leiterin des Winterthurer Personalamtes, Eva Schwarzenbach.

Genauso war es bisher auch bei der Kantonsverwaltung St. Gallen. Doch auf den 1. Juni tritt das neue Personalrecht in Kraft, welches das Rücktrittsalter auf 65 anhebt. Damit trage man nicht zuletzt dem Wunsch von Angestellten Rechnung, länger arbeiten zu können, sagt Primus Schlegel, Leiter des kantonalen Personalamts.

Den regulären vorzeitigen Altersrücktritt hält der Pensionsversicherungsexperte Martin Hubatka für eine überholte Einrichtung. Es sei widersinnig, wenn die Politik die Leute zum länger Arbeiten auffordert und sie ausgerechnet von den Arbeitgebern davon abgehalten werden. Dem pflichtet Urs Stauffer vom Zentralverband Öffentliches Personal bei. «Jeder soll selber bestimmen dürfen, wie lange er arbeiten will.»

 Bund

12:17PM

Grosszügige EL

Wer Ergänzungsleistungen beziehen will, muss nicht ein Leben lang AHV-Beiträge einbezahlt haben. Es reicht ein einziges Jahr. Das wissen Auslandschweizer zu nutzen.

Tages-Anzeiger

3:53PM

“Bei der Scheidung sollten die Pensionskassengelder geteilt werden”

imageDie Bestimmungen im Zivilgesetzbuch (ZGB) sind knapp, aber eindeutig: Pensionskassengelder müssen zwingend geteilt werden. Eheleute, die sich scheiden lassen, können nicht einfach frei bestimmen, ob sie das wollen. Das nennt sich Vorsorgeausgleich. Hälftig geteilt wird das Geld, das jeder Partner während der Ehe in der zweiten Säule (Pensionskasse) angespart hat, schreibt die unia-Zeitung “work”.

So weit das Gesetz. Die Realität sieht anders aus: Eine Studie der zwei Juristinnen Margareta Lauterburg und Katerina Baumann zeigt, dass in einem Drittel der Scheidungsfälle auf diese zwingende Teilung nach Artikel 122 ZGB verzichtet wird. Meist zum Nachteil der Frauen. So ist das vom Gesetz nicht vorgesehen. Die Scheidungsgerichte akzeptieren jedoch viele Ausnahmen zulasten der geringer verdienenden Person, obwohl sie das nicht dürften. Um sich wehren zu können, müssen die Betroffenen genau informiert sein. Das fanden auch die Autorinnen der Studie: Sie haben deshalb eine Broschüre für Frauen in Scheidung geschrieben. Herausgegeben wurde sie von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten. work hat aus dieser Broschüre ein paar nützliche Tipps herausgesucht.

work / 122 ZGB / Studie

3:39PM

“Erst Pension verjubeln, dann beim Staat die hohle Hand machen”

Im Wissen ums Netz der Ergänzungsleistungen setzen viele Schweizer ihr Pensionskassengeld aufs Spiel – mit bösen Folgen für die Steuerzahler. Nun schlagen die Kantone Alarm. Sie wollen das Gesetz ändern, schreibt der Tages-Anzeiger. Der Hintergrund: die Ergänzungsleistungen sind in den letzten 5 Jahren um 40% gestiegen, von 3,1 auf 4,3 Mrd. Franken.

Die Zeitung schreibt: Viele Rentner lassen sich bei der Pensionierung ihr ganzes Pensionskassenkapital auszahlen und verzichten im Gegenzug auf eine Rente. Die meisten legen das Geld mehr oder weniger sinnvoll an. Andere verprassen es für Reisen, ein neues Auto oder eine Hausrenovation. Und wenn kein Geld mehr da ist, beantragen sie Ergänzungsleistungen.

Das sei legal, befand das Bundesgericht 1989 in einem Leiturteil. Darin gab es einer Baslerin recht, die sich bei ihrer Pensionierung rund 87'000 Franken auszahlen liess. Ein gutes Jahr später hatte sie nur noch 700 Franken. Der Rest ging unter anderem für Reisen nach Mallorca, Madeira und New York drauf. Als die Frau Ergänzungsleistungen beantragte, wollte der Kanton Basel-Stadt das verjubelte Vermögen mitberücksichtigen. Doch das Bundesgericht winkte ab: «Das Ergänzungsleistungssystem bietet keine gesetzliche Handhabe dafür, eine wie auch immer geartete ‹Lebensführungskontrolle› vorzunehmen.» Stattdessen müssten die Behörden von den «tatsächlichen Verhältnissen» ausgehen.

Der Kapitalbezug bei der Pensionierung ist weitverbreitet. Rund die Hälfte der Versicherten machen davon Gebrauch – 35 Prozent ganz, 15 Prozent teilweise. Auffallend ist, dass vor allem tiefere und mittlere Einkommensschichten ihr Vorsorgekapital abziehen. Ausgerechnet jene also, die später am ehesten Ergänzungsleistungen beziehen.

Tages-Anzeiger

3:22PM

VPOD-Magazin: “Die Zukunft der Pensionskassen”

imageDie Mai-Ausgabe des VPOD-Magazins beschäftigt sich primär mit der 2. Säule. Doris Bianchi, stv. Leiterin des SGB-Sekretariats, schreibt etwas salopp über “Rentensenkung auf saloppe Art?” und stellt dabei fest: “Klar, die Rentenkürzungen (durch die UWS-Anpassung) könnten kompensiert werden. Möglich wäre dies mittels eines höheren Altersguthabens oder weiteren Zuschüssen. Aber beides verlangt höhere Beiträge an die Zweite Säule. Die Bereitschaft der Arbeitnehmenden und der Arbeitgeber, mehr zu bezahlen, ist jedoch heute weit geringer als vor ein paar Jahren.” Woraus zu schliessen wäre, dass eine UWS-Senkung ausser Abschied und Taktanden fällt?

Etwas ausführlicher äussert sich Jorge Serra, VOPD-Zentralsekretär. Unter dem Titel “Kreativität statt Blockadedenken” kommt er zu interessanten Schlussfolgerungen: “Aber im Moment sind die Fronten verhärtet. Der Arbeitgeberverband will nach wie vor den Umwandlungssatz senken und nichts von Mehrkosten wissen. Der SGB droht erneut mit dem Referendum. Damit verkommt der SGB allerdings zur Lobby der über 60-Jährigen; die jüngere Generation geht vergessen. Sie ist es nämlich, die den zu hohen Umwandlungssatz für die Neurenten finanzieren muss. Und schon heute wird das Kapital der Rentner mit 3,5 bis 4 Prozent viel höher verzinst als jenes der Aktiven (1,5 Prozent). Eine kalte Enteignung der jüngeren Generation findet also statt! Etwas mehr Kreativität statt Blockadedenken wäre deshalb wünschenswert. Klar ist aber auch: Wenn die Zinsen nicht wieder steigen und die Pensionskassen auf ihren Vermögen keine vernünftige Rendite (mehr) erzielen können, wird das Vertrauen in die Zweite Säule vollends schwinden. Stimmen, die sagen, jeder Franken, den man in die berufliche Vorsorge investiere, sei ein Franken zu viel, werden dann noch lauter.”

Vor dieser ungewohnten Attacke auf den Gewerkschaftsbund listet Serra allerdings – wohl als versöhnliche Geste – alle die offiziellen Vorbehalte des SGB gegen die UWS-Senkung auf, inkl. “absolut ungenügende” biometrische Daten, nur vorübergehend tiefes Zinsniveau, hohes Einsparpotenzial bei den Vermögensverwaltungskosten, undurchsichtiges Verhalten der Versicherungen. Aber das Beharren darauf, dass erst alle diese Fragen und Probleme gelöst werden müssten, bevor das Thema Umwandlungssatz wieder angegangen werden darf, ist natürlich genau Teil der SGB-Strategie, dessen Behandlung so lange wie möglich zu blockieren.

Und schliesslich äussern sich zwei Mitglieder der Anlagekommission der PK der Stadt Zürich in einem höchst aufschlussreichen Interview ausführlich über die Schwierigkeiten, derzeit für eine Pensionskasse eine anständige Rendite zu erzielen.

vpod Magazin Mai 2012

2:34PM

TA: “In der Rentenfalle”

Phillip Löpfe kommentiert im Tages-Anzeiger die Vorschläge von Bruno Pfister (Swiss Life) für eine Verlängerung der Beitragsdauer in der 2. Säule. Als Massstab für die Verständlichkeit der Ideen Pfisters wie auch seiner persönlichen Einwände nimmt er seine Katze. Angesichts der zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit verlangt er eine gleichmässige Verteilung der Arbeit statt längere Lebensarbeitszeit. Löpfe: “Inzwischen herrschen auf den Arbeitsmärkten paradoxe Zustände. Bei gleichmässiger Verteilung der Arbeit auf alle Erwerbstätigen würde in der Schweiz eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden ausreichen, um sie zu erledigen. In Deutschland wäre dasselbe sogar mit 25 Stunden machbar. Derzeit liegt die Arbeitszeit jedoch noch bei 40 Stunden und mehr, und der Trend zeigt nach oben. Damit verstärkt sich das Ungleichgewicht laufend zuungunsten der Arbeitnehmer.

Fazit: Wenn wir aus der Rentenfalle kommen wollen, brauchen wir neue Arbeitszeitmodelle. Es ist sinnvoll, wenn fitte Rentner länger als bis 65 arbeiten. Es ist jedoch auch sinnvoll, wenn junge Eltern einen längeren Urlaub einschalten oder wenn sich 40- oder 50-Jährige zwecks Weiterbildung eine Auszeit gönnen. Dazu muss jedoch die Arbeit sinnvoller verteilt werden – und zwar über alle Altersstufen.”

 Tages-Anzeiger

2:26PM

TA: “Ampelcheck für Pensionskassen”

imageErich Solenthaler hat im Tages-Anzeiger einen “Ampelcheck” für Pensionskassen entwickelt. Anhand einer Reihe von Fragen soll er die Destinatäre in die Lage versetzen, die Fitness ihrer Kasse einzuschätzen. Gefragt wird nach sieben Kriterien mit folgenden Erläuterungen:

  • “Deckungsgrad: 105 Prozent sind nötig, um in einem heftigen Aktiencrash eine Sanierung zu vermeiden.
  • Obligationen: Wenn der Anteil 50 Prozent übersteigt, droht die Pensionskasse wegen der tiefen Zinsen auszubluten, oder sie gerät bei einem Zinsanstieg in Schwierigkeiten. Dies sind zurzeit die grössten, latenten Gefahren.
  • Technischer Zins: Mit ihm werden die Renten berechnet. Auf ihm beruht auch der Umwandlungssatz. Mehr als 3 Prozent sind derzeit kaum tragbar.
  • Rückstellungen: Einige Pensionskassen haben Rückstellungen für die Senkung des Umwandlungssatzes aufgebaut. Wenn keine bestehen, schreckt sie eher vor der unpopulären, aber nötigen Sparmassnahmen zurück. Die Rückstellung sollte 5 Prozent des Sparkapitals der aktiv Versicherten ausmachen. Unter dieser Rubrik findet man sie auch im Geschäftsbericht.
  • Vorsorgekapital für Rentner: Je höher diese Position ist, umso mehr fixe Ausgaben hat eine Pensionskasse und umso weniger kann sie auf ungünstige Entwicklungen reagieren, denn laufende Renten dürfen nicht gekürzt werden. Das Rentnerkapital sollte die Hälfte der Bilanzsumme nicht übersteigen.
  • BVG-Kapital: Damit ist der Teil des Vorsorgekapitals gemeint, für den die gesetzlichen Mindestvorschriften über die Verzinsung und den Umwandlungssatz gelten. Weil diese kaum erfüllt werden können, wirkt sich ein hohes BVG-Kapital nachteilig aus.
  • Fluktuation: Betriebliche Umstrukturierungen, Frühpensionierungen und Invalidierungen machen den Pensionskassen zu schaffen. Zudem nimmt der Verwaltungsaufwand zu.”

Solenthaler orientiert sich bei seinen Kriterien an Sicherheitsanalysen in Holland und Dänemark. Er hält dazu fest: “Dänemark und Holland beurteilen die Sicherheit ihrer Kassen nicht nach einem buchhalterischen Kriterium wie dem Deckungsgrad, sondern wenden ein Ampelsystem an. Der Check wird von den Aufsichtsbehörden angeordnet, für alle Kassen gelten dieselben Bestimmungen, und alle haben mit den gleichen Sanktionen zu rechnen. Hierzulande kam ein solches System ebenfalls zur Sprache, aber die Pensionskassen lehnen staatliche Sicherheitskontrollen ab, weil sie befürchten, ihre Autonomie zu verlieren.

Experten diskutieren schon seit Jahren neue Kriterien, kommen aber nicht vom Fleck. Für die Versicherten ist dies äusserst ärgerlich, denn sie hätten ein Recht, zu erfahren, wie es um ihre Vorsorgeeinrichtung steht. Nun müssen sie sich selbst informieren und ihrer Kasse ein Rating geben.”

Artikel TA

7:35PM

BR trifft Personalverbände, PK-Forderungen

Eine Aussprache zwischen Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und den Spitzen der Personalverbände des Bundes hat für die Lohnrunde 2013 noch keine Einigung gebracht. Die Partner verabschiedeten lediglich eine Erklärung zur Festigung der Sozialpartnerschaft.
Bei dem Treffen kam auch eine ausserordentliche Teuerungsanpassung auf den Renten der Pensionskasse des Bundes Publica zur Sprache. Die Personalverbände erwarten eine Einmalzulage von 1000 Franken.

Aus Sicht des Bundes ist an eine solche Teuerungsanpassung nicht zu denken. Die Finanzministerin begründet dies mit der Mitte Jahr anstehenden Senkung des Umwandlungssatzes von 6,53 auf 6,15 Prozent sowie mit der in den Leitungsgremien der Publica andiskutierten Senkung des technischen Zinssatzes.

Gemäss Communiqué ist Widmer-Schlumpf an dem Treffen dafür eingetreten, den heutigen Rentenbezügern der Wert der gesetzlich garantierten Renten zu verdeutlichen. Ihnen soll aufgezeigt werden, dass zur Finanzierung der Garantie rund zwei Drittel der jährlichen Erträge aufgewendet werden müssen.

Die aktiven Versicherten müssten sich im Gegenzug mit der Minimalverzinsung des Altersguthabens begnügen und würden ausserdem ein latentes Sanierungsrisiko tragen.

Für das laufende Jahr hatten sich die Personalverbände mit dem Bund letzten Herbst auf einen Teuerungsausgleich von 0,4 Prozent und eine Reallohnerhöhung von 0,8 Prozent geeinigt.

Swiss info

7:18PM

NZZ: “Pioniertaten der Pensionskasse Novartis”

Werner Enz stellt in der NZZ die neuen Wahlmöglichkeiten für Versicherte bei der Pensionskasse Novartis für Lohnbestandteile über 150’000 Franken vor. Die Kasse bietet vier individuelle Anlagestrategien an. Enz schreibt: “Das Eingehen auf individuelle Wünsche hat weiter zur Idee geführt, abgestimmt auf den Anlagehorizont im Sinne einer fünften Option ein Life-Cycle-Modell anzubieten. Dahinter steckt der Gedanke, in jungen Jahren aggressiver zu investieren, auch weil man Aktienbaissen - wie sie sich in den letzten zehn Jahren häuften - aussitzen kann. Je näher aber das Datum zum Übertritt ins Rentenalter rückt, desto grösser ist üblicherweise das Bedürfnis, von der Pensionskasse eine sichere Rente beziehen zu können. In diesem Zusammenhang kann eine Pensionskasse wie diejenige von Novartis für ihre Mitarbeiter Mehrwert schaffen. Bedarfsgerechten Gestaltungsmöglichkeiten gehöre jedenfalls die Zukunft, so zeigt sich Markus Moser (Geschäftsführer der PK) überzeugt. Auch an dieser Stelle wird klar, dass Wettbewerb unter Anbietern und Wahlmöglichkeiten in der zweiten Säule eine wichtigere Rolle spielen werden.”

 Artikel NZZ /  Information der Novartis zu ihrem Modell (mit Video)

1:21PM

Le Matin: “Acheter sa maison avec son 2e pilier sera très difficile”

Financer l'achat de sa maison en investissant son 2e pilier est devenu une pratique tres courante depuis qu'elle est devenue possible, au milieu des annees 90. L'Association suisse des banquiers va proposer des raesures pour la restreindre. Et le Conseil federal a dejä mis en consultation un rapport qui exploite plusieurs pistes pour limiter drastiquement ces retraits. Iis Plus de la moitié des Suisses qui accèdent à la propriété y ont recours. Financer l'achat de sa maison en investissant son 2e pilier est devenu une pratique très courante depuis qu'elle est devenue possible, au milieu des années 90.

L'Association suisse des banquiers va proposer des mesures pour la restreindre. Et le Conseil fédéral a déjà mis en consultation un rapport qui exploite plusieurs pistes pour limiter drastiquement ces retraits. Ils pourraient par exemple être interdits au-delà de 40 ans, ou plafonnés. De nombreux politiciens, tous partis confondus, militent pour ces limitations, qui visent à éviter des drames à l'heure de la retraite: les Helvètes peinent, semble-t-il, à reconstituer leurs fonds après l'achat d'un bien.

Sans compter les risques d'éclatement d'une bulle immobilière ou les aléas de la vie, les divorces par exemple, qui peuvent obliger à vendre une maison à vil prix. Cette volonté des milieux politiques est évidemment une mauvaise nouvelle pour le secteur de l'immobilier. Qui estime que fer- mer davantage l'accès à ce capital appartenant aux cotisants et qui aujourd'hui déjà est réglementé, ne se justifie pas. De nombreux Suisses se verraient, de fait, interdits de propriété. Or l'encouragement à l'accession à la propriété est inscrit dans la Constitution.

 Matin Dimance

11:53AM

TA: Pensionierung mit 65 für Frauen ist zulässig

Der Tages-Anzeiger beschäftigt sich mit der Frage der Zulässigkeit eines Rentenalters 65 für Frauen bei den Pensionskassen im Zusammenhang mit der Anhebung bei der AHV. Der Beitrag stellt fest, dass die Regelung rechtens ist und immer weitere Verbreitung findet. Martin Hubatka erläutert dazu Hintergründe und Vorgehen. Er betont, dass eine Kasse mit egalitärem Rentenalter 65 den Frauen auch Vorteile bringt, verglichen mit einer herkömmlichen Kasse mit Rentenalter 64/65.

  • Die Möglichkeit, bis 65 erwerbstätig zu bleiben, bedeutet: Eine verlängerte Beitragszeit: Länger arbeiten heisst, auch länger ansparen zu können. Für Frauen, die oft über längere Zeit nur Teilzeit arbeiten und dadurch weniger verdienen, ist dies ein nicht zu unterschätzendes Plus.
  • Eine längere Verzinsung des gesamten Sparguthabens.
  • Einen höheren Umwandlungssatz: In der Regel steigt der Umwandlungssatz bei einem späteren Altersrücktritt, was die Rente zusätzlich erhöht.

Die Erhöhung des Rentenalters für Frauen stösst jedoch noch immer hei vielen reflexartig auf Ablehnung. Dabei zeigt die Praxis: In den Kassen, die bereits Rücktrittsalter 65 für Frauen eingeführt haben und die ihren Versicherten gleichzeitig die Möglichkeit lassen, vor- zeitig zu gehen, scheiden die weiblichen Angestellten nicht früher aus dem Erwerbsleben aus als die männlichen.

 Artikel TA

12:38PM

Mehr Freiheiten–mehr Risiken

Wegen neuer internationaler Rechnungsvorschriften übertragen Konzerne zunehmend Anlagerisiken auf die Versicherten. Besserverdienende gewinnen dadurch Anlage-Freiheiten in der zweiten Säule. Allerdings steigen auch die Verlustrisiken, schreibt Michael Ferber in NZZ Equity. Viele Versicherte wüssten allerdings gar nicht, dass es seit dem Jahr 2006 bei vielen Kassen Möglichkeiten gibt, die Anlagestrategie für ihre Vorsorgegelder in der zweiten Säule mitzubestimmen. Auf die Teile von Löhnen oberhalb der Summe von 125’280 Fr. dem Anderthalbfachen des BVG-Maximallohns, bieten einige Vorsorgeeinrichtungen Versicherten Wahlfreiheit bei der Geldanlage. Besonders bekannt wurde der Fall der PK Novartis.

Die angebotenen Produkte sind unter dem Namen «1e-Vorsorgepläne» bekannt, schreibt Ferber, da sie im Artikel 1e der Verordnung über die berufliche Vorsorge (BVV 2) geregelt sind. Uneigennützig agierten die Unternehmen und ihre Vorsorgeeinrichtungen mit solchen Plänen jedoch nicht. Damit entledigten sie sich starrer Pensionsverpflichtungen und übertragen Anlagerisiken auf die Versicherten. Änderungen bei der internationalen Rechnungslegung setzen die Konzerne unter Druck, im überobligatorischen Bereich der zweiten Säule solche «reinen Beitragsprimatspläne» mit freier Wahl der Anlagestrategie anzubieten. Diese entsprechen in vielerlei Hinsicht den aus den USA bekannten «401k»-Plänen, meint Ferber.

 Artikel NZZ

11:54PM

Banken bremsen Hypo-Vergabe mit PK-Geld

Wegen Überhitzung am Liegenschaftenmarkt verschärfen Kreditinstitute ihre Vergabepraxis – selbst die bisher als freizügig geltende Raiffeisen, schreibt Newsnet. Die Stellungnahme auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zur Hypothekenvergabe-Praxis bei der Raiffeisenbank ist knapp, aber brisant: «Im Hinblick auf eine teilweise Überhitzung des Immobilienmarktes akzeptieren wir 2. Säule-Gelder nur zurückhaltend. Wir sind dazu übergegangen, mehr echte Eigenmittel zu verlangen – nämlich mindestens 15 Prozent der Investitionssumme. Eine Mehrheit der Raiffeisenbanken verlangen aber bereits 10 Prozent oder mehr. Weitere Überlegungen (…) sind im Gang.»

Doch die Raiffeisen steht keineswegs alleine da, es zeichnet sich eine mögliche Trendwende in der Branche ab: «PK-Gelder sind kein Risikokapital», stellte jüngst der neue Chef der Berner Kantonalbank (BEKB), Hanspeter Rüfenacht, gegenüber der «Finanz und Wirtschaft» klar. Hintergrund für diese Aussage war eine Praxisänderung der BEKB vom letzten Sommer, wonach man Gelder aus der Pensionskasse nicht mehr als «echte» Eigenmittel für den Erwerb eines Eigenheims akzeptiere.

Ähnliches tut sich laut einem Bericht der «SonntagsZeitung» auch bei der Aargauer Kantonalbank. Kunden dieser Bank müssten neu 10 statt 5 Prozent «echte Barmittel» mitbringen. Will heissen, von den üblichen 20 Prozent Eigenmittel für das Eigenheim muss die Hälfte selber erspartes Geld sein, also entweder 3.-Säule-Geld oder Barguthaben, und nicht Pensionskassengeld. Adrian Wenger (VZ) erklärt, warum sich die Bank beim «selber Ersparten» besser abgesichert fühlen kann. «Das sind Leute, die beweisen, dass sie sparen können und ihr Budget im Griff haben.» Im Hypothekenmarkt ist man nicht mehr bereit, Kunden zu bedienen, die an die Grenzen gehen, sogenannte Schwellenhaushalte.

 Newsnet

9:29AM

Hinweise für mehrfach Beschäftigte

Immer mehr Erwerbstätige arbeiten für mehrere Arbeitgeber. Das führt zu Unklarheiten punkto Arbeitszeit, Altersvorsorge und Unfallversicherung, heisst es in 20 Minuten. Bereits 315’000 Erwerbstätige in der Schweiz arbeiten für mehrere Arbeitgeber gleichzeitig. Damit belegt die Schweiz gleich nach Skandinavien einen Spitzenplatz in Europa. Der Anteil Mehrfacharbeitender steigt bei den Frauen besonders stark an. Mehreren Stellen zu haben, bringt aber Unklar­heiten mit sich.

Punkto Pensionskasse wird für jede Beschäftigung einzeln geprüft, ob Sie den Mindestlohn für die obligatorische Versicherung von 20’880 Franken er­reichen. Nur dann sind Sie obligatorisch versichert. Allerdings dürfen Unternehmen bei jeder einzelnen Stelle den so genannten Koordinationsbetrag darauf abziehen; was Sie deutlich schlechter stellt als Arbeitnehmer mit demselben Lohn, die bei einer einzigen Firma angestellt sind. Unter Umständen können Sie sich aber freiwillig einer Pensionskasse anschliessen.

 Artikel 20 Minuten

9:22AM

SonntagsBlick: “So einfach ist das Pensionskassen-Melken”

Werner Vontobel beschreibt im SonntagsBlick, wie einfach es ist, mit Einkäufen in die Pensionskasse massiv Steuern zu sparen und dann von zu hohen Umwandlungssätzen nochmals zu profitieren. Es betrifft dies etwa ausländische Manager mit hohen Salären, die in höherem Alter in der Schweiz eine Stelle antreten. Vontobel schreibt: “Leider gibt es Gesetze und Paragrafen, die geradezu zum Missbrauch einladen. Ein Beispiel ist Artikel 79 b des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge. Danach «darf die Vorsorgeeinrichtung den Einkauf bis zur Höhe der maximalen reglementarischen Leistung in die Pensionskasse ermöglichen.» Solche Einkäufe können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Das funktioniert beispielsweise so: Ein 55-jähriger deutscher Manager tritt eine Stelle mit einem Salär von 500 000 Franken an. Da der Kadermann bisher nicht in der Schweiz gearbeitet hat, darf er- 79 b sei Dank - rund zwei Millionen in die Pensionskasse nachzahlen beziehungsweise sechs Jahre lang je 330000 Franken von der Steuer abziehen. Damit spart er rund 600 000 Franken Steuern in der Schweiz. Falls er die Nachzahlung aus unversteuerten Geldern finanziert und sie auf diese Weise «wäscht», spart er eine weitere Million (Straf-)Steuern im Heimatland.

Damit nicht genug: Mit 63 lässt sich unser Kadermann vorzeitig auf Rente setzen. Wegen der viel zu hohen Umwandlungssätze muss die Kasse seine gut drei Millionen Sparguthaben mit rund 4,5 Prozent verzinsen, obwohl sie selbst bloss etwa 1,8 Prozent Rendite erzielt. Damit kassiert er eine lebenslange Rente von 6750 Franken monatlich. Artikel 79 b bietet also die perfekte Handhabe, einen groben Fehler im Pensionskassen-System maximal zu nutzen. Der Kreis der potenziellen Profiteure ist zwar klein, wird aber von Steuerspezialisten bestens beraten. Und die Hebelwirkung ist gross. Im Schnitt nimmt der eingekaufte Kadermann mit jeder Rente 15 Normalverdienern den Zinsertrag auf ihren viel bescheideneren Sparguthaben weg.”

 Artikel SonntagsBlick

2:34PM

Weltreise statt Altersvorsorge

Immer mehr Menschen in der Schweiz lassen sich bei der Pensionierung ihre Vorsorgegelder auszahlen. Doch das ist nicht risikolos. Denn wer keine sinnvolle Anlagestrategie hat, läuft Gefahr, zu verarmen. Der Bund will nun Gegensteuer geben, schreibt der Landbote.

Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung am Beispiel der SBB-Pensionskasse. «Gegenüber dem Jahr 2006 ist allein der Anteil der Neupensionierten mit teilweisem Kapitalbezug um rund 50 Prozent gestiegen», sagt SBB-Sprecher Reto Kormann auf Anfrage. «2011 haben bereits 21,3 Prozent der Neupensionierten vom teilweisen Kapitalbezug Gebrauch gemacht.»

In seinem aktuellen Bericht über die Zukunft der 2. Säule hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) jedoch nicht allein die Neurentner im Blick: «Barauszahlung, Vorbezug und Kapitalbezug laufen der 3-Säulen-Konzeption beziehungsweise dem Versicherungsgedanken zumindest im Obligatorium zuwider.» Die Gelder würden immer weniger für die Vorsorge verwendet, heisst es weiter. Es bestehe deshalb die Gefahr, dass künftig immer mehr Pensionierte in die Armut abglitten und somit den Sozialstaat belasteten.

Die Eidgenössische Kommission für die berufliche Vorsorge stellt deshalb gleich mehrere Lösungsvorschläge zur Diskussion. Ihnen allen gemein ist, dass sie den Kapitalbezug von Altersguthaben beschränken wollen

Von solchen Vorschlägen halten aber die Pensionskassen hierzulande nichts. «Aus der Optik des Schweizerischen Pensionskassenverbandes braucht es keine Anpassung», meint deren Direktor Hanspeter Konrad. «Insbesondere wäre auch eine Einschränkung des reglementarischen Handlungsspielraums, zum Beispiel zur Erweiterung der Kapitalbezugsmöglichkeiten, falsch.» An der Liberalisierung im BVG-Bereich solle festgehalten werden, fordert Konrad gemäss Landbote mit Nachdruck.

 Artikel Landbote

Page 1 ... 3 4 5 6 7 ... 22 Next 20 Entries »