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29.6.2015

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Entries in Versicherte (505)

6:16PM

NZZ: Ältere in der Arbeitswelt

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Über 65-Jährige sind in der Wirtschaft Exoten. Wegen des demografischen Wandels werden die Firmen aber umdenken müssen. Derzeit werden ältere Personen oft nur von Unternehmen beschäftigt, die Produkte mit langen Zyklen herstellen, schreibt die NZZ.

Zum alten Eisen gehören die über 65-Jährigen schon lange nicht mehr: Mehr als 150 000 Personen arbeiten nach Erreichen des Rentenalters weiter. Ein grosser Teil von ihnen ist allerdings selbständig tätig, denn von den Angestellten beendet ein grosser Teil mit spätestens 65 Jahren die Karriere. Wirtschaftlich wird damit viel Potenzial verschenkt. Ein einfaches Patentrezept gebe es nicht, wie sich Menschen länger am Arbeitsprozess beteiligen könnten, sagt Kurt Seifert von Pro Senectute. Der demografische Wandel werde – trotz grosser Diskussion – in den Unternehmen noch zu wenig ernst genommen.

  NZZ

7:25PM

Verband für Stiftungsräte SRPK

In einer Medienmitteilung stellt sich der „Schweizer Verband für BVG – Stiftungsräte - SRPK“ als “die kompetente nationale Interessenvertretung der Stiftungsräte von Pensionskassen und Vorsorgeeinrichtungen” vor.

Er will seinen Mitgliedern “exklusive und hilfreiche Dienstleistungen zur Verfügung” stellen. Ihnen steht “ unter anderem mein Team von Fachberatern zur Verfügung” schreibt Beat Zürcher, Geschäftsleiter der SRPK. Die Mitgliedschaft kostet 360 Franken für einen einzelnen und 1800 Franken für den gesamten Stiftungsrat einer PK. Der Verband soll paritätisch geführt werden und Arbeitnehmer- und –geber-Stiftungsräte vertreten.

“Ein neues Berufsbild entsteht: der BVG – Stiftungsrat” schreibt Zürcher weiter. Der Schweizer Verband für BVG-Stiftungsräte SRPK wurde am 1. Dezember 2013 in Zürich gegründet. Die Träger des paritätischen Vereins sind der Kaufmännische Verband Schweiz und der Sozialfonds des KV Schweiz.

  SRPK / Mitteilung

11:23AM

Ungenügende Infos über Vergütungspakete

aon-hewittDie bereits im zweiten Jahr vom HR-Outsourcing und Personalberatungsunternehmen Aon Hewitt durchgeführte europaweite Umfrage "EMEA Benefits Communication Survey 2014" zeigt deutliche Defizite in der Kommunikation über Vergütungspakete und deren Wert, heisst es in einer Mitteilung von Aon Hewitt. Dies gelte auch für Schweizer Unternehmen: Zwar orientieren 71 Prozent der Betriebe ihre Angestellten über ihre Vergütungs- und Leistungspakete, 44 Prozent davon immerhin jährlich und 31 Prozent gar mehrmals im Jahr, allerdings erfolgt ihre Mitteilung an die Mitarbeitenden hauptsächlich, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

Schweizer Unternehmen führen regelmässig Orientierungen durch und 88 Prozent von ihnen beziehen dabei Informationen zur Altersversorgung mit ein. Um über ihre Leistungspakete zu berichten nutzen sie überwiegend Inhouse-Kommunikationsmittel, wie Printmaterial, E-Mail und unternehmensinterne Online-Portale. „Vergütungsprogramme zur Talentbindung und Steigerung des Engagements der Mitarbeitenden erfordern erhebliche Investitionen. Dennoch sind sich viele Mitarbeitende nicht bewusst, auf welchen Gesamtwert sich die Vergütungen ihres Arbeitgebers belaufen“, heisst es dazu bei Aon Hewitt. Hier liege viel freies Potential brach.

word  Mitteilung

10:23AM

PK-SBB: Variable Rente bleibt Thema

Der Tagesanzeiger schreibt zum Thema flexible Renten bei der Pensionskasse SBB: “Die Idee, bei der SBB-Pensionskasse variable Renten einzuführen, sorgte vor einem Jahr für Aufregung. Das Thema ist nach wie vor aktuell, obwohl laut neusten Zahlen das Vorsorgewerk wieder gut dasteht. Seit 2010 haben sowohl die SBB-Angestellten als auch die Arbeitgeberseite Sanierungsbeiträge leisten müssen. Darauf kann nun seit Anfang Jahr verzichtet werden. Der Deckungsgrad der Kasse lag 2013 bei 102,4 Prozent.

Das Modell der variablen Renten soll der schleichenden Umverteilung der Gelder von den Aktiven zu den Rentnern vorbeugen. Die Idee: Nur ein Teil der Rente wird garantiert, also etwa nur noch das gesetzliche Minimum. Der Rest wird je nach finanzieller Lage der Pensionskasse oder nach Anlageperformance als Bonus verteilt. Unklar ist, wann der Entscheid für oder gegen die Einführung gefällt wird. Dem Vernehmen nach soll im Verlauf dieses Jahres abgestimmt werden. Bereits klar ist der Zeitpunkt einer allfälligen Einführung: «Ziel ist bei einem positiven Entscheid, das Modell per 1. Januar 2017 einzuführen», sagt Markus Hübscher, Geschäftsführer der Pensionskasse SBB.”

2:20PM

Zweifel und Illusionen in Felix Austria

austria30 Prozent der Österreicher glauben nicht, dass sie einmal mit einer staatlichen Pension rechnen können. Bei den unter 30-Jährigen ist sogar fast die Hälfte dieser Meinung. Von jenen, die mit einer staatlichen Pension rechnen, erwarten drei Viertel, dass diese ein niedrigeres Niveau als derzeitige Pensionen haben wird. 70,9 Prozent erwarten, dass sie ihren Lebensstandard damit nicht halten können. Das geht aus einer Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts Marketmind im Auftrag der Allianz Versicherung hervor.

Für eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters findet sich keine Mehrheit: 30,2 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, das Pensionsantrittsalter der Frauen sollte angehoben werden, 48,8 Prozent würden es beim jetzigen Alter von 60 Jahren belassen. Beim Pensionsantrittsalter der Männer sind 61,2 Prozent der Menschen für die Beibehaltung des jetzigen Standes von 65 Jahren. 28,6 Prozent meinen sogar, Männer sollten früher in Pension gehen dürfen, nur 10,2 Prozent sind für eine Anhebung.

69,8 Prozent der Männer sind der Ansicht, dass Männer und Frauen im gleichen Alter in Pension gehen dürfen sollten, aber nur 40 Prozent der Frauen. Im Durchschnitt erwarten die Österreicherinnen und Österreicher, 20,2 Jahre in Pension zu verbringen. Menschen, die derzeit zwischen 50 und 60 sind, schätzen diesen Zeitraum tendenziell etwas länger ein. "Damit unterschätzen sie die tatsächliche Lebenserwartung im Schnitt um fünf bis zehn Jahre", erklärte der zuständige Bereichsleiter der Allianz Versicherung, Andreas Csurda, bei der Präsentation der Daten.

  derStandard / Mitteilung OTS /

11:59AM

Steigende IV-Zahlen für Jugendliche mit psychischen Problemen

Immer mehr 18- bis 24-Jährige bekommen eine IV-Rente wegen psychischer Probleme. Rund 1300 sind es landesweit pro Jahr - rund dreimal so viele wie noch 1995. «Ja, psychische Probleme sind eine besonders grosse Herausforderung: für die betroffenen jungen Menschen, für ihre Eltern und ihre Familie, für die Schulen und Ausbildungsstätten, für die Arbeitgeber und die Wirtschaft - und eben auch für die Sozialversicherungen», kommentiert Andreas Dummermuth, Geschäftsleiter der IV-Stelle Schwyz, die Entwicklung in der Luzerner Zeitung.

Ende 2013 waren es im Kanton Schwyz 138 Personen in besagter Altersgruppe, die eine Teil- oder eine ganze IV-Rente erhielten. 54 davon wegen psychischer Probleme, also rund 40 Prozent. «Selbstverständlich gibt es gewisse Schweregrade, die eine berufliche Eingliederung nicht möglich machen», sagt Roland Weber, Chefarzt des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kantons Schwyz. Grundsätzlich minimiere aber eine Rente die Chance, im Erwerbsleben aktiv zu sein, deutlich.

An diesem Punkt sieht die internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das grosse Problem. In einem aktuellen Bericht schreibt sie: «Die IV ist zu attraktiv für Jugendliche.» Es würde sich mehr lohnen, eine IV-Rente zu beziehen, als zu arbeiten. Diese Negativranreize müssten abgeschafft werden.

10:05AM

BG: Konkubinatspartnerin geht leer aus

(sda) Die Konkubinatspartnerin eines verstorbenen Zürchers geht bei der Verteilung des Pensionskassenguthabens des Mannes leer aus, obwohl er sie als begünstigte Person bestimmt hatte. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Frau abgewiesen.

Der Lebenspartner der Betroffenen war 2010 im Alter von 48 Jahren gestorben. Er hatte sie gegenüber seiner Pensionskasse zwar wie in deren Reglement verlangt noch zu Lebzeiten als begünstigte Person angegeben. Das Todesfallkapital von rund 170'000 Franken wurde von der Zürcher Justiz jedoch der Mutter des Verstorbenen zugesprochen. Zu Recht, wie nun in letzter Instanz das Bundesgericht bestätigt hat.

Das Gesetz setze dafür grundsätzlich voraus, dass das Konkubinat mindestens fünf Jahre gedauert habe, was hier unbestrittenermassen nicht der Fall gewesen sei. Möglich sei ein Leistungsanspruch allerdings auch dann, wenn eine begünstigte Person vom Verstorbenen in der Vergangenheit «in erheblichem Masse» unterstützt worden sei.

Laut Bundesgericht muss diese «erhebliche» Unterstützung jedoch während mindestens zwei Jahren ausgerichtet worden sein. Im konkreten Fall habe die Unterstützung nur 22 Monate gedauert, womit kein Leistungsanspruch bestehe.

  NZZ / Urteil BG

9:58AM

“Pensionspläne nicht fit für 2020”

Der demografische Wandel ist die grösste Herausforderung für die Altersvorsorge in der Schweiz wie auch in ganz Europa, zu diesem Schluss kommt eine Studie der Economist Intelligence Unit in Partnerschaft mit Towers Watson. Nur knapp ein Viertel der Schweizer Führungskräfte glaubt, dass die Pensionspläne ihrer Unternehmen im Jahr 2020 den Bedürfnissen noch gerecht werden. Knapp ein Drittel (30%) der in der Studie befragten Schweizer Führungskräfte führte den demografischen Wandel als grösste Herausforderung für die 2. Säule an. Da das Rentenalter in der Schweiz vorerst nicht nach oben angepasst wird, muss das angesparte Alterskapital für eine immer längere Pensionsdauer ausreichen. Nur knapp ein Viertel (24%) der Schweizer Führungskräfte hält die Vorsorgepläne ihrer Unternehmen für zukunftstauglich, fast die Hälfte (46%) glaubt hingegen, dass in den nächsten Jahren Anpassungen notwendig sind.

Mit der Altersvorsorge 2020 wurden z.B. die Weichen bezüglich des Umwandlungssatzes richtig gestellt; eine Senkung von 6.8% auf 6.0% ist vorgesehen. Doch der Satz ist versicherungstechnisch immer noch zu hoch und einige Unternehmen haben ihn bereits bis auf 5.4% gesenkt“, erklärt Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson in Zürich. „Die Umverteilung von Jung zu Alt wird durch die Senkung substantiell verringert, besteht aber immer noch.“

Heute sehen Schweizer Unternehmen ihre Vorsorgepläne als Mittel, um adäquate Altersrenten für ihre Mitarbeitenden (32%) entrichten und talentierte Fach- und Führungskräfte rekrutieren (30%) zu können. Bis 2020 verlieren diese Ziele an Bedeutung und werden von der Mitarbeiterbindung (33%) als primärem Zweck abgelöst. „Es ist vorstellbar, dass es in Zukunft eine Zweiteilung gibt, bei welcher die höchstqualifizierten Talente sehr gute Vorsorgepakete erhalten und die restlichen Mitarbeitenden weniger gut gestellt sind“, so Zanella. Gerade qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit den grosszügigeren Vorsorgeleistungen haben jedoch tendenziell eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt, sodass dieser Trend ebenfalls zu steigenden Kosten für Unternehmen führt.

  Economist-Studie

3:05PM

NZZ: Wohneigentum ist nicht immer die beste Altersvorsorge

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Sinnvoll Planen mit der eigenen Liegenschaft: Der Wunsch nach dem sorgenfreien Alter kann zum Trugschluss werden, denn Entwertung und der Aufwand für die Instandhaltung werden häufig unterschätzt, schreibt die NZZaS.

Weiter schreibt die NZZ: “Der Entscheid des Bundesrats kam nicht unerwartet: Gegen eine mögliche Überhitzung am Immobilien- und Hypothekenmarkt hat er am Mittwoch auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer erhöht. Die Banken müssen ab Mitte Jahr ihre Eigenmittel für Wohnbauhypotheken von bisher 1 auf 2% aufstocken.

Die Massnahme, die tendenziell die Hypotheken verteuert, dient in erster Linie der Stabilisierung des Finanzsystems. Zwar bürdet sie den Kreditnehmern höhere Kosten auf. Als Signal an die Marktteilnehmer sei sie aber von bescheidener Wirkung, ist Claudio Saputelli überzeugt. Der Leiter des globalen Immobilien-Researchs der UBS glaubt, dass die Nationalbank den Markt «nicht komplett abwürgen» werde, wie er diese Woche anlässlich der Präsentation der UBS-Immobilienstudie 2014 ausführte. Die Risiken für die Volkswirtschaft seien schlicht zu gross.

Saputelli geht davon aus, dass der gegenwärtige Immobilienzyklus in der Schweiz frühestens in drei bis fünf Jahren endet. In Norwegen, wo die Verhältnisse ähnlich sind wie bei uns, hält der Immobilienboom nun schon 20 Jahre an. (dst.)”

  NZZ  / Mitteilung UBS Immobilienstudie /  Studie

12:06PM

D: Freiwillige Arbeitgeberbeiträge zur Schweizer Pensionskasse sind steuerpflichtig

Über die Grundversorgung hinausgehende Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sind in Deutschland steuerpflichtig.

In einem aktuellen Urteilsfall war der Kläger ein in der Schweiz beschäftigter deutscher  Grenzgänger. Die Arbeitgeberin des Mitarbeiters erbrachte nach schweizerischem Recht sowohl Arbeitgeberbeiträge zur AHV als auch solche zur IV. Daneben entrichtete sie für den Kläger Beiträge an eine Pensionskasse.

Während ein Teil der an die Pensionskasse erbrachten Arbeitgeberbeiträge zwingend zu erbringen war (Obligatorium), leistete die Arbeitgeberin darüber hinaus noch weitere Beiträge aufgrund eines privatrechtlichen Versicherungsvertrages (Überobligatorium).

Streitig war, ob auch die überobligatorisch erbrachten Arbeitgeberbeiträge steuerfrei sind. Dies hat der Deutsche Bundesfinanzhof in seinem Urteil verneint.

Ausgaben des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers sind steuerfrei, soweit der Arbeitgeber dazu nach sozialversicherungsrechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften verpflichtet ist (§ 3 Nr. 62 Satz 1 EStG). Das gilt auch, wenn die Verpflichtung auf ausländischen Gesetzen beruht. Danach bleiben obligatorische Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sowie Arbeitgeberleistungen auf Grundlage der schweizerischen AHV sowie der schweizerischen IV steuerfrei.

Zur Vermeidung einer Überprivilegierung von im Ausland beschäftigten Arbeitnehmern ist die zusätzliche Steuerfreiheit der für sie geleisteten freiwilligen Arbeitgeberleistungen auf Ausnahmefälle beschränkt. Sie greift nur, wenn verpflichtend zu erbringende Zukunftssicherungsleistungen lediglich eine Grundversorgung gewährleisten und deshalb unterhalb der inländischen gesetzlichen Arbeitgeberleistungen liegen.

  Haufe

11:31AM

Studie zur Invaliditätsentwicklung

SNAGHTML21e8d8Die PKRück hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft und mit dem Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St. Gallen eine breit angelegte Studie zur Invaliditätsentwicklung in der Schweiz durchgeführt. Den Schwerpunkt der Studie bildet die prospektive Einschätzung der Invaliditätsentwicklung. Die im Rahmen der Studie befragten Experten gehen mehrheitlich von einer stabilen bis leicht rückläufigen Gesamtentwicklung aus. Die Analyse der einzelnen Einflussfaktoren auf das Invaliditätsrisiko zeigt jedoch auf, dass die derzeitige Entwicklung der tiefen IV-Neurenten möglicherweise nicht nachhaltig ist, und allenfalls wieder mit einer steigenden Invalidisierung gerechnet werden muss.

Die Tatsache, dass mit der 1. und 2. Säule zwei Finanzierungsparteien bestehen, aber faktisch nur eine, die 1. Säule, bestimmt, hat weitreichende, insbesondere finanzielle Konsequenzen für die 2. Säule. Gemäss Analysen der Studie ist für Personen, die einen Anspruch auf volle Invalidenrentenleistungen haben, bereits mit einem Einkommen in Höhe von 78’400 Franken die Invalidenrente aus der 2. Säule höher als diejenige aus der 1. Säule.

Für die 2. Säule, bei welcher die Höhe der Leistungen stärker lohnabhängig festgelegt wird, stellt sich insbesondere die Frage, ob die allgemeine Entwicklung in der 1. Säule auch Rückschlüsse auf die finanziellen Leistungen der Vorsorgeeinrichtungen gibt. Hier zeigen die Ergebnisse der Studie, dass insbesondere der Personenkreis mit höheren Löhnen bzw. mit Löhnen über 130'000 Franken mit einem Rückgang der IV-Neurenten von 28.6% weniger stark vom allgemeinen Rückgang (47,8%, zwischen 2003 und 2012) betroffen ist. In der Folge stieg auch ihr Anteil an den Invaliditätsneurenten von 8,0% im Jahre 2003 auf 10,9% im Jahre 2012. Dies ist für die Vorsorgeeinrichtungen insbesondere entscheidend, da die Einkommensgruppe mit Löhnen von über 130'000 in den vergangenen zehn Jahren um 74,6% angewachsen ist. Die Vorsorgeeinrichtungen sind daher gut beraten, aufgrund der Invaliditätsentwicklung der ersten Säule keine unmittelbaren Rückschlüsse auf ihre finanzielle Belastung vorzunehmen.

  Medienmitteilung  /  Studie

5:59PM

«Wer sich nicht sicher ist, soll nachfragen»

SNAGHTML4b3da76Daniel Dürr, Geschäftsführer Sicherheitsfonds der Zentralstelle 2. Säule, erklärt im Interview, warum Pensionskassengelder vergessen gehen können und wie deren Besitzer ermittelt werden. Auszüge:

Herr Dürr, laut Medienberichten liegen rund 6,3 Milliarden Franken an Pensionskassengeldern bei der Auffangeinrichtung. Was passiert nun mit dem Geld?
Die Pensionskassen melden uns alle «kontaktlosen» und «vergessenen» Guthaben. Wir speichern die dazugehörigen Personen in einer Datenbank. Im Zweifelsfall kann man nachfragen, ob ein Guthaben gemeldet ist. Ab dem Pensionsalter werden die sogenannten «kontaktlosen» zu «vergessenen» Konten und wir beginnen die Leute aktiv zu suchen.

Mit Erfolg?
Im Verlauf der Jahre 2011 und 2012 konnten rund 16'000 Personen über einen möglichen Anspruch auf ein Guthaben aus beruflicher Vorsorge informiert werden.

Rein theoretisch wäre es gar nicht möglich, dass das Geld vergessen geht. Warum ist es trotzdem passiert?
Die Pensionskassen sind verpflichtet, das Geld bei einem Stellenwechsel an die nächste Kasse weiterzuleiten. Geht nun aber jemand etwa auf Reisen oder macht eine längere Babypause, muss das Geld auf einem Wartekonto parkiert werden. Gerade in Branchen mit häufigen Mitarbeiterwechseln wie etwa der Gastronomie steigt das Risiko, dass die parkierten Gelder «kontaktlos» werden.

Ab dem 100. Altersjahr verjähren die Ansprüche der Versicherten. Was geschieht dann mit dem Geld?
Verjährte Ansprüche aus beruflicher Vorsorge können zur Finanzierung der Aufgaben der Zentralstelle 2. Säule verwendet werden.

Ab wann werden die ersten Gelder an die Zentralstelle 2. Säule zurückfliessen?
Erste Fälle werden in den nächsten Jahren auftreten. Eine Häufung wird aber erst in etwa 10 bis 15 Jahren auftreten.

  Newsnet

1:01PM

Blick: Der Kampf gegen die flexible Rente bei den SBB

Der Blick hat sich den Kampf gegen flexible Renten auf die Fahnen geschrieben, ohne allerdings dazu jemals valable Argumente geliefert zu haben. Sie folgt den SEV-Parolen, weil die scheinbar sozialer tönen. Unter dem Titel “Kein Weihnachtsgeschenk für die Bähnler” wird der aktuelle Stand bei der PK SBB aus Sicht des Blatts beschrieben.

  Artikel Blick

2:07PM

Bericht über die Grenzgängerbesteuerung in der Schweiz

Der Bundesrat hat an den Bericht über die Quellenbesteuerung der als Arbeitnehmer in der Schweiz tätigen Grenzgänger verabschiedet. Der Bericht gibt einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Abkommen, welche die Grenzgängerbesteuerung regeln, sowie über mögliche Weiterentwicklungen dieser Abkommen.

Der Bericht wurde in Erfüllung eines von Nationalrat Meinrado Robbiani 2011 eingereichten Postulats (11.3607 «Überweisung der Quellensteuer bei Grenzgängerinnen und Grenzgängern») erstellt. Im ersten Teil des Berichts wird die steuerliche Behandlung der in der Schweiz als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätigen Grenzgänger aufgezeigt. Diese richtet sich nach den einschlägigen Doppelbesteuerungsabkommen und den von der Schweiz mit den Nachbarstaaten bilateral vereinbarten Lösungen zur Grenzgängerbesteuerung.

Im zweiten Teil des Berichts werden mögliche Entwicklungen der bilateralen Regelungen für die Grenzgängerbesteuerung skizziert. Im dritten Teil des Berichts werden die Ausgleichsmassnahmen zugunsten gewisser Kantone analysiert. Der Bericht gelangt zum Schluss, dass die geltenden Bestimmungen die Besonderheit der Beziehungen der Schweiz zu ihren Nachbarstaaten widerspiegeln. Er hält fest, dass es wichtig ist, für die Besteuerung der Grenzgängerinnen und Grenzgänger eine angemessene Lösung vorzusehen und aufrechtzuerhalten, die auch an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden kann.

  Bericht

10:44AM

Schweizer Pensionskasse und deutsche Einkommenssteuer

Die Website “Aussenwirtschaftslupe” orientiert ausführlich über einen deutschen Gerichtsentscheid zur Besteuerung der Kapital-Leistungen schweizerischer Pensionskassen (im konkreten Fall der PKBS) für Grenzgänger. Festgehalten wird insbesondere, dass die Leistungen nicht steuerfrei gemäss § 3 Nr. 3 EStG sind und keine mit einer Kapitalabfindung der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbare Leistung. Konkret heisst es: “Die Steuerfreiheit scheitert nicht daran, dass es sich um die Kapitalabfindung einer schweizerischen Pensionskasse handelt. § 3 Nr. 3 EStG enthält keine Beschränkung auf die Leistungen eines inländischen Versorgungsträgers. Die Kläger weisen zudem zu Recht darauf hin, dass der Begriff der gesetzlichen Rentenversicherung in den Vorschriften der §§ 10 und 22 EStG nicht anders als der identische Begriff in § 3 Nr. 3 EStG ausgelegt werden kann.”

  Aussenwirtschaftslupe

10:27AM

Libera: Zweiteilige Renten in der Praxis

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Benno Ambrosini und Ronald Schnurrenberger von Libera beschreiben in einem Beitrag in der Schweizer Personalvorsorge das zweiteilige Rentenmodell (flexible Rente) der PKE. Als Ziele des Modells werden bezeichnet: Ausgleich zwischen Aktiven und Rentnern und bessere Risikofähigkeit. Dazu halten sie fest: “Ziel der PKE ist die Ausrichtung von mindestens der Zielrente. Diese ist auf einen technischen Zinssatz von 2.5 Prozent ausgelegt und kann im Erwartungswert konstant ausbezahlt werden. Eine Reduktion auf 95 oder 90 Prozent erfolgt nur, wenn sich die Pensionskasse in Unterdeckung befindet. Die temporäre Reduktion der Zielrente um 10 Prozent vermindert die notwendige Rendite auf dem Vorsorgekapital der Rentner um knapp 1 Prozent. Zur Finanzierung der Renten benötigt die PKE dann eine Rendite von knapp über 2 Prozent, während die Guthaben der aktiven Versicherten nicht mehr verzinst und allenfalls Sanierungsbeiträge erhoben werden. Die Rentner sind damit auch in diesem Fall gegenüber den aktiven Versicherten besser gestellt.(…) Insgesamt stärkt das System die Risikofähigkeit der Pensionskasse. Dies kommt allen Destinatären zugute – auch
den Rentnern.”

  Artikel Libera

10:01AM

NZZ: Teure Frühpensionierung

Michael Ferber beschäftigt sich in der NZZ mit dem Thema Frühpensionierung und verweist nachdrücklich auf die Tatsache, dass sie nicht gratis zu haben ist, im Gegenteil.

  NZZ

10:48AM

1 Cent ist 1 Cent

Einige italienische Behörden nehmen die geforderten staatlichen Sparanstrengungen offenbar außerordentlich ernst: Der Pensionskasse des finanziell angeschlagenen Landes fiel nun auf, dass Emilio Casali aus dem Urlaubsort Riccione in der Provinz Rimini an der Adriaküste in einem Fünfjahreszeitraum einen Cent zu viel ausbezahlt bekommen hatte, wie die Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Montag berichtete. Der 84-Jährige erhielt demnach per Einschreiben einen Bescheid mit der Aufforderung, die unrechtmäßige Zahlung auszugleichen.

Die Behörde rechnete aus, dass die Überzahlung zwischen dem 1. Jänner 1996 und dem 31. Dezember 2000 erfolgt sei. Casali habe die Möglichkeit, den Betrag „in mehreren Raten“ zu erstatten, wurde ihm mitgeteilt.

  Tiroler Tageszeitung

11:24AM

Bloomberg, RentaRentner und ein paar Irrtümer

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Bloomberg berichtet auf seiner Website ausführlich über den Schweizer Rentner-Anstellungsdienst “Rentarentner”, bei welchem Rentner sich für allerlei Dienstleistungen anbieten und über den diese Rentner “gemietet” werden können. Allerdings ist die primäre Motivation der Rentner kaum der von Bloomberg mit dem Titel suggerierte “Swiss Retirees Traverse Pension-Fund Abyss by Dog Walking”. Der “Abyss” dürfte den Rentnern kaum bewusst und schon gar nicht Anlass für ihre Tätigkeit sein, falls ein solcher überhaupt in der Schweiz zu registrieren ist. Und auch der Hinweis auf die von Towers Watson in ihrer Studie festgestellten Deckungslücken bei der Konzern-Vorsorge von Novartis, Nestlé und Konsorten verwechselt die Konzerndaten mit den massgeblichen Deckungszahlen der hiesigen PKs. Auch ohne Hund an der Leine können die Rentner hierzulande wohl auf ihre Vorsorge zählen.

  Bloomberg / Rentarentner / Towers Watson

11:22AM

SRF Echo der Zeit: Kapital oder Rente?

imageKünftige Pensionierte müssen entscheiden, ob sie lieber von der Pensionskasse monatlich eine Rente erhalten oder ob sie das Kapital beziehen. Für immer mehr Pensionskassen aber ist der Fall klar: Sie ziehen den Kapitalbezug vor. Denn so können sie ihr Finanzierungsrisiko verkleinern, sagt Barbara Widmer im Echo der Zeit.

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