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8.12.2014

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Entries in Versicherte (477)

3:05PM

NZZ: Wohneigentum ist nicht immer die beste Altersvorsorge

SNAGHTMLbba21e6

Sinnvoll Planen mit der eigenen Liegenschaft: Der Wunsch nach dem sorgenfreien Alter kann zum Trugschluss werden, denn Entwertung und der Aufwand für die Instandhaltung werden häufig unterschätzt, schreibt die NZZaS.

Weiter schreibt die NZZ: “Der Entscheid des Bundesrats kam nicht unerwartet: Gegen eine mögliche Überhitzung am Immobilien- und Hypothekenmarkt hat er am Mittwoch auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer erhöht. Die Banken müssen ab Mitte Jahr ihre Eigenmittel für Wohnbauhypotheken von bisher 1 auf 2% aufstocken.

Die Massnahme, die tendenziell die Hypotheken verteuert, dient in erster Linie der Stabilisierung des Finanzsystems. Zwar bürdet sie den Kreditnehmern höhere Kosten auf. Als Signal an die Marktteilnehmer sei sie aber von bescheidener Wirkung, ist Claudio Saputelli überzeugt. Der Leiter des globalen Immobilien-Researchs der UBS glaubt, dass die Nationalbank den Markt «nicht komplett abwürgen» werde, wie er diese Woche anlässlich der Präsentation der UBS-Immobilienstudie 2014 ausführte. Die Risiken für die Volkswirtschaft seien schlicht zu gross.

Saputelli geht davon aus, dass der gegenwärtige Immobilienzyklus in der Schweiz frühestens in drei bis fünf Jahren endet. In Norwegen, wo die Verhältnisse ähnlich sind wie bei uns, hält der Immobilienboom nun schon 20 Jahre an. (dst.)”

  NZZ  / Mitteilung UBS Immobilienstudie /  Studie

12:06PM

D: Freiwillige Arbeitgeberbeiträge zur Schweizer Pensionskasse sind steuerpflichtig

Über die Grundversorgung hinausgehende Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sind in Deutschland steuerpflichtig.

In einem aktuellen Urteilsfall war der Kläger ein in der Schweiz beschäftigter deutscher  Grenzgänger. Die Arbeitgeberin des Mitarbeiters erbrachte nach schweizerischem Recht sowohl Arbeitgeberbeiträge zur AHV als auch solche zur IV. Daneben entrichtete sie für den Kläger Beiträge an eine Pensionskasse.

Während ein Teil der an die Pensionskasse erbrachten Arbeitgeberbeiträge zwingend zu erbringen war (Obligatorium), leistete die Arbeitgeberin darüber hinaus noch weitere Beiträge aufgrund eines privatrechtlichen Versicherungsvertrages (Überobligatorium).

Streitig war, ob auch die überobligatorisch erbrachten Arbeitgeberbeiträge steuerfrei sind. Dies hat der Deutsche Bundesfinanzhof in seinem Urteil verneint.

Ausgaben des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers sind steuerfrei, soweit der Arbeitgeber dazu nach sozialversicherungsrechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften verpflichtet ist (§ 3 Nr. 62 Satz 1 EStG). Das gilt auch, wenn die Verpflichtung auf ausländischen Gesetzen beruht. Danach bleiben obligatorische Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sowie Arbeitgeberleistungen auf Grundlage der schweizerischen AHV sowie der schweizerischen IV steuerfrei.

Zur Vermeidung einer Überprivilegierung von im Ausland beschäftigten Arbeitnehmern ist die zusätzliche Steuerfreiheit der für sie geleisteten freiwilligen Arbeitgeberleistungen auf Ausnahmefälle beschränkt. Sie greift nur, wenn verpflichtend zu erbringende Zukunftssicherungsleistungen lediglich eine Grundversorgung gewährleisten und deshalb unterhalb der inländischen gesetzlichen Arbeitgeberleistungen liegen.

  Haufe

11:31AM

Studie zur Invaliditätsentwicklung

SNAGHTML21e8d8Die PKRück hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft und mit dem Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St. Gallen eine breit angelegte Studie zur Invaliditätsentwicklung in der Schweiz durchgeführt. Den Schwerpunkt der Studie bildet die prospektive Einschätzung der Invaliditätsentwicklung. Die im Rahmen der Studie befragten Experten gehen mehrheitlich von einer stabilen bis leicht rückläufigen Gesamtentwicklung aus. Die Analyse der einzelnen Einflussfaktoren auf das Invaliditätsrisiko zeigt jedoch auf, dass die derzeitige Entwicklung der tiefen IV-Neurenten möglicherweise nicht nachhaltig ist, und allenfalls wieder mit einer steigenden Invalidisierung gerechnet werden muss.

Die Tatsache, dass mit der 1. und 2. Säule zwei Finanzierungsparteien bestehen, aber faktisch nur eine, die 1. Säule, bestimmt, hat weitreichende, insbesondere finanzielle Konsequenzen für die 2. Säule. Gemäss Analysen der Studie ist für Personen, die einen Anspruch auf volle Invalidenrentenleistungen haben, bereits mit einem Einkommen in Höhe von 78’400 Franken die Invalidenrente aus der 2. Säule höher als diejenige aus der 1. Säule.

Für die 2. Säule, bei welcher die Höhe der Leistungen stärker lohnabhängig festgelegt wird, stellt sich insbesondere die Frage, ob die allgemeine Entwicklung in der 1. Säule auch Rückschlüsse auf die finanziellen Leistungen der Vorsorgeeinrichtungen gibt. Hier zeigen die Ergebnisse der Studie, dass insbesondere der Personenkreis mit höheren Löhnen bzw. mit Löhnen über 130'000 Franken mit einem Rückgang der IV-Neurenten von 28.6% weniger stark vom allgemeinen Rückgang (47,8%, zwischen 2003 und 2012) betroffen ist. In der Folge stieg auch ihr Anteil an den Invaliditätsneurenten von 8,0% im Jahre 2003 auf 10,9% im Jahre 2012. Dies ist für die Vorsorgeeinrichtungen insbesondere entscheidend, da die Einkommensgruppe mit Löhnen von über 130'000 in den vergangenen zehn Jahren um 74,6% angewachsen ist. Die Vorsorgeeinrichtungen sind daher gut beraten, aufgrund der Invaliditätsentwicklung der ersten Säule keine unmittelbaren Rückschlüsse auf ihre finanzielle Belastung vorzunehmen.

  Medienmitteilung  /  Studie

5:59PM

«Wer sich nicht sicher ist, soll nachfragen»

SNAGHTML4b3da76Daniel Dürr, Geschäftsführer Sicherheitsfonds der Zentralstelle 2. Säule, erklärt im Interview, warum Pensionskassengelder vergessen gehen können und wie deren Besitzer ermittelt werden. Auszüge:

Herr Dürr, laut Medienberichten liegen rund 6,3 Milliarden Franken an Pensionskassengeldern bei der Auffangeinrichtung. Was passiert nun mit dem Geld?
Die Pensionskassen melden uns alle «kontaktlosen» und «vergessenen» Guthaben. Wir speichern die dazugehörigen Personen in einer Datenbank. Im Zweifelsfall kann man nachfragen, ob ein Guthaben gemeldet ist. Ab dem Pensionsalter werden die sogenannten «kontaktlosen» zu «vergessenen» Konten und wir beginnen die Leute aktiv zu suchen.

Mit Erfolg?
Im Verlauf der Jahre 2011 und 2012 konnten rund 16'000 Personen über einen möglichen Anspruch auf ein Guthaben aus beruflicher Vorsorge informiert werden.

Rein theoretisch wäre es gar nicht möglich, dass das Geld vergessen geht. Warum ist es trotzdem passiert?
Die Pensionskassen sind verpflichtet, das Geld bei einem Stellenwechsel an die nächste Kasse weiterzuleiten. Geht nun aber jemand etwa auf Reisen oder macht eine längere Babypause, muss das Geld auf einem Wartekonto parkiert werden. Gerade in Branchen mit häufigen Mitarbeiterwechseln wie etwa der Gastronomie steigt das Risiko, dass die parkierten Gelder «kontaktlos» werden.

Ab dem 100. Altersjahr verjähren die Ansprüche der Versicherten. Was geschieht dann mit dem Geld?
Verjährte Ansprüche aus beruflicher Vorsorge können zur Finanzierung der Aufgaben der Zentralstelle 2. Säule verwendet werden.

Ab wann werden die ersten Gelder an die Zentralstelle 2. Säule zurückfliessen?
Erste Fälle werden in den nächsten Jahren auftreten. Eine Häufung wird aber erst in etwa 10 bis 15 Jahren auftreten.

  Newsnet

1:01PM

Blick: Der Kampf gegen die flexible Rente bei den SBB

Der Blick hat sich den Kampf gegen flexible Renten auf die Fahnen geschrieben, ohne allerdings dazu jemals valable Argumente geliefert zu haben. Sie folgt den SEV-Parolen, weil die scheinbar sozialer tönen. Unter dem Titel “Kein Weihnachtsgeschenk für die Bähnler” wird der aktuelle Stand bei der PK SBB aus Sicht des Blatts beschrieben.

  Artikel Blick

2:07PM

Bericht über die Grenzgängerbesteuerung in der Schweiz

Der Bundesrat hat an den Bericht über die Quellenbesteuerung der als Arbeitnehmer in der Schweiz tätigen Grenzgänger verabschiedet. Der Bericht gibt einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Abkommen, welche die Grenzgängerbesteuerung regeln, sowie über mögliche Weiterentwicklungen dieser Abkommen.

Der Bericht wurde in Erfüllung eines von Nationalrat Meinrado Robbiani 2011 eingereichten Postulats (11.3607 «Überweisung der Quellensteuer bei Grenzgängerinnen und Grenzgängern») erstellt. Im ersten Teil des Berichts wird die steuerliche Behandlung der in der Schweiz als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätigen Grenzgänger aufgezeigt. Diese richtet sich nach den einschlägigen Doppelbesteuerungsabkommen und den von der Schweiz mit den Nachbarstaaten bilateral vereinbarten Lösungen zur Grenzgängerbesteuerung.

Im zweiten Teil des Berichts werden mögliche Entwicklungen der bilateralen Regelungen für die Grenzgängerbesteuerung skizziert. Im dritten Teil des Berichts werden die Ausgleichsmassnahmen zugunsten gewisser Kantone analysiert. Der Bericht gelangt zum Schluss, dass die geltenden Bestimmungen die Besonderheit der Beziehungen der Schweiz zu ihren Nachbarstaaten widerspiegeln. Er hält fest, dass es wichtig ist, für die Besteuerung der Grenzgängerinnen und Grenzgänger eine angemessene Lösung vorzusehen und aufrechtzuerhalten, die auch an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden kann.

  Bericht

10:44AM

Schweizer Pensionskasse und deutsche Einkommenssteuer

Die Website “Aussenwirtschaftslupe” orientiert ausführlich über einen deutschen Gerichtsentscheid zur Besteuerung der Kapital-Leistungen schweizerischer Pensionskassen (im konkreten Fall der PKBS) für Grenzgänger. Festgehalten wird insbesondere, dass die Leistungen nicht steuerfrei gemäss § 3 Nr. 3 EStG sind und keine mit einer Kapitalabfindung der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbare Leistung. Konkret heisst es: “Die Steuerfreiheit scheitert nicht daran, dass es sich um die Kapitalabfindung einer schweizerischen Pensionskasse handelt. § 3 Nr. 3 EStG enthält keine Beschränkung auf die Leistungen eines inländischen Versorgungsträgers. Die Kläger weisen zudem zu Recht darauf hin, dass der Begriff der gesetzlichen Rentenversicherung in den Vorschriften der §§ 10 und 22 EStG nicht anders als der identische Begriff in § 3 Nr. 3 EStG ausgelegt werden kann.”

  Aussenwirtschaftslupe

10:27AM

Libera: Zweiteilige Renten in der Praxis

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Benno Ambrosini und Ronald Schnurrenberger von Libera beschreiben in einem Beitrag in der Schweizer Personalvorsorge das zweiteilige Rentenmodell (flexible Rente) der PKE. Als Ziele des Modells werden bezeichnet: Ausgleich zwischen Aktiven und Rentnern und bessere Risikofähigkeit. Dazu halten sie fest: “Ziel der PKE ist die Ausrichtung von mindestens der Zielrente. Diese ist auf einen technischen Zinssatz von 2.5 Prozent ausgelegt und kann im Erwartungswert konstant ausbezahlt werden. Eine Reduktion auf 95 oder 90 Prozent erfolgt nur, wenn sich die Pensionskasse in Unterdeckung befindet. Die temporäre Reduktion der Zielrente um 10 Prozent vermindert die notwendige Rendite auf dem Vorsorgekapital der Rentner um knapp 1 Prozent. Zur Finanzierung der Renten benötigt die PKE dann eine Rendite von knapp über 2 Prozent, während die Guthaben der aktiven Versicherten nicht mehr verzinst und allenfalls Sanierungsbeiträge erhoben werden. Die Rentner sind damit auch in diesem Fall gegenüber den aktiven Versicherten besser gestellt.(…) Insgesamt stärkt das System die Risikofähigkeit der Pensionskasse. Dies kommt allen Destinatären zugute – auch
den Rentnern.”

  Artikel Libera

10:01AM

NZZ: Teure Frühpensionierung

Michael Ferber beschäftigt sich in der NZZ mit dem Thema Frühpensionierung und verweist nachdrücklich auf die Tatsache, dass sie nicht gratis zu haben ist, im Gegenteil.

  NZZ

10:48AM

1 Cent ist 1 Cent

Einige italienische Behörden nehmen die geforderten staatlichen Sparanstrengungen offenbar außerordentlich ernst: Der Pensionskasse des finanziell angeschlagenen Landes fiel nun auf, dass Emilio Casali aus dem Urlaubsort Riccione in der Provinz Rimini an der Adriaküste in einem Fünfjahreszeitraum einen Cent zu viel ausbezahlt bekommen hatte, wie die Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Montag berichtete. Der 84-Jährige erhielt demnach per Einschreiben einen Bescheid mit der Aufforderung, die unrechtmäßige Zahlung auszugleichen.

Die Behörde rechnete aus, dass die Überzahlung zwischen dem 1. Jänner 1996 und dem 31. Dezember 2000 erfolgt sei. Casali habe die Möglichkeit, den Betrag „in mehreren Raten“ zu erstatten, wurde ihm mitgeteilt.

  Tiroler Tageszeitung

11:24AM

Bloomberg, RentaRentner und ein paar Irrtümer

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Bloomberg berichtet auf seiner Website ausführlich über den Schweizer Rentner-Anstellungsdienst “Rentarentner”, bei welchem Rentner sich für allerlei Dienstleistungen anbieten und über den diese Rentner “gemietet” werden können. Allerdings ist die primäre Motivation der Rentner kaum der von Bloomberg mit dem Titel suggerierte “Swiss Retirees Traverse Pension-Fund Abyss by Dog Walking”. Der “Abyss” dürfte den Rentnern kaum bewusst und schon gar nicht Anlass für ihre Tätigkeit sein, falls ein solcher überhaupt in der Schweiz zu registrieren ist. Und auch der Hinweis auf die von Towers Watson in ihrer Studie festgestellten Deckungslücken bei der Konzern-Vorsorge von Novartis, Nestlé und Konsorten verwechselt die Konzerndaten mit den massgeblichen Deckungszahlen der hiesigen PKs. Auch ohne Hund an der Leine können die Rentner hierzulande wohl auf ihre Vorsorge zählen.

  Bloomberg / Rentarentner / Towers Watson

11:22AM

SRF Echo der Zeit: Kapital oder Rente?

imageKünftige Pensionierte müssen entscheiden, ob sie lieber von der Pensionskasse monatlich eine Rente erhalten oder ob sie das Kapital beziehen. Für immer mehr Pensionskassen aber ist der Fall klar: Sie ziehen den Kapitalbezug vor. Denn so können sie ihr Finanzierungsrisiko verkleinern, sagt Barbara Widmer im Echo der Zeit.

11:11AM

Axa Winterthur: Umfrage bei Versicherten

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Die im Auftrag von AXA Investment Managers durchgeführte Umfrage zum Pensionskassenwissen in der Schweiz zeigt gemäss Einschätzung der Axa, dass die vorgeschlagenen Massnahmen der Reform Altersvorsorge 2020 auf dem richtigen Weg sind. Jedoch werde auch deutlich, dass bezüglich Wissen und Informationsstand der Bevölkerung Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

Einige zentrale Resultate der Umfrage:

  1. Fast drei Viertel der Befragten bezeichnen sich als grundsätzlich interessiert am Thema „Vorsorge“ – am stärksten die aktiv Versicherten über 42. Die nicht Interessierten halten sich für zu jung oder ihren Einfluss für zu gering.
  1. Das System der obligatorischen Einzahlungen und den steuerlichen Begünstigungen für freiwillige Zahlungen ist grundsätzlich breit akzeptiert. Trotzdem gibt jeweils über ein Viertel an, dass sie lieber anders als mit den obligatorischen Einzahlungen vorsorgen würden.
  1. Frühere oder höhere Beitragszahlungen werden eher befürwortet als eine spätere oder tiefere Rente.
  1. Eine Trennung zwischen Einzahlenden und Rentenbezügern wird befürwortet – vor allem von den jüngeren aktiv Versicherten.
  1. Könnten die Versicherten mitreden, setzten sie auf Sicherheit statt Rendite. Für zwei Drittel der Versicherten wäre es überdies wichtig, selbst mitbestimmen zu können, wie ihre Pensionskasse bei den traktandierten Geschäften, beispielsweise Vergütungen, die Bilanz und die Erfolgsrechnung, abstimmen soll.
  1. Versicherte von Sammelstiftungen wissen besser Bescheid. Sie antworten häufiger richtig auf Fragen als versicherte Personen bei autonomen Pensionskassen.
  1. Fast ein Viertel (24%) der Befragten wissen nicht, bei welcher Pensionskasse ihr Geld liegt. Dabei gilt grundsätzlich: Je jünger, desto weniger wissen die Befragten, welches ihre Pensionskasse ist. Ausserdem wissen Männer eher Bescheid darüber als Frauen.
  1. Die Zufriedenheit mit den Pensionskassen ist gegenüber 2012 und 2011 angestiegen. Während sich die Befragten eher besser informiert fühlen über den Zustand ihrer Pensionskasse, steigt auch ihr Vertrauen in die sichere und erfolgreiche Anlage des Sparkapitals leicht. Jedoch wünschen sich vor allem ältere Befragte flexiblere Auszahlungsvarianten ihres Altersguthabens.

Die gesamte Studie und die dazugehörigen Medienmitteilungen finden Sie hier.

11:19AM

Volkstribun Rechsteiner

Auszug aus der Rede Paul Rechsteiners  zur SGB-Demonstration vom 21.9.2913: “Hier, in diesem Haus, im Bundeshaus, wird ein Anschlag vorbereitet. Der grösste Angriff auf die Renten, den es in der Schweiz je gegeben hat. (…) Die Chefetage der SBB kassiert heute weit mehr als je in der Geschichte unserer Bundesbahn. Aber ausgerechnet diese Herren mit ihren Rekordbezügen wollen die Renten unserer Eisenbahner massiv verschlechtern. Variable Renten, sogenannte Wackelrenten, heisst das Projekt. Die Leute hätten nur noch 85% ihrer Rente auf sicher. Die Wackelrenten sind ein Angriff auf die Eisenbahner, aber auch ein Angriff auf alle Lohnabhängigen. Denn was die SBB hier macht, ist ein Pilotversuch, ein Testlauf für alle Pensionskassen. Wenn die Spitze der SBB sich durchsetzt, dann kann sich in Zukunft niemand mehr auf seine Rente verlassen. Stoppen wir diese Herren, stoppen wir diese sozialpolitische Brandstiftung, bevor der Flächenbrand beginnt!

Und stoppen wir den Rentenklau, der hier im Bundeshaus vorbereitet wird. Die Leute haben ihre Renten verdient. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der muss im Alter von der AHV und der Pensionskasse anständig leben können. Das will die Verfassung. Und das muss der Massstab für das Projekt Altersvorsorge 2020 sein. Nicht die Abbauphantasien der Versicherungskonzerne und der bürgerlichen Parteien. Darum braucht es AHVplus.  Nach dem Fehlstart des Bundesrates erst recht.”

  SGB

10:16AM

Arbeitgeber: “Das starre Rentenalter ist überholt”

imageMartin Kaiser, Verantwortlich für Sozialpolitik beim Arbeitgeberverband, schreibt: *Im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) erstellte Studien belegen: Gerade noch ein Drittel der Beschäftigten in der Schweiz hält sich an das starre Rentenalter 64/65 und scheidet exakt zu diesem Zeitpunkt aus dem Erwerbsleben aus. Ein Drittel macht diesen Schritt früher. Viele von ihnen, weil sie es sich leisten können. Ihr Anteil war in den letzten Jahren jedoch stark rückläufig. Das durchschnittliche, «faktische» Rentenalter stieg innert weniger Jahre um nahezu ein Jahr auf über 64 Jahre für Männer und annähernd 63 Jahre für Frauen. Die Schweiz liegt damit europäisch an der Spitze.

Den von Arbeitnehmern und Arbeitgebern eingeleiteten Kulturwandel gilt es zu unterstützen, indem das Referenz-Rentenalter bis 2030 etappenweise weiter erhöht wird – und zwar jenseits von 65/65. Die Politik braucht nur noch die faktisch längst laufende Entwicklung gesetzgeberisch nachzuvollziehen. So sichern wir uns auch für die Zukunft die Basis für ein gesundes Wirtschaftswachstum und damit auch für sichere Renten!”

  Arbeitgeber

9:54AM

NZZ: “Vergessene Milliarden”

“Mindestens 500’000 Arbeitnehmer und Rentner haben den Kontakt zu ihren Pensionskassengeldern verloren. In der zweiten Säule haben sich mindestens 5000 Millionen Franken nachrichtenlose Vermögen angehäuft”, schreibt Charlotte Jacquemart in der NZZ am Sonntag.

Die Zahlen beeindrucken: Allein bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG gibt es 2400 Mio. Fr. vergessene Guthaben. Dies bestätigt Max Meili, Leiter der Auffangeinrichtung. Meili sagt: «Die Zahlen sind erstaunlich.» Bei Meili landen jene Guthaben, die bei Pensionskassen liegenbleiben, ohne dass deren Eigentümer bei Austritt aus einer Firma angeben, wohin das Geld überwiesen werden soll (neue Pensionskasse oder aber Freizügigkeitsstiftung). Nach einer Wartefrist von minimal 6 Monaten und maximal 2 Jahren muss das Kapital an die Auffangeinrichtung überwiesen werden.

Derzeit führt Meilis Stiftung 820’000 Freizügigkeitskonten in den Büchern – 200’000 mehr als noch vor fünf Jahren. Allein 2011 und 2012 sind je zwischen 300 und 400 Mio. Fr. neues Kapital zugeflossen. Meili: «Zu knapp 500’000 der Besitzer, das sind 60%, haben wir leider keinen Kontakt. Wir wissen nicht, wo sie zurzeit wohnen und ob sie sich bewusst sind, dass sie ein Pensionskassenguthaben bei unserer Stiftung besitzen.»

 NZZ

1:48PM

NZZ: “Halali auf die Wackelrenten”

In der NZZ kommentiert Simon Gemperli den gewerkschaftlichen Angriff auf variable Renten. Er schreibt: “Die Gewerkschaften, die zu einer Kundgebung gegen «Wackelrenten» in der Bundesstadt aufrufen, leisten ihrer Klientschaft einen Bärendienst. Die Einführung einer variablen Rente hat zur Folge, dass der Umwandlungssatz in den nächsten Jahren nicht oder nicht so stark gesenkt werden muss. Zudem stärkt ein solches Modell die Risikofähigkeit einer Kasse, was statistisch gesehen zu einer höheren Verzinsung führt. Niemand ist gezwungen, ein variables Rentenmodell einzuführen. Wer in diese Richtung weiterdenkt, darf aber nicht als Sozialabbauer gestellt werden. Die Planungssicherheit im Rentenalter ist immer noch gegeben. Denn die Alternative zur «Wackelrente» ist nicht einfach keine «Wackelrente». Resultieren würden tiefere Renten, oder die Aktiven wären als Sanierer gefordert.”

  NZZ

2:44PM

Avadis / PPCmetrics: Informationen zu variablen Renten und freier Strategiewahl

Avadis und PPCmetrics haben an einer Ausbildungsveranstaltung für Stiftungsräte die vieldiskutierten Themen variable Renten und Strategiewahl zum Thema gemacht. Jérôme Cosandey von Avenir Suisse umriss die aktuelle Situation der BV und die Einschätzung durch den Think Tank. Seine Schlussfolgerung: die Standard-Biographie gibt es nicht mehr, mehr Flexibilität auch auf Seite der Pensionskassen ist notwendig, um den Bedürfnissen der Versicherten gerecht zu werden. Die “Altersvorsorge 2020” ist ambitiös. nicht zuletzt in ihrem Zeitplan, die Kassen sollten deshalb schon heute ihren Spielraum vermehrt ausnützen.

Lukas Riesen (PPCmetrics) betrachtete die Frage aus Sicht des Risikomanagements. Seine zentrale Aussage: die fixe Rente bietet den Versicherten eine Garantie, die nicht gratis zu haben ist. Die Einführung der Variabilität macht hingegen aus den Rentnern Risikoträger. Das entlastet die Aktiven und den Arbeitgeber und trägt zur Stabilisierung der Kasse bei. Andererseits erfordern fixe Renten eine risikoarme Finanzierung oder Dritte als Risikoträger. Der Abbau von Risiken bildet eine Verringerung der Kosten, die wiederum den Destinatären zugute kommt.

Dass variable Renten nicht einfach zu haben sind, stellte Olivier Deprez fest. Zum Lösen aktueller Probleme sind sie nicht geeignet, da bestehende Renten nicht einbezogen werden können. Nach zehn Jahren sind erst rund 40% eines Rentnerbestandes erfasst, beim Rentnerdeckungskapital geht es allerdings schneller. Zu klären sind bei der Einführung variabler Renten zahlreiche Fragen. Welche Risiken sollen abgetreten werden, nach welchen Grundsätzen ist die Umverteilung unter den Rentnern zu regeln, wie ist der Deckungsgrad festzulegen, falls er ausschlaggebend ist für die Rentenhöhe? Zusätzlich muss gesichert sein, dass die BVG-Minimalrente immer erreicht wird und schliesslich ist zu überlegen, wie allenfalls ein Rentnerbestand unter diesen Umständen zu bewerten ist und wie er zu übertragen wäre. Deprez gab auch zu bedenken, dass bei mehrfachen und längeren Verminderungen der Rente das System rasch unpopulär werden könnte.

Insgesamt erkannten die Referenten die Vorteile von flexiblen Renten, hatten jedoch auch ihre Vorbehalte. Deutlich wurde, dass die Frage mit mehr Seriosität anzugehen ist als es der SGB gegenwärtig tut, der mit dem Boulevard-Jargon von der “Wackelrente” blosse Polemik betreibt. 

12:35PM

SGB: Keine flexiblen Renten

Der Gewerkschaftsbund hat sich an einer Pressekonferenz entschieden gegen variable Renten ausgesprochen. In einer Mitteilung heisst es dazu: “Keine variablen Pensionskassenrenten, keine „Wackelrenten“: diese klare Botschaft begründete der SGB an seiner Pressekonferenz. Denn solche Modelle höhlen das Rentensystem aus, führen zu schwankenden Einkommen und damit zu Prekarität im Alter.

Am weitesten fortgeschritten sind solche Pläne bei der SBB. Als „ungeheuerlich“ bezeichnete SEV-Präsident Giorgio Tuti den Plan des Stiftungsrats der Pensionskasse SBB, eine „Wackelrente“ einzuführen. Das Modell könnte ein Lokführer mit bis zu 560 Franken weniger Rente pro Monat bezahlen, ein Gleisbauer mit bis zu 400 Franken. Die Rentenhöhe wäre nicht mehr garantiert. „Die Versicherten müssten die Risiken, welchen die Finanzmärkte ausgesetzt sind, voll tragen.

SGB-Präsident Paul Rechsteiner erteilte allen ähnlich gelagerten Versuchen mit variablen Renten eine klare Absage. „Diese neuen Ideen höhlen nicht nur die bisher gültigen Grundsätze über das schweizerische Rentensystem aus.“ Sie seien „schlicht verfassungswidrig“, weil die „Fortsetzung des gewohnten Lebens in angemessener Weise“, die auf einem verlässlichen regelmässigen Einkommen beruhe, so verunmöglicht werde. „Die Planspiele der SBB-Spitze mit der Einführung einer „Wackelrente“ müssen somit gestoppt werden, bevor noch weiterer Schaden angerichtet wird.“

Auch Doris Bianchi, geschäftsführende Sekretärin des SGB, kritisierte den zunehmenden „Trend zur Risikoverlagerung von der Kasse zum Versicherten“. Rentenmodelle, bei denen ein fixer Anteil nur mehr 90 % der angesparten Rente betrage, würden immer häufiger propagiert. Nicht nur schwankendes Einkommen und Prekarität im Rentenalter seien die Folge; „variable Renten sind auch getarnte Rentenkürzungen, Kostenoptimierungsmassnahmen für Firmen und hebeln den Teuerungsausgleich aus.“

  SGB

4:08PM

Grosse Bedeutung der WEF für Wohneigentum

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Das Institut für Finanzdienstleistungen (IFZ) der Hochschule Luzern hat neue Zahlen darüber veröffentlicht, wie Herr und Frau Schweizer ihr Eigenheim finanzieren. Die Daten, die aus einer Umfrage unter 8300 Eigentümern stammen, ergänzen frühere Untersuchungen u. a. des Bundes. Wie das IFZ ermittelt hat, beanspruchen rund 58% der Befragten für den Erwerb von Wohneigentum Gelder der Wohneigentumsförderung, wobei die zweite Säule am häufigsten verwendet wird (vgl. linke Grafik).

Ebenfalls ausgewertet wurde die pro Vorbezüger durchschnittlich beanspruchte Summe. Diese beträgt im Fall der zweiten Säule rund 100’000 Fr., bei der Säule 3a 53’000 Fr. Eine frühere Untersuchung der Eidgenössischen Steuerverwaltung (EStV) war im Fall der Pensionskassenvorbezüge nur auf durchschnittlich 70’000 Fr. gekommen, was laut dem IFZ unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die jetzige Untersuchung nur die Vorbezüge der Hauptverdiener berücksichtigt, während die EStV auch die – im Schnitt niedrigeren – Vorbezüge der Zweitverdiener mit eingerechnet hat.

  IFZ Unterlagen / IFZ-BlogNZZ

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