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26.10.2014

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Entries in Versicherte (462)

9:54AM

NZZ: “Vergessene Milliarden”

“Mindestens 500’000 Arbeitnehmer und Rentner haben den Kontakt zu ihren Pensionskassengeldern verloren. In der zweiten Säule haben sich mindestens 5000 Millionen Franken nachrichtenlose Vermögen angehäuft”, schreibt Charlotte Jacquemart in der NZZ am Sonntag.

Die Zahlen beeindrucken: Allein bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG gibt es 2400 Mio. Fr. vergessene Guthaben. Dies bestätigt Max Meili, Leiter der Auffangeinrichtung. Meili sagt: «Die Zahlen sind erstaunlich.» Bei Meili landen jene Guthaben, die bei Pensionskassen liegenbleiben, ohne dass deren Eigentümer bei Austritt aus einer Firma angeben, wohin das Geld überwiesen werden soll (neue Pensionskasse oder aber Freizügigkeitsstiftung). Nach einer Wartefrist von minimal 6 Monaten und maximal 2 Jahren muss das Kapital an die Auffangeinrichtung überwiesen werden.

Derzeit führt Meilis Stiftung 820’000 Freizügigkeitskonten in den Büchern – 200’000 mehr als noch vor fünf Jahren. Allein 2011 und 2012 sind je zwischen 300 und 400 Mio. Fr. neues Kapital zugeflossen. Meili: «Zu knapp 500’000 der Besitzer, das sind 60%, haben wir leider keinen Kontakt. Wir wissen nicht, wo sie zurzeit wohnen und ob sie sich bewusst sind, dass sie ein Pensionskassenguthaben bei unserer Stiftung besitzen.»

 NZZ

1:48PM

NZZ: “Halali auf die Wackelrenten”

In der NZZ kommentiert Simon Gemperli den gewerkschaftlichen Angriff auf variable Renten. Er schreibt: “Die Gewerkschaften, die zu einer Kundgebung gegen «Wackelrenten» in der Bundesstadt aufrufen, leisten ihrer Klientschaft einen Bärendienst. Die Einführung einer variablen Rente hat zur Folge, dass der Umwandlungssatz in den nächsten Jahren nicht oder nicht so stark gesenkt werden muss. Zudem stärkt ein solches Modell die Risikofähigkeit einer Kasse, was statistisch gesehen zu einer höheren Verzinsung führt. Niemand ist gezwungen, ein variables Rentenmodell einzuführen. Wer in diese Richtung weiterdenkt, darf aber nicht als Sozialabbauer gestellt werden. Die Planungssicherheit im Rentenalter ist immer noch gegeben. Denn die Alternative zur «Wackelrente» ist nicht einfach keine «Wackelrente». Resultieren würden tiefere Renten, oder die Aktiven wären als Sanierer gefordert.”

  NZZ

2:44PM

Avadis / PPCmetrics: Informationen zu variablen Renten und freier Strategiewahl

Avadis und PPCmetrics haben an einer Ausbildungsveranstaltung für Stiftungsräte die vieldiskutierten Themen variable Renten und Strategiewahl zum Thema gemacht. Jérôme Cosandey von Avenir Suisse umriss die aktuelle Situation der BV und die Einschätzung durch den Think Tank. Seine Schlussfolgerung: die Standard-Biographie gibt es nicht mehr, mehr Flexibilität auch auf Seite der Pensionskassen ist notwendig, um den Bedürfnissen der Versicherten gerecht zu werden. Die “Altersvorsorge 2020” ist ambitiös. nicht zuletzt in ihrem Zeitplan, die Kassen sollten deshalb schon heute ihren Spielraum vermehrt ausnützen.

Lukas Riesen (PPCmetrics) betrachtete die Frage aus Sicht des Risikomanagements. Seine zentrale Aussage: die fixe Rente bietet den Versicherten eine Garantie, die nicht gratis zu haben ist. Die Einführung der Variabilität macht hingegen aus den Rentnern Risikoträger. Das entlastet die Aktiven und den Arbeitgeber und trägt zur Stabilisierung der Kasse bei. Andererseits erfordern fixe Renten eine risikoarme Finanzierung oder Dritte als Risikoträger. Der Abbau von Risiken bildet eine Verringerung der Kosten, die wiederum den Destinatären zugute kommt.

Dass variable Renten nicht einfach zu haben sind, stellte Olivier Deprez fest. Zum Lösen aktueller Probleme sind sie nicht geeignet, da bestehende Renten nicht einbezogen werden können. Nach zehn Jahren sind erst rund 40% eines Rentnerbestandes erfasst, beim Rentnerdeckungskapital geht es allerdings schneller. Zu klären sind bei der Einführung variabler Renten zahlreiche Fragen. Welche Risiken sollen abgetreten werden, nach welchen Grundsätzen ist die Umverteilung unter den Rentnern zu regeln, wie ist der Deckungsgrad festzulegen, falls er ausschlaggebend ist für die Rentenhöhe? Zusätzlich muss gesichert sein, dass die BVG-Minimalrente immer erreicht wird und schliesslich ist zu überlegen, wie allenfalls ein Rentnerbestand unter diesen Umständen zu bewerten ist und wie er zu übertragen wäre. Deprez gab auch zu bedenken, dass bei mehrfachen und längeren Verminderungen der Rente das System rasch unpopulär werden könnte.

Insgesamt erkannten die Referenten die Vorteile von flexiblen Renten, hatten jedoch auch ihre Vorbehalte. Deutlich wurde, dass die Frage mit mehr Seriosität anzugehen ist als es der SGB gegenwärtig tut, der mit dem Boulevard-Jargon von der “Wackelrente” blosse Polemik betreibt. 

12:35PM

SGB: Keine flexiblen Renten

Der Gewerkschaftsbund hat sich an einer Pressekonferenz entschieden gegen variable Renten ausgesprochen. In einer Mitteilung heisst es dazu: “Keine variablen Pensionskassenrenten, keine „Wackelrenten“: diese klare Botschaft begründete der SGB an seiner Pressekonferenz. Denn solche Modelle höhlen das Rentensystem aus, führen zu schwankenden Einkommen und damit zu Prekarität im Alter.

Am weitesten fortgeschritten sind solche Pläne bei der SBB. Als „ungeheuerlich“ bezeichnete SEV-Präsident Giorgio Tuti den Plan des Stiftungsrats der Pensionskasse SBB, eine „Wackelrente“ einzuführen. Das Modell könnte ein Lokführer mit bis zu 560 Franken weniger Rente pro Monat bezahlen, ein Gleisbauer mit bis zu 400 Franken. Die Rentenhöhe wäre nicht mehr garantiert. „Die Versicherten müssten die Risiken, welchen die Finanzmärkte ausgesetzt sind, voll tragen.

SGB-Präsident Paul Rechsteiner erteilte allen ähnlich gelagerten Versuchen mit variablen Renten eine klare Absage. „Diese neuen Ideen höhlen nicht nur die bisher gültigen Grundsätze über das schweizerische Rentensystem aus.“ Sie seien „schlicht verfassungswidrig“, weil die „Fortsetzung des gewohnten Lebens in angemessener Weise“, die auf einem verlässlichen regelmässigen Einkommen beruhe, so verunmöglicht werde. „Die Planspiele der SBB-Spitze mit der Einführung einer „Wackelrente“ müssen somit gestoppt werden, bevor noch weiterer Schaden angerichtet wird.“

Auch Doris Bianchi, geschäftsführende Sekretärin des SGB, kritisierte den zunehmenden „Trend zur Risikoverlagerung von der Kasse zum Versicherten“. Rentenmodelle, bei denen ein fixer Anteil nur mehr 90 % der angesparten Rente betrage, würden immer häufiger propagiert. Nicht nur schwankendes Einkommen und Prekarität im Rentenalter seien die Folge; „variable Renten sind auch getarnte Rentenkürzungen, Kostenoptimierungsmassnahmen für Firmen und hebeln den Teuerungsausgleich aus.“

  SGB

4:08PM

Grosse Bedeutung der WEF für Wohneigentum

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Das Institut für Finanzdienstleistungen (IFZ) der Hochschule Luzern hat neue Zahlen darüber veröffentlicht, wie Herr und Frau Schweizer ihr Eigenheim finanzieren. Die Daten, die aus einer Umfrage unter 8300 Eigentümern stammen, ergänzen frühere Untersuchungen u. a. des Bundes. Wie das IFZ ermittelt hat, beanspruchen rund 58% der Befragten für den Erwerb von Wohneigentum Gelder der Wohneigentumsförderung, wobei die zweite Säule am häufigsten verwendet wird (vgl. linke Grafik).

Ebenfalls ausgewertet wurde die pro Vorbezüger durchschnittlich beanspruchte Summe. Diese beträgt im Fall der zweiten Säule rund 100’000 Fr., bei der Säule 3a 53’000 Fr. Eine frühere Untersuchung der Eidgenössischen Steuerverwaltung (EStV) war im Fall der Pensionskassenvorbezüge nur auf durchschnittlich 70’000 Fr. gekommen, was laut dem IFZ unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die jetzige Untersuchung nur die Vorbezüge der Hauptverdiener berücksichtigt, während die EStV auch die – im Schnitt niedrigeren – Vorbezüge der Zweitverdiener mit eingerechnet hat.

  IFZ Unterlagen / IFZ-BlogNZZ

5:11PM

The effect of firms' partial retirement policies

In their paper, Martin Huber and Michael Lechner (Uni St.Gallen) assess the impact of firms introducing part-time work schemes for gradual labour market exit of elderly workers on their employees’ labour market outcomes. The analysis is based on unique linked employer-employee data that combine high-quality survey and administrative data. The results suggest that partial or gradual retirement options offered by firms are an important tool to alleviate the negative effects of low labour market attachment of elderly workers in ageing societies. When combined with financial incentives to hire unemployed or young jobseekers as replacement, they seem to be particularly beneficial, especially when labour market conditions are difficult. Under such circumstances, they can even have positive spill-over effects on younger workers. Firms should thus be encouraged to offer such schemes.

  Download

11:44AM

NZZ: Der Kampf ums Rentenalter

SNAGHTMLe42fc09Der Bundesrat will ein gleiches Rentenalter für Mann und Frau. Der Blick zurück in der NZZ verdeutlicht, welche Argumente für ein tieferes Frauenrentenalter obsolet geworden sind und welche möglicherweise noch heute eine Rolle spielen.

Im internationalen Vergleich schliesst die Schweiz nicht besonders gut ab. Die meisten imageeuropäischen Staaten haben sich zu Rentenaltererhöhungen entschlossen. In vielen EU-Ländern gibt es keine unterschiedlichen Rentenalter von Männern und Frauen. So auch nicht in den skandinavischen Ländern, die als Vorzeige-Wohlfahrtsstaaten gelten. Allerdings gilt dort die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als «vorbildlich». In Norwegen liegt das ordentliche Renteneintrittsalter bei 67 Jahren, in Finnland bei 65 Jahren, in Schweden gibt es eine flexible Lösung (61 bis 70 Jahre). Dänemark will auf 67 Jahre erhöhen, wie auch die Niederlande, Polen und Deutschland – Irland und Lettland planen mit Rentenalter 68. Anfang 2012 hat die EU-Kommission ein Weissbuch zur Rentenpolitik veröffentlicht. Brüssel mahnte wesentlich grössere Schritte an, als die Schweiz sie derzeit plant.

  NZZ

2:43PM

Steigende Lebenserwartung

imageDas Migros-Magazin hat eine übersichtliche Grafik zur Wahrscheinlichkeit, eine bestimmtes Alter zu erreichen. publiziert. Sie enthält bemerkenswerte Zahlen.

5:01PM

Budget für den Lebensabend unter Palmen

Nicht wenige Schweizer planen, nach der Pensionierung auszuwandern. Um sich nicht zu verkalkulieren, ist dabei die Aufstellung eines Budgets nützlich. Wichtig ist auch die Frage der Doppelbesteuerungsabkommen, schreibt Michael Ferber in der NZZ.

Laut Sven Pfammatter vom Finanzdienstleister VZ Vermögenszentrum ist die Steuerthematik bei vielen Auswanderern das wichtigste Thema. Im Allgemeinen ist in der Schweiz auf Pensionskassenrenten eine Quellensteuer zu zahlen, wenn der Bezüger im Ausland wohnt. Besonders relevant ist dies gemäss Pfammatter, wenn die Rentner in Länder auswandern, mit denen die Schweiz kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geschlossen hat. DBA können schliesslich vorsehen, dass der Betroffene diese im Auswanderungsland zurückfordern kann. Gebe es kein DBA zwischen dem neuen Land und der Schweiz, droht gemäss dem Berater die Gefahr, dass die Rente zweimal versteuert werden muss.

Für Kapitalbezüge aus der beruflichen Vorsorge oder der Säule 3a gilt dies ebenfalls. Die Quellensteuer-Tarife seien in einigen Kantonen deutlich niedriger als die Tarife für die Kapitalauszahlungssteuer, die für in der Schweiz Wohnende gelten, heisst es in einer VZ-Publikation. Diese weist auch darauf hin, dass nicht die Quellensteuer-Tarife am bisherigen Wohnort des Kapital-Bezügers in der Schweiz massgebend sind, sondern der rechtliche Sitz der Vorsorge- oder Freizügigkeitsstiftung, die das Guthaben auszahlt.

  NZZ

11:14AM

Libera: Variable Rentenmodelle

In der Schweizer Personalvorsorge 13/07 stellen Jürg Walter und Benno Ambrosini  (Libera) im Sinne einer “Auslegeordnung” variable (zweiteilige) Rentenmodelle vor. Sie schreiben:

Bei der zweiteiligen Altersrente erfolgt eine Flexibilisierung der Rentenzahlungen, indem die Rente in eine garantierte Basisrente und eine variable Zusatzrente aufgeteilt wird. Die garantierte Basisrente wird mit konservativen Annahmen insbesondere bezüglich Sterblichkeit und technischem Zinssatz bestimmt.

Sie entspricht der Rente bei Entstehung des Rentenanspruchs im Sinne der Sanierungsbestimmungen von Art. 65d BVG und bleibt jedenfalls gewährleistet. Die Zusatzrente wird regelmässig überprüft und an die jeweilige finanzielle Lage und Ertragslage der Vorsorgeeinrichtung angepasst. Die Zusatzrente kann damit schwanken und bei einer Unterdeckung auch ganz entfallen. Sie sollte jedoch nicht willkürlich von Jahr zu Jahr bestimmt werden, sondern mit Vorteil auf vorab festgelegten Regelungen basieren. Die Festlegung der Zusatzrente kann dabei nach verschiedenen Modellen erfolgen:
- Die Zusatzrente wird jährlich in Abhängigkeit des Deckungsgrads und der Verzinsung der Altersguthaben festgelegt.
- Die Zusatzrente entspricht einem Prozentsatz der Basisrente. Eine Anpassung erfolgt periodisch durch einen Vergleich der erzielten Nettorendite mit der notwendigen Sollrendite.
- Die Zusatzrente wird jährlich festgelegt und entspricht der Mehrrendite auf dem Vorsorgekapital im Vergleich zur notwendigen Sollrendite.

image

  Artikel VPS

11:00AM

“Kein Stimmrecht, aber sichere Renten”

SNAGHTML47f8dcaHans Werner Widrig, Präsident des SVS (sowie des Vorsorgeforums), hat der Schweizer Personalvorsorge ein Interview gegeben. Auszüge:

VPS: Welche Hauptanliegen vertritt der SVS im Bereich der Altersvorsorge?
Widrig: Wir fordern Verlässlichkeit. Die Renten müssen sicher sein bis zum Lebensende. Die 2. Säule darf im Verhältnis zur 1. Säule nicht geschwächt werden.

Wieso nicht?
Beide Säulen sind gut, beide haben Vorteile. Sie sind ganz anders organisiert und ergänzen sich. Deshalb sollen sie gleich stark bleiben. Hat der SVS weitere Anliegen? Bereits heute arbeiten etwa 30 Prozent der Senioren zwischen 65 und 70 Jahren teilzeitlich lohnwirksam weiter. Es ist störend, dass die über 65-jährigen Beschäftigten weiterhin AHV bezahlen, ohne dass dies leistungswirksam wäre. Ich begrüsse deshalb die vom Bundesrat im Rahmen der «Altersvorsorge 2020» vorgeschlagenen Anreize zur Weiterführung der Erwerbstätigkeit bis zum Referenzalter und darüber hinaus.

Wie hoch sollte das Rentenalter sein?
Die Harmonisierung des Rentenalters für Männer und Frauen bei 65 Jahren muss rasch umgesetzt werden. Es wird der Zeit punkt kommen, wo über 50 Prozent der Menschen zwischen 65 und 70 Jahren freiwillig lohnwirksam weiterarbeiten. Dann sollte das Rentenalter (Referenz alter) auf 66 oder 67 Jahre erhöht werden.

Wie lange werden Sie selber arbeiten?
Ich bin heute 72-jährig und präsidiere zwei schweizerische Verbände in einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Daneben arbeite ich mit einem 40-Prozent-Teilzeitpensum lohnwirksam in einem Unternehmen. Es braucht beides: Freiwilligenarbeit und Teilzeitbeschäftigung.

Der SVS ist für eine rasche Senkung des Mindestumwandlungssatzes. Wie soll dies umgesetzt werden?
Wir haben bereits bei der 1. BVG-Revision und im März 2012 in der Vernehmlassung Zukunft 2. Säule darauf hingewiesen, dass die Senkung des Umwandlungssatzes in die Kompetenz des Bundesrats gehört, da es sich um eine technische Frage handelt. Wir fordern einen raschen Parlamentsbeschluss für die Kompetenzverlagerung auf Verordnungsebene. Als flankierende Massnahmen für eine Senkung können die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge erhöht werden.

  Interview Widrig

9:12AM

PKBL: Wartet auf ein Lebenszeichen

Die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) wird im Herbst laut Artikel in der Basler Zeitung  erstmals von all ihren Rentenbezügerinnen und -bezügern mit Wohnsitz in der Schweiz einen amtlich beglaubigten Lebensnachweis verlangen. Dieser soll inskünftig durch die Pensionisten «in regelmässigem Turnus» vorgelegt werden, wie die BLPK schreibt.

Laut Claude Schneider, Leiter Kundendienst Arbeitgeber bei der BLPK, erfolgt diese Massnahme insbesondere auf Empfehlung der Revisionsstelle Ernst & Young Basel, «um Missbräuche zu verhindern», wie Schneider sagt. Dies, obwohl die BLPK durch Rücksendung von nicht zustellbaren Kundenzeitschriften eigentlich schon über ein griffiges Instrument zur Vermeidung solcher Fälle verfügt.

Die amtlich beglaubigten Lebensnachweise wird die Basellandschaft­liche Pensionskasse in geeigneter Form verlangen. Die Modalitäten seien allerdings noch nicht genau fixiert, sagt Claude Schneider. Klar ist für Schneider aber, dass für die Kasse mit dem Lebensnachweis «grösstmögliche Sicherheit» verbunden ist.

Bei der BLPK waren per 31. Dezember 2012 rund 8900 Rentenbezügerinnen und -bezüger registriert. An diese wird pro Jahr eine Gesamtrentensumme von 286 Millionen Franken aus­bezahlt.

  baz

2:04PM

NZZ am Sonntag: Besteuerung des Vorsorgekapitals

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Die NZZ am Sonntag hat die enormen Unterschiede zwischen den Kantonen beim Kapitalbezug von Vorsorgeleistungen thematisiert. Die Liste sagt eigentlich schon alles.

2:44PM

Avenir Suisse: Arbeiten bis zum Umfallen?

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Bereits zwölf Industrienationen kennen ein Rentenalter von 67 oder 68 Jahren. «Müssen wir arbeiten bis zum Umfallen?» wurde Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse im aktuellen «Notenstein Gespräch» von Michael Zurkinden gefragt.

Der wohl aussagekräftigste Indikator für gestiegenen Wohlstand in der westlichen Welt ist die stetig steigende Lebenserwartung. Das ist für den Einzelnen erfreulich, bedeutet für die Vorsorgesysteme aber eine grosse Belastung. Viele Länder haben deshalb damit begonnen, das Rentenalter zu erhöhen.  Das ist eine Möglichkeit, um die langfristige Finanzierbarkeit der Renten zu sichern. Viel besser wären jedoch flexible Lösungen, die die individuellen Bedürfnisse der Menschen besser berücksichtigten.

Die Schweiz kann bei der Suche nach guten Reformen vom Ausland lernen. Ein besonders vielversprechendes Pensionssystem ist das schwedische. Dort wurde schon 1999 die Altersguillotine abgeschafft. Seither kann man frühestens mit 61 Jahren – um die Festlegung einer solchen unteren Schwelle kommt man nicht herum – eine kleine Rente beziehen. Man kann aber auch praktisch unbeschränkt weiterarbeiten. Mit jedem Jahr, das man länger arbeitet, wird die Rente erhöht, und zwar versicherungsmathematisch sauber berechnet.

Ebenso wichtig wäre die Möglichkeit, ab dieser Altersschwelle eine Teilrente beziehen zu können, also beispielsweise 60% zu arbeiten und zu 40% eine Rente zu beziehen. Das ist für den sanften Übergang in den Ruhestand sehr wichtig. Generell sollten wir uns als Gesellschaft wegbewegen vom «arbeiten müssen». Sehr viele Menschen arbeiten gerne, denn Arbeit gibt Sinn, gibt das Gefühl des Gebrauchtwerdens.

All dies heisst auch nicht, dass der Staat gefordert wäre,  Anreize für längeres Arbeiten zu setzen. Eigentlich genügte es völlig, alle Verzerrungen zu beseitigen und die Renten auf eine versicherungsmathematisch korrekte Basis zu stellen: Wer länger arbeitet, kann danach eine höhere Rente beziehen und sollte dafür sicher nicht steuerlich bestraft werden. Wer aber früher in Pension geht, muss eine entsprechende Rentenkürzung in Kauf nehmen. Natürlich muss man für Leute, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr leistungsfähig sind, eine eigene Lösung finden.

  Avenir Suisse

7:29PM

SBB: Entfaltungsmöglichkeiten für die «Generation 50+»

Die SBB haben in den vergangenen Jahren beim Rekrutieren die Gruppe der über 50-Jährigen bewusst berücksichtigt. Die altersmässige Mischung in den Teams gilt als wichtig, die Belastung der Pensionskasse ist aber im Auge zu behalten.

  NZZ

3:05PM

VPS Umfrage: Zufriedene Versicherte

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Die Schweizer Personalvorsorge hat zum zweiten Mal eine Versichertenbefragen bei Pensionskassen durchgeführt. Die Resultate werden so zusammen gefasst: “Die Zufriedenheit mit und das Vertrauen in die eigene PK sind hoch und quasi identisch mit den Werten von 2012. Genauso verhält es sich bei der finanziellen Absicherung im Alter. Auch die Bereitschaft, höhere Beiträge zur Sicherung des Rentenniveaus zu leisten, ist 2013 hoch und weicht bloss minim vom Vorjahr ab.”

8:39AM

Cash: «Dos» und «Don'ts» beim Pensionskasseneinkauf

Mit freiwilligen Einzahlungen in die eigene Pensionskasse lässt sich nicht nur die Altersrente aufbessern und Steuern sparen. Man erhält sogar noch eine Gratisabsicherung gegen Wertverluste an den Finanzmärkten. cash schreibt, worauf Sie bei freiwilligen Einkäufen in Ihre Pensionskasse achten müssen.

  Cash

3:32PM

NZZaS: Variable Renten gegen Umverteilung

Die NZZ am Sonntag nimmt das Thema Variable Renten auf. Ausgangspunkt ist die vom Blick publik gemachte Tatsache, dass man sich bei der PK SBB den Schritt überlegt. “Ihr Chef Markus Hübscher sagt, noch sei vieles offen: «Details werden an der Juni-Sitzung des Stiftungsrates diskutiert. Eingeführt wird die zweiteilige Rente frühestens auf 2017.» Persönlich ist Hübscher überzeugt, dass zweiteilige Renten richtig sind: «Es ist ein faireres System. Es darf nicht sein, dass in schlechten Zeiten die aktiven Arbeitnehmer die ganze Last tragen.»

Die SBB sind kein Einzelfall. Wer sich bei grossen Kassen umhört, stellt fest: Das Modell von variablen Rententeilen wird allerorts in Stiftungsräten diskutiert. Viele aber wollen öffentlich nicht davon reden. Denn den Versicherten schwankende Renten zu «verkaufen», ist kommunikativ schwierig, meint Charlotte Jacquemart.

Bei der Swisscom-Pensionskasse Complan sagt Geschäftsführer André-Pierre Schmidt: «Die Lage an den Kapitalmärkten zwingt dazu, uns Gedanken zu variablen Renten zu machen.» Eine Prüfung des Modells ist in der Pipeline. Es sei aber zu früh, um darüber zu spekulieren, was daraus werde. Bei Post und Publica tönt es ähnlich: man setze sich in Strategiediskussionen damit auseinander, weil es die Situation erfordere.

Die Chefin der Pensionskasse Post, Françoise Bruderer, meint allerdings: «Bei tiefen Renten ist ein variabler Teil schwierig einzuführen. Problemloser ist es bei Kaderplänen.» Ihr Kollege von der Publica, Dieter Stohler, erinnert daran, dass geteilte Renten keine neue Welt innerhalb der zweiten Säule darstellten. «Das zeigt sich darin, dass die Einführung solcher Systeme ohne gesetzliche Änderungen möglich ist.»

Werner Hertzog, Berater bei AonHewitt und sieben Jahre lang Chef der Publica, sagt überzeugt: «Wenn einige grosse Kassen variable Rententeile eingeführt haben, tun es alle.»

Tamedia limitiert Rentenzahlung

Die NZZaS berichtet auch von der Tamedia, welche gerüchteweise schon länger eine Limitierung der Renten in ihrer PK erwogen hat, jetzt aber offenbar diesen Schritt beschlossen hat. Gemäss NZZaS plafoniert Tamedia die Auszahlung von Altersrenten für neu Pensionierte auf maximal 48’000 Fr. jährlich. Diese Rentenhöhe entspricht einem Alterskapital von rund 800’000 Fr. Wer mehr Kapital auf seinem Alterskonto liegen hat, muss sich den Rest bar auszahlen lassen. Die Höhe der Rente wird mit einem Umwandlungssatz von 6% (Alter 65) berechnet.

Ursprünglich wollte Tamedia diese Limitierung bereits auf Anfang 2014 einführen. Nun liess das Verlagshaus die Angestellten aber wissen, man verschiebe die Beschränkung und führe sie erst auf Beginn 2016 ein. Grund: Die Versicherten könnten Probleme mit ihren Steuerbehörden kriegen, welche Einzahlungen in die Pensionskasse in den letzten drei Jahren vor Pensionsantritt nicht mehr als abzugsfähig akzeptiert, wenn man sich diese später auszahlen lässt.

Artikel NZZ

9:08AM

NZZ: Tipps für die «dritte Lebensphase»

Rückt die Pensionierung näher, gilt es einiges zu regeln. Wichtige Punkte sind unter anderem der Bezug des Pensionskassenguthabens als Rente oder Kapital, das Abbezahlen von Hypotheken sowie der Nachlass.

  NZZ

8:21AM

“20 Minuten” zum PK-Ausweis

Jean (45) erhielt vor Kurzem den jährlichen Ausweis von seiner Pensionskasse. Von den vielen Zahlen wird er aber nicht wirklich schlau. Was muss er jetzt mit dem Schreiben tun? 20 Minuten gibt Auskunft.

  20 Minuten

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