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21.7.2014

Mitglieder Vorsorgeforum

Entries in Versicherte (449)

2:44PM

Avenir Suisse: Arbeiten bis zum Umfallen?

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Bereits zwölf Industrienationen kennen ein Rentenalter von 67 oder 68 Jahren. «Müssen wir arbeiten bis zum Umfallen?» wurde Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse im aktuellen «Notenstein Gespräch» von Michael Zurkinden gefragt.

Der wohl aussagekräftigste Indikator für gestiegenen Wohlstand in der westlichen Welt ist die stetig steigende Lebenserwartung. Das ist für den Einzelnen erfreulich, bedeutet für die Vorsorgesysteme aber eine grosse Belastung. Viele Länder haben deshalb damit begonnen, das Rentenalter zu erhöhen.  Das ist eine Möglichkeit, um die langfristige Finanzierbarkeit der Renten zu sichern. Viel besser wären jedoch flexible Lösungen, die die individuellen Bedürfnisse der Menschen besser berücksichtigten.

Die Schweiz kann bei der Suche nach guten Reformen vom Ausland lernen. Ein besonders vielversprechendes Pensionssystem ist das schwedische. Dort wurde schon 1999 die Altersguillotine abgeschafft. Seither kann man frühestens mit 61 Jahren – um die Festlegung einer solchen unteren Schwelle kommt man nicht herum – eine kleine Rente beziehen. Man kann aber auch praktisch unbeschränkt weiterarbeiten. Mit jedem Jahr, das man länger arbeitet, wird die Rente erhöht, und zwar versicherungsmathematisch sauber berechnet.

Ebenso wichtig wäre die Möglichkeit, ab dieser Altersschwelle eine Teilrente beziehen zu können, also beispielsweise 60% zu arbeiten und zu 40% eine Rente zu beziehen. Das ist für den sanften Übergang in den Ruhestand sehr wichtig. Generell sollten wir uns als Gesellschaft wegbewegen vom «arbeiten müssen». Sehr viele Menschen arbeiten gerne, denn Arbeit gibt Sinn, gibt das Gefühl des Gebrauchtwerdens.

All dies heisst auch nicht, dass der Staat gefordert wäre,  Anreize für längeres Arbeiten zu setzen. Eigentlich genügte es völlig, alle Verzerrungen zu beseitigen und die Renten auf eine versicherungsmathematisch korrekte Basis zu stellen: Wer länger arbeitet, kann danach eine höhere Rente beziehen und sollte dafür sicher nicht steuerlich bestraft werden. Wer aber früher in Pension geht, muss eine entsprechende Rentenkürzung in Kauf nehmen. Natürlich muss man für Leute, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr leistungsfähig sind, eine eigene Lösung finden.

  Avenir Suisse

7:29PM

SBB: Entfaltungsmöglichkeiten für die «Generation 50+»

Die SBB haben in den vergangenen Jahren beim Rekrutieren die Gruppe der über 50-Jährigen bewusst berücksichtigt. Die altersmässige Mischung in den Teams gilt als wichtig, die Belastung der Pensionskasse ist aber im Auge zu behalten.

  NZZ

3:05PM

VPS Umfrage: Zufriedene Versicherte

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Die Schweizer Personalvorsorge hat zum zweiten Mal eine Versichertenbefragen bei Pensionskassen durchgeführt. Die Resultate werden so zusammen gefasst: “Die Zufriedenheit mit und das Vertrauen in die eigene PK sind hoch und quasi identisch mit den Werten von 2012. Genauso verhält es sich bei der finanziellen Absicherung im Alter. Auch die Bereitschaft, höhere Beiträge zur Sicherung des Rentenniveaus zu leisten, ist 2013 hoch und weicht bloss minim vom Vorjahr ab.”

8:39AM

Cash: «Dos» und «Don'ts» beim Pensionskasseneinkauf

Mit freiwilligen Einzahlungen in die eigene Pensionskasse lässt sich nicht nur die Altersrente aufbessern und Steuern sparen. Man erhält sogar noch eine Gratisabsicherung gegen Wertverluste an den Finanzmärkten. cash schreibt, worauf Sie bei freiwilligen Einkäufen in Ihre Pensionskasse achten müssen.

  Cash

3:32PM

NZZaS: Variable Renten gegen Umverteilung

Die NZZ am Sonntag nimmt das Thema Variable Renten auf. Ausgangspunkt ist die vom Blick publik gemachte Tatsache, dass man sich bei der PK SBB den Schritt überlegt. “Ihr Chef Markus Hübscher sagt, noch sei vieles offen: «Details werden an der Juni-Sitzung des Stiftungsrates diskutiert. Eingeführt wird die zweiteilige Rente frühestens auf 2017.» Persönlich ist Hübscher überzeugt, dass zweiteilige Renten richtig sind: «Es ist ein faireres System. Es darf nicht sein, dass in schlechten Zeiten die aktiven Arbeitnehmer die ganze Last tragen.»

Die SBB sind kein Einzelfall. Wer sich bei grossen Kassen umhört, stellt fest: Das Modell von variablen Rententeilen wird allerorts in Stiftungsräten diskutiert. Viele aber wollen öffentlich nicht davon reden. Denn den Versicherten schwankende Renten zu «verkaufen», ist kommunikativ schwierig, meint Charlotte Jacquemart.

Bei der Swisscom-Pensionskasse Complan sagt Geschäftsführer André-Pierre Schmidt: «Die Lage an den Kapitalmärkten zwingt dazu, uns Gedanken zu variablen Renten zu machen.» Eine Prüfung des Modells ist in der Pipeline. Es sei aber zu früh, um darüber zu spekulieren, was daraus werde. Bei Post und Publica tönt es ähnlich: man setze sich in Strategiediskussionen damit auseinander, weil es die Situation erfordere.

Die Chefin der Pensionskasse Post, Françoise Bruderer, meint allerdings: «Bei tiefen Renten ist ein variabler Teil schwierig einzuführen. Problemloser ist es bei Kaderplänen.» Ihr Kollege von der Publica, Dieter Stohler, erinnert daran, dass geteilte Renten keine neue Welt innerhalb der zweiten Säule darstellten. «Das zeigt sich darin, dass die Einführung solcher Systeme ohne gesetzliche Änderungen möglich ist.»

Werner Hertzog, Berater bei AonHewitt und sieben Jahre lang Chef der Publica, sagt überzeugt: «Wenn einige grosse Kassen variable Rententeile eingeführt haben, tun es alle.»

Tamedia limitiert Rentenzahlung

Die NZZaS berichtet auch von der Tamedia, welche gerüchteweise schon länger eine Limitierung der Renten in ihrer PK erwogen hat, jetzt aber offenbar diesen Schritt beschlossen hat. Gemäss NZZaS plafoniert Tamedia die Auszahlung von Altersrenten für neu Pensionierte auf maximal 48’000 Fr. jährlich. Diese Rentenhöhe entspricht einem Alterskapital von rund 800’000 Fr. Wer mehr Kapital auf seinem Alterskonto liegen hat, muss sich den Rest bar auszahlen lassen. Die Höhe der Rente wird mit einem Umwandlungssatz von 6% (Alter 65) berechnet.

Ursprünglich wollte Tamedia diese Limitierung bereits auf Anfang 2014 einführen. Nun liess das Verlagshaus die Angestellten aber wissen, man verschiebe die Beschränkung und führe sie erst auf Beginn 2016 ein. Grund: Die Versicherten könnten Probleme mit ihren Steuerbehörden kriegen, welche Einzahlungen in die Pensionskasse in den letzten drei Jahren vor Pensionsantritt nicht mehr als abzugsfähig akzeptiert, wenn man sich diese später auszahlen lässt.

Artikel NZZ

9:08AM

NZZ: Tipps für die «dritte Lebensphase»

Rückt die Pensionierung näher, gilt es einiges zu regeln. Wichtige Punkte sind unter anderem der Bezug des Pensionskassenguthabens als Rente oder Kapital, das Abbezahlen von Hypotheken sowie der Nachlass.

  NZZ

8:21AM

“20 Minuten” zum PK-Ausweis

Jean (45) erhielt vor Kurzem den jährlichen Ausweis von seiner Pensionskasse. Von den vielen Zahlen wird er aber nicht wirklich schlau. Was muss er jetzt mit dem Schreiben tun? 20 Minuten gibt Auskunft.

  20 Minuten

6:30AM

Blick: Problem viele Rentner, wenig Zahler

Die Überlegungen der SBB, die Renten der Mitarbeiter in Zukunft in einen fixen und variablen Betrag aufzuteilen, haben einen Wirbel ausgelöst, schreibt der Blick. Und weiter:  “Klar ist: Viele Pensionskassen kämpfen mit dem Problem, dass grosse Summen für die Renten ausbezahlt werden müssen, aber wenig aktive Beitragszahler vorhanden sind und die Erträge auf dem Kapital unsicherer geworden sind.

«Etwa 50 Prozent der Pensionskassen hätten Bedarf, solche Massnahmen zu ergreifen», schätzt Othmar Simeon, Geschäftsführer von Swisscanto Vorsorge. Es gibt erst einzelne Vorsorgestiftungen, die variable Renten zahlen. «Wenn sich die SBB dazu entscheiden, hat das Signalwirkung», so Simeon.

An der Börse lief es doch gut – wo liegt das Problem? Die Pensionskassen profitierten zwar letztes Jahr vom Börsen-Boom. Doch diese Erträge können stark schwanken. Zudem halten sie viele Obligationen von Schuldnern mit tiefem Risiko, und die werfen derzeit kaum Rendite ab.

«Das Vorsorgesystem muss auf weiterhin tief bleibenden Zinsen ausgerichtet werden», sagt Experte Alfred Bühler von der Beratungsfirma PPC Metrics. Gleichzeitig werden wir älter – die Renten werden  länger bezahlt. Das Geld in der Hoffnung auf mehr Rendite risikoreicher anzulegen, ist keine Lösung: «Grössere Risiken bei der Anlage gehen auch zulasten der Aktiven», so Bühler. «Jährlich fliessen etwa 3 Milliarden Franken von den Aktiven zu den Rentnern. Diese Pensionierungsverluste kommen zustande, weil die Erträge auf dem Kapital nicht reichen, die Renten zu finanzieren», rechnet Bühler vor. Wenn dieser Zustand lange anhält, fehlt das Geld für die Zukunft: «Die ganz Jungen sind die Verlierer. Die sind schlecht vertreten und sich oft nicht bewusst, was auf sie zukommt», warnt Bühler.

Die Debatte dreht sich laut Experte Bühler zu stark um den Umwandlungssatz. «Das Problem mit den rentnerlastigen Kassen wird auf die lange Bank geschoben. Es ist zwar bekannt, aber man hat keine Lösung», so Bühler.”

  Blick

7:11PM

Les policiers lausannois perdent le droit à la retraite à 55 ans

La Caisse de pensions de Lausanne devra modifier son règlement qui accorde dès 55 ans un droit à la retraite anticipée aux policiers et aux pompiers. Le Tribunal administratif fédéral (TAF) a confirmé une décision de l'Autorité de surveillance LPP.

En mai 2010, celle-ci avait constaté que le règlement de la caisse lausannoise contrevenait à la législation fédérale en accordant dès 55 ans, et non pas dès 58 ans, le droit à la retraite anticipée aux policiers et aux pompiers.

Elle avait également épinglé le droit à la retraite anticipée pour les femmes engagées avant le 1er janvier 1993. Un privilège qui avait été confirmé à plusieurs reprises ces dernières années.

Saisi d'un recours de la Caisse de pensions de Lausanne, qui s'était opposée à la décision de l'autorité de surveillance, le TAF a donné raison à la caisse pour ce qui concerne le droit des femmes engagées avant 1993 de pouvoir partir à la retraite à l'âge de 55 ans.

En revanche, il a confirmé la décision de l'Autorité de surveillance sur l'autre point litigieux. Au regard des dispositions fédérales applicables, il a jugé que les policiers et les pompiers n'ont pas le droit de bénéficier d'une retraite anticipée avant l'âge de 58 ans.

Interrogé par l'ats, Daniel Brélaz précise qu'il s'agira d'évaluer le jugement du TAF et d'examiner ses conséquences financières. Le syndic de Lausanne rappelle par ailleurs qu'un recours au Tribunal fédéral (TF) peut être déposé, tant par la caisse de pensions que par l'Autorité de surveillance.

5:43PM

NZZ: “Die Pension auf getrennten Wegen”

Michael Ferber befasst sich in der NZZ mit den Folgen von Scheidung auf die BV der Betroffenen. Der ausführliche Beitrag stellt die teilweise recht komplizierten Regelungen sowie die praktische Durchführung dar. Zudem erfährt der interessierte Leser, was eigentlich die sog. zusammengefasst Scheidungsziffer konkret bedeutet.

  NZZ

11:15AM

Konkubinat und Pensionskasse – wie ist Begünstigung geregelt?

Infos auf der Website des SVV.

  SVV

10:21AM

Selbständigerwerbend – kann ich das Pensionskassenkapital beziehen?

Auf der SVV-Website werden die Voraussetzungen einer selbständigen Tätigkeit dargestellt.

  SVV

10:09AM

SGB: Art 1e BVV2 streichen

Doris Bianchi, geschäftsführende Sekretärin des Schweiz. Gewerkschaftsbunds, begründet in einem Kommentar die Forderung des SGB für die Abschaffung der Strategiewahl in der beruflichen Vorsorge. Die Kadervorsorge soll keine weiteren Vergünstigung erfahren, die Vorsorge der tieferen Einkommensklassen nicht gefährdet werden.

  SGB

5:06PM

NYT: The Five Stages of Retirement Planning Angst

imageThe realization that we’re not saving enough for retirement can lead, in short order, to denial, anger, bargaining, depression and acceptance.

  NYT

5:58PM

SVV: Beim Stellenwechsel zu beachten

Der Versicherungsverband schreibt zum Thema Stellenwechsel und Pensionskasse: “Spezielle Aufmerksamkeit ist geboten, wenn sich die neue Vorsorgeeinrichtung in Unterdeckung befindet. Kommt es bei einer solchen Vorsorgeeinrichtung zu einer Teilliquidation, beispielsweise wegen der Entlassung eines grösseren Teils der Belegschaft, so erleidet auch der neu eingetretene Versicherte einen der prozentualen Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtung entsprechenden Verlust auf seinem gesamten Vorsorgeguthaben – also einschliesslich der eingebrachten Freizügigkeitsleistung. Dies ist besonders dann problematisch, wenn die Teilliquidation relativ kurz nach den Eintritt erfolgt. Für Arbeitgeber, die sich für eine Vollversicherung ihrer Vorsorgeeinrichtung (Risiko- und Sparteil) durch eine Lebensversicherungsgesellschaft entschieden haben, fallen die Risiken weg, die sich aus einer Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtung ergeben können.”

  SVV

3:18PM

Vier Jahre lang Rente eines Toten kassiert

Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) hat die Rente eines Verstorbenen vier Jahre lang weiterbezahlt, weil jemand aus dessen Familie seine Unterschrift gefälscht hatte. Gefälscht worden waren in Selbstdeklaration erstellte Lebensnachweise, welche die PKBS eingefordert hatte. Deswegen verlangt die PKBS neuerdings bei Rentenbeziehenden mit Wohnsitz ausserhalb von Basel-Stadt amtlich beglaubigte Nachweise. Die briefliche Aufforderung, solche einzureichen, hat bei Betroffenen teilweise erboste Proteste ausgelöst.

Die Staatsanwaltschaft bezifferte die Deliktsumme im betreffenden Fall gestern gegenüber der SDA auf knapp 50’000 Franken. Bei vier Jahren betrügerischem Bezug handelt es sich also um keine grosse Rente. Die fehlbare Person lebt in der Schweiz mehr mochte der Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht verraten. Der Fall ist nach einer Anzeige der PKBS im vergangenen Jahr mit einem Strafbefehl wegen mehrfachen Betruges und mehrfacher Urkundenfälschung abgeschlossen worden.

9:02AM

NZZ: Schluss mit Flickwerk

In der NZZ kommentiert Redaktor Werner Enz die Ergebnisse der St. Galler-Studie zur Umverteilung zischen den Generationen, welche auf 110 Mrd. Franken bis 2013 veranschlagt werden: “ Prof. Eling (dürfte) mit seiner Schätzung zu hoch liegen. In der Praxis nehmen umhüllende Pensionskassen, also solche mit Überobligatorium, einen Ausgleich vor, um den übersetzten BVG-Rentenumwandlungssatz (von 6,8%) zu relativieren. Die SBB etwa setzen dort 5,8% ein. De facto bilden professionell geführte Pensionskassen seit Jahren Reserven, um die absehbare Senkung des technischen Zinses und des Rentenumwandlungssatzes vorzufinanzieren. Weiter wird bei gesprochenen Renten grösste Zurückhaltung an den Tag gelegt, wenn es um einen Inflationsausgleich geht; dies durchaus im Bewusstsein, dass faktisch eher zu hohe Leistungen ausbezahlt werden. Last, but not least bringt die steigende Arbeitsproduktivität (was zu höheren Löhnen und BVG-Beiträgen führt) ein Mehr an Flexibilität, um die tatsächlich gravierende Umverteilung von Jung zu Alt zu entschärfen.”

  NZZ

3:23PM

Uni St. Gallen: “Generationenvertrag in Gefahr”

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An einer Medienorientierung stellte das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St.Gallen eine Studie mit der Analyse der Transfers von Jung nach Alt in der Schweiz vor. Das Institut hält dazu fest:

110 Mrd. Franken– auf diesen Betrag schätzt das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen das Defizit, das bis in das Jahr 2030 in der Altersvorsorge der Schweiz angehäuft und zukünftigen Generationen hinterlassen wird. Die Summe ergibt sich aus einer Lücke von 55.5 Mrd. in der AHV und 54.7 Franken in der beruflichen Vorsorge. Diese Prognosen sind Teil einer Studie zur Analyse des Generationenvertrags in der Schweiz. Die Summe von 110 Mrd. entspricht exakt dem aktuellen Schuldenstand des Bundes: ebenfalls 110 Mrd. Franken. Diese Lücke muss unter den jetzigen Rahmenbedingungen zum Grossteil von der Generation der jungen Beitragszahler getragen werden. Deren Beanspruchung wird in den nächsten 20 Jahren ständig steigen.”

In Bezug auf den Umwandlungssatz wird betont: “In der obligatorischen beruflichen Vorsorge bekommt zurzeit jeder Neurentner im Laufe seines Ruhestandes im Durchschnitt etwa 40‘000 Franken zu viel ausbezahlt, da der Umwandlungssatz eine zu niedrige Lebenserwartung unterstellt. Diese 40‘000 werden von den heute Aktiven getragen. Die Höhe des Umwandlungssatzes muss dringend überdacht werden, um diesen Transfer von Jung nach Alt in der beruflichen Vorsorge zu beseitigen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das international anerkannte Drei-Säulen-System in seinen Grundpfeilern untergraben und gefährdet wird.

Mit Blick auf die kürzlich publizierten Vorschläge des Bundesrates zur “Altersvorsorge 2020” heisst es: “Die Vorschläge sind ein Schritt in Richtung mehr Generationengerechtigkeit. Allerdings gehen diese Vorschläge nicht weit und schnell genug. So zeigt die Studie beispielsweise, dass heute bereits jedes Jahr Milliardenbeträge von Jung zu Alt transferiert werden. Es sollte demnach nicht bis 2020 mit einer Reform gewartet werden. Auch ist die Erhöhung des Renteneintrittsalters für Frauen auf 65 Jahre nur ein kleiner Beitrag, der allein die Generationensolidarität nicht wiederherstellen kann.”

  Studie / Unterlagen

12:58PM

Towers Watson: Wenig Angst um die PK-Rente

Trotz der anhaltenden Diskussion über die Finanzierbarkeit der Renten sind 84 Prozent der Schweizer Mitarbeitenden weiterhin davon überzeugt, dass ihre finanzielle Sicherheit im Alter genügend gewährleistet ist. Weniger als die Hälfte wären bereit, höhere Pensionskassenbeiträge zu leisten, wie die Global Workforce Study 2012 von Towers Watson zeigt. Das Thema Rentensicherheit ist für 60 Prozent der Mitarbeitenden in den letzten drei Jahren wichtiger geworden. Jedoch bauen Unternehmen in ihren betrieblichen Vorsorgeplänen Garantien eher ab, schreibt Towers Watson zu den Ergebnissen ihrer Studie.

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Über die Hälfte (55 Prozent) der Mitarbeitenden in der Schweiz sind mit ihrer Pensionskasse voll zu frieden. Und die grosse Mehrheit (84 Prozent) geht davon aus, dass sie genügend finanzielle Sicherheit im Alter haben werden. Weltweit sind dies nur 75 Prozent der Mitarbeiter. Wohl deshalb sind auch nur 45 Prozent der Befragen in der Schweiz bereit, zu Lasten des Erwerbseinkommens höhere Pensionskassenbeiträge zu leisten (25 Prozent neutral, 30 Prozent dagegen). „Das ist im weltweiten Vergleich sehr wenig. Global erklären sich 57 Prozent zu höheren Pensionskassenbeiträgen bereit und nur 16 Prozent antworten mit Nein“, berichtet Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson Zürich.

„Es scheint, dass viele Mitarbeitende in der Schweiz aus der öffentlichen Diskussion um die Finanzierbarkeit der Renten keine Schlussfolgerungen für ihren Sparbedarf ableiten“, erklärt Zanella. „Der Einfluss des demografischen Wandels, niedriger Zinsen und schlechter Börsenperformance auf die Pensionen sowie über etwaige Unterdeckungen, welche die Finanzierbarkeit der Renten in Frage stellen könnten, wird seit einigen Jahren breit erörtert – nicht zuletzt auch im Kontext der vergangenen Volksabstimmung über den politisch gesetzten Umwandlungssatz. Mitarbeitende sollten diese Warnsignale bei der Planung ihres Ruhestands berücksichtigen“, so der Pensionsversicherungssexperte.

„Von Unternehmensseite geht der Trend allerdings in Richtung Abbau von Garantien“, betont Zanella. „So sollen die Unternehmensbilanz entlastet und die Pensionskosten begrenzt werden. An die Stelle des früher weit verbreiteten Leistungsprimats (mit fixen lohnabhängigen Leistungszusagen) tritt nun das Beitragsprimat, bei welchem sich die Leistungen an den Versicherten nur aus dem effektiv angesparte Guthaben berechnen. So wird das Anlagerisiko den Versicherten überwälzt“, so der Pensionsversicherungssexperte. Damit driften die Interessen der Mitarbeitenden und die Praxis in Unternehmen eher auseinander. Zum Umgang mit diesem Konflikt empfiehlt Zanella: „Pensionspläne sollten so angepasst werden, dass sie für beide Parteien einen guten Kompromiss darstellen.

  Towers Watson

12:21PM

NZZ: Vorsorgefallen in der «wilden Ehe»

Bei der Altersvorsorge sollten Paare ohne Trauschein aufpassen. Gerade bei Lebensmodellen, in denen einer der Partner viel und der andere wenig arbeitet, entstehen Risiken, schreibt Michael Ferber in der NZZ.

  NZZ

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