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2.3.2015

Mitglieder Vorsorgeforum

Entries in Versicherte (494)

4:03PM

(Fast) alle zufrieden mit ihrer Pensionskasse

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Die Schweizer Personalvorsorge hat im laufenden Jahr wiederum eine Umfrage bei Versicherten von Pensionskassen durchgeführt. Die Ergebnisse sind für die Vorsorgeeinrichtungen erneut recht erfreulich ausgefallen. 29 Prozent sind sehr, 51 zufrieden mit ihrer Kasse. Im Mehrjahresvergleich lassen sich nur geringe Differenzen feststellen.

5:38PM

Cash: Das Einmaleins des Pensionskassen-Ausweises

Im Auszug der Pensionskasse sind relevante Informationen zur Vorsorge in der 2. Säule enthalten. cash erklärt wichtige Begriffe rund ums Pensionskassenvermögen und gibt Tipps, wie die Zahlen richtig interpretiert werden.

  Cash

10:24AM

BFS: Indikatoren zur Alterssicherung

Wie lebt die ältere Bevölkerung in der Schweiz? Aus welchen Gründen geht jemand frühzeitig in Rente? Leben Rentner/innen in der Schweiz isoliert? Auf solche Fragen bietet das Indikatorensystem zur Alterssicherung Antworten. Es stellt mit knapp 50 personen- und haushaltsbezogenen Indikatoren eine ausführliche Informationsbasis zur Situation der älteren Bevölkerung dar.

So zeigen die Daten beispielsweise, dass die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes in den letzten 30 Jahren von 14,3 auf 19,1 Jahre gestiegen ist, hiervon etwa 12,5 Jahre bei guter Gesundheit. Für Frauen ist die Lebenserwartung nach wie vor höher als für Männer – 2012 haben 65-Jährige noch eine um drei Jahre höhere Lebenserwartung als Männer; bei guter Gesundheit beträgt der Unterschied jedoch nur 0,4 Jahre.

Entsprechend entwickelt hat sich auch das Verhältnis der 65-Jährigen und Älteren zu den 20- bis 64-jährigen Personen (Altersquotient): Entfielen vor 30 Jahren erst 23,7 über 64-jährige Personen auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren, so beträgt dieses Verhältnis heute bereits 28 zu 100.

image

Neben solchen Kontextindikatoren stehen vor allem der Zugang und die Leistungen der drei Säulen des Alterssicherungssystems für Rentner/innen und Frührentner/innen im Fokus. Ein Indikator hier ist beispielsweise das durchschnittliche Pensionierungsalter. Bei den Männern mit den Jahrgängen 1932-1947 betrug dieses zwischen 63,1 und 63,7 Jahren und blieb damit nahezu unverändert. Bei den Frauen ist hingegen ein Anstieg ersichtlich: Bis zum Jahrgang 1938 liessen sie sich durchschnittlich mit 61,5 Jahren pensionieren. Das durchschnittliche Pensionsalter für zehn Jahre jüngere Frauen beträgt nun 63,1 Jahre.

  Indikatorensystem zur Alterssicherung /  Publikation

11:20AM

«Für alle anderen heisst es, die Rente sinkt»

imageDie Berner Zeitung hat mit Alfred Bühler von PPCmetrics ein Interview zu einem Befund der Swisscanto-Umfrage geführt: 40 Prozent der teilnehmenden Kassen haben angegeben, Senkungen der Umwandlungssätze ohne ausgleichende Massnahmen durchzuführen. Auszüge aus dem Gespräch:

Etwa 40 Prozent der von Swisscanto befragten Kassen gleichen die Verluste für die kommenden Rentnergenerationen nicht aus. Ist das nicht ein relativ hoher Anteil?
Ich gehe davon aus, dass der Anteil an Kassen, die nichts ausgleichen, sogar noch eher höher ist. Denn die Studie erfasst nur etwa ein Viertel aller Pensionskassen, darunter vor allem auch grosse Einrichtungen und öffentlich-rechtliche. Die öffentlich-rechtlichen Kassen richten Kompensationen aus, wenn der Umwandlungssatz sinkt.

Sind in kleineren Pensionskassen die Versicherten also schlechter dran?
Das kann man nicht so pauschal sagen. Gerade bei kleinen bis mittelgrossen Betrieben gibt es oft einen Patron, der sich für seine Mitarbeitenden einsetzt und die Last mitträgt.

Die Reform 2020 der Altersvorsorge sieht einen Umwandlungssatz von 6 Prozent vor. Braucht es diese Massnahme überhaupt noch, wenn nun Kassen dieses Niveau bereits in Eigenregie unterschreiten?
Es gibt Pensionskassen, die nur das gesetzliche Minimum anbieten. Für solche Vorsorgewerke ist dieser Schritt entscheidend, damit sie finanziell stabil bleiben.

Wie viele Arbeitnehmer sind solchen Minimumkassen angeschlossen?
Etwa ein Siebtel aller Aktiven. Es handelt sich um Mitarbeitende von Unternehmen aus Tieflohnbranchen wie Gastgewerbe, Tourismus oder Bau.

Die von Swisscanto befragten Pensionskassenvertreter kritisieren, dass die für 2020 angestrebte Reform der Altersvorsorge zu spät komme. Eine berechtigte Kritik?
Tatsächlich kommt die Reform spät. Doch selbst eine Absenkung des Umwandlungssatzes auf morgen würde die Kernprobleme nicht lösen.

Weshalb?
Bis eine Absenkung ihre Wirkung entfaltet, dauert es viele Jahre. Letztlich ist aber auch die per 2020 angestrebte Reform eine Verlagerung der Probleme in die Zukunft und eine Überwälzung der Kosten auf die folgenden Generationen.

Haben Sie eine andere Lösung?
Nein, solange die einmal gesprochenen Renten unangetastet bleiben.

  Berner Zeitung

12:38PM

Weniger WEF-Gelder beansprucht

(sda) Die strengeren Massstäbe der Banken bei der Hypothekenvergabe zeitigen ihre Wirkung auch bei der zweiten Säule. Erstmals seit dem Jahr 2000 ist im vergangenen Jahr die Summe der für den Kauf von Wohneigentum genutzten Pensionskassengelder unter zwei Milliarden Franken gefallen.

Insgesamt wurden letztes Jahr aus der zweiten Säule noch 1,8 Milliarden Franken an Vorbezügen für Eigenheime ausbezahlt - eine halbe Milliarde weniger als 2012. 2008 hatten die Kapitalbezüge mit 3,2 Milliarden Franken einen Höchststand erreicht, wie aus den vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) publizierten Zahlen der Eidg. Steuerverwaltung hervorgeht. Stark rückläufig ist auch die Zahl der Personen, die Vorsorgegelder für selbstgenutztes Wohneigentum beansprucht haben. 2013 wurde noch gut 24'500 Vorbezüge registriert, gegenüber 28'600 im Vorjahr und 44'400 im Rekordjahr 2008.

Seit Mitte 2012 müssen Käufer von Eigenheimen von den nötigen 20 Prozent Eigenmittel 10 Prozent aus anderen Guthaben als der zweiten Säule berappen. In diesen verschärften Selbstregulierungsrichtlinien der Banken sieht BWO-Sprecher Christoph Enzler denn auch die Hauptursache für den Rückgang der Vorbezüge.

Neben demografischen Gründen könnten laut Enzler aber auch die Diskussionen um die sozialpolitischen Auswirkungen dieser Form der Wohneigentumsförderung mitgespielt haben. Das Parlament hat den Bundesrat kürzlich beauftragt, zu untersuchen, wie viele der Personen, die Vorsorgekapital beziehen, später auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind.

9:49AM

Cash: Der Mann, der das Altern abschaffen will

Der Engländer Aubrey de Grey ist einer der bedeutendsten und umstrittensten Altersforscher. Am St. Galler Symposium und im Gespräch mit cash sagte er, weshalb und wie er das Altern bekämpfen will. "Unsere medizinische Forschung zielt darauf ab, den Alterungsprozess unter Kontrolle zu bekommen. Es geht nicht darum, bereits bestehende Krankheiten zu heilen, sondern den Alterungsprozess zu unterbrechen, der letztendlich für die Krankheiten verantwortlich ist", sagt der in Cambridge lehrende Bioinformatiker, letzte Woche am St. Galler Symposium, bei dem sich jedes Jahr die Elite aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft trifft. Dass damit auch der Tod überwunden wird, bezeichnete Aubrey als "Nebeneffekt".

Der zurzeit älteste Mensch ist eine Frau aus Japan. Misao Okawa feierte kürzlich ihren 116. Geburtstag. Nur noch sechs Jahre, und Okawa könnte mit dem vermutlich ältesten Menschen aller Zeiten gleichziehen: Die Französin Jeanne Louise Calment starb 1997 mit 122 Jahren und 164 Tagen, die bis dato längste menschliche Lebensspanne, die zweifelsfrei verifiziert werden konnte.

  Cash

4:43PM

Migros: PK-Reglementsänderung führt zu Frühpensionierungs-Boom

Bilanz berichtet über die Folgen einer Reglementsänderung bei der Migros-PK, welche mit nicht mehr zeitgemässen, subventionierten Frühpensionierungen Schluss macht. Bilanz schreibt: Wer bis zum 30.November 58 wird oder älter ist, kann vom alten Reglement und finanziell attraktiven Frühpensionierungen profitieren. Danach ist Schluss damit. «Diese subventionierte vorzeitige Pensionierung ist heute von den Führungsgremien nicht mehr akzeptiert», sagt Christoph Ryter, Chef der Migros- Pensionskasse (MPK). «Sie bevorteilt meist die Besserverdienenden zulasten jener mit tieferen Einkommen.» Die Übergangsfrist läuft seit 2012. Nun ist die letzte Chance, frühzeitig subventioniert in Pension zu gehen.

Bereits in den Vorjahren machten einige vom Passus Gebrauch. Im Migros-Genossenschafts- Bund liessen sich in den letzten beiden Jahren jeweils rund 30 Personen frühpensionieren. «Dieses Jahr rechne ich mit rund 20 Prozent mehr Frühpensionierungen», so Ryter. Eine substanzielle Zahl. Der Know-how-Verlust sei gross, was man sehr bedaure, heisst es intern.

10:15AM

Want to live to 90?

A landmark study of retirement community residents who lived past 90 is providing a guide that could help.

They’re  called “the oldest old.” They are people age 90 and above, and they are the fastest-growing segment of the U.S. population. Now a landmark study of thousands of members of a retirement community in Southern California is revealing factors that may contribute to living longer. Some of the findings are no surprise — smoking led to shorter lifespans, while those who exercised lived longer. Other findings were unexpected — vitamins did not prolong life, but carrying some extra weight did.

   Kurzweil AI

4:21PM

“Heilige Kuh Rentenalter”

avenir suisseJérôme Cosandey von Avenir Suisse hat sich in der “Schweizer Versicherung” mit den Konsequenzen der Annahme der SVP-Initiative zur Masseneinwanderung auseinandergesetzt. Unter dem Titel Heilige Kuh Rentenalter befasst er sich mit den Chancen einer verlängerten Lebensarbeitszeit.

“Ein zusätzliches Arbeitsjahr mit einem 50%-Pensum würde ca. 1’200 Millionen Franken in die AHV-Kasse bringen. Es würde auch die notwendige Senkung des Umwandlungssatzes abdämpfen. Doch das Rentenalter bleibt für die Politik eine heilige Kuh. Mehr als eine Angleichung des Rentenalters bei den Frauen auf 65 Jahre sei dem Volk nicht zuzumuten, so der Grundtenor. Doch das Volk sieht es zum Teil anders. Die Erwerbsbeteiligung älterer Mitarbeiter nimmt zu: 2010 waren 18% der Arbeitnehmer 55 Jahre und älter; 3% mehr als zehn Jahre zuvor. Ein Fünftel der Erwerbstätigen plane, über das gesetzliche Rentenalter hinaus tätig zu bleiben, jeder fünfte tut es bereits heute schon. 60% der Arbeitgeber bekennen, dass die Beschäftigung von Senioren sinnvoll und nötig sei.

Der Vorwurf, dass eine Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters lediglich mehr ältere Arbeitslose generiere, muss klar widerlegt werden. Zwei Mal haben wir in der Schweiz das Frauenrentenalter erhöht, 2001 von 62 auf 63 bzw. 2005 auf 64 Jahre. Die Statistik zeigt klar, dass das effektive Rentenalter der Frauen diesen Sprüngen folgt. Die Schweiz geniesst beinahe Vollbeschäftigung. Die Aufnahme solcher zusätzlicher Personalressourcen würde künftig für unsere Wirtschaft kein Problem darstellen. Vor allem dann nicht, wenn die Rentenaltererhöhung in kleinen-, zum Beispiel Monatsschritten, erfolgen würde, wie es Deutschland zurzeit tut.

Die De-facto-Erhöhung des Rentenalters wird nicht alle Umsetzungsprobleme der Masseneinwanderungsinitiative lösen können. Sie stellt aber den Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Verfügung, um ihre Rekrutierungsengpässe zu mildern.”

  Artikel

6:16PM

NZZ: Ältere in der Arbeitswelt

image

Über 65-Jährige sind in der Wirtschaft Exoten. Wegen des demografischen Wandels werden die Firmen aber umdenken müssen. Derzeit werden ältere Personen oft nur von Unternehmen beschäftigt, die Produkte mit langen Zyklen herstellen, schreibt die NZZ.

Zum alten Eisen gehören die über 65-Jährigen schon lange nicht mehr: Mehr als 150 000 Personen arbeiten nach Erreichen des Rentenalters weiter. Ein grosser Teil von ihnen ist allerdings selbständig tätig, denn von den Angestellten beendet ein grosser Teil mit spätestens 65 Jahren die Karriere. Wirtschaftlich wird damit viel Potenzial verschenkt. Ein einfaches Patentrezept gebe es nicht, wie sich Menschen länger am Arbeitsprozess beteiligen könnten, sagt Kurt Seifert von Pro Senectute. Der demografische Wandel werde – trotz grosser Diskussion – in den Unternehmen noch zu wenig ernst genommen.

  NZZ

7:25PM

Verband für Stiftungsräte SRPK

In einer Medienmitteilung stellt sich der „Schweizer Verband für BVG – Stiftungsräte - SRPK“ als “die kompetente nationale Interessenvertretung der Stiftungsräte von Pensionskassen und Vorsorgeeinrichtungen” vor.

Er will seinen Mitgliedern “exklusive und hilfreiche Dienstleistungen zur Verfügung” stellen. Ihnen steht “ unter anderem mein Team von Fachberatern zur Verfügung” schreibt Beat Zürcher, Geschäftsleiter der SRPK. Die Mitgliedschaft kostet 360 Franken für einen einzelnen und 1800 Franken für den gesamten Stiftungsrat einer PK. Der Verband soll paritätisch geführt werden und Arbeitnehmer- und –geber-Stiftungsräte vertreten.

“Ein neues Berufsbild entsteht: der BVG – Stiftungsrat” schreibt Zürcher weiter. Der Schweizer Verband für BVG-Stiftungsräte SRPK wurde am 1. Dezember 2013 in Zürich gegründet. Die Träger des paritätischen Vereins sind der Kaufmännische Verband Schweiz und der Sozialfonds des KV Schweiz.

  SRPK / Mitteilung

11:23AM

Ungenügende Infos über Vergütungspakete

aon-hewittDie bereits im zweiten Jahr vom HR-Outsourcing und Personalberatungsunternehmen Aon Hewitt durchgeführte europaweite Umfrage "EMEA Benefits Communication Survey 2014" zeigt deutliche Defizite in der Kommunikation über Vergütungspakete und deren Wert, heisst es in einer Mitteilung von Aon Hewitt. Dies gelte auch für Schweizer Unternehmen: Zwar orientieren 71 Prozent der Betriebe ihre Angestellten über ihre Vergütungs- und Leistungspakete, 44 Prozent davon immerhin jährlich und 31 Prozent gar mehrmals im Jahr, allerdings erfolgt ihre Mitteilung an die Mitarbeitenden hauptsächlich, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

Schweizer Unternehmen führen regelmässig Orientierungen durch und 88 Prozent von ihnen beziehen dabei Informationen zur Altersversorgung mit ein. Um über ihre Leistungspakete zu berichten nutzen sie überwiegend Inhouse-Kommunikationsmittel, wie Printmaterial, E-Mail und unternehmensinterne Online-Portale. „Vergütungsprogramme zur Talentbindung und Steigerung des Engagements der Mitarbeitenden erfordern erhebliche Investitionen. Dennoch sind sich viele Mitarbeitende nicht bewusst, auf welchen Gesamtwert sich die Vergütungen ihres Arbeitgebers belaufen“, heisst es dazu bei Aon Hewitt. Hier liege viel freies Potential brach.

word  Mitteilung

10:23AM

PK-SBB: Variable Rente bleibt Thema

Der Tagesanzeiger schreibt zum Thema flexible Renten bei der Pensionskasse SBB: “Die Idee, bei der SBB-Pensionskasse variable Renten einzuführen, sorgte vor einem Jahr für Aufregung. Das Thema ist nach wie vor aktuell, obwohl laut neusten Zahlen das Vorsorgewerk wieder gut dasteht. Seit 2010 haben sowohl die SBB-Angestellten als auch die Arbeitgeberseite Sanierungsbeiträge leisten müssen. Darauf kann nun seit Anfang Jahr verzichtet werden. Der Deckungsgrad der Kasse lag 2013 bei 102,4 Prozent.

Das Modell der variablen Renten soll der schleichenden Umverteilung der Gelder von den Aktiven zu den Rentnern vorbeugen. Die Idee: Nur ein Teil der Rente wird garantiert, also etwa nur noch das gesetzliche Minimum. Der Rest wird je nach finanzieller Lage der Pensionskasse oder nach Anlageperformance als Bonus verteilt. Unklar ist, wann der Entscheid für oder gegen die Einführung gefällt wird. Dem Vernehmen nach soll im Verlauf dieses Jahres abgestimmt werden. Bereits klar ist der Zeitpunkt einer allfälligen Einführung: «Ziel ist bei einem positiven Entscheid, das Modell per 1. Januar 2017 einzuführen», sagt Markus Hübscher, Geschäftsführer der Pensionskasse SBB.”

2:20PM

Zweifel und Illusionen in Felix Austria

austria30 Prozent der Österreicher glauben nicht, dass sie einmal mit einer staatlichen Pension rechnen können. Bei den unter 30-Jährigen ist sogar fast die Hälfte dieser Meinung. Von jenen, die mit einer staatlichen Pension rechnen, erwarten drei Viertel, dass diese ein niedrigeres Niveau als derzeitige Pensionen haben wird. 70,9 Prozent erwarten, dass sie ihren Lebensstandard damit nicht halten können. Das geht aus einer Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts Marketmind im Auftrag der Allianz Versicherung hervor.

Für eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters findet sich keine Mehrheit: 30,2 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, das Pensionsantrittsalter der Frauen sollte angehoben werden, 48,8 Prozent würden es beim jetzigen Alter von 60 Jahren belassen. Beim Pensionsantrittsalter der Männer sind 61,2 Prozent der Menschen für die Beibehaltung des jetzigen Standes von 65 Jahren. 28,6 Prozent meinen sogar, Männer sollten früher in Pension gehen dürfen, nur 10,2 Prozent sind für eine Anhebung.

69,8 Prozent der Männer sind der Ansicht, dass Männer und Frauen im gleichen Alter in Pension gehen dürfen sollten, aber nur 40 Prozent der Frauen. Im Durchschnitt erwarten die Österreicherinnen und Österreicher, 20,2 Jahre in Pension zu verbringen. Menschen, die derzeit zwischen 50 und 60 sind, schätzen diesen Zeitraum tendenziell etwas länger ein. "Damit unterschätzen sie die tatsächliche Lebenserwartung im Schnitt um fünf bis zehn Jahre", erklärte der zuständige Bereichsleiter der Allianz Versicherung, Andreas Csurda, bei der Präsentation der Daten.

  derStandard / Mitteilung OTS /

11:59AM

Steigende IV-Zahlen für Jugendliche mit psychischen Problemen

Immer mehr 18- bis 24-Jährige bekommen eine IV-Rente wegen psychischer Probleme. Rund 1300 sind es landesweit pro Jahr - rund dreimal so viele wie noch 1995. «Ja, psychische Probleme sind eine besonders grosse Herausforderung: für die betroffenen jungen Menschen, für ihre Eltern und ihre Familie, für die Schulen und Ausbildungsstätten, für die Arbeitgeber und die Wirtschaft - und eben auch für die Sozialversicherungen», kommentiert Andreas Dummermuth, Geschäftsleiter der IV-Stelle Schwyz, die Entwicklung in der Luzerner Zeitung.

Ende 2013 waren es im Kanton Schwyz 138 Personen in besagter Altersgruppe, die eine Teil- oder eine ganze IV-Rente erhielten. 54 davon wegen psychischer Probleme, also rund 40 Prozent. «Selbstverständlich gibt es gewisse Schweregrade, die eine berufliche Eingliederung nicht möglich machen», sagt Roland Weber, Chefarzt des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kantons Schwyz. Grundsätzlich minimiere aber eine Rente die Chance, im Erwerbsleben aktiv zu sein, deutlich.

An diesem Punkt sieht die internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das grosse Problem. In einem aktuellen Bericht schreibt sie: «Die IV ist zu attraktiv für Jugendliche.» Es würde sich mehr lohnen, eine IV-Rente zu beziehen, als zu arbeiten. Diese Negativranreize müssten abgeschafft werden.

10:05AM

BG: Konkubinatspartnerin geht leer aus

(sda) Die Konkubinatspartnerin eines verstorbenen Zürchers geht bei der Verteilung des Pensionskassenguthabens des Mannes leer aus, obwohl er sie als begünstigte Person bestimmt hatte. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Frau abgewiesen.

Der Lebenspartner der Betroffenen war 2010 im Alter von 48 Jahren gestorben. Er hatte sie gegenüber seiner Pensionskasse zwar wie in deren Reglement verlangt noch zu Lebzeiten als begünstigte Person angegeben. Das Todesfallkapital von rund 170'000 Franken wurde von der Zürcher Justiz jedoch der Mutter des Verstorbenen zugesprochen. Zu Recht, wie nun in letzter Instanz das Bundesgericht bestätigt hat.

Das Gesetz setze dafür grundsätzlich voraus, dass das Konkubinat mindestens fünf Jahre gedauert habe, was hier unbestrittenermassen nicht der Fall gewesen sei. Möglich sei ein Leistungsanspruch allerdings auch dann, wenn eine begünstigte Person vom Verstorbenen in der Vergangenheit «in erheblichem Masse» unterstützt worden sei.

Laut Bundesgericht muss diese «erhebliche» Unterstützung jedoch während mindestens zwei Jahren ausgerichtet worden sein. Im konkreten Fall habe die Unterstützung nur 22 Monate gedauert, womit kein Leistungsanspruch bestehe.

  NZZ / Urteil BG

9:58AM

“Pensionspläne nicht fit für 2020”

Der demografische Wandel ist die grösste Herausforderung für die Altersvorsorge in der Schweiz wie auch in ganz Europa, zu diesem Schluss kommt eine Studie der Economist Intelligence Unit in Partnerschaft mit Towers Watson. Nur knapp ein Viertel der Schweizer Führungskräfte glaubt, dass die Pensionspläne ihrer Unternehmen im Jahr 2020 den Bedürfnissen noch gerecht werden. Knapp ein Drittel (30%) der in der Studie befragten Schweizer Führungskräfte führte den demografischen Wandel als grösste Herausforderung für die 2. Säule an. Da das Rentenalter in der Schweiz vorerst nicht nach oben angepasst wird, muss das angesparte Alterskapital für eine immer längere Pensionsdauer ausreichen. Nur knapp ein Viertel (24%) der Schweizer Führungskräfte hält die Vorsorgepläne ihrer Unternehmen für zukunftstauglich, fast die Hälfte (46%) glaubt hingegen, dass in den nächsten Jahren Anpassungen notwendig sind.

Mit der Altersvorsorge 2020 wurden z.B. die Weichen bezüglich des Umwandlungssatzes richtig gestellt; eine Senkung von 6.8% auf 6.0% ist vorgesehen. Doch der Satz ist versicherungstechnisch immer noch zu hoch und einige Unternehmen haben ihn bereits bis auf 5.4% gesenkt“, erklärt Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson in Zürich. „Die Umverteilung von Jung zu Alt wird durch die Senkung substantiell verringert, besteht aber immer noch.“

Heute sehen Schweizer Unternehmen ihre Vorsorgepläne als Mittel, um adäquate Altersrenten für ihre Mitarbeitenden (32%) entrichten und talentierte Fach- und Führungskräfte rekrutieren (30%) zu können. Bis 2020 verlieren diese Ziele an Bedeutung und werden von der Mitarbeiterbindung (33%) als primärem Zweck abgelöst. „Es ist vorstellbar, dass es in Zukunft eine Zweiteilung gibt, bei welcher die höchstqualifizierten Talente sehr gute Vorsorgepakete erhalten und die restlichen Mitarbeitenden weniger gut gestellt sind“, so Zanella. Gerade qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit den grosszügigeren Vorsorgeleistungen haben jedoch tendenziell eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt, sodass dieser Trend ebenfalls zu steigenden Kosten für Unternehmen führt.

  Economist-Studie

3:05PM

NZZ: Wohneigentum ist nicht immer die beste Altersvorsorge

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Sinnvoll Planen mit der eigenen Liegenschaft: Der Wunsch nach dem sorgenfreien Alter kann zum Trugschluss werden, denn Entwertung und der Aufwand für die Instandhaltung werden häufig unterschätzt, schreibt die NZZaS.

Weiter schreibt die NZZ: “Der Entscheid des Bundesrats kam nicht unerwartet: Gegen eine mögliche Überhitzung am Immobilien- und Hypothekenmarkt hat er am Mittwoch auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer erhöht. Die Banken müssen ab Mitte Jahr ihre Eigenmittel für Wohnbauhypotheken von bisher 1 auf 2% aufstocken.

Die Massnahme, die tendenziell die Hypotheken verteuert, dient in erster Linie der Stabilisierung des Finanzsystems. Zwar bürdet sie den Kreditnehmern höhere Kosten auf. Als Signal an die Marktteilnehmer sei sie aber von bescheidener Wirkung, ist Claudio Saputelli überzeugt. Der Leiter des globalen Immobilien-Researchs der UBS glaubt, dass die Nationalbank den Markt «nicht komplett abwürgen» werde, wie er diese Woche anlässlich der Präsentation der UBS-Immobilienstudie 2014 ausführte. Die Risiken für die Volkswirtschaft seien schlicht zu gross.

Saputelli geht davon aus, dass der gegenwärtige Immobilienzyklus in der Schweiz frühestens in drei bis fünf Jahren endet. In Norwegen, wo die Verhältnisse ähnlich sind wie bei uns, hält der Immobilienboom nun schon 20 Jahre an. (dst.)”

  NZZ  / Mitteilung UBS Immobilienstudie /  Studie

12:06PM

D: Freiwillige Arbeitgeberbeiträge zur Schweizer Pensionskasse sind steuerpflichtig

Über die Grundversorgung hinausgehende Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sind in Deutschland steuerpflichtig.

In einem aktuellen Urteilsfall war der Kläger ein in der Schweiz beschäftigter deutscher  Grenzgänger. Die Arbeitgeberin des Mitarbeiters erbrachte nach schweizerischem Recht sowohl Arbeitgeberbeiträge zur AHV als auch solche zur IV. Daneben entrichtete sie für den Kläger Beiträge an eine Pensionskasse.

Während ein Teil der an die Pensionskasse erbrachten Arbeitgeberbeiträge zwingend zu erbringen war (Obligatorium), leistete die Arbeitgeberin darüber hinaus noch weitere Beiträge aufgrund eines privatrechtlichen Versicherungsvertrages (Überobligatorium).

Streitig war, ob auch die überobligatorisch erbrachten Arbeitgeberbeiträge steuerfrei sind. Dies hat der Deutsche Bundesfinanzhof in seinem Urteil verneint.

Ausgaben des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers sind steuerfrei, soweit der Arbeitgeber dazu nach sozialversicherungsrechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften verpflichtet ist (§ 3 Nr. 62 Satz 1 EStG). Das gilt auch, wenn die Verpflichtung auf ausländischen Gesetzen beruht. Danach bleiben obligatorische Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sowie Arbeitgeberleistungen auf Grundlage der schweizerischen AHV sowie der schweizerischen IV steuerfrei.

Zur Vermeidung einer Überprivilegierung von im Ausland beschäftigten Arbeitnehmern ist die zusätzliche Steuerfreiheit der für sie geleisteten freiwilligen Arbeitgeberleistungen auf Ausnahmefälle beschränkt. Sie greift nur, wenn verpflichtend zu erbringende Zukunftssicherungsleistungen lediglich eine Grundversorgung gewährleisten und deshalb unterhalb der inländischen gesetzlichen Arbeitgeberleistungen liegen.

  Haufe

11:31AM

Studie zur Invaliditätsentwicklung

SNAGHTML21e8d8Die PKRück hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft und mit dem Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St. Gallen eine breit angelegte Studie zur Invaliditätsentwicklung in der Schweiz durchgeführt. Den Schwerpunkt der Studie bildet die prospektive Einschätzung der Invaliditätsentwicklung. Die im Rahmen der Studie befragten Experten gehen mehrheitlich von einer stabilen bis leicht rückläufigen Gesamtentwicklung aus. Die Analyse der einzelnen Einflussfaktoren auf das Invaliditätsrisiko zeigt jedoch auf, dass die derzeitige Entwicklung der tiefen IV-Neurenten möglicherweise nicht nachhaltig ist, und allenfalls wieder mit einer steigenden Invalidisierung gerechnet werden muss.

Die Tatsache, dass mit der 1. und 2. Säule zwei Finanzierungsparteien bestehen, aber faktisch nur eine, die 1. Säule, bestimmt, hat weitreichende, insbesondere finanzielle Konsequenzen für die 2. Säule. Gemäss Analysen der Studie ist für Personen, die einen Anspruch auf volle Invalidenrentenleistungen haben, bereits mit einem Einkommen in Höhe von 78’400 Franken die Invalidenrente aus der 2. Säule höher als diejenige aus der 1. Säule.

Für die 2. Säule, bei welcher die Höhe der Leistungen stärker lohnabhängig festgelegt wird, stellt sich insbesondere die Frage, ob die allgemeine Entwicklung in der 1. Säule auch Rückschlüsse auf die finanziellen Leistungen der Vorsorgeeinrichtungen gibt. Hier zeigen die Ergebnisse der Studie, dass insbesondere der Personenkreis mit höheren Löhnen bzw. mit Löhnen über 130'000 Franken mit einem Rückgang der IV-Neurenten von 28.6% weniger stark vom allgemeinen Rückgang (47,8%, zwischen 2003 und 2012) betroffen ist. In der Folge stieg auch ihr Anteil an den Invaliditätsneurenten von 8,0% im Jahre 2003 auf 10,9% im Jahre 2012. Dies ist für die Vorsorgeeinrichtungen insbesondere entscheidend, da die Einkommensgruppe mit Löhnen von über 130'000 in den vergangenen zehn Jahren um 74,6% angewachsen ist. Die Vorsorgeeinrichtungen sind daher gut beraten, aufgrund der Invaliditätsentwicklung der ersten Säule keine unmittelbaren Rückschlüsse auf ihre finanzielle Belastung vorzunehmen.

  Medienmitteilung  /  Studie

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