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Entries in Statistik (138)

12:50PM

Swisscanto Umfrage 2010

SwisscantoSwisscanto hat die ihre Pensionskassen-Umfrage 2010 gestartet. Die Datenerhebung dauert bis 14. April. Erhoben werden wiederum Daten zu Beiträgen und Leistungen, Kassen-Organisation, Finanzierung, Anlagen, Kosten. Der aktuelle Teil befasst sich mit dem Anlageverhalten der Kassen im Jahre 2009, allfällige Sanierungsmassnahmen, Teilliquidationen, den Umwandlungssatz, die Kosten für Kontrolle und Beratung sowie die Wahrnehmung des Aktienstimmrechts. Damit bildet die Umfrage wiederum eine für die Fachkreise wie auch für Politik und die Medien überaus wichtige Informationsquelle zu diesen höchst brisanten Themen. Zu hoffen ist, dass wiederum die Vorsorgeeinrichtungen möglichst zahlreich teilnehmen.

Swisscanto Umfrage

11:18AM

Mercer: Schweizer Altersvorsorge ist Spitze

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In einer Studie der Beratungsgesellschaft Mercer erhielt das Schweizer Dreisäulensystem unter 13 Ländern die beste Gesamtbewertung und lag zudem in der Sparte «Finanzierung des Systems» ganz vorne. Weitere Kriterien für die Bewertung der Systeme waren die Bereiche «Leistungen» der Systeme und «Rahmenbedingungen». Bei den Leistungen belegt die Schweiz in der Statistik Platz drei, bei den Rahmenbedingungen Rang sechs. Da das Dreisäulensystem aber in allen Kategorien konstant gute Bewertungen erhält, reichte es in der Gesamtwertung des «Melbourne Mercer Global Pension Index» mit 77,1 Punkten für den ersten Platz, vor den Niederlanden (76,1), Australien (74), Schweden (73,5) und Kanada (73,2). Das ursprüngliche Barometer wurde im Oktober 2009 erstellt und enthielt die Schweiz nicht. Nun haben hiesige Berater der Gesellschaft die Statistik ergänzt.

In einem Artikel zur Mercer-Untersuchung schreibt die NZZ: “Die Schweiz habe mit den drei Säulen den richtigen Kompromiss zwischen dem Umlageverfahren und dem Kapitaldeckungsverfahren gefunden, sagt Fergal McGuinness von Mercer. Die gezahlten Renten der Grundversicherung AHV, der ersten Säule, seien alleine gesehen im internationalen Vergleich relativ niedrig. Gemeinsam mit dem BVG-Obligatorium der zweiten Säule lägen die Leistungen aber deutlich oberhalb des Durchschnitts. Christian Müller, Dozent an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur, lobt, dass die Versichertengelder in der Schweiz über verschiedene Branchen und auch Länder angelegt werden. McGuinness hebt als weiteren Vorteil hervor, die Leistungen des Schweizer Altersvorsorgesystems seien weitgehend gedeckt - im Gegensatz zu denen in vielen anderen Systemen. Auch in schwierigen Phasen am Kapitalmarkt habe das System eine gewisse Stabilität bewiesen. Dies erklärt die hohe Bewertung im Bereich «Finanzierung» von 78,7 Punkten. Hier liegt die Schweiz auf Platz eins. Länder wie Deutschland (44,3) und Japan (34,4) schneiden sehr schlecht ab, da die Pensionsverbindlichkeiten nur sehr unzureichend gedeckt sind.”

Mercer Global Index

10:00AM

IV: Erneut weniger Renten im Jahr 2009

admin Die Zahl der Neurenten in der Invalidenversicherung hat 2009 nochmals um rund 10% abgenommen. Die IV gewährt heute 44% weniger neue Renten als im Jahr 2003, dem Jahr mit der höchsten Anzahl Neurenten, bevor die Trendwende eingesetzt hat. Als Folge dieser Entwicklung hat auch der Rentenbestand weiter abgenommen. Im Januar 2006 wurde der Höchststand von 257'500 laufenden Renten ausgewiesen, bis Januar 2010 ging der Rentenbestand um 4.3% zurück. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung musste die IV 2009 ein Defizit von etwa 1.1 Milliarden Franken hinnehmen, ihre Schulden bei der AHV stiegen auf rund 14 Milliarden.

Mitteilung BSV

4:21PM

Swisscanto PK-Monitor: Verbesserung dank freundlichen Märkten

swisscanto Die Verbesserung der Deckungsgradsituation der Vorsorgeeinrichtungen im vergangenen Quartal hat sich im 4. Quartal fortgesetzt. Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor weist gegenüber dem Vorquartal eine Verbesserung der durchschnittlichen, vermögensgewichte­ten Deckung von 97,7% auf 98,3% aus. Per 31. Dezember 2008 lag sie noch bei 91,7%. Für die privat-rechtlichen Pensionskassen beträgt der Anstieg der durchschnittlichen Deckung seit Jahresbeginn 7,3 Prozentpunkte von 97,0% auf 104,3%, für die öffentlich-rechtlichen 6 Prozentpunkte von 85,9% auf 91,9%.

Trotz der Verbesserung haben noch nicht alle Vorsorgeeinrichtungen den Einbruch im Jahr 2008 vollständig überwunden. Insgesamt befindet per sich 31. Dezember 2009 noch rund ein Viertel aller erfassten Pensionskassen in Unterdeckung. Bei den öffentlich-rechtlichen sind es 66,7%, bei den privat-rechtlichen 20,3%.

Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor beruht auf den Daten des AWP/Complementa Risiko Check-up und der Swisscanto Pensionskassenumfrage. Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 31. Dezember 2009 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2008 von 441 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt 360 Mia. Franken. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2009 gewählten Anlagestrategie.

  Swisscanto PK-Monitor

1:27PM

CS Pensionskassen-Index: Einbruch teilweise ausgebügelt

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Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung oben) hat im Berichtsquartal um 2,07 Punkte resp. 1,73 % auf 121,68 Punkte zugelegt. Zum positiven Resultat haben der Dezember +1,54 % und der November + 0,62 % beigetragen, während der Oktober 2009 ein leichtes Minus von 0,43 % zu verzeichnen hatte. Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie), stieg im Berichtsquartal um 0,5% resp. 0,66 Punkte auf den Stand von 134,03. Im Gesamtjahresvergleich erhöhte sich der Pensionskassen Index insgesamt um 10,86 %, was nach 2005 das zweitbeste Jahresergebnis seit Messbeginn darstellt. Trotz des guten Jahres und einer Outperformance von 8,86 % gegenüber der BVG-Vorgabe konnte die Performancelücke nur verringert, nicht aber geschlossen werden. Die gesamte Differenz zwischen dem Index und der BVG-Vorgabe hat sich per Ende 2009 auf 12,35 Punkte (9,21%) reduziert.

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Die Anlage-Allokations-Übersicht zeigt, dass die Gewichtung der Liquidität per Ende 2009 wieder leicht auf 8% angestiegen ist und weiterhin auf hohem Niveau verharrt. Zum zweiten Mal in Folge ist die Immobilienquote rückläufig, und zwar um 0,3 %, was von der CS als bemerkenswert bezeichnet wird. Sowohl bei den Schweizer Aktien als auch den CHF-Obligationen sind kaum Veränderungen festzustellen, während die ausländischen Aktien (+ 0,7%) zu Lasten der Fremdwährungsobligationen (– 0,7%) zulegen konnten. Interessant ist auch, dass die Anlageklasse Alternative Anlagen erstmals seit dem 3. Quartal 2008 (Allzeithoch von 5,1%) wieder zunahm (+ 0,2 % auf 4,4%).

  CS PK-Index Q4 2009

3:57PM

CS PK-Index für Q4 2009

Die ersten Berechnungen des Schweizer Pensionskassen-Index der Credit Suisse, der das Anlageverhalten von über 100 Schweizer Pensionskassen seit dem Jahr 2000 berücksichtigt, ergeben für das 4. Quartal 2009 eine Performance von knapp 1,7 %. Während der Oktober noch eine Negativperformance (–0,4 %) aufweist, haben sich der November (+0,6 %) und vor allem der Dezember mit einem Plus von knapp 1,5 % entwickelt. Die BVG-Mindestrendite für das 4. Quartal betrug wiederum 0,5%, womit sich die Lücke des Index zur BVG-Vorgabe, gemessen seit dem Jahr 2000, weiter verkleinert und per Ende 2009 noch 12,45 Punkte beträgt.

Im Gesamtjahresvergleich legt der Pensionskassen-Index insgesamt um 10,8 % zu, was nach 2005 das zweitbeste Jahresergebnis seit Messbeginn darstellt. Trotz des guten Jahres konnte das Minus vom Vorjahr allerdings nicht wettgemacht werden. Unter Berücksichtigung der BVG-Mindestverzinsung besteht gegenüber dem Stand von Ende 2007 eine theoretische «Lücke» von 8,75 %, gegenüber Messbeginn im Jahr 2000 sind es rund 9,3%. Der Index müsste somit 2010 nochmals um rund 12,5 % zulegen, um per Ende 2010 die seit Beginn entstandene Lücke inkl. zusätzlich auflaufender BVG-Verzinsung zu schliessen.

Die Repräsentativität des CS-Index bleibt allerdings im Dunkeln, da weder die Asset Allocation noch der Umfang des erfassten Anlagevermögens und nicht einmal die genaue Zahl der erfassten VE angegeben wird.

Die detaillierte Auswertung des Schweizer Pensionskassen Index der Credit Suisse für das 4. Quartal 2009 wird in rund zwei Wochen publiziert.

4:41PM

Finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2008

admin Im Jahr 2008 hat sich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen aufgrund der Finanzmarktkrise bekanntlich erheblich verschlechtert. Der Anteil der Kassen in Unterdeckung ist stark angestiegen. Die finanzielle Situation der Vorsorgeeinrichtungen hat sich seither wieder verbessert. Trotzdem bleibt die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes für die langfristige Sicherung der Leistungen unumgänglich, schreibt das EDI in einer Mitteilung zum jährlichen Bericht des BSV über die finanzielle Lage der Pensionskassen. Aus dem Anhang des Berichts geht hervor, dass von den beaufsichtigten Kassen 90 Prozent einen Bericht eingereicht haben. Die Zahl der VE wird mit 3447 angeben, was deutlich von jener der Pensionskassen-Statistik (2543) abweicht. Das Rätsel der Differenz ist weiterhin ungelöst.

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 Bericht des BSV , Mitteilung BSV

9:22AM

Hewitt Pension Fund Survey 2009: Trend zu tieferen Umwandlungssätzen

image Vorsorgeeinrichtungen, welche per 31. Dezember 2008 Deckungslücken aufwiesen, mussten bis zum 30. Juni 2009 ihre Sanierungskonzepte bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einreichen. 109 Vorsorgeeinrichtungen mit Unterdeckung haben sich im Rahmen der 4. Hewitt Pensionskassenumfrage zu diesen Konzepten geäussert. Über die Hälfte dieser Kassen gehen davon aus, dass die künftige Anlagerendite ausreicht, um die Kasse zu sanieren. Trotzdem verzinsen deutlich mehr als die Hälfte der Kassen die Altersguthaben 2009 mit einem Zinssatz unterhalb des BVG-Mindestzinssatzes. Die grosse Mehrheit davon (75%) hat sich für eine Nullverzinsung entschieden und 7% haben sogar eine Minderverzinsung der BVG-Altersguthaben beschlossen. Ein Viertel der Kassen profitierten von Einmaleinlagen von Arbeitgebern oder patronalen Stiftungen und ein Sechstel von einem Verwendungsverzicht auf die Arbeitgeberreserven. Sanierungsbeiträge wurden nur bei 21% der Kassen beschlossen, während lediglich 2% der Kassen Rentnersanierungsbeiträge einführten.

Die durchschnittliche Altersgutschrift über eine berufliche Karriere hinweg beträgt 16,6% des versicherten Lohnes, wobei der Arbeitgeber 9,8% beisteuert. Die Spannbreite von einzelnen jährlichen Altersgutschriften variiert zwischen 5% des versicherten Lohnes – bei Kassen, die den vollen AHV-Lohn versichern – und 36% bei Kassen mit einer stärkeren Lohnkoordination. Die Arbeitgeber bezahlten im Durchschnitt 59% (zwischen 50% und über 70%) der Altersgutschriften. Die Differenz von über 20% belegt die ausserordentlich grosse Bandbreite, die Vorsorgeeinrichtungen bei der Umsetzung der beruflichen Vorsorge in der Schweiz verwenden.

Die grosse Mehrheit der Beitragsprimatkassen offeriert den aktiven Versicherten im Jahr 2009 einen Umwandlungssatz von mindestens 6,8% im Alter von 65 Jahren. Der Trend zu tieferen Umwandlungssätzen ist jedoch im Vergleich zur letzten Erhebung weiter fortgeschritten. Im Weiteren belegen die Daten, dass viele Pensionskassen ihre Umwandlungssätze während einer bis zu fünf Jahre dauernden Übergangsperiode schrittweise senken. Die technischen Zinssätze werden ebenfalls weiter reduziert. Zurzeit verwenden 57% der Beitragsprimatskassen einen technischen Zinssatz von 3,5% oder tiefer.

acrobat  Mitteilung Hewitt

6:01PM

PK-Rating: Wer ist die schönste im ganzen Land?

Zum vierten Mal hat der Tages-Anzeiger diesen Herbst das von Erich Solenthaler initiierte Pensionskassen-Rating durchgeführt. Wie bereits im Vorjahr erhielt er dabei technische Unterstützung der PK-Experten von Mercer. 33 Kassen haben teilgenommen, darunter einige der wichtigsten Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Das ist bemerkenswert und erfreulich, weil in Fachkreisen dem Vorhaben stets mit der allergrössten Skepsis begegnet und eine sinnvolle Wertung angesichts der grossen Unterschiede zwischen den Kassen häufig als praktisch unmöglich bezeichnet wurde. Ein Handicap war auch, dass im vergangenen Jahr der Lorbeer ausgerechnet an eine wenig bekannte Sammelstiftung ging, welche vor allem dank eines aussergewöhnlich hohen Aktien-Engagements 2007 und entsprechender Rendite obenaus schwang, im Zeitpunkt des Publikation der Resultate aber bereits in eine schwere Unterdeckung gefallen war. image

Für die Ausgabe 2009 des Ratings wurden sowohl der Fragenkatalog wie auch der Auswertungsmodus nochmals einer intensiven Prüfung unterzogen und in vielen Teilen überarbeitet. Die sehr differenzierte Behandlung jeder einzelnen Frage setzte die Erstellung einer sehr aufwendigen Software voraus, was intern beim Tages-Anzeiger geleistet wurde und auch von dieser Seite einiges an Engagement für das Projekt voraussetzte.  Beibehalten wurde die Teilwertungen für die drei Bereiche Leistungen, Finanzierung sowie Performance und Verzinsung. Damit kann dem Vorwurf gegen die ersten beiden Ausgaben des Ratings entgegnet werden, dass ganz unzusammenhängende Elemente in einen Topf geworfen werden. Zur Feststellung des insgesamt “besten” Teilnehmers werden abschliessend die Teilergebnisse zusammen gerechnet.

Das Resultat des diesjährigen Ratings ist plausibel – mit einigen Überraschungen -  und bestätigt damit die Richtigkeit des gewählten Konzepts, was man sowohl beim Tages-Anzeiger wie bei Mercer mit Aufatmen zur Kenntnis genommen haben dürfte. Zu wünschen wäre natürlich, dass das PK-Rating, nachdem es jetzt seine Tauglichkeit und seine Aussagekraft unter Beweis gestellt hat, künftig noch mehr Teilnehmer findet. Das setzt allerdings die Bereitschaft voraus, sich öffentlich einem eingehenden Beauty Contest zu unterziehen und der Wille zu einer Transparenz, die mehr ist als ein blosses Lippenbekenntnis.

Von unserer Website können die detaillierten Daten und begleitenden Kommentare und Interviews herunter geladen werden. Zu Wort kommen u.a. Hans-Ulrich Stauffer (Stiftung Abendrot), Markus Meier (Mercer), Jacques Tinguely (Association St-Camille).

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 TA Leitartikel / Kommentare Rendite, Interview Tinguely / Interview Meier, Teilresultate / Interview Stauffer / Kommentar Decurtins / Gesamt-Wertung

2:39PM

IV-Rentenbezugsquote liegt im internationalen Durchschnitt

admin Trotz der markanten und überdurchschnittlichen Zunahme neuer IV-Renten in den 90er Jahren bis im Jahr 2003 liegt der Anteil von IV-Rentnern/Rentnerinnen an der erwerbsfähigen Schweizer Bevölkerung im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Dies zeigt eine neue Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen. Untypisch hoch ist in der Schweiz der Anteil an neuen Renten aufgrund psychischer Erkrankungen, wobei sich andere Länder dem schweizerischen Wert allmählich annähern.

aaa  BSV

2:31PM

Kontinuierlicher Anstieg der Lebenserwartung

10:26AM

PK-Statistik 2008: Wertschwankungsreserven eingebrochen

admin Die Finanzkrise blieb für die berufliche Vorsorge 2008 nicht ohne Folgen. Bei den Kapitalanlagen ergab sich im Berichtsjahr ein deutlicher Nettoverlust von insgesamt 76,2 Milliarden Franken, der vielerorts allerdings weitgehend buchmässig ausgefallen sein dürfte. Die Wertschwankungsreserven (Ende 2007: 51,5 Mrd. Fr.) beliefen sich per Jahresende auf 8,5 Milliarden Franken. Da diese bei vielen Einrichtungen nicht ausreichend dotiert waren, erhöhte sich die Unterdeckung ebenso spürbar auf 57,3 Milliarden Franken (2007: 17,8 Mrd. Fr.). Zudem mussten die freien Mittel von 9,4 Milliarden auf 1,3 Milliarden Franken abgebaut werden. Als Folge des Kurszerfalls auf den Anlagemärkten verminderte sich die Bilanzsumme auf 537 Milliarden Franken (-11,3%). Dies geht aus den vom Bundesamt für Statistik publizierten provisorischen und mittels Stichprobe ermittelten Ergebnissen der Statistik der beruflichen Vorsorge 2008 hervor.

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aaa  Meldung BFS

8:29PM

PKs profitieren von Erholung der Aktienmärkte

SwisscantoDer Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das dritte Quartal 2009 eine erneute Verbesserung der Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Gegenüber dem 30. Juni erhöhte sich unter Einbezug der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen die durchschnittliche, vermögensgewichtete Deckung von 93,4% auf 97,7%. Zu Jahresbeginn betrug sie 91,7%. Während die privat-rechtlichen Pensionskassen mit einem Deckungsgrad von 103,5% wieder die notwendigen Wertschwankungsreserven aufbauen können, weisen die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit 91,3% immer noch eine deutliche Unterdeckung auf. Die Entspannung im zweiten Quartal hat sich im dritten Quartal fortgesetzt und somit die Lage der Vorsorgeeinrichtungen weiter stabilisiert.

DG 2004 - 2009 
acrobat  Swisscanto PK-Monitor

9:25AM

OECD: Bessere Lage der Pensionskassen

imageDas seit März anhaltende Rally an den Aktienbörsen hat bereits zur Jahresmitte deutlich positive Auswirkungen auf die kapitalgedeckten Vorsorgewerke in den OECD-Ländern gehabt. Laut Angaben der internationalen Organisation haben die Vermögen von Pensionsfonds und -kassen in ihren Mitgliedsländern im Zeitraum Januar bis Juni 2009 rund 1,5 Bio. $ auf 23,9 Bio. $ an Wert gewonnen. Allerdings waren damit zur Jahreshälfte die Einbussen aus dem Jahr 2008 längst nicht aufgeholt. Damals verloren die Vorsorgeeinrichtungen in den Ländern der OECD insgesamt rund 5,4 Bio. $ an Wert. Im Durchschnitt lagen die Vermögen der kapitalgedeckten Altersvorsorgesysteme in den OECD-Ländern Ende Juni 2009 immer noch um 14% niedriger als zu Ende des Jahres 2007.

aaa NZZ /   OECD Pension Markets

8:44AM

OECD: Pension Funds Recovering in 2009

image Pension funds staged a partial recovery in the first half of 2009, generating investment returns of 3.5% in nominal terms. But, as of 30 June 2009, total pension funds assets still remained 14% below their December 2007 levels, according to the latest edition of OECD Pensions Markets in Focus.

For the OECD as a whole, in the first half of 2009 funded pension arrangements have recovered USD 1.5 trillion of the USD 5.4 trillion in market value that they lost in 2008. Thanks to the stock market rally in emerging markets, some non-OECD countries have already largely made up their 2008 investment losses. By the middle of the year, Chilean pension funds had largely made up their 2008 losses, while assets of Israeli pension funds were above their December 2007 level.

Pension funds’ nominal investment rate of return in selected OECD countries

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aaa  OECD Pension Markets

12:20PM

CS PK-Index: Sommerhoch im Q3

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Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, zeigt sich per 30.9.2009, nach einem kühlen Jahresbeginn im 1. Quartal und einem Frühlingserwachen im 2. Quartal, im Sommerhoch. Im Berichtsquartal legte der Index um 6,34 Punkte resp. 5,60% auf 119,6 Punkte zu. Zum positiven Resultat haben alle drei Monate beigetragen. Der beste Monat war mit einem Plus von 3,02 % (3,42 Punkte) der Juli. Mit diesem Ergebnis verzeichnet der Index die zweitbeste je erzielte Quartalssteigerung seit Messbeginn. Im Jahresverlauf konnte der Index bisher beachtliche 8,98 % zulegen.

Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie) wurde per 1.1.2009 auf 2% festgelegt. Im Berichtsquartal nahm diese Messlatte somit um 0,5% resp. 0,66 Punkte auf den Stand von 133,37 zu. Dank der Entwicklung an den Finanzmärkten legte der Index zum zweiten Mal in Folge mehr zu als die BVG-Mindestverzinsung. Die Differenz zwischen Index und BVG-Vorgabe nahm somit im Berichtsquartal um 5,68 Punkte (5,10%) ab. Die gesamte Differenz zwischen dem Index und der BVG-Vorgabe hat sich somit auf 13,76 Punkte reduziert. Allerdings müsste der Gesamtindex im 4. Quartal noch immer rund 12% zulegen, um diese Lücke bis Ende 2009 zu schliessen.

acrobat   Mitteilung CS

2:52PM

Swiss Institutional Survey: Positive Performance im ersten Halbjahr

Die Ergebnisse der 13. Ausgabe des Swiss Institutional Surveys belegen die positive Performance der Umfrageteilnehmer für die ersten 6 Monate des Jahres aufgrund der seit Anfang März anhaltenden kräftigen Hausse an den Aktienmärkten. Die durchschnittliche Performance liegt zwischen 2.34% und 3.64%, je nachdem, ob vermögensgewichtete Werte berücksichtigt werden oder nicht, und je nach Art der Vorsorgeeinrichtung. Der Unterschied zwischen gewichteten und nicht gewichteten Werten könnte bedeuten, dass sich die grössten Institutionen in der Berichtsperiode etwas vorsichtiger verhielten als die kleineren Vorsorgeeinrichtungen, die stärker vom Börsenaufschwung profitiert haben.

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Es lässt sich feststellen, dass die Performance des Samples etwas geringer ist als diejenige der bekanntesten Benchmarks (Pictet LPP 25: +4.1%; Pictet LPP 25 Plus: +4.8%), aber nahe bei den Ergebnissen des Index der Credit Suisse (+3.2%) liegt. Dies ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass während eines Grossteils der ersten Jahreshälfte zahlreiche Vorsorgeeinrichtungen einen höheren Cashanteil im Vergleich zu ihrer strategischen Allokation gehalten haben, einen Teil ihrer Aktienexposure abgesichert oder die Aktien untergewichtet haben.

Die Analyse der Ergebnisse nach Anlageklassen zeigt deutlich, dass alle Anlageklassen – mit Ausnahme von 2 Kategorien, den nicht kotierten Privatplatzierungen (private equity), mit einer negativen Performance von unter 6%, und den indirekten Immobilienanlagen im Ausland – zum positiven Ergebnis der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen beigetragen haben. Eine gute Performance verzeichneten ebenfalls die hedge funds und die Rohstoffe.

aaa  Swiss Institutional Survey

2:51PM

SIS: PKs noch zurückhaltend mit nachhaltigen Anlagen

Gut 2 von 10 Vorsorgeeinrichtungen berücksichtigen gemäss der neusten Umfrage des Swiss Institutional Survey (SIS) bei ihrer Anlagetätigkeit Kriterien der nachhaltigen Entwicklung. Am höchsten ist der Anteil bei den Pensionskassen der öffentlichen Hand. Jene Institutionen, die Kriterien der nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen, realisieren nahezu ein Viertel ihrer Anlagen in dieser Form. Der Anteil der nachhaltigen Anlagen verzeichnete in den vergangenen 5 Jahren einen kräftigen Anstieg, der sich auch in den nächsten 5 Jahren fortsetzen dürfte und diesen Bereich zu einem Wachstumsmarkt macht. Zu den auf Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien vorgenommenen Anlagen zählen vor allem die Aktien, gefolgt von den Immobilien und den Obligationen. 

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Die wichtigsten Anlageländer bleiben die Schweiz und die OECD-Staaten. Hauptgründe für die Vornahme nachhaltiger Anlagen sind zu gleichen Teilen finanzielle Kriterien, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in den Industrie- und Entwicklungsländern, Menschenrechte, ethische Grundsätze und Umwelt. Zur Messung der Anlageresultate verwenden die Vorsorgeeinrichtungen hauptsächlich quantitative Indikatoren, vor allem klassische Börsen- und Finanzindizes; Qualitative Indikatoren spielen eine geringere Rolle. Die Umfrageteilnehmer beurteilen das Ergebnis ihrer auf Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien getätigten Anlagen insgesamt moderat positiv.

aaa  Swiss Institutional Survey

9:09AM

State Street PK-Index: 6,5 Prozent Rendite im Q3, sinkende Transaktionskosten

Für das 3. Quartal 2009 meldet der PK-Index von State Street Investment Analytics ein Plus von 6.5 Prozent auf den Wertschriften der Schweizer Pensionskassen. Dies ist erst das zweite Quartal seit Mitte 2007 mit positiver Rendite. Die Transaktionskosten im Schweizer Wertschriftenhandel reduzierten sich im dritten Quartal 2009 um 10.3 Prozent. «Die Erholung an den Finanzmärkten geht weiter» sagt Reto Tschäppeler, Vice President in Zürich. «Das dritte Quartal war das beste seit Mitte 2003. Viele Pensionskassen werden deshalb im Vergleich zu Ende 2008 deutliche Verbesserungen hinsichtlich Deckungsgrad und Sanierungsbedarf zu vermelden haben».

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State Street Investment Analytics veröffentlicht ebenfalls ihre Transaktionskosten-Analyse für den Schweizer Markt. Transaktionskosten machen rund zwei Drittel der Vermögensverwaltungskosten aus. Die Kosten setzen sich aus Kommissionen, Gebühren und Opportunitätskosten zusammen. Sie reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende Juni 2009 um 10.3 Prozent von 22.05 auf 19.77 Basispunkte, wobei sich hauptsächlich die Opportunitätskosten vorteilhaft entwickelt haben. Die globalen Werte sind ebenfalls gesunken, allerdings nur um 4.46 Prozent. Der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 35.54 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.

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acrobat  Mitteilung State Street

11:29AM

IPE: Die 1000 Grössten Europas

ipe Investment & Pensions Europe (IPE) hat ihre jährliche Liste der 1000 grössten europäischen Pensionskassen publiziert. Die Schweiz ist wie üblich gut vertreten (mit 138 Einträgen). Sie liegt damit noch vor Holland (135) aber hinter Grossbritannien (150). Primär eine Folge unseres dezentralen Systems.  Das Gesamtvermögen aller erfassten Funds beträgt 3,4 (Vorjahr 3,7) Bio. Euro. Die grössten 15 Kassen vereinigen fast 30 Prozent des Vermögens auf sich. Zu allen beteiligten Ländern sind Beiträge über die aktuelle Verfassung der betrieblichen Vorsorge sowie einige statistische Angaben über das Gesamtvermögen mit Bezug auf das Sozialprodukt enthalten. Um vorschneller Kritik vorzubeugen: In der Liste der Schweizer Fonds ist auch die AHV enthalten. Das ist nicht auf Unkenntnis oder Missverständnisse der Redaktoren zurückzuführen, sondern entspricht dem erweiterten Pension Funds-Begriff, den IPE anwendet und der die Institutionellen Anleger im Bereich der Altersvorsorge umfasst.

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 IPE-Liste der grössten Schweizer PKs