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Die aktuelle Diskussion

Umwandlungssatz

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung.

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Strukturreform

Die Vernehmlassung zu den Ausführungsbestimmungen zur Strukturrevision in BVV1, BVV2 und der neuen ASV hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Die schliesslich in Kraft gesetzten Bestimmungen aber wurden mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Verfolgen Sie hier die Entwicklung und laden Sie alle wichtigen Dokumente herunter.

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Nr. 207
Die neuste Ausgabe

BVG-aktuell Themen

Entries in Statistik (242)

9:06AM

Avenir Suisse: Der Röstigraben teilt auch die Pensionskassenlandschaft

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Wurden die Vorschriften zur Finanzierung öffentlich-rechtlicher Pensionskassen nur deshalb abgeschwächt, um die welschen Kantone zu schonen, hat man sich bei Avenir Suisse gefragt. Um diese Frage zu beantworten, wurde der Deckungsgrad der 26 kantonalen Pensionskassen per Ende 2010 verglichen. Die Abbildung zeigt ein klares Gefälle von Ost nach West. In der lateinischen Schweiz (FR, GE, JU, NE, VD, VS und TI) beträgt der Deckungsgrad im Schnitt 66%. Er ist damit um satte 30 Prozentpunkte tiefer als in den restlichen Kantonen. Den tiefsten Wert weist der Kanton Genf mit 56% auf, den besten der Romandie findet man in Fribourg (79%). Am anderen Ende des Spektrums zeichnen sich die Kantone Appenzell (AR und AI), Glarus und Obwald mit Deckungsgraden von über 100% aus. Die fehlenden Mittel für eine Vollkapitalisierung der Kassen in Unterdeckung belaufen sich schweizweit auf 15,6 Mrd. Fr. 60% dieses Betrags (9,1 Mrd. Fr.) fallen in der lateinischen Schweiz an – bei nur 30% der Bevölkerung.

Interessanterweise operieren alle Pensionskassen in der Romandie im Leistungsprimat, während 80% der Kassen in der Deutschschweiz bereits zum Beitragsprimat übergangen sind. Zweitens hängt der ausgewiesene Deckungsgrad stark von frei wählbaren Parametern, wie dem technischen Zins ab. So «verbessert» ein um 1% zu hoch geschätzter technischer Zins den Deckungsgrad um ca. 10 Prozentpunkte. Auch in dieser Hinsicht sind die Unterschiede zwischen den Regionen signifikant. Der durchschnittliche technische Zins in der lateinischen Schweiz beläuft sich auf 4,1% gegenüber 3,7% in der Deutschschweiz. Den Maximalwert von 4,5% weist die CIA in Genf aus. Die Aussichten westlich der Sarine sind deshalb noch viel düsterer als bisher angenommen.

Sind die lateinischen Kantone also weniger in der Lage, Sanierungsmassnahmen zu finanzieren und damit diese Notsituation zu korrigieren? Die Antwort lautet nein. Genf und Waadt leisten aufgrund ihrer Finanzkraft positive Beiträge im interkantonalen Finanzausgleich. Es ist auch schwer einzusehen, worin sich die finanzielle Kraft des Wallis von der Graubündens unterscheiden soll. Der Entscheid, Finanzmittel zu erheben– via Steuern oder Schulden – oder Budgetkürzungen vorzunehmen, um eine Pensionskassensanierung zu ermöglichen, ist überall eindeutig politisch begründet.

Die tiefen Deckungsgrade in der lateinischen Schweiz reflektieren deshalb anderslautende politische Prioritäten. Es ist in der Romandie schwieriger, das Thema «Vorsorge der Verwaltung» anzugehen. Die Gewerkschaften der öffentlichen Hand sind stark, und Streikdrohungen von Staatsangestellten gibt es am Genfersee häufiger als in der übrigen Schweiz. Regierungsräte können kaum auf eine Wiederwahl hoffen, wenn sie zu offensiv gegen ihre eigene Verwaltung vorgehen.

 Avenir Suisse

8:57AM

Le Temps: Le Röstigraben existe dans les caisses de pension

Le degré de couverture s’élève à 66% en Suisse latine (y compris le Tessin) et 96% en Suisse alémanique. Il s’agit des résultats 2010, mais ceux de 2011 sont probablement pires.

Nos caisses de pension publiques sont montrées du doigt. L’analyse systématique de leur triste situation ne peut s’appuyer sur les a priori culturels ou la prétendue nonchalance des Romands. Mais la recherche des vraies raisons de l’écart n’est pas aisée. Une étude de Jérôme Cosandey, expert d’Avenir Suisse, est éloquente sur ce sujet. Elle porte sur les rapports de gestion 2010 des 26 caisses de pension publiques cantonales et le fruit de discussions avec des experts de la prévoyance.

Le pire taux de couverture se situe à Genève (56%) et le meilleur à Appenzell Rhodes-Intérieures (116,3%), selon Avenir Suisse. L’adjonction du Tessin (64,6%) n’est pas à l’avantage de la Suisse romande puisqu’il s’agit du troisième plus mauvais taux de couverture.

Le «Röstigraben» existe dans les caisses de pension. La Suisse latine assume 58% du découvert, la Suisse alémanique 42%. Si les caisses publiques voulaient atteindre les 100% de couverture, il manquerait 9,1 milliards de francs en Suisse latine et 6,5 milliards en Suisse alémanique. Et la situation ne s’est pas améliorée ces derniers mois.

Au sein des latins, le meilleur degré de couverture se trouve à Fribourg (79%). Mais six des sept institutions latines sont placées sous la barre des 70%, alors que cinq alémaniques dépassent les 100%.

 Le Temps

6:19PM

CS PK-Index Q4 2011

Die CS hat die detaillierten Daten des Credit Suisse-Pensionskassenindex für das vierte Quartal 2011 mit den Jahreszahlen publiziert. Aufschlussreich sind die Ergebnisse dazu seit 2000. Sie zeigen die enorme Volatilität, die an den Finanzmärkten herrscht. 2000: 2,60%, 2001: -4,15%; 2002: -7,98%; 2003: 9,25%; 2004: 4,49%; 2005: 12,62%; 2006: 6,58%; 2007: 2,04%; 2008: -13,25%; 2009: 10,86%; 2010: 3,01 %; 2011: -0,56%.

Die Performance Contribution zeigt, womit im Berichtsjahr überhaupt Geld verdient werden konnte. Es waren dies Obligation CHF und FW, Immobilien und Hypotheken. Der Rest (Liquidität, Aktien, Alternative) waren alle negativ. Die Jahresperformance betrug –0,56%.

Die annualisierte Performance gemäss CS seit 2000 ergibt 1,85% für alle Kassen. Ihr steht die BVG-Verzinsung von 2,81% gegenüber. Am besten abgeschlossen haben die mittelgrossen VE mit 150 Mio. - 1 Mrd. Franken Vermögen, die knapp über 2% Performance kamen, die kleinen erreichten durchschnittlich 1,8%, die grossen (über 1 Mrd.) 1,66%. Mit anderen Worten: die professionell geführten, grössten Einrichtungen erzielten im Schnitt die geringste Rendite.

 CS PK-Index

9:40PM

Swisscanto PK-Monitor: Gutes 4. Quartal, schwaches 2011

imageDie Entwicklungen auf den Aktienmärkten führten im vierten Quartal 2011 zu einer leichten Verbesserung der Deckungsgradsituation. Damit hat sich auf das Jahresende hin nach drei Quartalen in Folge mit sinkenden Deckungsgraden doch noch ein Trendumschwung bemerkbar gemacht. Trotzdem konnte ein Absinken der Schwankungsreserven seit Beginn 2011 nicht abgewendet werden.

Bei den privatrechtlichen Pensionskassen stieg der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem dritten Quartal um 2,8 Prozentpunkte auf 103,1%. Ein ähnliches Bild, etwas weniger ausgeprägt, zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen, wo sich der Deckungsgrad um 2,4 Prozentpunkte auf 88,1% erhöhte. Generell ist hier jedoch anzumerken, dass dieser Deckungsgrad aufgrund teilkapitalisierter Kassen, also Kassen mit einem Zieldeckungsgrad von weniger als 100%, nicht direkt mit den privatrechtlichen Kassen vergleichbar ist.

Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten im gesamten Kalenderjahr 2011 eine durchschnittliche vermögensgewichtete Rendite von 0,1%. Dieser Wert liegt weit unter der Sollrendite, die zur Aufrechterhaltung des bestehenden Deckungsgrades notwendig ist.

Als Folge davon hat sich der Anteil der Kassen in Unterdeckung erhöht. Der geschätzte Anteil der privatrechlichen Kassen in Unterdeckung dürfte sich im Jahresverlauf mit 26% etwas mehr als verdoppelt haben.

Swisscanto führt die Hochrechnungen für den Pensionskassen-Monitor neu ohne Beteiligung von Complementa durch. Damit wird für die quartalsweisen Hochrechnungen des Pensionskassen-Monitors dieselbe Datenbasis verwendet wie für die jährliche Umfrage "Schweizer Pensionskassen". Sämtliche Schätzungen des Pensionskassen-Monitors wurden deshalb von Swisscanto für die vergangenen Quartale neu gerechnet.

Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 31. Dezember 2011 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2010 von 365 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 431 Mia. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2011 gewählten Anlagestrategie.

Swisscanto PK-Monitor

12:28PM

CS PK-Index: 2011 im Minus

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Im 4. Quartal 2011 nahm der CS-Pensionskassen-Index um 3.12 Punkte resp. 2.57% zu und liegt per 31. Dezember bei 124.63 Punkten, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000. Zum Resultat haben der Oktober mit 1.62% und der Dezember mit 1.15% beigetragen, während der November ein Minus von 0.21% zu verzeichnen hatte. Die Performance Contribution zeigt, dass insbesondere Aktien Ausland (1.41%), Aktien Schweiz (0.75%), Fremdwährungsobligationen (0.23%), Schweizerfranken Obligationen (0.14%) und Immobilien (0.13%) zur positiven Rendite beigetragen haben.

Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie in Abbildung) legte im Berichtsquartal um weitere 0.5% resp. 0.68 Punkte auf den Stand von 139.45 zu. Somit verkleinerte sich die Differenz wieder und liegt per 31. Dezember 2011 bei 14.81 Punkten.

Für das Anlagejahr 2011 wurde eine Rendite von -0.56 (UBS PK-Monitor – 0,47)% verzeichnet. Die annualiserte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 01.01.2000) beträgt per Quartalsende 1.85%. Ihr gegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung, welche 2.81% beträgt.

Die Anlage-Allokation per 31. Dezember 2011 zeigt auf, dass sich die Liquiditätsquote (6.9%) erhöht hat. Ebenfalls erhöht wurden die Engagements in Aktien Schweiz (11.3%) und in Aktien Ausland (16.0%). Reduziert wurden im Gegenzug die Engagements in Schweizerfrankenobligationen (25.8%), Fremdwährungsobligationen (8.8%) und Immobilien (20.4%). Die Schweizerfrankenquote ist auf 76.3% gesunken.

Die detaillierte Auswertung des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index für das 4. Quartal 2011 wird in rund zwei Wochen publiziert.

8:15PM

UBS PK-Barometer: 0,5% minus 2011

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Im Dezember liessen sich noch einmal ansehnliche Renditen erzielen. Dies reichte allerdings nicht, um den negativen Trend im durchzogenen Anlagejahr 2011 zu durchbrechen. Insgesamt mussten die Pensionskassen eine negative Rendite in Kauf nehmen. Knapp im grünen Bereich liegen die grössten Kassen, die kleinsten erlitten gemäss UBS-Barometer eine Einbusse von rund 1 Prozent.

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Seit 2006 verzeichneten die kleineren Vorsorgeeinrichtungen eine Performance von 0.8% p.a., die mittleren von 1.1% p.a. und die grossen von 1.4% p.a. Damit beträgt der in der gesamten Periode erzielte Vorsprung der grossen Vorsorgeeinrichtungen satte 3.8% gegenüber den kleineren und immer noch gute 1.6% gegenüber den mittleren. Dies veranschaulicht den Effekt einer kontinuierlichen, wenn auch geringen Mehrrendite im Zeitablauf.

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 UBS PK-Barometer

1:54PM

Finanzielle Lage der VE im Jahr 2010, Verschlechterung 2011

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Die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen ist gemäss dem jährlichen Bericht des BSV 2010 im Vergleich zu 2009 stabil geblieben. Der Anteil der Kassen in Unterdeckung ist leicht gesunken. Eine aktuelle Schätzung zeigt hingegen, dass sich die finanzielle Situation der Vorsorgeeinrichtungen seit Ende 2010 wiederum verschlechtert hat.

Der Bericht zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen basiert auf einer Erhebung des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV bei den Aufsichtsbehörden. Die Auswertung zeigt, dass sich Ende 2010 289 registrierte Kassen (14.3%) in Unterdeckung befanden. Im Vorjahr waren 353 Kassen (16.6%) von einer Unterdeckung betroffen. Die gesamte Unterdeckungssumme belief sich per 31. Dezember 2010 auf rund 33.4 Mrd. Franken, gegenüber 32.1 Mrd. im Vorjahr. Der grösste Teil der Unterdeckungssumme betraf Kassen mit Staatsgarantie. Deren Fehlbetrag stieg gegenüber 2009 um 1.4 Mrd. Franken auf 27 Mrd.

Die aktuelle Situation der Kassen kann nur aufgrund eines Rechnungsmodells beurteilt werden. Generell weisen diese Berechnungen auf eine erhebliche Verschlechterung der finanziellen Lage bis Ende November 2011 hin. Der durchschnittliche Deckungsgrad der Einrichtungen ohne Staatsgarantie beträgt zwar noch rund 100%. Ob sich der festgestellte negative Trend aber im nächsten Jahr fortsetzt, hängt wesentlich von den weiteren Entwicklungen an den Finanzmärkten ab. Im Zusammenhang mit der “Schuldenkrise“ bleiben die Unsicherheiten gross. Diesen müssen die Vorsorgeeinrichtungen weitgehend ohne genügend hohe Wertschwankungsreserven begegnen, oder sie sind sogar bereits in einer Unterdeckung. Die Risiken für die Vorsorgeeinrichtungen bleiben entsprechend hoch.

 Mitteilung BSV /  Bericht 2010

11:52AM

UBS PK-Barometer November 2011

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Die UBS schreibt zur November-Ausgabe ihres PK-Barometers: Nach zwei Monaten, die hoffen liessen, hat sich der Abwärtstrend wieder eingestellt. CHF-Anleihen, Schweizer Aktien und Immobilien verzeichneten leicht rückläufige Renditen, was in der Summe trotz positiver Erträge bei den übrigen Anlageklassen zu einem insgesamt leicht eingetrübten Bild führte.

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Seit 2005 beträgt die kumulierte Performance aller Vorsorgeeinrichtungen 5.2% oder magere 0.9% pro Jahr (kleine 0.6%, mittlere 0.9% und grosse Kassen 1.2% p.a.). Die grosse Mehrheit der Vorsorgeeinrichtungen wird damit wohl auch im Anlagejahr 2011 mit einem sinkenden Deckungsgrad konfrontiert werden und deshalb Wertschwankungsreserven auflösen müssen.

 PK-Barometer

11:21AM

BSV / Seco: Studie zu den Verwaltungskosten der 2. Säule

In einer neuen Studie des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV und des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO werden die Höhe und die Struktur des Verwaltungsaufwands in der beruflichen Vorsorge untersucht. Die Durchführung der 2. Säule kostet demnach rund 1,8 Milliarden Franken pro Jahr (2009). Das sind pro Jahr und versicherte Person im Schnitt rund 391 Franken an Verwaltungskosten. Davon fallen gut 280 Millionen bei den Arbeitgebern an, 792 Millionen bei den Vorsorgeeinrichtungen und 735 Millionen bei den Lebensversicherern. Die Studie kommt zum Schluss, dass eine spürbare Kostensenkung nicht mit dem blossen Verzicht auf einzelne Rechtsnormen oder deren Vereinfachung zu erreichen ist.

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Die Autoren der Studie «Verwaltungskosten der 2. Säule in Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen» zeigen auf, dass nicht spezielle Ereignisse wie Invaliditäts- und Todesfälle oder Vorbezüge für Wohneigentum die grössten Kosten herbeiführen, auch wenn viel Zeit für deren Verarbeitung benötigt wird. Es sind die häufigsten Verwaltungsaufgaben der 2. Säule, die wenig Zeit pro Fall beanspruchen, die mit den höchsten Kosten zu Buche schlagen (Bearbeitung der Ein- und Austritte, Änderung Lohn/Beschäftigungsgrad).

Die Autoren vertreten die Meinung, dass ein grosser Teil der Verwaltungskosten auf die grundlegenden Eigenschaften der 2. Säule zurückführen sind, das heisst das Kapitaldeckungsverfahren, die Selbständigkeit der Vorsorgeeinrichtungen und die Vorsorgelösungen. Eine markante Reduktion der Verwaltungskosten wäre nur mit einschneidenden Vereinfachungen des Systems der beruflichen Vorsorge zu bewerkstelligen (z.B. Standardisierung der Pensionskassenreglemente und/oder markanter Rückgang der Anzahl Vorsorgeeinrichtungen). Eine punktuelle Vereinfachung der Gesetzgebung brächte keine nennenswerte Kostenreduktion, da es keine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen den Rechtsnormen und Ereignissen und Aufgaben gibt. Jede einzelne Aufgabe wird durch ein ganzes Bündel von Rechtsnormen bestimmt. Umgekehrt hat praktisch jede Rechtsnorm Auswirkungen auf eine Vielzahl von Aufgaben.

Die Studienergebnisse dienen dem Bundesamt für Sozialversicherungen als Grundlage für weitere Überlegungen zur administrativen Vereinfachung im Rahmen des Berichts Zukunft 2. Säule. Der Bericht wird eine tiefergehende Analyse der aktuellen Probleme sowie Lösungsansätze enthalten. Das SECO wird die Ergebnisse für das laufende Projekt im Zusammenhang mit der Beantwortung der Postulate Fournier und Zuppiger zur Messung der Regulierungskosten für die Unternehmen verwenden.

Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab Januar 2012 bestellt werden (Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 3003 Bern, www.bundespublikationen.ch, Bestellnummer 318.010.4/11

 Download Studie

4:01PM

TA: Schweizer Haushalte verloren in zehn Jahren 184 Milliarden

Der Tages-Anzeiger rekapituliert die Vermögenszahlen der SNB und schreibt: “Das verlorene Jahrzehnt kostete die Schweizer Haushalte 184 Milliarden Franken. Nur weil sie viel mehr sparten, wurden sie nicht ärmer.”

Erich Solenthaler hält fest: “Der stärkste Motor ist das Zwangssparen – also die berufliche Vorsorge. Die jährlichen Mittelzuflüsse (der Saldo von Beiträgen und Renten) in die Pensionskassen machen mit 29 Milliarden Franken den grössten Teil des Sparaufkommens aus. Besonders seit 2004 wuchsen die Beiträge dank der guten Beschäftigungslage kräftig.

Aber das obligatorische Sparen reichte den Schweizern nicht aus. Auch die Bankguthaben verzeichneten eine imposante Zunahme. Aktien dagegen verloren zunehmend an Bedeutung. Dies nicht nur wegen der Wertverluste; sondern auch weil Schweizer einen Teil der Dividendenpapiere verkauften. Das lässt aufhorchen, denn Bankguthaben sind defensive, für den Erhalt der Substanz geeignete Anlagen. Umgekehrt gelten Aktien als Ausdruck von Optimismus, Vertrauen in die Zukunft und Risikobereitschaft. Vergleicht man also die Kontostände und die Aktienquote, dann ergibt sich ein zuverlässiges Stimmungsbarometer für das Land.

Laut Nationalbank machen Aktien nur rund 6 Prozent des gesamten Vermögens aus. Rechnet man die in Fonds steckenden Dividendenpapiere dazu, so dürfte der Anteil 8 bis 9 Prozent betragen. Vor 10 Jahren waren es noch fast doppelt so viele. Offensichtlich ist da einiges an Mut und Zuversicht verloren gegangen. Umgekehrt schnellten die Guthaben bei Banken und Postfinance im gleichen Umfang auf nunmehr 17 Prozent hoch. Die Ansprüche an Pensionskassen und Versicherungen verharrten bei etwa einem Viertel des Gesamtvermögens. Aktien, Obligationen und Fonds beanspruchen je etwa 5 Prozent.”

 Tages-Anzeiger

6:47PM

“Pensionskassenstudie belegt Rentenklau”

aon-hewittGemäss einer Mitteilung von Aon Hewitt zur diesjährigen Ausgabe des Swiss Pension Fund Surveys  zeigt sich: Der Druck auf die Vorsorgeverpflichtungen steigt. Eine grosse Mehrheit der Pensionskassen hat nicht genügend Reserven zur angemessenen Deckung des Anlagerisikos, und das bei anhaltender Ungewissheit in Bezug auf die Entwicklung der Kapitalmärkte. Die zunehmende Lebenserwartung sowie künftig zu erwartende tiefere Kapitalerträge zwingen die Pensionskassen gleichzeitig, ihre Reglemente anzupassen. Dies zeigt der Trend zur Senkung des Umwandlungs- sowie des technischen Zinssatzes und der steigende Finanzierungsbedarf der Kassen.

Die Konsequenz ist eine immer gravierendere Umverteilung der Kosten zwischen den Generationen. Die Pensionskassen verfügen jedoch kaum über genügend Mittel, um diese Entwicklungen zu finanzieren und die Senkung des technischen Zinssatzes abzufedern, wenn sie sich nicht bereits in Unterdeckung befinden. „Die politische Übersteuerung zentraler Parameter wie Umwandlungssatz, Rentengarantie und BVG- Mindestzinssatz führt zu einer starken Generationensolidarität. Das war aber bei der Schaffung des BVG nie die Meinung gewesen.  Für diese Solidarität ist klar die erste Säule vorgesehen“, sagt Werner Hertzog, Managing Director von Aon Hewitt Schweiz.

Tatsächlich aber werden gemäss Hertzog die Jungen heute gleich drei Mal zur Kasse gebeten: durch eine tiefere Verzinsung ihrer Altersguthaben, durch die Beteiligung an Sanierungsmassnahmen und durch die Senkung der Umwandlungssätze. Laut der Studie wird etwa eine schnelle, konsequente Senkung des technischen Zinssatzes auf Werte zwischen 3,0 und 3,5 Prozent erwartet. 40 Prozent der beteiligten Pensionskassen wenden heute allerdings einen technischen Zinssatz von 3,5 Prozent, 37 Prozent sogar von 4 Prozent oder höher an. Der durchschnittliche Wert liegt bei 3,58 Prozent, im Vergleich zu 3,72 Prozent in 2009 und 3,86 Prozent in 2007. Die Entwicklung der Anlageperformance zwischen 2006 und 2010 lässt hingegen über den gesamten Beobachtungszeitraum hinaus eine extrem hohe Volatilität und eine enttäuschende, durchschnittliche Performance von 1,6 Prozent erkennen. Diese deckt die Renditeanforderungen der Pensionskassen bei Weitem nicht.

Werner Hertzog sagt dazu: „Technisch ist nichts gegen die diskutierten Massnahmen einzuwenden. Es ist aber fraglich, wie lange die Jungen da noch mitmachen werden, denn de facto findet bei ihnen Rentenklau statt. Wenn wir uns diesem Problem nicht stellen, riskieren wir früher oder später das System BVG an sich.“

Aon Hewitt hat die Studie nach 2005 zum fünften Mal durchgeführt. Die Gesamtauswertung vergleicht die Leistungen der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen sowie deren Finanzierung. Spezifische Auswertungen oder Spezialstudien geben vertiefte Einblicke in der Positionierung einer Firma im Bereich der beruflichen Vorsorge beziehungsweise die eigene Konkurrenzfähigkeit.

 Mitteilung

5:15PM

Privatvermögen: Nur Hausbesitz grösser als Vorsorge

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Das Reinvermögen der privaten Haushalte nahm 2010 um 74 Mrd. auf 2691 Mrd. Franken zu (+2,8%). Ausschlaggebend für die Zunahme waren die anhaltend hohe Spartätigkeit der privaten Haushalte sowie der weitere Anstieg der Immobilienpreise. Die Wechselkursentwicklung hingegen belastete die Vermögensentwicklung mit rund 25 Mrd. Franken.

Die Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionskassen nahmen um 28 Mrd. auf 830 Mrd. Franken zu (graue Linie). Der Hauptgrund für die Zunahme war, dass die Beiträge für die zweite Säule der Altersvorsorge die Leistungsbezüge übertrafen.

Die finanziellen Verpflichtungen erhöhten sich insgesamt um 30 Mrd. auf 682 Mrd. Franken. Die Hypothekarkredite, welche rund 90% der gesamten finanziellen Verpflichtungen der privaten Haushalte ausmachen, nahmen um 28 Mrd. auf 632 Mrd. Franken zu. Die Konsumkredite blieben stabil (15 Mrd. Franken). Die übrigen Kredite stiegen um 2 Mrd. auf 32 Mrd. Franken.

 Mitteilung SNB

10:51AM

Statistik der BV 2010: Hohe Sanierungsleistungen der Arbeitgeber

Das Bundesamt für Statistik hat die mit Stichproben ermittelten provisorischen Ergebnisse der Statistik der beruflichen Vorsorge 2010 publiziert.  Das BFS schreibt dazu: “Die Vermögenslage der Vorsorgeeinrichtungen hat sich im Jahr 2010 weiter stabilisiert. Das Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage lag deutlich tiefer als im Vorjahr und belief sich auf 19,5 Mia Franken. Trotzdem blieben die Wertschwankungsreserven mit 27 Mia Franken sowie die Unterdeckung mit 35 Mia Franken im Verhältnis zur Bilanzsumme von 622,5 Mia Franken konstant.”

Die Einmaleinlagen und Einkaufssummen der Arbeitgeber haben gegenüber dem Vorjahr um 38,9 Prozent abgenommen. Damit blieben freiwillige Beiträge der Arbeitgeber zu Gunsten der Versicherten klar unter dem Vorjahres-Niveau. Dagegen stiegen die Sanierungsbeiträge der Arbeitgeber auf 2,6 Mia Franken (+360%) stark an. Damit zahlten sie durchschnittlich 19-mal mehr als die aktiven Versicherten. Den grössten Teil leisteten Arbeitgeber bilanzstarker Vorsorgeeinrichtungen.

Die Einlagen in die Arbeitgeber-Beitragsreserven nahmen um 26 Prozent ab. Eine Ausnahme bildete die Zunahme von 19,3 Prozent der Arbeitgeber-Beitragsreserven bei den Vorsorgeeinrichtungen privaten Rechts, die auf einige grosse Vorsorgeeinrichtungen zurück zu führen war.

2010 stieg die Summe der aktiven Versicherten auf über 3,7 Millionen (+1,8%) an. Die Anzahl der Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungen und aktiven Versicherten sank auf 2270 Einrichtungen (2009: 2351). Die Invalidenrenten-Zahlungen reduzierten sich leicht auf 2,4 Mia Franken (-2,3%). Die Zahl der Begünstigten verringerte sich auf 130'550 (-2,5%). 18,7 Mia Franken (+6,1%) wurden an 605’540 (+4,9%) Altersrentenbezüger ausbezahlt. Dagegen haben nur 30'520 (-15,9%) Kapitalbezüger 5,4 Mia Franken (-1,2%) Kapitalleistungen bei Pensionierung beantragt.

 Mitteilung BFS / BFS BV

5:54PM

AHV-Prognose selbstgemacht

image«Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen» spottete einst Winston Churchill. Die sich widersprechenden Aussagen zur zukünftigen Finanzierbarkeit der AHV scheinen dieses Bonmot zu bekräftigen: Vor einigen Monaten machte Avenir Suisse auf die allzu optimistische Sichtweise des Bundesrates bezüglich der Finanzierungsaussichten der 1. Säule aufmerksam. Glaubt man hingegen dem Gewerkschaftsbund, sind die Renten auch ohne politische Eingriffe bis 2040 und vermutlich darüber hinaus gesichert.

Ist die Zukunft der AHV also ebenso schlecht prognostizierbar wie das Wetter in zwei Monaten? Nicht ganz. Im Gegensatz zum Wetter ist die Altersvorsorge kein chaotisches System, sondern mathematisch exakt abhängig von einer überschaubaren Anzahl klar definierter Einflussgrössen. Unterschiedliche Prognosen sind deshalb letztlich immer das Resultat unterschiedlicher Annahmen über die Werte dieser Einflussgrössen.

Ab sofort müssen Sie sich nicht mehr den Kopf über die Herkunft und die allfällige politische Motivation von AHV-Szenarien zerbrechen, schreibt der Versicherungsverband und stellt ein Berchnungstool zum Download bereit, mit dem jedermann eine eigene Prognose erstellen und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen kann.

 SSV

12:08PM

Towers Watson: Die Vorsorge der SMI/SLI-Gesellschaften 2010

imageTowers Watson hat die Daten für die Unternehmen des Swiss Leader Index (SLI) erfasst. Dieser setzt sich zusammen aus den 20 SMI Titeln und den 10 grössten Werten der 30 SMI Mid (Mid Cap) Titel. Er enthält damit die 30 wichtigsten Werte des Schweizer Aktienmarkts und umfasst die bedeutendsten börsenkotierten Unternehmen des Landes.  In der Towers Watson-Studie werden die Vorsorgeverpflichtungen sowie die Höhe und Entwicklung des Vorsorgeaufwandes untersucht.

Die ausgewiesenen Vorsorgeverpflichtungen der SMI Gesellschaften blieben gegenüber dem Vorjahr auf praktisch unverändertem Niveau bei CHF 151 Mrd. An der Reihenfolge der fünf SMI Firmen mit den höchsten Vorsorgeverpflichtungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts verändert. Es handelt sich um die UBS, Nestlé, Novartis, Credit Suisse und die Zurich Financial Services. Die Vorsorgeverpflichtungen dieser fünf Firmen belaufen sich auf insgesamt ca. CHF 97 Mrd. und machen somit 64 % der Vorsorgeverpflichtungen aller SMI Firmen aus.

Ein Blick auf die verwendeten versicherungstechnischen Annahmen zeigt, dass die durchschnittlich angewendeten Diskontsätze im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gesunken sind (von 4.0 % auf 3.6 %). Die Reduktion der Diskontsätze um 0.4 % führt bei einer angenommenen Duration der Vorsorgeverpflichtungen zwischen 10 und 15 Jahren zu einem Anstieg der Vorsorgeverpflichtungen um ca. 4 – 6 % bzw. CHF 6 – 9 Mrd. für die SMI Firmen (CHF 6.5 – 9.5 Mrd. für die SLI Gesellschaften).

Da die Planvermögen im Jahr 2010 etwas stärker angestiegen sind als die Vorsorgeverpflichtungen hat sich das Defizit für die SMI Firmen von ca. CHF 16 Mrd. auf ca. CHF 13 Mrd. verringert. Damit stieg der über alle SMI Gesellschaften aggregierte Deckungsgrad der konzernweiten Vorsorgeverpflichtungen von 89.4 % auf 91.4 %. Damit liegt der Deckungsgrad jedoch immer noch deutlich tiefer als per Ende 2007 als dieser Wert bei 98.9 % lag. Der durchschnittliche Deckungsgrad aller SMI Firmen hat sich im Jahr 2010 ebenfalls von 87.4 % auf 89.6 % verbessert. Innerhalb der SMI Gesellschaften weisen Syngenta (99.9 %), ABB (96.5 %) und Credit Suisse (96.1 %) den höchsten Deckungsgrad aus. Die tiefste Deckung weisen Transocean (71.4 %), Roche (79.1 %) und Holcim (79.9 %) auf. Im Gegensatz zum Vorjahr verfügt somit kein Konzern im SMI über eine vollständige Deckung der Vorsorgeverpflichtungen.

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten während den Sommermonaten haben auch substantielle Auswirkungen auf die Deckungssituation der in den Firmenbüchern zu bilanzierenden Vorsorgeverpflichtungen. Zum einen haben sich die Planvermögen durch die jüngsten Einbrüche an den Finanzmärkten negativ entwickelt und es sind entsprechende Verluste zu erwarten. Anstelle einer erwarteten Rendite auf den Vermögensanlagen von ca. 4.9 % verzeichnet eine Vielzahl von Vorsorgeplänen negative Renditen bis Ende August 2011 (z. B. Pictet BVG 2005 40 Plus Index: – 4.8%).

Eine Senkung des Diskontsatzes führt zu einer Zunahme der Verpflichtungen. Es ist somit davon auszugehen, dass sich der aggregierte Deckungsgrad über alle SLI Gesellschaften auf ca. 80 % per Ende August 2011 reduziert hat. Der Deckungsgrad der SLI Gesellschaften ist somit schätzungsweise noch tiefer als per Ende 2007 im Anschluss an die Finanzkrise.

 TW Studie

11:36AM

Towers Watson Swiss Pension Liability Study

For the pension plans of the 30 largest Swiss multinational companies which make up the Swiss Leader Index (SLI), 2010 was a good year. The assets in the SLI companies’ pension plans increased to CHF 144.5 bn (+2.3%), a study by the consultant Towers Watson shows. The improvement is not only down to good investment returns of 6.5%. The pension liabilities increased by a smaller margin than the assets to CHF 161.6 bn (+1.4%). The overall funding ratio was 89.4%. This shows that the SLI pension plans are better funded than those of the Fortune-1000 companies (83%) and the DAX companies (66%). However, the most recent turbulence in financial markets will likely mean that the funding ratio will be lower at the end of 2011.

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These are the results of the study “SLI Pension liabilities 2010” by Towers Watson. The consulting firm has analysed data from the annual reports of the companies in the Swiss Leader Index (SLI) over the period 2007 to 2010. The pension liabilities considered were those as calculated under the international accounting standards IFRS and US GAAP.

“During 2010 the markets were still recovering from the sub-prime crisis and consequently only a small improvement in the funding ratio was possible. The Euro debt crisis of recent months means that the outlook for 2011 is no better: a large reduction in the funding ratio of about 10% (per September) should be expected”, explained Peter Zanella of Towers Watson. 

The recent turbulence in the financial markets will further reduce the funding levels of the SLI pension plans in 2011. First, the return on plan assets has been negative due to the recent falls in the markets. Second, the reduction in discount rates will lead to increased liabilities. “We expect, that the aggregate funding level of the SLI companies has reduced significantly to around 80% per September 2011”, explained Peter Zanella of Towers Watson. Therefore the funding levels may be lower than at the end of 2008 at the height of the last financial crisis. The funding levels of plans of foreign companies will also have decreased by a similar extent and so overall the Swiss companies would still be expected to have a higher funding level than foreign companies.”

 Towers Watson Liability Study

3:44PM

Complementa Risiko Check-up 2011: Beitrag der Währungsabsicherung zur Performance

Der seit 1995 von Complementa durchgeführte Risiko Check-up wird seit einigen Jahren von einer detaillierten Studie mit den Resultaten begleitet. An der diesjährigen Umfrage haben 382 (Vorjahr 418) Vorsorgeeinrichtungen teilgenommen mit einem Gesamtvermögen von 430 Mrd. Franken.

Aus der Fülle der Daten im Bericht greifen wir die Angaben zum Thema Währungsabsicherung heraus, welche erstmals systematisch ausgewertet worden sind. Complementa schreibt dazu:  Die Abbildung unten zeigt, dass namentlich Investitionen in Hedge Funds und Rohstoffe von den meisten Kassen währungsgesichert umgesetzt werden. Allgemein ist festzustellen, dass der Umfang der Fremdwährungsabsicherung tendenziell mit der Kassengrösse ansteigt. Die Absicherungsquoten bei einer grössengewichteten Betrachtung liegen denn auch deutlich über denjenigen einer ungewichteten. So impliziert beispielsweise bei Obligationen FW der gewichtete Durchschnitt eine Absicherungsquote von 71% für die zweite Säule, während die typische Vorsorgeeinrichtung, dargestellt durch den ungewichteten Durchschnitt, mit 33% weitaus weniger stark Währungsrisiken absichert.

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Neben der Erkenntnis, dass in der zweiten Säule im beträchtlichen Umfang Währungsrisiken reduziert werden, zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kassenkategorien bezüglich des verbleibenden Währungsrisikos. So sind kleine Kassen trotz stärker ausgeprägtem „Home-Bias“ einem höheren Währungsrisiko ausgesetzt als grosse Vorsorgeeinrichtungen. Interessant ist auch, dass öffentlichrechtliche Kassen (aufgrund einiger grosser Kassen) deutlich geringere Fremdwährungsquoten nach Absicherung aufweisen als privatrechtliche.

Die durchschnittliche Rendite aller Kassen liegt 2010 bei rund 2.9%. Etwa einen Drittel der Gesamtrendite 2010 dürfte dabei auf die Absicherung von Fremdwährungen zurückzuführen sein. Noch etwas akzentuierter dürfte der Effekt im 1. Halbjahr 2011 ausgefallen sein. Wird mit den per Ende 2010 beobachteten Währungsabsicherungsquoten die Rendite bis Mitte 2011 simuliert, ist von einer Rendite um die 0.2% auszugehen. Ohne Währungsabsicherung würde hingegen ein Verlust von -1.5% resultieren. Hierin zeigt sich der Effekt von Währungsentwicklungen und die Wichtigkeit, sich Währungsrisiken bewusst zu werden und systematisch zu steuern.

Weitere sehr aufschlussreiche Kapitel befassen sich mit Themen wie Technischer Zinssatz versus aktuelles Zinsniveau oder Technisches Absinken der Deckungsgrade versus nachhaltige Verbesserung der finanziellen Situation.

Eine Kurzfassung des Berichts kann von der Website der Complementa heruntergeladen werden, der vollständige Bericht ist bei der Complementa erhältlich.  

 Complementa Risiko Check-up

10:08AM

Mercer Global Pension Index: Schweiz auf Platz 3

Die Niederlande erreichen das dritte Jahr in Folge den ersten Platz im Melbourne Mercer Global Pension Index. Australien hat aufgeholt und steht nun wieder an zweiter Stelle, gefolgt von der Schweiz. Die Schweiz hat gegenüber dem Vorjahr einen Rang verloren und erreicht mit einer Punktzahl von 72,7 den dritten Platz. Die Schlusslichter sind Indien und China.

imageDies ist das Ergebnis des Melbourne Mercer Global Pension Index 2011. Im Rahmen dieser Studie, die das internationale Beratungsunternehmen Mercer zusammen mit dem Australian Centre for Financial Services nun bereits zum dritten Mal durchgeführt hat, wurden die Vorsorgesysteme von 16 Ländern bewertet. Zur Beurteilung der Vorsorgesysteme wurden 40 Indikatoren ausgewertet. Diese basieren auf den Kriterien „Leistungen“, „Finanzierung“ und „Rahmenbedingungen“.

Als grösste Herausforderung für das Schweizer Vorsorgesystem gilt nach wie vor das im Vergleich zur Lebenserwartung tiefe Rentenalter. Dies wird durch die neuen Statistiken belegt, welche einen deutlichen Anstieg der Lebenserwartung in den letzten 10 Jahren zeigen. Zudem muss bei Pensionierung keine Rente bezogen werden, was für die Kapitalbezüger heisst, dass sie kein sicheres Mindesteinkommen haben.

Der Index verdeutlicht, dass es kein perfektes Vorsorgesystem gibt. Kein Land wurde mit der Note A bewertet und zehn Länder erhielten entweder die Note C (erhebliche Risiken bzw. Nachteile) oder D (erhebliche Schwächen und Versäumnisse).

 Studie / Mitteilung Mercer

11:30AM

Swisscanto PK-Monitor: Sinkende Deckungsgrade im Q3

swisscantoDer Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das dritte Quartal 2011 eine weitere Verschlechterung der Finanzierungssituation von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Mit einem Deckungsgrad von 100,3% haben sich die Reserven der privatrechtlichen Pensionskassen per 30. September 2011 gegenüber dem Vorquartal um 2,3 Prozentpunkte verringert. Die öffentlich-rechtlichen Kassen wiesen mit 88,2% weiterhin eine Unterdeckung auf, welche einer Verminderung von 2,8 Prozentpunkten gegenüber derjenigen des Vorquartals entspricht. Insgesamt sank die durchschnittliche vermögensgewichtete Deckung aller erfassten Vorsorgeeinrichtungen im dritten Quartal von 97,4% auf 94,7%.

Die Renditen im dritten Quartal verschlechterten sich erneut. Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten eine durchschnittliche vermögensgewichtete Rendite von -2,1% seit Jahresbeginn. Kurs- und Fremdwährungsverluste trugen ebenfalls zur schlechteren Finanzierungssituation der Vorsorgeeinrichtungen bei.

Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2011 gewählten Anlagestrategie. Die Fremdwährungsabsicherungsquoten von 111 Kassen, die fast die Hälfte des Bilanzvolumens ausmachen, waren bekannt. Diese beobachteten Absicherungsquoten wurden für das Gesamtuniversum hochgerechnet. Um den Anteil der Kassen in Unterdeckung zu ermitteln, wurden einerseits die Angaben dieser 111 Kassen berücksichtigt, andrerseits wurde davon ausgegangen, dass bei den restlichen Kassen lediglich Hedge Funds und Commodities währungsgesichert sind. Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.

11:15AM

CS PK-Index Q3

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Im 3. Quartal 2011 nahm der Credit Suisse PK-Index um 3.33 Punkte resp. 2.67% ab und liegt per 30. September bei 121.51 Punkten. Zum negativen Resultat haben der Juli mit -1.83% und der August mit -1.09% beigetragen, während der September ein Plus von 0.24% zu verzeichnen hatte. Die Performance Contribution zeigt, dass insbesondere die Aktien Ausland (-1.86%), die Aktien Schweiz (-1.50%), die Liquidität (-0.47%) und die alternativen Anlagen (-0.06%) zur negativen Rendite beigetragen haben.

Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie in Abbildung), ebenfalls ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000, legte im Berichtsquartal um weitere 0.5% resp. 0.68 Punkte auf den Stand von 138.76 zu. Somit vergrösserte sich die Differenz wieder und liegt per 30. September bei 17.25 Punkten.

In der Anlageallokation per 30. September fällt auf, dass sich die Liquiditätsquote (6.8%) reduziert hat. Ebenfalls reduziert haben sind die Engagements in Aktien Schweiz (11.1%) und in Aktien Ausland (15.6%). Erhöht haben sich im Gegenzug die Engagements in Schweizerfranken Obligationen (27.2%), Fremdwährungsobligationen (9.0%) und Immobilien (21.4%). Die Schweizer Franken Quote hat sich per 30. September auf 78.9% erhöht.