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Die aktuelle Diskussion

Abzocker Initiative und Pensionskassen

Das Dossier orientiert über die Umsetzung der Initiative gegen die Abzockerei.

Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums vom 28. Mai in Zürich. Infos.

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Die neuesten Ausgaben:

Nr. 240 / PDF

Nr. 241 / PDF

21.5.2013

 

BVG-aktuell Themen

Entries in Personelles (129)

10:07AM

Neue Leitung der Aargauer Stiftungsaufsicht

imageDie VR-Präsidentin der Aargauer BVG- und Stiftungsaufsicht (BVSA), Franziska Bur Bürgin, schreibt in einer Mitteilung, dass Martin Mayer im Frühjahr 2012 die Geschäftsleitung der BVSA übernehmen wird. Zu Mayer heisst es: “Martin Mayer ist 43 Jahre alt, dipl. phil. II und eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte. Aus seinen früheren Tätigkeiten bei einer Lebensversicherungsgesellschaft, als Pensionskassenexperte für Firmenpensionskassen und Geschäftsleiter von Sammelstiftungen bringt Herr Mayer umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der beruflichen Vorsorge mit.” Mayer ist seit 2005 als PK-Experte im Büro Dr. Martin Wechsler in Aesch (BL) tätig.

Der Entscheid bedeutet, dass der langjährige Leiter der Aargauer Aufsicht, Cyrill Schubiger, für das Amt nicht berücksichtigt wurde. Ob er sich in der Ausschreibung für das Amt beworben hat, dazu wollte Franziska Bur keine Auskunft geben. Sie betonte jedoch auf Anfrage, dass sich die zuständigen Gremien viel Mühe bei dem Entscheid gegeben und eine faire Wahl durchgeführt hätten. Schubiger war u.a. Präsident der Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden.

Noch offen ist die Zukunft der Aargauer Aufsicht. Der Kanton hat bekanntlich ebenso wie Solothurn den Alleingang gewählt. Aus Solothurn waren bei der Gründung der dortigen neuen Anstalt Signale zu vernehmen, man überlege eine Partnerschaft mit Aargau. Offenbar weiss man aber in Aarau davon nichts Genaues und interpretiert sie als Hoffnungen im Nachbarkanton.

Mitteilung BVSA

10:59AM

NZZaS: Der Seitenwechsel von Colette Nova

Die NZZ am Sonntag brachte am 27.11.11 ein Portrait von Colette Nova, im BSV neu verantwortlich für die 2. Säule. Auszüge: “2010 wechselt sie die Seite. Von der Gewerkschaft in die Bundesverwaltung. Für die Versicherten eine gute Nachricht: Nova wird quer durch alle Parteien hindurch respektiert. Kaum jemand kennt die zweite Säule so gut wie die Berner Juristin. In ihrer neuen Rolle muss sie andere Positionen vertreten als früher beim Gewerkschaftsbund. Momentan zum Beispiel muss sie für die Senkung des Umwandlungssatzes einstehen, der die Höhe der Renten bestimmt. Mit anderen Worten: tieferen Renten das Wort reden.

Fällt ihr das leicht? «Oft sind die Ziele die gleichen, nur die Instrumente sind andere», sagt sie ausweichend. Sie sei stets dafür eingetreten, dass die Parameter stimmten. Die Verschlechterung der Kapitalmärkte sei schleichend erfolgt. Man müsse darauf reagieren. «Die Pensionskassen können die heutigen Rentenhöhen nicht mehr erwirtschaften. Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir die Augen davor verschliessen. Die Rechnung muss so oder so von den Versicherten bezahlt werden, egal, wie schnell wir handeln.»

Welchen Umwandlungssatz - er liegt jetzt bei 6,8% - wird ihr Amt Anfang 2012 vorschlagen? Nova rechnet vor: Ein Satz von 6,8 benötigt eine Rendite von fast 5%, ein Satz von 6,2 eine Rendite von noch 4%. Erst bei einem Umwandlungssatz von 5,8 sinkt die notwendige Rendite auf 3,5%. «Rechnen Sie selbst, auf welche Rendite wir realistischerweise zählen können - wenn wir gleichzeitig wollen, dass die Kassen Polster zulegen.»

Wie geht sie in ihrer neuen Rolle mit den Lebensversicherungen um? «Die Lebensversicherer braucht es, weil kleine Firmen froh sind, wenn sie ihre Pensionskasse an einen Versicherer delegieren können, der ihnen Garantien gibt.» Aufgabe des Bundes sei es, dafür zu sorgen, dass die Bedingungen, nach denen die Versicherer die berufliche Vorsorge betreiben, für die Versicherten stimmten.”

 Artikel NZZaS

10:10AM

Zum Hinschied von Markus Kündig

imageAm vergangenen Sonntag, am 13. November 2011, ist Markus Kündig verstorben. Damit ist eine der massgeblichen Persönlichkeiten bei der Gestaltung der beruflichen Vorsorge in der Schweiz von uns gegangen. Es war Markus Kündig, der als Zuger Ständerat in der verfahrenen Situation um das BVG eine eigentliche Kehrtwende durchsetzte und das 1985 in Kraft getretene Gesetz damit weitgehend prägte. An die Stelle eines bürokratischen Monsters mit ausgedehnten Umverteilungsmechanismen und unhaltbaren Leistungsversprechen ist dann die heutige Lösung getreten, welche sinnvollerweise auf die bereits bestehenden Vorsorgeeinrichtungen aufbaute und deren Bestand sicherte.

Der Gewerbler Kündig, der in Zug eine erfolgreiche Druckerei führte, hat sich neben der Politik auch sonst vielfach engagiert. Und zwölf Jahre, von 1993 bis 2005, war er Präsident des Vorsorgeforums. Das gab ihm Gelegenheit, sein grosses Interesse für die Weiterentwicklung der beruflichen Vorsorge weiterhin zu pflegen und durch den von ihm initiierten Parlamentarischen Arbeitskreis Vorsorge auch den Kontakt mit dem Parlament aufrecht zu halten.

Mit dem Tod von Marks Kündig wird künftig eine Stimme fehlen, die nachdrücklich auf die Grundgedanken unserer 2. Säule pochte, die da sind Freiheitlichkeit, Transparenz und Sicherheit. In einer Zeit, in welcher die politischen Begehrlichkeiten ungeachtet des wirtschaftlich Möglichen mit immer lauterer Stimme vertreten werden, ein schmerzlicher Verlust.

Peter Wirth

2:32PM

Bruno Christen geht in Pension

imageBruno Christen hat mit einem Email an Freunde und Geschäftspartner seine Pensionierung angekündigt. Nach 37 Jahren bei Ernst&Young stehen jetzt Reisen auf dem Programm. Christen, der auch über mehrere Jahre die verantwortungsvolle (aber hoffentlich nicht allzu aufwendige) Funktion eines Revisors beim Vorsorgeforum innehatte, gehört zu den massgeblichen Figuren auf der sogenannten Kontrollpyramide der beruflichen Vorsorge. Ein letztes Mal engagierte er sich – branchenübergreifend – im Rahmen der Strukturreform für die Belange einer effizienten und sicheren Vorsorge. Die zum Teil abstrusen Ideen, mit denen er sich im Vernehmlassungsverfahren auseinandersetzen musste, entlockten ihm dabei – wohl mit Blick auf absehbare Reisen in die Südsee – bisher eher ungewohnte Züge von Ironie. Jedenfalls schön, dass ihm in den vielen Jahren in einer vorwiegend eher nüchternen Branche der Humor nicht abhanden kam. Wir wünschen Bruno Christen eine schöne Zeit.

2:58PM

Aargauer Aufsicht sucht neuen Geschäftsleiter

imageDas Aargauer Volkswirtschaftsdepartement hat auf der Website des Vorsorgeforums sowie in den grossen Tageszeitungen der Deutschschweiz die Stelle eines Geschäftsleiters der BVSA  - BVG- und Stiftungsaufsicht Aargau – ausgeschrieben. Stellenantritt soll per 1.1.2012 oder nach Vereinbarung sein. Daraus folgt wohl zwingend, dass der bisherige Geschäftsführer der Aargauer Aufsicht – Cyrill Schubiger – die neue selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt gemäss revidierter BVG-Vorschrift nicht leiten wird.

 Stellenausschreibung

11:23AM

Daniel Dubach zu communicators

imageDaniel Dubach (46) leitete während 12 Jahren den Bereich Anlageprodukte und Dienstleistungen bei der Avadis Vorsorge AG. Zuletzt verantwortete er ein Vermögen von 7,5 Mrd. Franken. Neu ist Dubach ist für communicators, eine PR-Agentur, tätig. Als neuer Senior Consultant soll er in der Kommunikation für Pensionskassen, Sammelstiftungen und Versicherungen neue Ideen einbringen und die Geschäftsleitung der Financial Communicators AG auf eine breitere Basis stellen.

Laut Werbewoche wird Dubach seine Stelle bei Communicators per 1. Oktober 2011 antreten. Es ist vorgesehen, ihn nach einer kurzen Einführungszeit per 1. Januar 2012 in die Geschäftsleitung aufzunehmen.

 Mitteilung communicators / Werbewoche

4:26PM

EFRP appoints Leppälä as Verhaegen successor

imageMatti Leppälä has been appointed as secretary general of the European Federation for Retirement Provision (EFRP), succeeding Chris Verhaegen. Leppälä will start in his new role when Verhaegen steps down in December. She was appointed chair of the EIOPA Occupational Pensions Stakeholder Group earlier this summer.

The EFRP said Leppälä was "very well known to many in the field of pensions policy" given his years of service as director of international, investment and legal affairs at the Finnish Pension Alliance TELA.

 EFRP Press Statement

2:14PM

Manfred Hüsler erster Direktor der OAK

Manfred Hüsler wird der erste Direktor der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK). In dieser Funktion wird er das Sekretariat der Kommission führen und damit ab dem 1. Januar 2012 für die operative Umsetzung der Oberaufsicht über die 2. Säule verantwortlich sein.

Die OAK schreibt zu Hüsler: “Manfred Hüsler (50), stammt aus Egerkingen im Kanton Solothurn und ist Vater zweier Kinder. Er hat an der Universität Bern Rechtswissenschaft studiert und verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Bundesverwaltung und in der Aufsichtstätigkeit. Seit 1996 befasste er sich mit der Versicherungsaufsicht als Teamleiter, Bereichsleiter und zuletzt Vizedirektor im Bundesamt für Privatversicherungen. Seit 2009 ist Manfred Hüsler im Generalsekretariat der Finanzmarktaufsicht FINMA zuständig für politische Geschäfte.

Manfred Hüsler war Mitglied der Expertenkommission, welche die Strukturreform der Beruflichen Vorsorge vorbereitet hat. Die OAK wurde im Rahmen dieser Strukturreform geschaffen, ist von der Verwaltung unabhängig und wird ihre Tätigkeit am 1.1.2012 aufnehmen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Standards für eine einheitliche Aufsicht über die zweite Säule zu definieren und durchzusetzen.”

8:58PM

NZZ: Der neue «Mister Pensionskasse»

“Mister Pensionskasse” ist gemäss einem Artikel in der NZZ Pierre Triponez, der am 1. August 2011 seine Stellung als Präsident der Oberaufsichtskommission antritt. Michael Ferber schreibt: “Die wenigsten Branchenvertreter hatten den knapp 68-jährigen Parteifreund von Bundesrat und Sozialminister Didier Burkhalter auf der Rechnung. Bei den Pensionskassen ist die Spannung gross, wie der «Mister Pensionskasse» agieren wird. Triponez äussert sich derzeit aber nicht öffentlich. Es ist allerdings zu hören, dass erste Weichenstellungen vorgenommen wurden.”

Dabei sehe alles danach aus, als dürfte das künftige Sekretariat der Kommission von BSV-Mitarbeitern geprägt sein. So könnte das Bundesamt Einfluss auf die neue Oberaufsichtskommission ausüben. Triponez werde mit dem BSV ein Arrangement finden müssen, heisst es gemäss NZZ in der Branche. Eine Sprecherin des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) äusserte sich nicht dazu. Es handle sich dabei um ein laufendes Verfahren, und die Wahl der Mitglieder erfolge erst im Herbst. Wie sich das Sekretariat zusammensetze, sei ebenfalls noch nicht bestimmt.

Was die Mitglieder der Oberaufsichtskommission angeht, herrscht indessen weiterhin Rätselraten. Triponez sollen einige Bewerbungen vorliegen, die er derzeit prüft. Kriterien für die Mitglieder sind Unabhängigkeit, Sachkunde, Offenheit und Erfahrung. Es kämen wohl vor allem Vertreter von Universitäten in Frage, heisst es. Ein Kandidat war beispielsweise der Präsident der Institution Innovation Zweite Säule (IZS), Werner Nussbaum. Dieser hat eine Anfrage von Triponez, Mitglied der Kommission zu werden, nach eigener Aussage für den Moment abgelehnt. Er begleite den Aufbau der Kommission und deren Arbeit kritisch-konstruktiv als Aussenstehender.

 NZZ

9:40AM

Christian Bodmer neuer Leiter von Mercer lnvestment Consulting Schweiz

imageMercer hat Christian Bodmer zum Leiter des Bereichs Investment Consulting in der Schweiz ernannt. Er folgt auf Sven Ebeling, der nach 8-jähriger Tätigkeit bei Mercer zur UBS wechselt. Bodmer ist seit 2005 bei Mercer als stellvertretender Leiter des Investment Consulting Schweiz tätig. Er verfügt über vierzehn Jahre Erfahrung in der Beratung von institutionellen Anlegern und im Asset Management. Er schloss die berufsbegleitende Fachhochschule für Wirtschaft und Verwaltung in Zürich ab mit anschliessender Vertiefung als Portfolioanalytiker und Vermögensverwalter (CEFA).

 Mitteilung Mercer

1:30PM

Dieter Stohler wird neuer Direktor der Publica

imageDie Kassenkommission Publica hat Dieter Stohler zum neuen Direktor der Pensionskasse des Bundes Publica gewählt. Stohler ist Direktor der Pensionskasse Basel-Stadt und tritt die Nachfolge von Werner Hertzog an, welcher Publica per 30.06.2011 verlässt. Stohler ist seit 2000 Direktor der Pensionskasse Basel-Stadt. Zuvor war er Leiter des Amts für Stiftungen und berufliche Vorsorge (BVG-Aufsicht) des Kantons Basel-Landschaft. Nach Einschätzung der Kassenkommission ist er die geeignete Führungspersönlichkeit, um den erfolgreichen Kurs der Publica weiterzuführen. Der neue Direktor ist 53-jährig, ist verheiratet und wohnt in Pratteln. Der Amtsantritt von Dieter Stohler erfolgt am 01. Januar 2012.

 Mitteilung Publica

10:13AM

SVV: Urs Berger neuer Präsident

imageNach vier Jahren an der Verbandsspitze hat Erich Walser an der Generalversammlung des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV sein Amt  als Verbandspräsident abgegeben. Der bisherige Vizepräsident des SVV, Urs Berger ( auf dem Bild links), wurde von den Delegierten ad personam für den Rest der Amtsperiode 2009–2012 zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Versicherungsverbandes gewählt. Berger ist Präsident des Verwaltungsrates der Mobiliar Holding AG sowie der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft.

 Meldung SVV

11:12AM

20 Jahre PPCmetrics: Unter und über den Tisch

Ein rauschendes Fest gaben die PPC-Gründer Dominique Ammann und Werner Strebel zum Anlass des 20 jährigen Jubiläums ihres Unternehmens. In der Labor-Bar von Kurt Aeschbacher trafen sich Mitarbeiter, Kunden und zugewandte Orte. Von Opern-Arien bis zu einem riskanten Apfelschuss, von Tiefeninterviews bis Seiltanzakrobatik war das Programm weit gespannt und die Firmengründer selber steuerten allerhand Reminiszenzen aus den Anfangstagen ihrer Firma bei. Per YouTube können die Gäste nochmals kurz die Ereignisse nachverfolgen, alle Übrigen feststellen, was sie verpasst haben.

20 Jahre PPCmetrics by Vorsorgeforum
3:52PM

Triponez Präsident der Oberaufsichtskommission

imageDer Bundesrat hat am 10.06.2011 die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge eingesetzt und Pierre Triponez per 1. August 2011 als ersten Präsidenten dieser Kommission gewählt. Die Kommission nimmt ihre operative Tätigkeit am 1. Januar 2012 auf. Der neue Präsident, dessen Pensum 60% beträgt, wird bei den Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten mitwirken. Die Mitglieder der Kommission werden im Herbst 2011 gewählt.

Der vom Bundesrat gewählte Präsident der Kommission, Dr.iur. Pierre Triponez (1943) lebt in Muri b. Bern. Von 1990-2008 war er Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Seit 1999 vertritt er die FPD des Kantons Bern im Nationalrat und er ist Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. Ende der laufenden Legislatur wird Pierre Triponez den Nationalrat verlassen. Er unterstützt das BSV ab August bei den erforderlichen Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten im Hinblick auf die Aufnahme der operativen Tätigkeit der neuen Kommission auf den 1. Januar 2012.

Die Wahl der Mitglieder der neuen Oberaufsichtskommission und die Einsetzung des Kommissionssekretariates erfolgen im Herbst dieses Jahres. Die personelle Ausstattung der Oberaufsichtskommission und ihres Sekretariats wird auf maximal 25.5 Stellen beschränkt. Das sind etwas weniger als in der Botschaft zur Strukturreform und in der Vernehmlasssungsvorlage vorgesehen war. Dadurch können die Kosten pro versicherte Person gegenüber der Vernehmlassungsvorlage von 1 Franken auf 80 Rappen pro Jahr gesenkt werden.

 Mitteilung BSV

5:40PM

spn: Blindgänger und Pausenbelustigungen

imageDie spn, Ausgabe Juni 2011, stellt in der Rubrik “Köpfe” Erich Peter, Chef der Zürcher Aufsicht vor und nimmt Bezug auf ein Bild an der diesjährigen Tagung seines Amtes, in welcher ein Mann mit verbundenen Augen in die ungewisse Zukunft der Strukturreform stolpert. Peter deutet das Bild folgendermassen: “„Ich wollte mit dem Bild ausdrücken, dass die ganze Branche momentan in einer grossen Ungewissheit lebt.“ Dies habe unter anderem damit zu tun, dass „die Entwürfe des BSV für die Verordnungen in der beruflichen Vorsorge überladen sind, zweitens den Willen des Gesetzgebers nicht immer korrekt zum Ausdruck bringen und drittens ohne tatsächlichen Einbezug von Wissensträgern der Branche erarbeitet wurden“.

Weil sein Amt der Vorsorgebranche auf die Finger schauen muss, hat es immer wieder Sträusse auszufechten. Die Sammelstiftung Profond beispielsweise macht solche Auseinandersetzungen öffentlich und spart nicht mit Anwürfen. Wie geht Peter damit um? „Fundierte Kritik nehme ich sehr ernst“, sagt er. Ohne regelmässige und sachliche Kritik könne sich weder der Mensch noch die Organisation weiterentwickeln und verbessern. Oft werde aber nicht fundierte Kritik geübt: „Zu gross sind die eigenen finanziellen Interessen, die gewisse Kritiker bedroht sehen.“ Unqualifizierte Kritik nehme er hingegen locker; sie diene regelmässig zur Pausenbelustigung.

 Artikel spn

6:18PM

AHV: Dubuis verlässt AHV-Ausgleichsfonds

Eric Breval, chief executive at the Swiss Federal Social Security Fund (AHV), has confirmed that the fund's head of asset management Edouard Dubuis will be leaving. Dubuis, who is responsible for CHF25bn (€20bn) of invested assets, will be joining his family business, Breval told IPE.

He added that one of Dubuis's successor's first tasks would be to create an internal management team. "Over the next few years, we will professionalise our business even further," Breval said.

News of Dubuis's departure comes soon after a significant reorganisation at the AHV. In January, the fund was split into a social security, a disability and a military and maternity fund to prevent cross funding between the units. Each of the individual funds will have its own asset allocation, but there will be a central asset management team.

In addition to the new head of asset management, the AHV is looking for a quantitative strategist for ALM analysis – an in-house position that is "directly linked" to the reorganisation, Breval said. The fund is also looking for an investment specialist for overlay strategies with derivatives.

 IPE

8:19AM

Sacha Cahn neuer Leiter von Mercer Human Capital

Als Leiter des neuen Kompetenzteams Human Capital von Mercer (Switzerland) konnte Sacha Cahn gewonnen werden, der zuletzt bei Zurich Financial Services als Member of Executive Staff im Bereich Compensation und Performance Management tätig war. Er verfügt über eine langjährige und umfassende Berufserfahrung in der Finanzindustrie und im Human Capital Bereich.

12:04PM

AWP-Nachrichten: Werner Hug “im zweiten Glied”

imageNach 22 Jahren als Redaktor der AWP-Nachrichten “Soziale Sicherheit” hat Werner Hug die Leitung der Zeitschrift abgegeben. Seine beiden Vorgänger waren Beat Brenner, der verstorbene Wirtschaftsredaktor und spätere Dienstchef der NZZ, sowie bis 1989 der heutige Geschäftsführer des Vorsorgeforums. Neu wird die Zeitschrift geführt von der Dr. Schenker Kommunikation in Bern mit Hansjörg Schenker und Daniel Schnyder als Redaktoren. Die Dr. Schenker AG war nach Gründung des ASIP während einigen Jahren deren PR-Agentur. Eine Kooperation der AWP mit dem VPS Verlag wurde nach mehrmonatigen Besprechungen erfolglos ad acta gelegt. Als Herausgeber fungiert weiterhin Hansjürg Saager (AWP Holding) in Zürich, für Produktion und Inserate bleibt Cuno Hügli zuständig. Die Zeitschrift zählt gegenwärtig rund 1200 Abonnenten.

Mit seinem Editorial in Nr. 8 / 2011 hat sich Werner Hug von seinen Lesern verabschiedet, nach 22 Jahren als verantwortlicher Redaktor und über 500 Kommentaren, wie er schreibt. Es waren insbesondere diese Kommentare, die ihm eine treue und interessierte Leserschaft sicherten. Er hat sich dabei als engagierter Kenner der Materie und häufig auch als heftiger Kritiker der Assekuranz erwiesen. Seine Artikel haben sich stets durch viel Detailkenntnis und aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in der Beruflichen Vorsorge auch durch grosse Übersicht über die Hintergründe und historischen Entwicklungen der jeweiligen Themen ausgezeichnet.

SNAGHTMLfff4b94SNAGHTML1000f5d6Es ist absehbar, dass dieser stark von seiner Person und seinem Engagement geprägte publizistische Stil von seinen Nachfolgern nicht unverändert weiter geführt werden kann. Darüber ist man sich bei der Dr. Schenker klar. Wie die Zeitschrift künftig aussieht, das wird in den nächsten Wochen und Monaten von den Verantwortlichen zu klären sein.

Hug wird am 30. Juni nochmals eine AWP-Tagung leiten. Eingestellt wurde schon zu Jahresbeginn die Zusammenarbeit mit der Complementa im Rahmen des Risiko Check-up.

Obwohl Werner Hug seine Tätigkeit als Redaktor aufgegeben und in die verdiente Pension gegangen ist, hat er in seinem letzten Kommentar seinen Lesern versprochen, bei Gelegenheit auch noch “weiter in die Tasten zu greifen”, als “aktiver Senior mit Altersmilde”. Auf seine Kommentare sind seine Leser gewiss weiterhin gespannt, ob “Altersmilde” dabei gefragt ist, wagen wir zu bezweifeln.

2:12PM

Rolf Jufer: Vorsorgeverpflichtungen werden überprüft

imageRolf Jufer, der ab 1.7.11 bei Mercer neu als Client Leader Schweiz wirken wird, hat sich in einem Interview der Handelszeitung zu aktuellen Fragen der BV sowie zu seiner Person geäussert. Gefragt wurde er, wo die Arbeitgeber der Schuh am meisten drücke. Dazu Jufer: “Bei grossen internationalen Unternehmen sind die globalen Vorsorgeverpflichtungen das Thema mit der grössten Aufmerksamkeit. Um dieses wachsende Problem zu entschärfen, haben führende Unternehmen das Ziel, die zukünftigen Vorsorgepläne als reine Sparpläne mit Kapitalleistung zu gestalten. Dies natürlich unter Berücksichtigung der lokalen Gesetzgebung. Pensionskassen in der Schweiz werden sich vermehrt der Kosten für die Vermögensverwaltung annehmen müssen, da das Preis/Leistungs-Verhältnis noch nicht bei allen Dienstleistern stimmt.”

 Handelszeitung

5:58PM

Rolf Jufer neuer Client Leader von Mercer

Mercer hat Rolf Jufer per 1. Juli 2011 zum Client Leader Schweiz ernannt. Jufer war bis Ende 2010 Mitglied des Verwaltungsrates und CEO von Aon Consulting AG und dort zuständig für das Key Account Management. Er gilt als anerkannter Spezialist im Bereich der beruflichen Vorsorge. Er wird in der Geschäftsleitung von Mercer für den strategischen Ausbau der Geschäftstätigkeiten in der Schweiz sowie für die Betreuung von grossen und multinationalen Kunden verantwortlich sein.

Vor seiner Tätigkeit bei Aon war Jufer über zehn Jahre als Mitglied der Direktion bei Swiss Life für verschiedene Führungs- und Marketingaufgaben im Segment institutionelle Kunden verantwortlich; zuletzt als Leiter Market Unit North America, UK & Ireland innerhalb des Swiss Life Network.

 Mitteilung Mercer