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2.3.2015

Mitglieder Vorsorgeforum

Entries in Pensionskassen (763)

4:59PM

Publica erzielt Anlageperformance von 3,5%

Die Pensionskasse des Bundes Publica erzielte im Geschäftsjahr 2013 auf ihrem Anlagekapital von rund 35,8 Milliarden Schweizer Franken eine Performance von 3,5%. Der durchschnittliche Deckungsgrad aller Vorsorgewerke der Publica betrug per Ende Jahr schätzungsweise 104%. Während die gute Gesamtperformance des Vorjahres nicht wiederholt werden konnte, wurde die eigene Benchmark-Performance um 27 Basispunkte übertroffen.

Ausschlaggebend für das Jahresergebnis, mit dem die Publica tiefer liegt als die Pictet BVG-Indizes, ist gemäss eigener Darstellung einerseits der Umstand, dass die Kasse in der Anlageklasse Aktien nebst Schweizer Aktien und Aktien von Industrieländern auch rund 10% des Gesamtvermögens in Aktien von Schwellenländern hält. Schweizer Aktien haben 2013 eine Rendite von 24% generiert, während sich die Rendite auf den Aktien der Schwellenländer umgerechnet in Schweizer Franken auf - 5% belief.

Schliesslich hat die Rendite in der Anlageklasse Rohstoffe, namentlich auf dem Gold negativ zu Buche geschlagen. Für PUBLICA bedeutet dies eine Rendite von -12% in dieser Anlageklasse und eine Veränderung von -0.6% auf dem Gesamtvermögen. Aus Diversifikationsgründen investiert PUBLICA knapp 2% des Gesamtvermögens in Gold.

Positiv auf die Performance ausgewirkt hat sich im vergangenen Jahr die Entwicklung am Immobilienmarkt. Mit einer Rendite von 5.8% leistet die Anlageklasse Immobilien einen Betrag von 0.4% an das Gesamtvermögen. Ebenso hat sich die Absicherung der Währungen der Industrieländer als richtig erwiesen, welche die Performance um knapp 1% gestärkt hat.

  Mitteilung Publica

9:23AM

PK SBB erreicht Etappenziel, andauernde Umverteilung

Die Pensionskasse SBB schreibt in einer Mitteilung an die Versicherten: “Erstmals seit Jahren erreichte der Deckungsgrad per Ende Jahr wieder einen Wert über 100%. Allerdings ist die Decke noch immer dünn, und es fehlen die Schwankungsreserven, die unserer Kasse die so wichtige Stabilität verleihen könnten. Die positive Entwicklung erlaubt es, die seit 2010 von Arbeitgeber und Versicherten paritätisch erhobenen Sanierungsbeiträge von je 2,5% des beitragspflichtigen Lohnes per sofort aufzuheben. (…)

Ohne Gegenmassnahmen ist damit zu rechnen, dass die seit Jahren beobachtete Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Rentenbezügern andauern wird. Die PK SBB hat berechnet, dass seit 2007 jährlich rund 300 Millionen Franken zu Gunsten der Rentenbezüger umverteilt wurden.

Der Stiftungsrat hat deshalb in den letzten Monaten eine Vielzahl möglicher Massnahmen zur nachhaltigen Stabilisierung der PK SBB und zur langfristigen Sicherung der Renten der heutigen und künftigen Rentner vertieft analysiert. Zu den im Rahmen des «Massnahmenpakets 2017» geprüften Varianten gehört auch die Einführung eines variablen Rentenmodells (VRM ). Es ist das erklärte Ziel der PK SBB und der SBB, dass die Massnahmen für die Versicherten nicht zu einem Leistungsabbau führen. Die angedachten Massnahmen sind mit erheblichen finanziellen Konsequenzen verbunden und können von der PK SBB nicht alleine getragen werden. Die SBB ist sich ihrer Verantwortung als attraktive Arbeitgeberin bewusst, kennt die Konsequenzen der angedachten Massnahmen und will die PK SBB bei ihren Anstrengungen unterstützen. Zu diesem Zweck werden derzeit entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten geprüft.

Der Stiftungsrat hat die Verzinsung der Altersguthaben der aktiven Versicherten für 2013 beim BVG-Mindestzins von 1,5 % festgelegt. Für das laufende Jahr 2014 werden sämtliche Kapitalflüsse 2 mit 1,75 % verzinst. Über die Verzinsung der Altersguthaben im Jahr 2014 wird der Stiftungsrat wie gewohnt Ende Jahr beschliessen.”

  Mitteilung PK SBB

9:44AM

AR: PK in Selbständigkeit entlassen

Seit dem 1. Januar ist die kantonale Pensionskasse selbständig. Damit ist die Trennung von den Staatsfinanzen erfolgt. Auch tritt die Kasse nun mit neuem, kantonsnahem Erscheinungsbild und der Website www.pkar.ch auf.
12:19PM

Bern: Nun fehlen noch 3,6 Milliarden

BernDie BPK erzielte 2013 mit einer Rendite von 9,3 Prozent ein hervorragendes Ergebnis. Die Lehrerversicherungskasse BLVK schliesst mit einer Rendite von 6,2 Prozent ebenfalls gut ab. Die Pensionskassen legten diese Zahlen bereits offen, betonten aber, es handle sich um provisorische Angaben, schreibt die Berner Zeitung.

Damit konnten sie ihren Deckungsgrad verbessern. Die BPK steigert den Deckungsgrad von 79 auf 83 Prozent, die BLVK von 78 auf 80,7 Prozent. Die BPK rechnet mit 2,5 Prozent technischem Zins, die BLVK mit 3 Prozent.

Bei der BLVK reduzierte sich die Unterdeckung von 1,6 auf 1,4 Milliarden Franken; der Fehlbetrag der BPK verkleinerte sich von 2,6 auf 2,2 Milliarden Franken. Zusammengezählt haben sich die Lücken gegenüber dem Vorjahr von 4,2 auf 3,6 Milliarden Franken verringert.

  Berner Zeitung

10:03PM

Li: Volksabstimmung zur PK

Mehr als zwei Wochen vor Ablauf der Sammelfrist hat Nikolaus Frick bereits über 1600 Unterschriften für seine Volksinitiative «WinWin50» beisammen. Damit scheint das nötige Quorum von 1000 gültigen Unterschriften spielend übersprungen, sodass der Weg frei ist für eine Volksabstimmung zur Zukunft der staatlichen Pensionskasse  Liechtenstein.

  Vaterland

3:24PM

Sparzins für 2014 bleibt bei 1,5 Prozent

imageDie Aargauische Pensionskasse schreibt in ihrem Newsletter: “Der Zinssatz für die Sparguthaben der Versicherten wird vom Vorstand der APK jeweils Ende Jahr für das folgende Jahr festgelegt. Der Vorstand entscheidet unabhängig von dem durch den Bundesrat festgesetzten eidgenössischen BVG-Mindestzins über die Höhe des Sparzinses.

Die äusserst guten Resultate an den Aktienmärkten konnten 2013 die Verluste, resultierend aus leicht steigenden Zinsen und fallenden Rohstoffpreisen, kompensieren. Das sehr tiefe Zinsniveau belastet jedoch weiterhin die Anlagetätigkeit. Das Anlagejahr wird für die meisten Pensionskassen trotzdem befriedigend verlaufen sein. Erste Schätzungen seitens der APK deuten auf eine Jahresperformance von rund plus 4.5 % hin. Dieses positive Anlageergebnis vermag die Kosten für die Verzinsung der Sparguthaben (2013: 1.5 %) und Vorsorgekapitalien der Renten (3.5 %) abzudecken. Die infolge der höheren Lebenserwartung notwendige Aufstockung der Vorsorgekapitalien des Alt-Rentenbestandes belastet jedoch das Ergebnis und damit den Deckungsgrad. Der Deckungsgrad wird voraussichtlich bei rund 96 % (wie per Ende 2012) verharren. Entsprechend bleibt kein Raum für eine höhere Verzinsung der Sparguthaben als 1.5 %.”

  APK

1:49PM

NE: les policiers et le Conseil d’Etat ont rendez-vous

Les policiers et pompiers-ambulanciers du canton de Neuchâtel, mécontents des conditions qui leur sont réservées dans la recapitalisation de la caisse de pension de la fonction publique, rencontreront le Conseil d’Etat le 27 janvier. La grève des amendes et des procès-verbaux utiles à la facturation ne sera pas reprise d’ici ce rendez-vous.

Ils sont opposés à la hausse de l’âge de la retraite de 60 à 62 ans. Le Conseil d’Etat a proposé des aménagements pour une retraite anticipée à 61 ans par le biais de cotisations supplémentaires à charge des employés.

  Le Temps

11:59AM

AG: Rudolfstetten begrüsst Urteil im Streit mit APK

Im Streit mit der APK (Aargauische Pensionskasse) hat die Gemeinde Rudolfstetten den für sie vorteilhaften Entscheid des kantonalen Versicherungsgerichts goutiert. Gestützt aufs Gerichtsurteil zahlte die Freiämter Gemeinde kürzlich den fälligen Gesamtbetrag von knapp 133'000 Franken an die Aargauische Pensionskasse ein. Gefordert hat die APK 1,15 Mio. Franken. Rechtskräftig ist der Entscheid des kantonalen Versicherungsgerichts noch nicht. Der APK bleiben zwei Wochen Zeit, um das Urteil ans Bundesgericht weiterzuziehen. Ob sie dies tut, lässt die Vorsorgeeinrichtung bis jetzt offen.

  AZ

11:55AM

Sanierung der Berner PKs kommt vors Volk

Das Referendumskomitee hat gut 11'800 Unterschriften gesammelt. Das sollte genügen, damit das Volk am 18.Mai über die Sanierung der beiden Pensionskassen des Kantons Bern abstimmen kann.

  Berner Zeitung

11:52AM

Widerstand gegen Sanierungsplan der Liechtensteiner PK

Die NZZ berichtet: “Die demokratischen Elemente machen im Fürstentum Liechtenstein keine Pause über Weihnachten und Neujahr. Bis zum 23. Januar 2014 haben die Bürger noch Zeit, ihre Unterschrift unter die «WinWin50-Initiative» zu setzen. Die Initiative, von Nikolaus Frick als Einzelbürger gestartet, steht dem Sanierungspaket von Regierung und Parlament zur Ausfinanzierung der Deckungslücke in der Pensionsversicherung für das Staatspersonal entgegen. Die Politiker beschlossen, die Deckungslücke von 300 Millionen Franken durch einen ausserordentlichen Staatsbeitrag sowie durch ein zinslos zur Verfügung gestelltes Darlehen in den kommenden zehn Jahren zu schliessen. Das entsprechende Gesetz soll am 1. Juli 2014 in Kraft treten.”

  NZZ

8:03PM

BVK-Stiftungsrat überprüft Lohnentscheid für Geschäftsführer

Der BVK-Stiftungsrat hat folgendes Communiqué verschickt:  Aufgrund der zahlreichen Reaktionen von Versicherten und angeschlossenen Arbeitgebern sowie auf ausdrücklichen Wunsch des BVK-Chefs Thomas R. Schönbächler wird der vorgesehene Lohnanstieg nochmals überprüft.

Der Lohnentscheid des Stiftungsrates hat in den letzten Tagen zu Diskussionen in den Medien, in der Öffentlichkeit sowie insbesondere auch bei den Versicherten der BVK geführt. Der aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zusammengesetzte Stiftungsrat nimmt selbstkritisch zur Kenntnis, dass der vorgesehene Lohnanstieg für die Versicherten und Steuerzahler nicht nachvollziehbar war.

Für den Stiftungsrat stand beim Entscheid vor allem die bisher geleistete Arbeit der BVK-Führungscrew und des Geschäftsführers im Vordergrund. Auch Lohnvergleiche spielten eine wichtige Rolle. Umso mehr begrüsst man den Schritt von Thomas R. Schönbächler, der dem Stiftungsrat der BVK aus eigener Initiative vorgeschlagen hat, den Lohnentscheid nochmals zu überdenken. Der Stiftungsrat betont, dass der BVK-Geschäftsführer keine Lohnforderungen gestellt hat.

Der Stiftungsrat hat deshalb beschlossen, auf seinen ursprünglichen Entscheid zurückzukommen. Die Entschädigungsfrage wird an der nächsten Stiftungsratssitzung nochmals traktandiert. An der seit langem geplanten Medienkonferenz am 30. Januar 2014 wird der Stiftungsrat über die Neuorganisation der BVK als privatrechtliche Stiftung umfassend informieren und auch den Entscheid des Stiftungsrates zur Entschädigungsfrage vorstellen.

Mit diesem Vorgehen will der Stiftungsrat das in den letzten Jahren aufgebaute Vertrauen der Versicherten, der angeschlossenen Arbeitgeber sowie der Öffentlichkeit gegenüber der BVK weiter stärken.

10:29AM

PVK Bern: Sanierung in 34 Jahren

Die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern (PVK) nimmt die nötige Sanierung an die Hand. Man verfolge dabei, einen «unaufgeregten und pragmatischen Weg», sagte Gemeinderat Alexandre Schmidt (FDP) an einer Medienkonferenz. Er ist auch Präsident der Verwaltungskommission der Pensionskasse. Es handle sich um einen «Kraftakt», sagte Schmidt laut Bericht im “Bund”.. Die vom Bund geforderte Ausfinanzierung und Sanierung komme «zur Unzeit». «Das Überleben der Kasse ist aber nicht bedroht. Wir sind und bleiben eine gute Kasse.»

Anders als der Kanton will die Stadt Bern für die Sanierung den Zeitrahmen ausschöpfen. Erst nach 34 Jahren soll die Unterdeckung der Kasse behoben sein, Startpunkt ist Januar 2015. Derzeit beträgt die Unterdeckung 341 Millionen Franken, dieser Betrag erklärt sich durch die Senkung des technischen Zinssatzes von 3,75 auf 2,75 Prozent. Bei einem technischen Zinssatz von 3 Prozent wäre das Loch 273 Millionen Franken gross.

Die Kasse zählt knapp 9000 Versicherte, 3718 sind Rentnerinnen und Rentner, 5258 sind Mitarbeitende. Der Kasse angeschlossen sind nicht nur die Angestellten der Stadt, sondern auch die Mitarbeitenden von Bernmobil und EWB sowie von weiteren städtischen Unternehmen.

Damit die massive Unterdeckung von 341 Millionen Franken wieder verschwindet, vertrauen die Verantwortlichen zu einem guten Teil auf den Markt. Gerechnet wird mit einem Ertrag von 3,73 Prozent, was eine «Überschussrendite» von knapp 0,5 Prozent bedeutet. Trifft diese Annahme ein, so verschwinden dank Zins und Zinseszins 200 Millionen Franken der anfänglichen Deckungslücke im Laufe der Zeit bis 2049. Per Ende 2012 lag der Deckungsgrad bei 84,5 Prozent, Ende 2013 wird er bei etwa 86,5 Prozent liegen, dank guter Rendite im laufenden Jahr. Eine Wertschwankungsreserve ist nicht vorgesehen.

  Bund /   Mitteilung PVK

2:21PM

Aktuelles aus dem Abendrot

Die Stiftung Abendrot hat aktuelle Daten zu Performance und Zinsen sowie Bauprojekten bekannt gegeben. Per Ende November 2013 betrug die Performance auf dem Anlagevermögen 5,05%. In den ersten Dezembertagen haben die Börsen jedoch nachgegeben.

Der Stiftungsrat hat beschlossen, im kommenden Jahr das obligatorische wie auch das überobligatorische Altersguthaben mit 1,75% zu verzinsen (2013: 1,5%). Arbeitgeberbeitragsreserven und freie Mittel der Vorsorgewerke werden mit 0,5% verzinst.

Lagerplatzareal Winterthur: Abendrot hat fünf Architekturbüros eingeladen, im Rahmen eines Studienverfahrens Vorschläge für ein Neubauprojekt auf dem Lagerplatzareal in Winterthur zu entwickeln. Das Neubauprojekt wird 8000 m2 Nutzfläche für die Genossenschaft Zusammenhalt umfassen, die dort für “Menschen im Alter Lebensräume realisiert, die über das Wohnen hinausgehen”, wie Abendrot schreibt. Weitere 2700 m2 Nutzfläche sind für die Hochschule ZAHW vorgesehen, die für den Studiengang Bauingenieure Unterrichtsräume, Labore und Lager benötigt. Die Investitionssumme wird rund 45 Mio. Franken betragen, die Bauarbeiten werden von 2015 bis 2017 dauern.

SNAGHTML50ac07eAm 8. Dezember 2013 ist Hans-Ulrich Stauffer, Geschäftsführer der Abendrot, in “Musik für einen Gast” auf Radio SRF2 aufgetreten. Die Sendung kann hier gehört werden.

  Abendrot

10:20AM

BL: Gegenvorschlag zur Pensionskassen-Initiative

blDie Basler Zeitung berichtet über die aktuelle Entwicklung bei der Sanierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse, die nach der Annahme durch die Stimmbürger jetzt mit der eingereichten PK-Initiative der Gemeinden in eine neue Phase getreten ist. Zu dieser Initiative wird die Regierung einen Gegenvorschlag vorlegen. Die Zeitung schreibt: “Die bisher bekannten Elemente des Gegenvorschlags ergänzt die Regierung um eine «Risikoprämie», wie sich Finanzdirektor Anton Lauber (CVP) ausdrückte. Mit zusätzlichen 58,6 Millionen Franken soll sich der Kanton demnach an der Ausfinanzierung des Arbeitgeberbeitrags für die Gemeindelehrkräfte beteiligen – die Kindergarten- und Primarlehrkräfte sowie die Musiklehrer. Der Abstimmung misst die Regierung grosse Bedeutung zu. Sie unterstrich dies gestern, indem der Gesamtregierungsrat auftrat, um den Gegenvorschlag zu präsentieren.

Lauber erklärte sogar, es gehe beim Gegenvorschlag der Regierung nicht in erster Linie um eine Bekämpfung der Gemeindeinitiative. Diese schaffe vor allem die gesetzliche Grundlage dafür, dass der Kanton den Gemeinden bei der Ausfinanzierung der Pensionskasse die administrativen Aufgaben abnehme. Diese würden unterschätzt. Finanziell verhelfe der Kanton den Gemeinden und den weiteren Arbeitgebern mit einem «Pooling» zusätzlich zu günstigen Zinsen (nach jetzigem Stand 1,4 statt 3 Prozent) und zu einer Kreditsicherungsgarantie. Bei den Gemeindelehrkräften, wo der Kanton mit 58,6 Millionen Franken zu den Arbeitgeberleistungen beitrage, erleichtere der Kanton die Kostenaufteilung, indem er bereit sei, die Ausfinanzierung nach Steuerkraft und Einwohnerzahl zu glätten.

  Basler Zeitung / Mitteilung BL

3:28PM

AG: Staat federt UWS-Senkung ab

Die Aargauer Zeitung berichtet über die Senkung des Umwandlungssatzes bei der Aargauischen Pensionskasse und die Folgen für die Versicherten. Der Kanton als Arbeitgeber übernimmt weiterhin 60 Prozent der Finanzierung der Pensionskassenbeiträge für das Staatspersonal. Ein Versuch, das Beitragsverhältnis zuungunsten des Personals zu verschieben, scheiterte im Grossen Rat nur ganz knapp: Das Parlament entschied sich mit 68 gegen 65 Stimmen für den Antrag der Regierung, die Rentenkürzung mit Steuergeldern abzufedern. Die Aargauische Pensionskasse senkt den Umwandlungssatz von 6,8 auf 5,9 Prozent. Dadurch sinken die Renten für das Staatspersonal um 13 Prozent. Grundsätzlich war man sich einig, dass diese Rentenkürzung abgemildert werden soll. Dazu braucht es eine Erhöhung der Sparbeiträge. Sie wird nun im üblichen Verhältnis von 60/40 vom Staat als Arbeitgeber und den Versicherten getragen. Die Renten sinken damit um rund 8 statt 13 Prozent, den Staat kostet die Abfederung 4,6 Millionen. Die vorberatende Kommission hatte allerdings verlangt, die Beitragserhöhung sei vollumfänglich vom Personal selbst zu tragen Damit hätte sich das Verhältnis der Finanzierung verschoben: 56,4 Prozent Arbeitgeber- und 43,6 Prozent Arbeitnehmerbeiträge.

12:57PM

Profond senkt den Umwandlungssatz

Die Vorsorgeeinrichtung Profond senkt den Umwandlungssatz für Neurentner ab 2014 stufenweise um jährlich jeweils 0,1 Prozentpunkt von 7,2% auf 6,8%. Weiter wird Ende 2013 der technische Zins um einen halben Punkte auf 3,5% gesenkt. Begründet werden die – laut NZZ von den meisten anderen Schweizer Vorsorgeeinrichtungen schon längst ergriffenen – Massnahmen mit der Notwendigkeit, mehr vom Anlageergebnis den aktiv Versicherten und weniger den Rentnern gutzuschreiben. Profond teilt mit, die aktiv Versicherten könnten in Zukunft eine bessere Verzinsung erwarten; Rentner sollen in guten Jahren mit guten Anlagerenditen eine Zusatzzahlung erhalten.

  Profond

11:17AM

Heiteres Abendrot

Die Basler Zeitung berichtet über die Sammelstiftung Abendrot, welche in den letzten Jahren insbesondere mit Bauprojekten der etwas anderen Art etwa in Zürich, Berlin, Winterthur, Basel oder dem benachbarten Grenzach aufgefallen ist. Die Baz schreibt dazu: “Eine der Gründerinnen von Abendrot heisst Eva Zumbrunn. Seit 1984 ist sie dabei. Damals wurde die Stiftung gegründet. 1985 wurde die Stiftung operativ tätig. Die heutige Anwältin Zumbrunn gehörte zu jener Zeit zu einer Gruppe von Alternativen und AKW-Gegnern aus der Region Basel. Es waren nicht einfach junge Wilde oder politische Chaoten. Sie überlegten sich im Alter von rund 30 Jahren sehr genau, warum sie eigentlich «Geld zwangssparen » sollen für einen Lebensabend, der noch in weiter Ferne schien.

Eva Zumbrunn: «Wenn wir schon verpflichtet waren dazu, wollten wir wenigstens selbst bestimmen, wo dieses Geld investiert werden soll. Also sagten wir uns, wir gründen unsere eigene Pensionskasse.» Einfach mal so schnell eine Pensionskasse gründen? Diese Risikobereitschaft hatten heutige Stiftungsratsmitglieder wie Dr. Hans-Ulrich Stauffer, Architekt Ruedi Bachmann, Architektin Elisabeth Steinegger und Ludwig Orhan von der Handwerksgenossenschaft 81. Und woher nahm die Gruppe das Kapital? War ein Mäzen im Spiel? Nichts dergleichen! «Wir starteten mit tausend Franken», sagt Eva Zumbrunn heute schmunzelnd.”

  Artikel Baz

5:40PM

Abendrot übernimmt die Binz

In der Überbauung auf dem Binz-Areal sollen 360 Wohnungen für Studierende und Spitalangestellte entstehen.

Die NZZ berichtet über das Projekt der Sammelstiftung Abendrot auf dem Binz-Gelände in Zürich. Abendrot hat sich nicht nur in der Schweiz sondern auch in Deutschland mittlerweile einen Namen gemacht mit kreativen Bau-Projekten, die den Rahmen des Üblichen sprengen.  In der NZZ heisst es dazu: «Auf Zusehen hin» hatte der Kanton die Besetzung des Binz-Areals seit 2006 geduldet. Nach sieben Jahren war nun aber Schluss – weil sich die Pläne für die Neunutzung der Liegenschaft konkretisierten. Werner Hofmann, der Zimmer im einstigen Luxushotel Atlantis an Studenten vermietete, hatte zusammen mit der Pensionskasse Stiftung Abendrot einen vom Kanton veranstalteten Investorenwettbewerb gewonnen.

In einer zweiten Phase hat die Stiftung Abendrot nun das Projekt allein übernommen und mit einem Studienauftrag konkretisieren lassen. Eingeladen waren sechs Architekturbüros, gewonnen hat schliesslich das Team Gmür & Geschwentner, das laut der Jury «ein äusserst schlüssiges Gesamtkonzept» vorgelegt hatte.

Fünfzig Millionen Franken wird der Bau nun etwa kosten. Die Studios für Studenten mit einer Fläche von rund 23 Quadratmetern werden für 640 Franken im Monat vermietet. Die leicht grösseren und etwas besser ausgestatteten Studios für die Spitalangestellten werden 880 Franken kosten.”

NZZ

8:44AM

Keine Basler Läckerli in Liestal

Die Pensionskassenfrage könnte die derzeit wieder intensiver diskutierte Fusion der beiden Halbkantone Basel-Stadt und –Land frühzeitig zum Scheitern bringen. Die Basler Zeitung schreibt: “Während die Bevölkerung von Baselland sich kürzlich dafür ausgesprochen hat, die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) auszufinanzieren und vollständig in ein Beitragsprimat zu wechseln, schlägt der Regierungsrat Basel-Stadt dem Grossen Rat mit seiner neuen Vorlage das genaue Gegenteil vor: Teilkapitalisierung und Leistungsprimat. «Ich vermute, das wird die Kantonsfusion zu Fall bringen», spricht Beat Fischer, EVP, BS, eine düstere Ahnung aus. Für die EVP ist die Gefährdung der Kantonsfusion einer der Hauptgründe, sich gegen die vorgelegte Revision des Pensionskassengesetzes zur Wehr zu setzen. (…)

Dadurch, dass die PKBS von der aktuellen Vollkapitalisierung zurück auf eine Teilkapitalisierung wechseln soll, wird das Ungleichgewicht noch verstärkt. Nun verfügt die Kasse nämlich planmässig nicht mehr über die benötigten Mittel, um ihre Renten bezahlen zu können. Das Geld wird im Teilumlageverfahren bereitgestellt: Die Versicherungsbeiträge der Jungen fliessen den Pensionierten als Rente zu. Das geht, solange eine Kasse auch genug aktive Beitragszahler hat. Die PKBS aber ist sehr rentnerlastig. Der Anteil an pensionierten Leistungsbezügern lag 2012 bei 41 Prozent. Bei der BLPK liegt dieser Anteil bei 25 Prozent.”

  BaZ

10:06AM

Be: Gewerbe unterstützt Referendum gegen PK-Gesetz

BernDie Gewerbekammer, die Basis des Gewerbeverbands Berner KMU, hat die Frage des Referendums gegen die Pensionskassenvorlage diskutiert. Dabei fasste sie mit 40 zu 24 Stimmen folgenden Entscheid: Sie wird zwar nicht selbst das Referendum gegen die Vorlage ergreifen, berichtet der Bund.

Aber sie wird dieses unterstützen, sofern es von jemandem anderen ergriffen werden sollte. Das Hauptargument der Mehrheit sei gewesen, dass das Volk bei einer solch wichtigen Vorlage die Möglichkeit haben solle, sich zu äussern, teilte der Gewerbeverband in einer Mitteilung mit.

Der Entscheid der Basis kommt überraschend. Noch vor drei Wochen hatte der Gewerbeverband-Direktor Christoph Erb im «Bund» eher von einem Referendum abgeraten. Er könne mit der vom Grossen Rat verabschiedeten Variante «gut leben», sagte er damals. Die Leitung des Gewerbeverband hatte der Gewerbekammer denn auch den Antrag gestellt, ein allfälliges Referendum nicht zu unterstützen – fand damit bei der Basis aber kein Gehör.

  Mitteilung Gewerbeverband / Bund