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26.10.2014

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Entries in Pensionskassen (746)

5:40PM

Abendrot übernimmt die Binz

In der Überbauung auf dem Binz-Areal sollen 360 Wohnungen für Studierende und Spitalangestellte entstehen.

Die NZZ berichtet über das Projekt der Sammelstiftung Abendrot auf dem Binz-Gelände in Zürich. Abendrot hat sich nicht nur in der Schweiz sondern auch in Deutschland mittlerweile einen Namen gemacht mit kreativen Bau-Projekten, die den Rahmen des Üblichen sprengen.  In der NZZ heisst es dazu: «Auf Zusehen hin» hatte der Kanton die Besetzung des Binz-Areals seit 2006 geduldet. Nach sieben Jahren war nun aber Schluss – weil sich die Pläne für die Neunutzung der Liegenschaft konkretisierten. Werner Hofmann, der Zimmer im einstigen Luxushotel Atlantis an Studenten vermietete, hatte zusammen mit der Pensionskasse Stiftung Abendrot einen vom Kanton veranstalteten Investorenwettbewerb gewonnen.

In einer zweiten Phase hat die Stiftung Abendrot nun das Projekt allein übernommen und mit einem Studienauftrag konkretisieren lassen. Eingeladen waren sechs Architekturbüros, gewonnen hat schliesslich das Team Gmür & Geschwentner, das laut der Jury «ein äusserst schlüssiges Gesamtkonzept» vorgelegt hatte.

Fünfzig Millionen Franken wird der Bau nun etwa kosten. Die Studios für Studenten mit einer Fläche von rund 23 Quadratmetern werden für 640 Franken im Monat vermietet. Die leicht grösseren und etwas besser ausgestatteten Studios für die Spitalangestellten werden 880 Franken kosten.”

NZZ

8:44AM

Keine Basler Läckerli in Liestal

Die Pensionskassenfrage könnte die derzeit wieder intensiver diskutierte Fusion der beiden Halbkantone Basel-Stadt und –Land frühzeitig zum Scheitern bringen. Die Basler Zeitung schreibt: “Während die Bevölkerung von Baselland sich kürzlich dafür ausgesprochen hat, die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) auszufinanzieren und vollständig in ein Beitragsprimat zu wechseln, schlägt der Regierungsrat Basel-Stadt dem Grossen Rat mit seiner neuen Vorlage das genaue Gegenteil vor: Teilkapitalisierung und Leistungsprimat. «Ich vermute, das wird die Kantonsfusion zu Fall bringen», spricht Beat Fischer, EVP, BS, eine düstere Ahnung aus. Für die EVP ist die Gefährdung der Kantonsfusion einer der Hauptgründe, sich gegen die vorgelegte Revision des Pensionskassengesetzes zur Wehr zu setzen. (…)

Dadurch, dass die PKBS von der aktuellen Vollkapitalisierung zurück auf eine Teilkapitalisierung wechseln soll, wird das Ungleichgewicht noch verstärkt. Nun verfügt die Kasse nämlich planmässig nicht mehr über die benötigten Mittel, um ihre Renten bezahlen zu können. Das Geld wird im Teilumlageverfahren bereitgestellt: Die Versicherungsbeiträge der Jungen fliessen den Pensionierten als Rente zu. Das geht, solange eine Kasse auch genug aktive Beitragszahler hat. Die PKBS aber ist sehr rentnerlastig. Der Anteil an pensionierten Leistungsbezügern lag 2012 bei 41 Prozent. Bei der BLPK liegt dieser Anteil bei 25 Prozent.”

  BaZ

10:06AM

Be: Gewerbe unterstützt Referendum gegen PK-Gesetz

BernDie Gewerbekammer, die Basis des Gewerbeverbands Berner KMU, hat die Frage des Referendums gegen die Pensionskassenvorlage diskutiert. Dabei fasste sie mit 40 zu 24 Stimmen folgenden Entscheid: Sie wird zwar nicht selbst das Referendum gegen die Vorlage ergreifen, berichtet der Bund.

Aber sie wird dieses unterstützen, sofern es von jemandem anderen ergriffen werden sollte. Das Hauptargument der Mehrheit sei gewesen, dass das Volk bei einer solch wichtigen Vorlage die Möglichkeit haben solle, sich zu äussern, teilte der Gewerbeverband in einer Mitteilung mit.

Der Entscheid der Basis kommt überraschend. Noch vor drei Wochen hatte der Gewerbeverband-Direktor Christoph Erb im «Bund» eher von einem Referendum abgeraten. Er könne mit der vom Grossen Rat verabschiedeten Variante «gut leben», sagte er damals. Die Leitung des Gewerbeverband hatte der Gewerbekammer denn auch den Antrag gestellt, ein allfälliges Referendum nicht zu unterstützen – fand damit bei der Basis aber kein Gehör.

  Mitteilung Gewerbeverband / Bund

11:40AM

BL: PK-Gesetz knapp angenommen, Gemeinden wollen gemeinsame Offerte

51.76 Prozent sagen Ja zur Sanierung. 48.24 Prozent lehnen sie ab. Die Baselbieter Gemeinden treiben einen möglichen Ausstieg aus der staatlichen Pensionskasse trotzdem weiter voran. Wie Mike Keller (FDP), Gemeindepräsident von Binningen und Koordinator der Gemeindeinitiative, gegenüber der «Schweiz am Sonntag» sagt, planen die Gemeinden eine gemeinsame öffentliche Sammelausschreibung. Auf diese Weise erhoffen sie sich günstige Offerten für die berufliche Vorsorge als Alternative zur Pensionskasse Baselland (BLPK). Interessierte Gemeinden müssen bis Ende September entscheiden, ob sie sich einem solchen sogenannten Pooling unter der Federführung von Binningen anschliessen.
11:31AM

Be: Kompromiss kommt durch

In der ersten Lesung zur Sanierung der Pensionskassen BPK und BLVK im Juni war der Widerstand gegen das Gesetz links und rechts fast gleich stark. In der zweiten Lesung ist die Ablehnung in der SP gebröckelt: Die SP-Politiker stimmten Ja oder enthielten sich der Stimme. Die SVP blieb bei ihrem Nein. Das Pensionskassengesetz wurde mit 86 zu 42 Stimmen bei 18 Enthaltungen angenommen.

Nicht mehr bestritten waren die Eckpfeiler der Sanierung: Der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat, die Übergangseinlage von 500 Millionen Franken, um den Primatwechsel abzufedern sowie die Erhöhung des Rentenalters beim Staatspersonal. Das Gesetz soll auf Januar 2015 umgesetzt werden. In den darauf folgenden 20 Jahren müssen Arbeitnehmer und der Kanton als Arbeitgeber zusätzliche Finanzierungsbeiträge einzahlen, um den Deckungsgrad der Kassen auf die geforderten 100 Prozent zu bringen. Der technische Zins beträgt 3%.

Die SVP des Kantons Bern ergreift das Referendum gegen das Pensionskassengesetz als Partei nicht. Die Geschäftsleitung will jedoch Partner suchen, damit ein überparteiliches Komitee sich der Sache annimmt.

  Bund / Bund zum SVP-Beschluss

4:29PM

Gutachten zur PVS Liechtenstein

 

Ausgehend vom Bericht der Swisscanto vom 14. März 2013, wonach diverse Fehler und Fehlbeurteilungen zur heutigen finanziellen Situation der PVS beigetragen haben, hat die Liechtensteiner Regierung ein Gutachten betreffend die Haftungsvoraussetzungen einzelner beteiligter Personen und Gremien und die diesbezüglichen Prozessaussichten eingeholt. Im Gutachten werden insbesondere die Haftungsvoraussetzungen und Prozessaussichten betreffend  den Pensionsversicherungsexperten, dem Stiftungsrat und die Revisionsstelle untersucht.

Das Gutachten, erstellt von Erich Peter, kommt zum Ergebnis, dass die genannten Akteure – darunter auch die politischen Behörden – für die heute vorliegende Situation der PVS mitverantwortlich sind. Für sich allein könne aber keinem der involvierten Organe ein haftungsrelevantes Verschulden vorgeworfen bzw. nachgewiesen werden. Dies einerseits, weil das Verhalten keines Akteurs allein bzw. zum überwiegenden Teil kausal für die heutige Situation verantwortlich sei und andererseits, weil die als Akteure eines öffentlichen Rechtsträgers handelnden Personen aufgrund des Amtshaftungsgesetzes nur für vorsätzliches oder grobfahrlässiges Verhalten haften würden.

Das Gutachten wurde der Geschäftsprüfungskommission des Landtags bereits übermittelt und kann heruntergeladen werden.

  Mitteilung Li  /  Gutachten

4:57PM

Migros PK: Bauprojekt durch Pro Senectute blockiert

Die Basellandschaftliche Zeitung berichtet über den Fortgang der Auseinandersetzung der Migros PK mit der Pro Senectute über ein Bauprojekt in Liestal. Die Zeitung schreibt: “Das Bauinspektorat habe die Einsprache der Pro Senectute beider Basel gegen das Bauprojekt der Migros-Pensionskasse mit Auflagen abgelehnt, sagte letzte Woche der Liestaler Stadtpräsident Lukas Ott im bz-Interview zum Bahnhofareal. Wer nun glaubte, das sei nach bald zweijähriger Blockade der Durchbruch, dass die Migros mit dem Bau ihrer zwei geplanten Gebäude mit 42 Wohnungen und über 2000 Quadratmetern Büro- und Verkaufsfläche direkt vis-à-vis des Liestaler Bahnhofs beginnen könne, liegt aber falsch.

Dabei stehen Pro Senectute zwei Optionen offen: Entweder zieht sie die vorsorgliche Einsprache zurück oder sie liefert eine schriftliche Begründung nach, wieso sie den Entscheid des Bauinspektorats anficht. Auf der Gegenseite, wo man gestern von der erneuten rechtlichen Intervention der Pro Senectute noch nichts wusste, macht sich ungläubiges Staunen breit. Thomas Weilenmann, bei der Migros-Pensionskasse Leiter des Notariats, sagt: «Ich weiss nicht, was Pro Senectute jetzt noch will. Wir haben unser Projekt zwischenzeitlich so abgeändert, dass wir kein Näherbaurecht brauchen.»

Derweilen schlummert die unschöne Brache an zentralster Lage weiterhin vor sich hin. Verzichtet Pro Senectute auf einen Weiterzug ihrer Einsprache, ist laut Weilenmann frühestens nächsten Januar Baubeginn; die Bauzeit veranschlagt er auf mindestens 18 Monate.

  bz

2:12PM

TGPK Sanierung

Für die Sanierung der Pensionskasse Thurgau (PKTG) und deren Entlassung in die Selbständigkeit sind rund 200 Millionen Franken nötig. Daran muss sich das Staatspersonal mit maximal 44 Millionen beteiligen.

Damit die Pensionskasse ihre Deckungslücke schliessen und in die Selbständigkeit entlassen werden kann, zahlt der Kanton maximal 159 Millionen mit einer als Teuerungszulage verstandenen Einlage (53 Mio.), einem Sanierungsbeitrag (maximal 56 Mio.) und einer Arbeitgeberbeitragsreserve mit Verwendungsverzicht (50 Mio.).

Im Gegenzug steuern die Arbeitnehmer einen Beitrag von 22 bis 44 Millionen Franken und nicht fix 44 Millionen bei. Dies geschieht, indem die Pensionskassenvermögen zwei Jahre nicht verzinst werden.

  toponline

1:39PM

«La caisse du CERN sera recapitalisée d’ici à 2040»

Le CERN n’est pas seulement un centre de recherche en physique de niveau mondial. Sa caisse de pension, qui assure 3700 employés, vient d’obtenir deux récompenses pour le caractère innovateur de sa gestion. C’est un signe positif pour une caisse où les vérificateurs des comptes constatent que la «stabilité financière de l’institution n’est pas garantie» à cause de son taux de sous-couverture. Théodore Economou, 49 ans, directeur général depuis 2009, et ­ingénieur EPFL de formation, a commencé sa carrière chez Accenture à Zurich, puis auprès d’une multinationale (ITT). Durant la crise financière qui a fortement réduit le taux de couverture, le conseil d’administration l’a chargé d’un vaste effort de redressement. Il explique l’originalité de sa démarche.

Le Temps: Qui supporte le coût d’un assainissement de la caisse de pension du CERN en cas de besoin?
Théodore Economou: Le CERN est une organisation intergouvernementale dirigée par un conseil composé de deux représentants de chacun des 20 pays membres, qui se réunit au moins quatre fois par an. Le budget d’un peu plus d’un milliard de francs est financé par les 20 Etats membres, dont la Suisse, en fonction de leur PIB.

Le financement de la caisse est assuré par les contributions des employés et des employeurs (CERN et l’ESO à Munich). La situation de découvert que vous évoquez s’est produite en 2008. J’ai été appelé à cette époque pour y remédier, définir et mettre en œuvre un programme de restructuration à la suite du déficit.

Quelles sont les autres particularités de la caisse de pension d’une organisation internationale?
Le CERN est géré par son conseil et n’est pas soumis à la loi sur la prévoyance des pays hôtes, donc ni à la loi suisse ni à la loi française. Le conseil du CERN définit un cadre de gouvernance qui prévoit que la responsabilité incombe au conseil d’administration de la caisse de pension, une entité paritaire composée de 10 membres, dont 2 experts. Le conseil d’administration propose les statuts et règlements.

  Le Temps

11:39AM

BL: Knappes Ja zur Sanierung der Pensionskasse

Ein knappes Ja zur Sanierung der staatlichen Pensionskasse ergab sich in der Volksabstimmung im Baselbiet. 39'230 Stimmbürger votierten für und 36'566 gegen das Pensionskassengesetz. In den ländlichen Bezirken Laufen, Sissach und Waldenburg fiel die Vorlage durch. Mit einem Ja-Stimmen-Vorsprung von über 3'500 Stimmen gab der Bezirk Arlesheim den Ausschlag.
11:37AM

St.Gallen: Ja zu neuer Pensionskassen-Regelung

Die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen haben die neue Pensionskassen-Regelung mit 12'836 zu 5'254 Stimmen klar angenommen. Die Pensionskassen-Reform kostet 216,5 Mio. Franken. Auch dazu sagte das Stimmvolk mit 11'935 zu 5'955 Stimmen deutlich Ja.

Die Angestellten der Stadt St.Gallen werden künftig erst mit 65 Jahren pensioniert, nicht mehr mit 63. Die Pensionskasse wird verselbständigt, das Rentensystem reformiert und die bestehende Deckungslücke geschlossen. Das Ganze kostet 216,5 Millionen Franken.

2:54PM

Li: Regierung bringt Vorlage zur PK durch

Mit 19 Stimmen hat der Liechtensteiner Landtag den Regierungsvorschlag zur Sanierung und Sicherung der Pensionsversicherung für das Staatspersonal mit einigen von der DU-Fraktion eingebrachten Änderungen verabschiedet. Der Antrag der FBP-Fraktion, die Vorlage einer Volksabstimmung zuzuführen, scheiterte an den anderen drei Parteien. Die Ausfinanzierung der PVS bis zu einem Deckungsgrad von 90 Prozent und die Gewährung eines zinslosen Darlehens belasten das Land und übrige Arbeitgeber mit 307 Mio. Franken.

  Vaterland

1:54PM

APK-Newsletter

Die Aargauische Pensionskasse berichtet in ihrem Newsletter September 2013 über die geplante Senkung des Umwandlungssatzes, die aktuelle Performance, Immoblienprojekte und Erneuerungen im Vorstand.

  APK Newsletter

10:00AM

BS: Bürgerliche Kritik an der PK-Vorlage

bs-2Die von Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) vorgelegte Revision der Basler Pensionskasse stösst auf harte Kritik im bürgerlichen Lager. Die Kernpunkte sind die Beibehaltung des Leistungsprimats, die Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre, Teilkapitalisierung und Senkung des technischen Zinssatzes von vier auf drei Prozent.
Die schärfste Kritik äusserte unmittelbar nach Bekanntgabe der Reformpläne die SVP. Das Konzept sei "zur VPOD-Vorlage verkommen". Die Regierung habe "fast ausschliesslich Forderungen von linker Seite übernommen" und die Anliegen der bürgerlichen Parteien "grossmehrheitlich ignoriert". Die Teilkapitalisierung berge "weiterhin das Risiko einer Unterdeckung, für welche der Kanton zu haften hätte". Die SVP möchte die Umstellung auf das Beitragsprimat und die Vollkapitalisierung der Pensionskasse.

Die Personalverbände ihrerseits haben das Referendum angekündigt, falls das Leistungsprimat aufgegeben werde.

  Online-Reports

9:55AM

NW: Vollkapitalisierung

SNAGHTML38d7394Die Pensionskasse des Kantons Nidwalden soll per Anfang 2014 voll kapitalisiert sein. Das sieht das neue Pensionskassengesetz vor, das der Landrat mit 59 zu 0 Stimmen genehmigt hat.

Bei den wiederkehrenden Spar-, Risiko- und Teuerungsbeiträgen sollen die Arbeitgeber 51,1 Prozent beitragen und die Arbeitnehmer 48,9 Prozent. Die Arbeitgeber werden also stärker belastet: Bisher lag das Verhältnis bei 50,7 zu 49,3 Prozent. Die finanziellen Auswirkungen für die Arbeitgeber sind in der Summe unverändert.

Die Arbeitnehmer müssen vor allem auf Grund der Reduktion des Umwandlungssatzes eine Einbusse bei den Leistungen hinnehmen. Die Leistungen der Nidwaldner Pensionskasse seien immer noch sehr gut, hiess es in der Landratsdebatte.

Ende 2012 waren über 2400 Personen bei der Nidwaldner Pensionskasse versichert. Der Deckungsgrad lag bei 90,7 Prozent, die Unterdeckung betrug 57,8 Millionen Franken. Der Kanton rechnet für 2013 mit einer weiteren Verbesserung des Deckungsgrades.

  Luzerner Zeitung

5:08PM

BS: Teilkapitalisierung und Leistungsprimat

bs-2Die Primat- und die Kapitalisierungsfrage hatte die Basler Regierung im Januar dieses Jahres noch offen gelassen, als sie die Revision des Pensionskassengesetzes in die Vernehmlassung schickte. Nun hat Finanzdirektorin Eva Herzog mit der Präsentation der Parlamentsvorlage auch in diesen umstrittenen Punkten Klarheit geschaffen, schreibt die Basellandschaftliche Zeitung.

Die Regierung entschied sich für jene Lösung, die Herzog schon im Januar als die für den Kanton günstigste bezeichnet hatte. Auch für die Versicherten wäre eine andere Lösung nicht billiger geworden, zeigte sich die SP-Finanzdirektorin am Dienstag überzeugt.

Hätte sich die Regierung für eine Vollkapitalisierung entschieden, müsste die PKBS zum dritten Mal innerhalb von wenigen Jahren saniert werden. Wegen der in der Vernehmlassung meist als nötig anerkannten Senkung des technischen Zinssatzes von vier auf drei Prozent wäre der Deckungsgrad der PKBS von heute 99 auf 90 Prozent gesunken, dies bei einer Deckungslücke von 929 Mio. Franken.

Der Wechsel auf die Teilkapitalisierung soll dagegen weder die Staatskasse noch die Versicherten von Kanton, BVB, IWB und Spitälern zusätzlich belasten. Vielmehr ergibt sich für die PKBS beim erlaubten Minimum von 80 Prozent eine Zielkapitalisierung von 90 Prozent und dazu erst noch eine Wertschwankungsreserve von 10 Prozent.

Um die Finanzierung der Pensionskasse langfristig im Gleichgewicht zu halten, muss aber der Minderertrag aus dem tieferen technischen Zinssatz durch eine Erhöhung des Rentenalters kompensiert werden. Statt mit 63 können die Basler Staatsangestellten künftig erst mit 65 Jahren in den Ruhestand treten.

Damit nicht einseitig die Versicherten mit zwei zusätzlichen Arbeitsjahren die Folgen des tieferen technischen Zinssatzes tragen müssen, will auch der Kanton einen Beitrag leisten. So sollen die Zusatzbeiträge, mit denen die Versicherten die beiden vergangenen Sanierungen abstottern, nicht mehr in die Staatskasse fliessen, sondern bis 2024 der Pensionskasse gutgeschrieben werden.

Auf diesem Weg soll die Pensionskasse stabilisiert und im Lauf der Jahre wieder ausfinanziert werden. Allerdings erfordert dies in der Erfolgsrechnung des Kantons einen einmaligen Abschreiber von 715 Mio. Franken. Die Finanzdirektorin rechnet deshalb in der Staatsrechnung 2015 mit einem Defizit in Millionenhöhe.

Zu den umstrittensten Punkten in der Vernehmlassung gehörte die Primatfrage. Die Regierung will am Leistungsprimat festhalten, weil aus ihrer Sicht für den von bürgerlicher Seite geforderten Wechsel zum Beitragsprimat kein sozialpartnerschaftlicher Konsens möglich ist. Überdies wäre ein Primatwechsel auch mit hohen Besitzstandkosten verbunden, wie Herzog zu bedenken gab.

pw. Der Entscheid der Basler Regierung, die Teilkapitalisierung zu wählen und gleichzeitig das Leistungsprimat beizubehalten ist mehr als befremdlich. Man will nach zweimaligen, milliardenteuren Sanierungen die Versicherten schonen, gleichzeitig das Luxusprimat beibehalten und die Kosten dafür in die Zukunft verschieben. Das ist aus Sicht der Verwaltung wie der Versicherten bequem, kommt aber nur scheinbar billig. Dass auch die bürgerlichen Vertreter in der Regierung hinter dem Deal stehen lässt erkennen, dass sich in Basel niemand getraut, sich mit den Angestelltenverbänden anzulegen.

  Basellandschaftliche Zeitung Mitteilung Staatskanzlei

3:58PM

BKBL: “Fronten quer durchs Baselbiet”

Landauf, landab werden Pensionskassen saniert, nachdem der Bund bestimmt hat, dass auch öffentliche Kassen voll gedeckt sein müssen. Für die Reform seiner Pensionskasse hat der Kanton Baselland folgendes Modell ausgearbeitet: Die Pensionskasse wird mittels einer Schuldanerkennung sofort und voll ausfinanziert. Die verzinsbare Schuld gegenüber der Pensionskasse muss vom Kanton in zehn Jahren amortisiert werden. Die nötigen Mittel will der Kanton am Kapitalmarkt aufnehmen. Der Deckungsgrad beträgt derzeit 80 Prozent, erfährt man aus der NZZ.

Doch wie viel die Reform kosten wird – darüber ist vor der Abstimmung am 22. September ein erbitterter Streit im Gang. Obwohl das kantonale Parlament der Vorlage mit 58 zu 6 Stimmen bei 17 Enthaltungen recht deutlich zugestimmt hat, ist die Opposition gross. Die Befürworter, darunter auch die Regierung, beziffern die Kosten auf 2,2 Milliarden Franken. Das entspricht der Höhe der Deckungslücke. Manche Gegner halten diese Summe aber für deutlich zu tief: Weil zusätzlich eine Wertschwankungsreserve benötigt werde, komme man auf bis zu fünf Milliarden Franken. Das sei eine unzumutbare «Luxussanierung». Beklagt werden insbesondere die angeblich zu hohen Rentenleistungen für die Angestellten.

  NZZ

7:12PM

Li: Volksinitiative für billigere PK-Lösung

Nikolaus Frick reicht bei der Liechtensteiner Regierung die Volksinitiative Pensionskasse win-win ein. Diese baue auf der Regierungsvorlage auf, schreibt Frick in einer Mitteilung. Pensionskasse win-win sehe jedoch vor, dass die Rentner auf die 2009 gewährte Teuerungszulage von 3.4 Prozent wieder verzichteten. Nach vielen konstruktiven fachlichen Gesprächen sei es gelungen, eine Volksinitiative auszuarbeiten, die 90 Millionen günstiger sei als der bestehende Gesetzesentwurf. Das entspreche einer Einsparung pro stimmberechtigtem Liechtensteiner von über 4700 Franken.

  Radio L / Vaterland

3:27PM

Thurgauer Staatspersonal geht auf die Strasse

Das Thurgauer Staatspersonal wehrt sich gegen die geplanten Rentenkürzungen im Rahmen der Ausfinanzierung der Pensionskasse. Am 3. September wollen die Staatsangestellten an einer Kundgebung auf ihre Anliegen aufmerksam machen.

Da die bisherigen Gespräche nicht gefruchtet hätten, sei eine öffentliche Kundgebung der richtige Weg, um auf die Anliegen aufmerksam zu machen, sagt Edith Graf-Litscher, Nationalrätin und Präsidentin des Thurgauer Gewerkschaftsbundes, gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz».

  SRF

8:18AM

Abendrot: Oeko-Bauprojekt im Badischen

Die Badische Zeitung berichtet über ein neues ökologisch ausgerichtetes Bauprojekt der Sammelstiftung Abendrot in Deutschland.

“Die Basler Pensionskasse Abendrot, die sich selbst als "nachhaltige Pensionskasse" bezeichnet, ist seit Beginn des Sommers der neue Investor im geplanten Baugebiet Hornacker (Grenzach-Wyhlen). Solararchitekt Rolf Disch, der die Bebauung geplant hat, verlässt mit seinem Solarfonds die Rolle des Investors und wird zum Bauherren. Sein Konzept soll allerdings erhalten bleiben. Gleichzeitig werden Grundstücke auf dem Neufeld-Süd im freien Markt angeboten.

130 Wohnungen sollen im Hornacker auf rund 26 500 Quadratmetern entstehen. Rolf Disch hatte mit seinem Unternehmen ein Konzept ausgearbeitet, nachdem die Häuser mehr Energie erzeugen sollen, als sie benötigen, sogenannte Plus-Energie-Häuser. Die Problematik mit der direkt am Gelände vorbeiführenden Bahnlinie löste er planerisch elegant, indem er eine hohe Lärmschutzwand zusätzlich überdachen möchte und somit trockenen Parkraum schafft. Die Überdachung bietet gleichzeitig Raum für Photovoltaikmodule.”

Abendrot schreibt in ihrem Newsletter Nr. 27: “Unmittelbar an der Landesgrenze zu Riehen/Basel hat Abendrot  im deutschen Grenzach-Wyhlen mehrere Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 26‘500 m2 erworben. Darauf wird in Zusammenarbeit mit dem Solararchitekten Rolf Disch (Solarsiedlung Freiburg) eine ökologisch und energetisch wegweisende Siedlung gebaut. Die Überbauung mit einem gesamthaften Anlagevolumen von rund 35 Millionen Euro wird voraussichtlich in drei Bauetappen realisiert; die Wohnungen der ersten  Etappe dürften im Spätsommer 2016 bezugsbereit sein.”

  Badische Zeitung / Newsletter Abendrot