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Entries in Medien (395)

10:44AM

Treuhänder: Soll die Revisionsstelle die Vermögensverwaltung oder die Vermögensanlage prüfen?

Die Strukturreform in der beruflichen Vorsorge befindet sich in der Differenzbereinigung. Am 15. Juni 2007 hat der Bundesrat dem Parlament in einer Botschaft zwei Vorlagen unterbreitet: Eine erste Vorlage zur Strukturreform in der beruflichen Vorsorge zur Verbesserung der Aufsicht durch Kantonalisierung und Regionalisierung der direkten Aufsicht und durch die Schaffung einer eidgenössischen Oberaufsichtskommission. Eine zweite Vorlage zur Verbesserung der Stellung älterer Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt unter Vermeidung von Leistungsverschlechterungen in der zweiten Säule, schreibt a. Ständerat Kurt Schüle in einer Kolumne im Treuhänder.

Treuhänder / Strukturreform

11:21AM

“Verteilen kann man nur, was man verdient hat”

image “Verteilen kann man nur, was man verdient hat. Daran ändert ein hoher oder tiefer Umwandlungssatz nichts”, zu diesem ebenso richtigen wie einleuchtenden Schluss ist Erich Solenthaler im Tages-Anzeiger gekommen. In seinem Beitrag mit kurzen Erläuterungen zu einer Reihe von Schlagworten im Zusammenhang mit dem Umwandlungssatz schreibt er u.a.: “Der Umwandlungssatz ändert nichts daran, wie viel eine Pensionskasse verdient und verteilen kann. Die gesamten Leistungen werden mit einem tieferen Umwandlungssatz nicht besser oder schlechter. Aber ein tiefer Umwandlungssatz gibt den Pensionskassen mehr Flexibilität, wann sie welcher Anspruchsgruppe den Überschuss zuteilen sollen.”

Tages-Anzeiger

3:35PM

BSV: BV-Mitteilungen Nr. 116

admin Die Mitteilungen über die berufliche Vorsorge (Nr. 116) des BSV enthalten u.a. Hinweise der Info-Stelle AHV/IV und den Vorsorgeausgleich bei Scheidung. Eine Stellungnahme wird zum Thema Freizügigkeitseinrichtug abgegeben (Vollständiger Bezug der Altersleistung anstelle eines teilweisen Vorbezugs für Wohneigentum in den fünf Jahren vor dem ordentlichen Rentenalter). Die Mitteilungen enthalten zudem wieder Verweise auf eine Reihe von Urteilen.

  Mitteilungen Nr. 116

9:05AM

Die 2. Säule auf YouTube

Die Informations-Seite “mit-uns-für-uns” des ASIP zur Beruflichen Vorsorge hat ein kurzes Video über die Grundlagen der Altersvorsorge und insbesondere die Funktionsweise der Pensionskassen aufgeschaltet. Reinschauen!

video  YouTube

2:09PM

Umwandlungssatz: Und jetzt die freie Pensionskassen-Wahl

img_nzzsonntag Charlotte Jacquemart verweist in ihrem Artikel in der NZZaS vom 17.1.10 auf  die Tatsache, dass die grossen Pensionskassen mit überobligatorischen Leistungen dank der Möglichkeit zur Kompensation ihren Umwandlungssatz längst den technischen Gegebenheiten angepasst haben und dies auch weiterhin tun werden. Die Tatsache ist bekannt und wurde am Pressegespräch des Vorsorgeforums detailliert dargestellt. Um auch Neues zu bieten, entwickelt Jacquemart nun kühne, eigene Vorstellungen: “Folgerichtig und vernünftiger, als alle paar Jahre über einen neuen Satz zu streiten, wäre deshalb, diesen gar nicht mehr gesetzlich festzulegen: Pensionskassen garantieren nur noch den verzinsten Spartopf, so wie es auch bei einem Stellenwechsel der Fall ist. Geht jemand in Pension und bezieht lieber eine monatliche Rente, als sich das Kapital auszahlen zu lassen, lässt er sich von seiner Kasse eine Renten-Offerte machen. Ist er damit unzufrieden, holt er bei anderen Pensionskassen weitere Offerten ein.”

Kassen und Firmen ohne einen Hauch sozialpolitischer Verantwortung würden ein solches Vorgehen mit Begeisterung begrüssen. Der Umwandlungssatz in solchen Fällen dürfte in der Gegend von 5,5 Prozent liegen, bestenfalls. Als Richtschnur könnten die Bedingungen für Leibrenten bei Lebensversicherungen dienen. Weshalb eine Kasse unter den Voraussetzungen überhaupt noch eine Rente ausrichten sollte, bleibt Jacquemarts Geheimnis. Das Risiko liesse sich dank Auszahlung voll auf die Versicherten überwälzen, die anspruchsvolle Verwaltung von Rentnerguthaben wäre überflüssig. Gänzlich unerfindlich bleibt, weshalb eine Pensionskasse eine Offerte für eine Rente erstellen sollte.

Aber Jacquemart hat noch einen weiteren Pfeil im Köcher: “Eine Vereinfachung des Pensionskassensystems wirkte befreiend, käme finanziell günstiger und wäre ein erster Schritt in Richtung freie Pensionskassenwahl. Diese ist in unserer globalisierten, dynamischen Arbeitswelt, in der die meisten Arbeitnehmer mehrmals im Leben den Arbeitgeber wechseln, längst überfällig.” Endlich haben wir ihn – den Link zwischen Umwandlungssatz und freier Pensionskassen-Wahl. Die grosse Freiheit in der 2. Säule, das Nirvana der Vorsorge. Es hat seinen Reiz offensichtlich noch längst nicht eingebüsst.

12:42PM

ASIP: Kolumne Strahm – unverantwortlich und unseriös

asip Der ASIP hat sich in einem offenen Brief an die Chefredaktionen von Tages-Anzeiger und Bund gewandt und die Publikation der Kolumne von Rudolf Strahm kritisiert. In dem vom Christoph Ryter und Hanspeter Konrad unterzeichneten Schreiben heisst es: “Mit grossem Erstaunen und Befremden fragen wir uns, wie es möglich ist, dass Sie einem Politiker eine solch prominente Plattform bieten, die er - im Übrigen nicht zum ersten Mal - nur dazu nutzt, mit Polemik und irreführenden Behauptungen gegen das schweizerische Altersvorsorgesystem Stimmung zu machen. Besonders bedenklich ist dies angesichts der Abstimmung zur Senkung des Umwandlungssatzes am 7. März, bei der es um die langfristige Sicherung der Pensionskassengelder geht.

In der beigefügten Analyse zeigen wir im Detail auf, was wir mit „irreführenden Behauptungen“ meinen. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme. Unseres Erachtens wird durch das exklusive Zurverfügungstellen dieser Plattform die journalistische Pflicht der ausgewogenen Berichterstattung aufs Gröbste verletzt. Eine solche Art des Kommentars ist unverantwortlich und unseriös. Wir bitten Sie um eine Stellungnahme und Mitteilung, wie Sie in Zukunft in solchen Fällen vorgehen wollen.”

Die erwähnte Analyse geht im Detail auf die rein polemischen und weder von Fachwissen noch von journalistischem Verantwortungsgefühl belasteten Ausführungen von Strahm ein und belegt ihre Unhaltbarkeit.

  Brief an den Tages-Anzeiger / Analyse des Textes Strahm / Artikel Strahm

11:10AM

NZZ: Kontroverse um Nullverzinsung im BVG

Die NZZ hat die an dieser Stelle mehrfach behandelte Frage der Nullverzinsung bei Überdeckung aufgegriffen und dazu Anton Streit, Vizedirektor BSV, befragt. Dieser unterstützt im Grundsatz die Haltung der Experten sowie des ASIP, welche unter bestimmten Bedingungen diese Null- (resp. Minderverzinsung) auch ohne Unterdeckung als Option behalten wollen. Eine entgegen gesetzte Meinung vertreten die Aufsichtsämter und insbesondere Erich Peter von der Zürcher Aufsicht, der sich in Artikeln in der AJP sowie in Interviews explizit dazu geäussert hat.

In der NZZ vom 9.1.10 heisst es dazu: “Auf Anfrage erklärt BSV-Vizedirektor Anton Streit, dass das Bundesamt in den letzten Jahren stets folgende Meinung vertreten habe: Um aus einer Unterdeckung herauszukommen oder um zu verhindern, dass die Kasse in eine finanziell schwierige, unstabile Lage gerät, kann eine Vorsorgeeinrichtung eine Minder- oder Nullverzinsung durchführen, allerdings nur, wenn das gesetzlich obligatorische Leistungsniveau weiter gewahrt bleibt.

«Es ist gut möglich, dass wir dazu einige Präzisierungen anbringen werden», sagt Streit. Denkbar sei auch, dass dies im Rahmen einer generellen Überarbeitung der Weisungen zur Behebung von Unterdeckung geschehe. Aus der heutigen Formulierung in den Weisungen könne jemand den Schluss ziehen, dass etwas verboten sei, nur weil es nicht explizit erwähnt ist.

Der BSV-Vizedirektor ist nicht der Meinung, dass das vielzitierte Bundesgerichtsurteil vom vergangenen September eine Praxisänderung erzwingt. Das Urteil betreffe eine Zinsfrage im Zusammenhang mit einem Scheidungsfall, und weil es nur von drei Richtern (statt fünf) gefällt worden sei, gelte es nicht als Leitentscheid. Bis jemand einen solchen erzwingt, hat aber möglicherweise die Politik die Rechtslage geklärt.”

  Artikel NZZ / Beiträge zum Thema auf der Website Vorsorgeforum

11:38AM

Tages-Anzeiger: Strahm versucht sich erneut am Thema Pensionskassen

Bei der jährlichen Wahl der “Journalisten des Jahres”  im “Schweizer Journalist” hat der Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm in der Kategorie Kolumne den sechsten Rang erreicht. Die Begründung": “Bei ihm kann man was lernen”. In seiner Kolumne vom 5.1.2010 im Tages-Anzeiger kann man u.a. lernen, dass Pensionskassen Selbstbedienungsläden sind. Selbstbedienungsläden sind unserer Erfahrung gemäss Einrichtungen, in denen man nach freier Wahl seine Güter einkauft und am Schluss an der Kasse dafür bezahlt. Was er gegen dieses System hat und was es mit Pensionskassen zu tun hat, wird allerdings nicht klar. Dafür kann man bei Strahm lernen, was zur Unterdeckung vieler Pensionskassen im letzten Jahr geführt hat. Zitat: “Die PK-Verantwortlichen führen die finanzielle Notlage ihrer Kassen auf die Alterung der Bevölkerung und die gesunkenen Kapitalerträge zurück. In Tat und Wahrheit haben sie die finanziellen Probleme weitgehend selber verursacht. Erster Grund: die exorbitanten Verwaltungs- und Beratungskosten. Zweiter Grund: Sie haben sich mit riskanten Anlagegeschäften an der Börse verspekuliert.”

Man kann man an dieser Stelle die Lektüre getrost abbrechen und feststellen, dass ausser Unterstellungen und perfiden Angriffen bei Strahm wenig zu holen und schon gar nichts zu lernen ist. Er breitet – wie schon bei früherer Gelegenheit – seine effekthascherische Polemik aus, ohne sich um die Fakten zu kümmern. Der Tages-Anzeiger, der sich mit seinem “PK-Rating” um Information und Transparenz in der 2. Säule bemüht, sollte sich überlegen, ob er seine Spalten weiterhin auch für die Meinungen des Herrn Strahm zu den Pensionskassen hergeben will. Beides zusammen geht nicht.

  Artikel Strahm

9:59AM

Medieneinladung des Gewerkschaftsbundes zum UWS

An einer Medienkonferenz werden die Träger des Referendums gegen die Anpassung des Mindest-Umwandlungssatzes ihre Gründe erläutern. Die Medienkonferenz findet statt am Montag, 11. Januar um 10 Uhr im Hotel Bern, Zeughausgasse, Bern. An der Medienorientierung werden teilnehmen: Paul Rechsteiner, Präsident Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Nationalrat; Rita Schiavi, Geschäftsleitungsmitglied der Gewerkschaft Unia; René Schuhmacher, Publizistischer Leiter Konsumentenzeitungen K-Tipp und Saldo; Christian Chevrolet, Directeur Konsumentenzeitungen BonàSavoir und ToutCompteFait; Aldo Ferrari, Mitglied mehrere Pensionskassen-Stiftungsräte und Gewerkschaftssekretär Unia; Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse.

aaa  Medieneinladung

9:47AM

SR DRS: Die 2. Säule spielerisch verstehen

Radio DRS hat in “Espresso” einen Bericht über die Online-Info “Renten-ABC” von Martin Wechsler gesendet und schreibt dazu: das «Renten ABC» will die komplexen Details der Altersvorsorge mit der Pensionskasse entwirren und spielerisch beibringen, welche Entscheide in einer Berufskarriere zu welcher Veränderung der Rente aus der 2. Säule führen. Wann kann Wohneigentum mit Geldern aus der Pensionskasse gekauft werden? Wie wirken sich Arbeitslosigkeit oder eine Scheidung auf die Rente aus? Solche Fragen können mit dem Internetspiel ausprobiert und simuliert werden.

aaa  SR DRS

8:57AM

NZZ: “Pensionskassen und das Langleberisiko”

Die NZZ beschäftigt sich in der Rubrik “Reflexe” mit dem Thema Langlebigkeitsrisiko und den Möglichkeiten der Pensionskassen zur Absicherung. Im Beitrag heisst es u.a.: “Die traditionelle Methode zur Absicherung des «Langleberisikos» bei Pensionskassen ist, dieses selber zu tragen und dafür Reserven zu äufnen. Eine weitere Möglichkeit ist ein Rententransfer zu einem Versicherer. Gemäss der Beratungsgesellschaft Watson Wyatt ist dies aber sehr teuer, und es gibt wenig Anbieter, die jeden Rentnerbestand übernehmen wollen. Zudem übersteige das potenzielle Rentenvolumen die Möglichkeiten des Versicherungsmarkts. Gerade kleine und mittelgrosse Pensionskassen hätten so oft nicht die Möglichkeit, ihre Renten gegen das «Langleberisiko» abzusichern. Berater und Banken wittern deshalb nun ein grosses Geschäft – sie preisen den Transfer des Risikos von Pensionskassen an den Kapitalmarkt, der mittels derivativer Finanzinstrumente erfolgen soll. Laut Watson Wyatt gibt es solche Derivate bereits in den USA, Grossbritannien und Deutschland, bald sollen sie auch in der Schweiz erhältlich sein.

aaa  NZZ

10:19AM

SR DRS: “Gutes Börsenjahr hilft Pensionskassen”

2009 war ein überraschend gutes Jahr für die meisten Pensionskassen. Denn die internationalen Börsen verzeichneten deutliche Kursgewinne, meint Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi von Radio DRS.

Viele Pensionskassen profitierten von der schnellen Teilerholung der Finanzmärkte, bestätigte Hanspeter Konrad, Direktor des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (Asip), gegenüber Schweizer Radio DRS. Insofern überrasche es nicht, dass viele Vorsorgeeinrichtungen ihre Unterdeckung teilweise oder ganz ausgleichen konnten. Genaue Zahlen werde man zwar erst in einigen Monaten haben, doch man gehe davon aus, dass noch 20 Prozent der Pensionskassen sich in einer Unterdeckung befinden. Im Frühjahr war es noch 57 Prozent.

Das bedeute, dass nun viele Pensionskassen ihre Sanierungen beenden könnten. “Für die Versicherten ist das eine gute Nachricht. Denn viele Kassen sanierten sich einseitig auf dem Buckel der Arbeitnehmer, indem sie das angesparte Kapital tiefer verzinsten. Das bedeutet, das die Rente dereinst tiefer ausfallen wird”, heisst es beim Radio weiter, ohne dass der Vorwurf irgendwie untermauert würde.

Bei den Sanierungmassnahmen im Vordergrund habe sicher eine tiefere Verzinsung der Altersguthaben gestanden, stellte auch Konrad fest. Viele Pensionskassen hätten aber auch Sanierungskonzepte beschlossen, die aus einem Mix der verschiedenen Varianten: tiefere Verzinsung, Sanierungsbeiträge sowie allenfalls auch Zuschüsse seitens der Arbeitgeber.

aaa  Radio DRS / Interview mit HP Konrad Hören

11:30AM

«Non à la baise des rentes»

Le bulletin de versement du parti socialiste pour la récolte de fonds en faveur de sa campagne contre la baisse des rentes du deuxième pilier contient une erreur qui en dit long.

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aaa  20 minutes

11:20AM

IPE-awards: “UBS – Best Pension Fund in Switzerland”

ipe Anlässlich der jährlichen Verleihung der IPE-Awards wurde die Pensionskasse der UBS zum besten Pension Fund in Switzerland erkoren. IPE scheibt dazu: “Switzerland's giant bankinggroup UBS runs a sophisticated hybrid dcfined contribution scheme that is defying the odds, reporting a strong funding level at the end of 2008 of almost 118%, despite the worldwide financial crisis severely affecting Investment markets. The scheme offers pensions income based on members' contributions, but guarantees cover irrespective of market conditions. Hence it runs an efficient Investment Programme to sustain defined benefit-type funding levels.”

acrobat  Artikel IPE

12:21PM

BSV-Mitteilungen über die BV 115

admin Die Mitteilungen des BSV über die berufliche Vorsorge Nr. 115 enthalten u.a. folgende Beiträge: Hinweise: Änderung des Freizügigkeitsgesetzes (FZG) auf den 1. Januar 2010 infolge der parlamentarischen Initiative “Keine Diskriminierung älterer Arbeitnehmer. Änderung des Freizügigkeitsgesetzes“; Anpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten des BVG an die Preisentwicklung auf den 1. Januar 2010; Keine Anpassung der Grenzbeträge für 2010. Stellungnahmen: Fragen zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes; Beitragszahlungen an die Säule 3a über das ordentliche AHV-Rentenalter hinaus. Rechtsprechung: Teilung der Austrittsleistung bei Scheidung und Vorbezug im Rahmen der Wohneigentumsförderung: Was geschieht, wenn die Austrittsleistung die Ausgleichsforderung gemäss Artikel 122 ZGB nicht zu decken vermag?; Beizug der Rentnerinnen und Rentner zur Sanierung einer Vorsorgeeinrichtung; Auslegung von Art. 65d BVG. Anhang: Neue Tabelle ab 1. Januar 2010 zur Berechnung des grösstmöglichen 3a-Guthabens (nach Art. 60a Abs. 2 BVV 2 und Art. 7 Abs. 1 Bst. a BVV3) nach Jahrgang; Wichtige Masszahlen 2010 im Bereich der beruflichen Vorsorge; Wichtige Masszahlen 1985-2010 im Bereich der beruflichen Vorsorge; Anpassungssatz für die BVG-Risikorenten, in Prozent.

acrobat  Mitteilungen Nr. 114

6:01PM

PK-Rating: Wer ist die schönste im ganzen Land?

Zum vierten Mal hat der Tages-Anzeiger diesen Herbst das von Erich Solenthaler initiierte Pensionskassen-Rating durchgeführt. Wie bereits im Vorjahr erhielt er dabei technische Unterstützung der PK-Experten von Mercer. 33 Kassen haben teilgenommen, darunter einige der wichtigsten Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Das ist bemerkenswert und erfreulich, weil in Fachkreisen dem Vorhaben stets mit der allergrössten Skepsis begegnet und eine sinnvolle Wertung angesichts der grossen Unterschiede zwischen den Kassen häufig als praktisch unmöglich bezeichnet wurde. Ein Handicap war auch, dass im vergangenen Jahr der Lorbeer ausgerechnet an eine wenig bekannte Sammelstiftung ging, welche vor allem dank eines aussergewöhnlich hohen Aktien-Engagements 2007 und entsprechender Rendite obenaus schwang, im Zeitpunkt des Publikation der Resultate aber bereits in eine schwere Unterdeckung gefallen war. image

Für die Ausgabe 2009 des Ratings wurden sowohl der Fragenkatalog wie auch der Auswertungsmodus nochmals einer intensiven Prüfung unterzogen und in vielen Teilen überarbeitet. Die sehr differenzierte Behandlung jeder einzelnen Frage setzte die Erstellung einer sehr aufwendigen Software voraus, was intern beim Tages-Anzeiger geleistet wurde und auch von dieser Seite einiges an Engagement für das Projekt voraussetzte.  Beibehalten wurde die Teilwertungen für die drei Bereiche Leistungen, Finanzierung sowie Performance und Verzinsung. Damit kann dem Vorwurf gegen die ersten beiden Ausgaben des Ratings entgegnet werden, dass ganz unzusammenhängende Elemente in einen Topf geworfen werden. Zur Feststellung des insgesamt “besten” Teilnehmers werden abschliessend die Teilergebnisse zusammen gerechnet.

Das Resultat des diesjährigen Ratings ist plausibel – mit einigen Überraschungen -  und bestätigt damit die Richtigkeit des gewählten Konzepts, was man sowohl beim Tages-Anzeiger wie bei Mercer mit Aufatmen zur Kenntnis genommen haben dürfte. Zu wünschen wäre natürlich, dass das PK-Rating, nachdem es jetzt seine Tauglichkeit und seine Aussagekraft unter Beweis gestellt hat, künftig noch mehr Teilnehmer findet. Das setzt allerdings die Bereitschaft voraus, sich öffentlich einem eingehenden Beauty Contest zu unterziehen und der Wille zu einer Transparenz, die mehr ist als ein blosses Lippenbekenntnis.

Von unserer Website können die detaillierten Daten und begleitenden Kommentare und Interviews herunter geladen werden. Zu Wort kommen u.a. Hans-Ulrich Stauffer (Stiftung Abendrot), Markus Meier (Mercer), Jacques Tinguely (Association St-Camille).

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 TA Leitartikel / Kommentare Rendite, Interview Tinguely / Interview Meier, Teilresultate / Interview Stauffer / Kommentar Decurtins / Gesamt-Wertung

2:20PM

Lesehilfe für Ihren PK-Ausweis

Für die meisten ist er ein Buch mit sieben Siegeln: der Vorsorgeausweis der Pensionskasse. Doch er enthält wichtige Informationen für die Versicherten: Lernen Sie, ihn richtig zu lesen, und verschaffen Sie sich den Durchblick – es geht um Ihr Vorsorgeguthaben.

aaa  Beobachter

2:18PM

Beobachter: Wohin mit dem Vorsorgegeld?

Wer die Arbeitsstelle verliert, wird auch aus der Pensionskasse entlassen. Dann muss das Vorsorgekapital neu angelegt wreden: auf einem Konto, in einem Fonds oder einer Police.

aaa  Beobachter

12:25PM

Herbert Brändli: “Im Oktober 100 Prozent Deckungsgrad. War da was?”

Herbert Brändli fragt in Stocks: “Wie schon im Oktober 2008 wiesen die Pensionskassen auch im Oktober 2009 im Mittel einen Deckungsgrad von über 100 Prozent aus. Sie befinden sich demnach auf ihrem langfristig vorgesehenen Entwicklungspfad. Zwischenzeitlich ist der Deckungsgrad kollektiv abgestürzt und hat einige Unruhe verursacht. Was ist tatsächlich geschehen?”

aaa  Stocks

12:19PM

Beobachter: “Pensionskassen zahlen zu viel”

Die Pensionskasse soll zusammen mit der AHV den Rentnern den gewohnten Lebens­standard sichern. Das funktioniert schon heute nur auf Kosten der Jungen, schreibt der Beobachter. Weiter heisst es: “Vorsorgeexperte Martin Janssen sieht schwarz: «Unser Pensionskassen­system wird gegen die Wand fahren.» Die heute neu fixierten Renten seien im Schnitt einen Drittel zu hoch, sagt der Zürcher Finanzprofessor. «Die Pensionskassen versprechen Leistungen, die sie gar nicht mehr finanzieren können. Doch das will niemand hören.» Man schwei­ge lieber und sitze das Problem aus – nach dem Motto: Nach uns die Sintflut. Warum das niemand zur Kenntnis nehmen will? Weil jene, die heute in Pension gehen, noch immer mit einer anständigen Rente rechnen können.

Der Beobachter-Vergleich bestätigt die Ergebnisse einer breitangelegten Studie von Swisscanto. Bei ihren Berechnun­gen ging die Fondsgesellschaft der Kantonalbanken von einem Verdienst von 80'000 Franken aus. Ergebnis: 16 Prozent der Kassen zahlen heute weniger als 32'000 Franken BVG-Rente. Umgekehrt zahlen 29 Prozent der Kassen BVG-Renten zwischen 40'000 und 60'000 Franken. «Es gibt Kassen mit relativ beschei­denen, aber auch solche mit sehr grosszügigen Leistungen», folgert Othmar Simeon, Leiter Personalvorsorge der Swiss­canto-Gruppe. «Insgesamt ist unser Vor­sorge­­system heute gut aufgestellt.»

Simeons Befund mag heute noch zutreffend sein. Doch gilt das auch für die ­Zukunft? Erhalten künftige Rentner genug, um ihren Lebensstandard zu halten? Vom Beobachter befragte Pensionskassenverantwortliche sind skeptisch – insbesondere für alle, die erst nach 2020 in Pension gehen. «Tendenziell werden ihre Renten tiefer sein. Weil die Lebenserwartung weiterhin steigt, werden bei gleichbleibenden Beiträgen und gleichen Kapitalerträgen die Leistungen niedriger ausfallen», prophezeit Christoph Ryter, Präsident des Schwei­zeri­schen Pensionskassenverbands (ASIP). Das heisst: Die Leistungen bleiben nur gleich hoch, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Zukunft höhere Beiträge zahlen.”

aaa  Beobachter