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8.12.2014

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Entries in Literatur (87)

2:33PM

Gewos Schriftenreihe:Loyalitätsvorschriften / Vermögensverwaltungskosten

Die Strukturreform in der beruflichen Vorsorge hat neu ausdrückliche Integritäts- und Loyalitätsvorschriften in der BVV 2 verankert. Diese umfassen gesetzliche Vorgaben bezüglich der Anforderungen an Geschäftsführung und Vermögensverwaltung, der Prüfung der Integrität und Loyalität der Verantwortlichen, der Vermeidung von Interessenkonflikten sowie Rechtsgeschäften mit Nahestehenden. Tanja Hegi erläutert und analysiert in ihrem Beitrag die rechtlichen Grundlagen und gibt Handlungsempfehlungen für Vorsorgeeinrichtungen ab.

Die Kosten der Vermögensverwaltung stehen in jüngster Zeit vermehrt im Blickpunkt. Doch geben die Jahresrechnungen nur begrenzt Auskunft über die tatsächlich angefallenen Kosten, zudem sind die Angaben der einzelnen Vorsorgeeinrichtungen nur bedingt vergleichbar. Emmanuel Ullmann erläutert die verschiedenen Kostenelemente, analysiert die gegenwärtige Handhabung in den Jahresrechnungen einiger grosser Vorsorgeeinrichtungen und zeigt Lösungsansätze für eine höhere Transparenz und bessere Vergleichbarkeit auf.

Beide Beiträge wurden als Diplomarbeit an der Fachschule für Personalvorsorge verfasst und von der Hans Gerold Wirz-Stiftung als herausragende Arbeiten ihres Jahrgangs ausgezeichnet.

151 Seiten gebunden. Preis CHF 60.00 (inkl. MwSt, exkl. Portokosten).

  Gewos

10:31AM

Die Verjüngungskur

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Im neuen Buch von Avenir Suisse zur 2. Säule plädieren die Autoren für eine umfassende Reform mit mehr Gestaltungsspielraum für die Arbeitnehmer, eine nachhaltige Finanzierung der Vorsorgeeinrichtungen und eine Vereinfachung der Regulierung. Vor dem Hintergrund der angelaufenen Debatte über die Zukunft der zweiten Säule wollen sie einen Diskussionsbeitrag aus liberaler Sicht leisten.

Die wichtigsten Reformvorschläge in Kürze:

  • Die Versicherten sollten im gesamten Überobligatorium die Anlagestrategie selbst bestimmen und mittelfristig auch die Vorsorgeeinrichtung frei wählen können.
  • Der Umwandlungssatz sollte entpolitisiert werden, damit er in Zukunft nicht mehr der Realität hinterherhinkt und überhöhte Renten auslöst.
  • Die Pensionskassenlandschaft ist zu heterogen. Um einen echten Vergleich von Verwaltungskosten und Deckungsgraden zu ermöglichen, sollten diese genau und allgemeinverbindlich definiert werden. Schliesslich würde die Zentralisierung der Aufsicht und der Verzicht auf die Sonderbehandlung der öffentlich-rechtlichen Pensionskassen gleiche Voraussetzungen für alle Vorsorgeeinrichtungen schaffen.

Wir werden uns mit dem Buch noch näher beschäftigen.

  Avenir Suisse

6:00PM

Swisscanto-Studie: Die Pensionskassen 2012

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Die jährlich von Swisscanto publizierte Pensionskassen-Studie mit ihren zahlreichen Daten über grundlegende und aktuelle Aspekte der Schweizer Pensionskassen ist für alle an der beruflichen Vorsorge Interessierten eine Fundgrube mit vielfältigen Einblicken in die Struktur der 2. Säule. Nebst der erweiterten Auswertung der bereits im Frühjahr publizierten Resultate finden sich in der Studie wiederum eine Reihe von Beiträgen prominenter Fachleute zu diversen Themen.

Eine der gegenwärtig viel diskutierten Fragen betrifft die Generationensolidarität, ausgelöst durch die teilweise massive Umverteilung zwischen Aktiven und Pensionierten. Gérard Fischer, CEO Swisscanto, empfiehlt in seinem Beitrag, die beiden Destinatärsgruppen getrennt zu erfassen, um so die internen Mittelflüsse wie auch die tatsächliche Finanzierungssituation einer Kasse besser zu erfassen. Als Instrument zur quantitativen Ermittlung hat PPCmetrics dazu den risikotragenden Deckungsgrad entwickelt, der hier anhand der Umfrageergebnisse angewandt wird und gemäss dem Beitrag von Alfred Bühler einige erstaunliche Ergebnisse zeitigt. NR Jürg Stahl erinnert an seine Motion für eine Anpassung des FZG, damit die mit der BVG-Revision ermöglichte Wahlmöglichkeit für Anlagepläne auch tatsächlich umgesetzt werden kann. Das BSV hat eine längst versprochene Vernehmlassung zum Thema nochmals verschoben. Aufschlussreich sind die Ausführungen von Christina Ruggli, Präsidentin der Aufsichtsbehörden, die sich in einem Interview über das Verhältnis der Direktaufsicht zur neuen Oberaufsichtskommission äussert. Die nicht zuletzt aufgrund der internationalen Rechnungslegungsstandards verstärkten De-Risking-Bemühungen der Unternehmen machen vor der 2. Säule nicht halt. Peter Zanella beschreibt Umfeld und Konsequenzen der Entwicklung. Weitere Themen sind die Folgen der Strukturreform auf die öffentlichen Kassen, die laut Patrick Spuhler nicht zu unterschätzen sind, sowie die Frage: lohnt sich Hedging? Peter Bänziger  und Thomas Härter versuchen eine Antwort.

Die Studie ist unentgeltlich bei Swisscanto zu beziehen oder kann als pdf herunter geladen werden.

  Swisscanto PK-Studie

11:06AM

BSV veröffentlicht Grundlagenberichte zur Reform der Altersvorsorge

Das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV hat verschiedene Fragestellungen, die für eine Reform der Altersvorsorge von Bedeutung sein könnten, wissenschaftlich untersuchen lassen und die entsprechenden Berichte veröffentlicht. Zwei der Berichte setzen sich mit Steuerungsmechanismen auseinander, ein Bericht untersucht die Auswirkungen der Babyboom-Generation, und der letzte beleuchtet Hintergründe der unterschiedlichen Lebenserwartung in der Schweiz.

Die Experten der Universitäten Luzern und Freiburg im Breisgau (D), die mit der Untersuchung betraut wurden, entwickeln und bewerten in ihrem Bericht «Steuerungsmechanismen in der AHV» drei verschiedene Modelle. Zwei davon sind als sogenannte «Autopiloten» konzipiert, die beim Erreichen bestimmter Schwellenwerte automatisch konkrete Massnahmen auslösen, die zuvor gesetzlich verankert werden müssen. Das dritte Modell kann als eine Art «Navigationshilfe» für die Politik verstanden werden. Darin werden ebenfalls im Voraus gesetzliche Schwellenwerte definiert, konkrete Massnahmen jedoch nur für den Fall vorgesehen, dass der Gesetzgeber nicht rechtzeitig wirksame Anpassungen beschliesst.

Die Studie «Babyboom-Generation und AHV 2010-2060» der BAK Basel Economics AG geht der Frage nach, wie sich diese Verschiebung in der Bevölkerungsstruktur, die steigende Lebenserwartung, die Nettowanderung und die Arbeitsproduktivität auf das Umlageergebnis der AHV bis 2060 auswirken.

In der Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge taucht immer wieder das Anliegen auf, die Leistungen besser auf die unterschiedliche Lebenserwartung verschiedener Bevölkerungsgruppen abzustimmen. Mit dieser Fragestellung befasst sich die Studie «Mortalité différentielle en Suisse» der Universität Genf. Sie untersucht die Zusammenhänge zwischen Sterberisiko und verschiedenen möglichen Einflussfaktoren – beispielsweise Nationalität, Bildungsstand, Berufstätigkeit, Einkommensverhältnisse, Wirtschaftssektor oder Zivilstand – und geht der Frage nach, wie diese Faktoren bei der Anpassung der Rentensysteme konkret berücksichtigt werden könnten. Es erweist sich, dass die unterschiedliche Sterblichkeit am ehesten mit dem Bildungsstand in Verbindung gebracht werden kann. Im Gegensatz zu anderen Variablen der sozialen Stellung liesse sich der Bildungsstand in einem differenzierten Rentenmodell gemäss den Autorinnen und Autoren der Untersuchung relativ einfach anwenden, da sich das erreichte Bildungsniveau im Lauf der Zeit tendenziell nicht verändert. Darum modellieren sie in der Studie auch differenzierte Pensionierungsalter in Abhängigkeit vom Bildungsstand, um die Machbarkeit dieses Ansatzes zu überprüfen.

 Mitteilung BSV und Download Berichte

9:58AM

H.U. Stauffer: Berufliche Vorsorge in 2. Auflage

Berufliche VorsorgeDer Verlag Schulthess meldet: Die 2005 erstmals erschienene zusammenhängende Darstellung des Rechts der beruflichen Vorsorge der Schweiz von Hans-Ulrich Stuaffer ist auf grosses Interesse gestossen. Die Publikation gilt mittlerweile als Standardwerk zum komplexen Recht der beruflichen Vorsorge. Das Konzept, Fragen der Anwendung der verschiedenen Normen, aber auch die Koordination der beruflichen Vorsorge mit anderen Sozialversicherungsgesetzen sind Gegenstand dieser Publikation. Dabei wird ein Schwergewicht auf die leistungsrechtlichen Aspekte und die organisatorische Durchführung gelegt. Zudem wird umfassend auf die relevante Literatur und Rechtsprechung verwiesen und damit die Möglichkeit gegeben, rasch zu Detaildarstellungen vorzustossen. Immer fliessen auch Erfahrungen aus der Praxis ein, denn das Recht der beruflichen Vorsorge wird sehr stark durch die Ausgestaltung auf der Ebene der einzelnen Vorsorgeeinrichtung geprägt. Neu aufgenommen ist eine Darstellung des Rechts der beruflichen Vorsorge im Fürstentum Liechtenstein. Das vorliegende Buch beruht auf der aktuellen Gesetzgebung, wie sie ab 1.1.2012 in Kraft ist. Die Rechtsprechung – darunter auch zahlreiche nicht publizierte Bundesgerichtsentscheide – wie auch die Literatur sind bis Ende 2011 berücksichtigt.

Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, Schulhtess, CHF 298, 976 Seiten. Verlag

11:17AM

Die Qualität der psychiatrischen Begutachtung in der IV

Das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV liess die Qualität von IV-Gutachten von Personen mit psychischen Störungen aus den Jahren 2008 und 2009 durch ein Forschungsteam der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel evaluieren. Ungenügende formale Qualität und regionale Unterschiede waren die Hauptergebnisse dieser Studie. Sie flossen in die Erarbeitung von Qualitätsleitlinien für die psychiatrische Begutachtung in der Invalidenversicherung ein, die inzwischen eingeführt wurden und für alle in der IV-Begutachtung tätigen Ärztinnen und Ärzte verbindlich sind. Eine zweite Evaluation soll in ein paar Jahren überprüfen, ob mit der Einführung der Leitlinien Qualitätsfortschritte erreicht werden konnten.

 Mitteilung BSV

9:33AM

Le Temps: “Retirer son 2e pilier n’est pas sans risque”

Plutôt que le retrait, le capital du 2e pilier peut être mis en gage pour accéder à la propriété. Passage en revue des avantages et inconvénients des deux solutions. Extrait du «Guide de votre prévoyance», à paraître prochainement.

 Le Temps

3:53PM

“Bei der Scheidung sollten die Pensionskassengelder geteilt werden”

imageDie Bestimmungen im Zivilgesetzbuch (ZGB) sind knapp, aber eindeutig: Pensionskassengelder müssen zwingend geteilt werden. Eheleute, die sich scheiden lassen, können nicht einfach frei bestimmen, ob sie das wollen. Das nennt sich Vorsorgeausgleich. Hälftig geteilt wird das Geld, das jeder Partner während der Ehe in der zweiten Säule (Pensionskasse) angespart hat, schreibt die unia-Zeitung “work”.

So weit das Gesetz. Die Realität sieht anders aus: Eine Studie der zwei Juristinnen Margareta Lauterburg und Katerina Baumann zeigt, dass in einem Drittel der Scheidungsfälle auf diese zwingende Teilung nach Artikel 122 ZGB verzichtet wird. Meist zum Nachteil der Frauen. So ist das vom Gesetz nicht vorgesehen. Die Scheidungsgerichte akzeptieren jedoch viele Ausnahmen zulasten der geringer verdienenden Person, obwohl sie das nicht dürften. Um sich wehren zu können, müssen die Betroffenen genau informiert sein. Das fanden auch die Autorinnen der Studie: Sie haben deshalb eine Broschüre für Frauen in Scheidung geschrieben. Herausgegeben wurde sie von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten. work hat aus dieser Broschüre ein paar nützliche Tipps herausgesucht.

work / 122 ZGB / Studie

4:06PM

Swisscanto: Schweizer Pensionskassen 2011

imageSwisscanto hat die Studie "Schweizer Pensionskassen 2011" publiziert. Diese Studie zur aktuellen Situation der beruflichen Vorsorge und der Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz ist in ihrer diesjährigen Ausgabe schwergewichtig den Themen Kapitalmarkt und Anlagen, Kosten sowie der Strukturreform gewidmet. Die Kommentare und Artikel prominenter Exponenten der 2. Säule werden ergänzt mit einer ausführlichen Analyse der wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Umfrage von Swisscanto.

Die von Swisscanto herausgegebene Studie gibt ein informatives und facettenreiches Bild der beruflichen Vorsorge. Die Daten, illustriert mit einer Vielzahl von Grafiken und Tabellen, beruhen auf den Angaben von 373 (Vorjahr 286) Pensionskassen mit einem Vermögen von über CHF 431 Mia. und 2,5 Mio. (Vorjahr 2,2 Mio.) Destinatären. An der Umfrage teilgenommen haben praktisch alle Pensionskassen von Bund, Kantonen und Städten sowie sämtlicher SMI-Gesellschaften mit eigener Vorsorgeeinrichtung. Die Angaben dürfen deshalb hohe Repräsentativität beanspruchen.

Von anhaltendem Interesse sind die Ereignisse auf den Kapitalmärkten und ihre Auswirkungen auf die Vorsorgeeinrichtungen. Peter Bänziger und Benno Weber von Swisscanto Asset Management skizzieren vor diesem Hintergrund Thesen zu einer Neustrukturierung festverzinslicher Papiere im Portfolio von Pensionskassen. Stephanie Spozio von Ecofin Investment Consulting beleuchtet gewisse Schwächen und Nachteile der Indizes, die beim Einsatz passiver Anlagen zu beachten sind. Der intensiv diskutierten Frage der Vermögensverwaltungskosten widmen sich Ueli Mettler, Partner c-alm, sowie Stephan Skaanes und Hansruedi Scherer, beide Partner PPCmetrics.

Mehrere Beiträge befassen sich mit den Konsequenzen der abgeschlossenen Strukturreform aus Sicht der unterschiedlichen Akteure in der beruflichen Vorsorge. Autoren sind Hanspeter Konrad, Direktor ASIP, Kurt Brändle, Geschäftsführer der Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen sowie Othmar Simeon, Leiter Personalvorsorgeberatung von Swisscanto. Dieter Stohler, PKBS und designierter Direktor der Publica, beschäftigt sich mit den neuen Regelungen für die öffentlich-rechtlichen Kassen. Martin Kaiser, stv. Direktor, beleuchtet die Reform aus Sicht des BSV.

Mit grundsätzlichen Fragen vor dem Hintergrund der Staatsschulden- und Währungskrise setzt sich Gérard Fischer, CEO Swisscanto Gruppe, auseinander. Die Ereignisse auf den Kapitalmärkten sowie die zunehmend unsicheren Aussichten von Dollar und Euro belasten die Pensionskassen in höchstem Masse und rufen für Neurentner nach einer verstärkten Flexibilität bei der Leistungserbringung. Renten über zwei und mehr Jahrzehnte zu garantieren wird in Zukunft zunehmend schwierig wenn nicht gar unmöglich. Ausgehend von dieser Tatsache entwickelt Fischer die Umrisse einer Rente, deren Komponenten sich verstärkt nach den schwer vorhersehbaren Entwicklungen auf den Kapitalmärkten richten und unfaire Umverteilungen zwischen den einzelnen Versicherten vermeiden.

  Pressemitteilung Swisscanto /  Bestellung, Download Studie

3:55PM

Leitfaden Schweizerische Sozialversicherung in 12. Auflage

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Erstmals 1990 erschienen, hat der “Leitfaden Schweizerische Sozialversicherung” von Getrud Bollier in diesem Sommer seine 12. Auflage erreicht. Mittlerweile ein Buch mit den Dimensionen und dem Gewicht eines Backsteins. Doch beeindruckender noch als der schiere Umfang der Informationen sind Präzision und Detaillierungsgrad der vielen Angaben und Erläuterungen. Was alles allein in den letzten zwei Jahren seit der letzten Auflage geändert hat, ist anschaulich im Vorwort beschrieben: “Noch nie war eine Neuauflage des Leitfadens so intensiv zu bearbeiten. Auf 2012 treten die 11. AHV-Revision mit technischen Neuerungen (Nichterwerbstätigenbeiträge) und die IV-Revision 6a in Kraft sowie die meisten Bestimmungen der Strukturreform der beruflichen Vorsorge. In den grenzüberschreitenden Sozialversicherungen steht der Nachvollzug der innerhalb der EU seit Mai 2010 geltenden Bestimmungen an. All diese Kapitel wurden grundlegend überarbeitet, dies mit den ab 2012 gültigen Bestimmungen (soweit sie bis 15.07.2011 bekannt waren). Selbstverständlich wurden auch die Arbeitslosen- und die Krankenversicherung angepasst. Speziell wird neu auf die Krankentaggeldversicherung eingegangen, dies als Sozial- und als Privatversicherung. Die Pflegefinanzierung beeinflusst auch die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und in der Sozialhilfe gilt es die Revision der SKOS-Richtlinien zu berücksichtigen.”

Im Leitfaden werden die zehn Sozialversicherungen in je einem Kapitel nach einem einheitlichen Konzept vorgestellt. Dieses wurde soweit möglich auch für die Säule 3a/3b und die Sozialhilfe mit den revidierten SKOS-Richtlinien angewandt. Die zehn Kapitel werden eingeleitet von je einem über die Entwicklung der Soziale Sicherheit, die Struktur gemäss Bundesgesetz über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrecht ATSG und grenzüberschreitende Sozialversicherungen. Abgerundet wird das (neu mit Schlagwortverzeichnis versehene) Werk mit praxisbezogenen Darstellung der rechtlichen Aspekte und einer schematischen Übersicht. Die jedem Kapitel angefügten Kontrollfragen werden in einem beigelegten Separatdruck unter dem Titel “Lösungsvorschläge” beantwortet.

Die 12. Auflage des Leitfadens richtet sich an alle am schweizerischen System der sozialen Sicherheit interessierten Person und solche, die mit dem Vollzug der Sozialversicherungen betraut sind sowie an Studierende.

Gertrud E. Bollier, Leitfaden Schweizerische Sozialversicherung, 12. überarbeitete Auflage, Verlag Stutz Druck AG, Wädenswil 2011, 745 Seiten, CHF 109.-, ISBN 978-3-905839-19-7.

 gebo Sozialversicherungen ag / Bestellung

9:37AM

Avenir Suisse: “Debakel als Chance”

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Ausgehend vom Abstimmungsresultate zum Umwandlungssatz im März letzten Jahres hat Avenir Suisse ein Positionspapier (Policy Brief) zum notwendigen Handlungsbedarf bei der Sicherung der beruflichen Vorsorge erarbeitet. In der Mitteilung dazu heisst es: “Wegen des grossen Handlungsbedarfs (Demografie), des schwierigen Anlage-Umfeldes und der Fairness gegenüber kommenden Generationen wäre es unverantwortlich, Reformen auf die lange Bank zu schieben. Damit würde ein von der Struktur her intelligentes Vorsorgesystem leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Dieser Policy Brief will Denkanstösse liefern, wie der Reformstau überwunden und wie die 2. Säule auf eine langfristig tragfähige Basis gestellt werden könnte.”

Die Autoren, Alois Bischofberger und Rudolf Walser, haben ein 5-Punkte Programm erstellt, welches die Rahmenbedingungen für Reformen umreisst.

“Erstens sollten laufende Reformprojekte die ohnehin hohe Komplexität der 2. Säule nicht noch verstärken, den Entscheidungsspielraum der Pensionskassenverantwortlichen nicht ungebührlich einschränken und die Aufsicht vereinfachen. Diese kann allenfalls der FINMA übertragen werden.

Zweitens sollte dem langfristigen Anlagehorizont der Vorsorgeeinrichtungen dadurch Rechnung getragen werden, dass Anreize zu prozyklischem Anlageverhalten beseitigt werden und auf die Forderung nach einem jederzeit zu erfüllenden Deckungsgrad verzichtet wird.

Drittens sollten die beiden wesentlichen Parameter einer kapitalgedeckten Altersvorsorge, der Mindestzinssatz und der Umwandlungssatz, der politischen Einflussnahme weitgehend entzogen und auf Grund objektivierbarer, sich auf die Marktkräfte stützender Kriterien festgelegt werden.

Viertens kann durch mehr Transparenz bei den Verwaltungs- und Beratungskosten das Vertrauen in die 2. Säule gestärkt werden; die Anwendung eines marktkonformen Zinssatzes bei der Diskontierung der Verpflichtungen kann vor Vermögensillusion bewahren und die Einsicht in die Dringlichkeit von Reformen fördern.

Fünftens soll geprüft werden, wie der individuelle Spielraum bei der Wahl von Vorsorgeprodukten und der Wahl der Vorsorgeeinrichtungen vergrössert werden kann. Damit würde der Eigenverantwortung mündiger Bürger besser Rechnung getragen. Mehr Wettbewerb könnte Effizienzgewinne bringen.”

 Avenir Suisse / Studie

9:49PM

BSV-Forschungsbericht: Kant. Alterspolitiken

Die Studie “Kantonale Alterspolitiken in der Schweiz” bietet eine Bestandesaufnahme der bestehenden Formen und Ausprägungen von Alterspolitiken. Die Ergebnisse werden mit einer kommentierten Checkliste von Merkmalen ergänzt, die in der Praxis Bausteine einer formulierten Alterspolitik sind bzw. als solche berücksichtigt werden sollten. Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab Januar 2011 bestellt werden. Als pdf bereit zum herunter laden.

BSV / pdf

1:49PM

BSV-Forschungsbericht: Internationaler Vergleich der Aufsicht über die BV

Die vom BSV in Auftrag gegebene Studie zur Aufsicht über die berufliche Vorsorge im internationalen Vergleich wurde jetzt publiziert. Sie wurde verfasst von Hato Schmeiser, Angela Zeier und Werner Nussbaum und zeigt einen Vergleich der Entwicklungen der direkten Aufsicht bzw. Oberaufsicht in sechs Ländern (Deutschland, Österreich, Niederlande, Schweden, Kanada und Japan). Es wird dargelegt, dass die Aufsichtsbehörden zunehmend eine präventiv ausgerichtete Aufsichtsphilosophie verfolgen, die sich an den zugrundeliegenden Risiken orientiert. Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab Februar 2011 bestellt oder ab sofort herunter geladen werden.

BSV Forschungsbericht / pdf / Bericht IPE

1:28PM

Swisscanto-Studie: Schweizer Pensionskassen 2010

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Swisscanto hat auf Basis ihrer Umfrage 2010 die aktuelle Studie mit zahlreichen Beiträgen prominenter Fachleute der 2. Säule publiziert. Sie kann in gedruckter Version bestellt oder auf der Swisscanto-Website als pdf-Dokument herunter geladen werden.

Dominique Ammann (PPCmetrics) beschäftigt sich mit den ungenügenden Renditen unter dem Titel “Kassen zwischen Anpassungsdruck und Hoffnung”. In die gleiche Richtung geht der Beitrag von Patrick Spuhler (Swisscanto), der über die Grössen “Ziel und Sollrenditen” schreibt und darauf hinweist, dass der im Umwandlungssatz implizierte technische Zins nur mit substanziellen Risiken zu erreichen ist.

Auf Interesse stossen dürfte auch der Artikel von Thomas Schönbächler (BVK), der sich mit der Anlagepolitik seiner medial stark beachteten Kasse beschäftigt und aufzeigt, wie die Kasse heute ihre Anlagen managt. Im Rampenlicht von Medien und Politik stehen auch die Verwaltungskosten der Pensionskassen. Michael Brandenberger (CEO Complementa) zeigt auf, dass bei der Vermögensverwaltung ein Kostenvergleich sinnvoll – aber auch sehr schwierig ist und er beklagt, dass die Kostendiskussion mehr ideologisch als sachkundig geführt wird. Im Beitrag von Hanspeter Konrad (Direktor ASIP) werden Positionen zu einer Reihe von Themen formuliert. Dazu gehören der Umwandlungssatz (Konrad plädiert für flankierende Massnahmen bei einer nächsten Anpassung), das Anrechnungsprinzip und die Stempelsteuer.

Nebst weiteren aktuellen Beiträgen werden die Ergebnisse der Umfrage dargestellt welche Aufschluss geben über eine Vielzahl von Leistungs- und Strukturfragen in der 2. Säule.

 Swisscanto Pensionskassen-Studie

9:56AM

Graziella Briccola: Ansprüche an die Pension Fund Governance

Im Rahmen einer Ausbildung zum MAS FH International Accounting and Reporting  an der Kalaidos Fachhochschule Schweiz hat Graziella Briccola eine Masterarbeit zum Thema “Pension Fund Governance aus der Sicht der Anspruchsgruppen” verfasst. Behandelt werden die Fragen “Welchen Sinn und Zweck sehen die engeren Anspruchsgruppen einer Pensionskasse in der Regulierung durch Gesetz und Selbstregulierung (Pension Fund Governance) und welche Bedürfnisse haben sie?”

Zur Ermittlung der Bedürfnisse wurden 240 Fragebogen an die Anspruchsgruppen Arbeitnehmer/Rentner, Stiftungsräte/Geschäftsführer und Pensionskassenexperten/Revisoren verschickt. 59 % der angeschriebenen Personen haben geantwortet und sind in die Auswertung eingeflossen. Es wurden Fragen zu Einhaltung/Umsetzung der Pension Fund Governance, Transparenz, Interessenwahrnehmung, Aufgaben der Pension Fund Governance, Sinn und Zweck der Pension Fund Governance, Regelwerke, Regulierungsdichte, Überprüfung der Einhaltung der Pension Fund Governance und Interessenkonflikte sowie Mitspracherechte, freie Wahl der Pensionskasse gestellt.

Als eines der Ergebnisse ist hervorzuheben, dass bei keiner der Anspruchsgruppen die freie PK-Wahl eine Mehrheit findet. Wahlmöglichkeiten werden im Bereich Anlagestrategie und Verzinsung gewünscht. Keine Einigkeit besteht bei der Frage der Ueberregulierung. Die Anforderungen im Gesetz werden als nachvollziehbar bezeichnet.

 Zusammenfassung der Umfrage

11:29AM

Rückblick auf die Fachmesse 2. Säule

Bild Messerückblick

Zur Fachmesse 2. Säule ist wiederum ein umfangreicher und reich bebilderter “Rückblick” erschienen. Der von der Bank Wegelin gesponserte Band enthält Berichte von den unzähligen Begleitveranstaltungen – Eventtage, Arenen, Vorsorge up dates, Führungswerkstatt, Messeapéros etc. – mit Fotos der Referenten und Diskussionsteilnehmer zusammen mit Stimmungsbildern der Messe. Hier ist nachzulesen, was man selber gesehen oder halt zwangsläufig verpasst hat.

PK-Messe

3:37PM

BSV: Der Wert von Generationenbeziehungen

admin Das Netzwerk Generationenbeziehungen, die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und das Bundesamt für Sozialversicherungen haben in einer Studie den gesellschaftlichen, nicht-ökonomischen Wert von Generationenbeziehungen konzeptualisiert und Möglichkeiten für dessen Messung untersucht. Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Französisch, Italienisch und Englisch. Die gedruckte Publikation kann ab Juli 2010 bestellt werden.

Forschungspublikationen

5:07PM

Die Zunahmen der Lebenserwartung und die VE

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Matthias Wiedmer, PK-Experte bei der Libera, beschreibt in Horizonte 36 die Auswirkungen der zunehmenden Lebenserwartungen auf die Vorsorgeeinrichtungen. Sein Fazit:

• Die Lebenserwartung nimmt weiter zu, die Zunahme hat sich jedoch insgesamt verlangsamt. Dabei ist insbesondere die Entwicklung bei den über 60- jährigen Personen von Bedeutung. Die Differenz in der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern nimmt zudem ab.
• Als Faustregel gilt weiterhin, dass die Lebenserwartung innerhalb von zehn Jahren um knapp ein Jahr zunimmt.
• Die VE müssen aus diesem Grund die laufenden
Renten immer länger ausrichten. Aus Sicht der
VE ist deshalb das realistische Setzen der Berechnungsparameter wie der Lebenserwartung und des Umwandlungssatzes von hoher Bedeutung. Das Vorsorgekapital der Rentner muss vorsichtig bewertet und der Umwandlungssatz periodisch der weiteren Zunahme der Lebenserwartung angepasst werden.
• Aus Sicht der Versicherten führt dadurch die weitere Zunahme der Lebenserwartung  langfristig zu einem sinkenden Leistungsniveau. Soll das Leistungsniveau beibehalten werden, ist künftig von erhöhten Beitragsbelastungen auszugehen.

Libera

2:40PM

Fachwörterbuch erweitert und in 2. Auflage

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Von Altersgutschriften bis zwingendes Recht, von Anlagekategorien bis Zinsänderungsrisiko: In der Welt der beruflichen Vorsorge wimmelt es von Fachbegriffen. Der VPS Verlag hat mit dem «Fachwörterbuch für die berufliche Vorsorge» ein Standardwerk geschaffen, das den Verantwortlichen von Pensionskassen – und allen anderen an der Beruflichen Vorsorge Interessierten ihre Arbeit erleichtert.

Die 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage bietet noch mehr Informationen und praxisnahe Beispiele zu über 150 Begriffen. Verfasst wurden die Beiträge von bekannten Fachleuten der 2. Säule. Eine CD mit einem PDF-File des Inhalts und der Zugang zu einer speziellen Website (www.schweizerpersonalvorsorge.ch/fachwoerterbuch) mit ergänzenden Tabellen und Grafiken runden das Werk ab.

Das Fachwörterbuch wurde im Rahmen der Fachmesse 2. Säule in Zürich präsentiert und gelangte anschliessend in den Verkauf. Der Preis beträgt 49 Franken.

Flyer

11:02AM

Carl Helbling: Reprint der neusten Artikel

http://vorsorgeforum.squarespace.com/resource/WindowsLiveWriter/CarlHelblingAktivierungvonArbeitgeberBei_81B4/image_thumb.png?fileId=2662465Band 184 der Schriftenreihe der Treuhand-Kammer ist betitelt mit “Unternehmensbewertungs-, Rechnungslegungs- und Pensionskassen-Themen”. Es handelt sich dabei um Artikel von Prof. Carl Helbling, welche dieser im Zeitraum 2006 bis 2009 für diversen Zeitschriften und Publikationen verfasst hat. Der etwas umständliche Titel gibt die weitgespannten Interessen eines unermüdlichen Schaffers wieder, der es stets verstanden hat, Theorie und Praxis effizient und fruchtbar zu vereinen.

Es handelt sich laut Darstellung im Vorwort um Beiträge, die teilweise in Deutschland oder Oesterreich in Publikationen erschienen und in der Schweiz nur schwer zugänglich sind. “Sodann bestand der Wunsch, schreibt Helbling, mein Schaffen in den Jahren 2006-09 nochmals in Buchform darzustellen, gewissermassen zum Abschluss meiner beruflichen Tätigkeit als eine ‘Spätlese’, die bekanntlich nicht den schlechtesten Wein ergibt.”

Versammelt sind in dem Band 16 Arbeiten, die sich gleichmässig auf die beschriebenen Themen verteilen und einen Hinweis darauf geben, in welch heftiger Bewegung sich nicht nur die schweizerischen Pensionskassen befinden, sondern auch Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Die Finanzkrise hat das ihre dazu beigetragen, dass scheinbar gesicherte Positionen neu zu hinterfragen sind. Die von Helbling aufgegriffenen Fragen aus den letzten Jahren sind alle von hoher Aktualität und anders als eine Spätlese wohl weniger zum stillen Geniessen als zur Auseinandersetzung mit drängenden Fragen geeignet.

Angaben Verlag SKV