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Entries in Literatur (47)

4:33PM

Buchtipp: Vorsorgen, aber sicher!

image Das Buch von Thomas Richle und Marcel Weigele aus dem Beobachter-Verlag zeigt die Leistungen von AHV, Pensionskasse und 3. Säule im Überblick. Es hilft dabei, Vorsorgelücken zu schliessen und informiert über Existenzsicherung, Budget, Frühpensionierung, Rente oder Kapitalbezug sowie steuerliche Vorteile. Alle finanziellen Fragen zur Pensionierung sind beleuchtet, auch die Rolle des Eigenheims in der Vorsorgeplanung. Das neue Handbuch bietet Beispiele für jede Lebenslage und für kluge Vorsorger, viel Praktisches wie Checklisten, Handlungsanleitungen und Adressen, die weiterhelfen.

Beobachter

6:01PM

Avenir Suisse: Ein Sach-Comic zur Zweiten Säule – und ein Fachpapier

image Während dem bald pensionierten Kommissar Affolter anhand eines Kafi Lutz die Grundlagen der Altersvorsorge erklärt werden, plant Hans Baumann seine ersten Ferien im Ruhestand. Am nächsten Tag wird er tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Fedpol schaltet sich in die Ermittlungen ein und Kommissar Affolter macht sich an die Lösung seines letzten Falls.

Nach dem im Oktober 2009 präsentierten Vorschlag für eine gleitende Erhöhung des AHV-Alters will Avenir Suisse nun ein jugendliches Publikum auf die demographischen Probleme der beruflichen Vorsorge aufmerksam machen. Das Mittel dafür ist – zum ersten Mal – ein Comic-Band. Die Geschichte «Die Fünfte Variable» stammt vom bekannten Comic-Autor Christophe Badoux. Und sie beschreibt die unkonventionellen Methoden, mit denen die Pensionskasse Vesperis ihre Probleme löst.

image Das gleichzeitig publizierte Fachpapier von Martin Janssen, Professor für Finanzmarktökonomie am Swiss Banking Institute der Universität Zürich, behandelt in didaktischer Weise die aktuellen Herausforderungen des Pensionskassen-Systems. Nach einer kurzen Schilderung der Entstehung und Funktionsweise der Beruflichen Vorsorge erläutert der Autor den Auf- und Abbau des Altersguthabens und die dafür bestimmenden Faktoren – sprich die fünf Variablen. Besonders eingehend werden dabei jene beiden Variablen behandelt, die nicht vom Gesetzgeber beeinflusst werden können, sich aber seit der Einführung der beruflichen Vorsorge im Jahr 1985 stark verändert haben: die Erhöhung der Lebenserwartung in den letzten 20 Jahren, die zu einer längeren Rentenbezugsdauer führt, sowie die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen, aufgrund der die nominellen Renditen tendenziell niedriger ausfallen.

   Avenir Suisse

6:53PM

Risiko Check-up 2009: Tiefenanalyse der finanziellen Situation der 2. Säule

scan004Complementa publiziert auf der Datenbasis des AWP/Complementa Risiko Check-ups jeweils auch eine umfassende Studie zur Finanzierungssituation schweizerischer Pensionskassen. Die Ausgabe 2009 enthält auf 140 Seiten mit zahlreichen Tabellen und Grafiken wiederum eine Fülle detaillierter Angaben über Anlagen, Anlageverhalten und Vorsorgesicherheit der teilnehmenden Kassen.

An der Umfrage, welche parallel zur Swisscanto-Umfrage durchgeführt wird, haben dieses Jahr 437 Vorsorgeeinrichtungen teilgenommen. Sie weisen zusammen ein technisch notwendiges Kapital von 386 Mrd. Franken auf und versichern 2,14 Mio. Destinatäre, was rund 60 Prozent des Gesamtbestandes entspricht.

In der Studie wird u.a. festgehalten, dass diese sich “deutlich gegenüber anderen Studien zur 2. Säule (abgrenzt). Denn während diese hauptsächlich Umfrageergebnisse darstellen und kommentieren, führt die Studie zum AWP/Complementa Risiko Check-up traditionellerweise auch weitergehende Berechnungen an und interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf die momentane, aber auch auf die zukünftige Vorsorgesicherheit in der Schweiz. Durch die lange Historie des Check-up stehen Daten aus den letzten 15 Jahren zur Verfügung, die bei Bedarf für die Auswertung herangezogen werden können. Dies ist eine beispiellose Datenmange, welche zusätzlich zum aktuellen Bild Aufschluss über Trends und Entwicklungen in der berufliche Vorsorge geben kann.”

aaa  www.complementa.ch

6:18PM

Swisscanto: Pensionskassen-Studie 2009 zur Lage der 2. Säule

image

Swisscanto hat die Studie „Schweizer Pensionskassen 2009“ publiziert. Sie enthält eine Zusammenfassung der Resultate der neusten Umfrage über Struktur, Leistungen und Anlagen der Vorsorgeeinrichtungen sowie Beiträge prominenter Autoren zu aktuellen Fragen der 2. Säule. Im Zentrum stehen Überlegungen zu den Konsequenzen der Finanzkrise auf die Vorsorgeeinrichtungen und die sich dadurch noch stärker aufdrängenden Veränderungen. Die Studie kann unentgeltlich bezogen oder über Internet heruntergeladen werden.

Viel war in den letzten Monaten die Rede von Deckungsgrad und Performance der Vorsorgeeinrichtungen. Die Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Versicherten wurden in sehr viel geringerem Masse thematisiert. Gérard Fischer, CEO der Swisscanto Gruppe, greift in einem Beitrag zur Studie die damit verbundenen Fragen auf und verweist auf die Probleme, denen sich die Versicherten bei einem Stellenwechsel bei unterdeckten Kassen gegenüber sehen sowie auf die Lasten, die ihnen im Sanierungsfalle aufgebürdet werden.

Weitere Beiträge befassen sich mit der bevorstehenden Abstimmung über die Anpassung des Mindest-Umwandlungssatzes (Christoph Ryter, Präsident ASIP), dem Rebalancing von Anlagen (Sven Ebeling, Mercer), den Aufgaben und Herausforderungen der Aufsicht im aktuellen Umfeld (Erich Peter, Aufsicht Kt. Zürich) und den Bedürfnissen der Versicherten (Erich Schätti). Pierre Triponez, Nationalrat, beschreibt aus kritischer Warte die Tätigkeit des Parlaments im Bereich der Beruflichen Vorsorge unter dem Titel: “Staatliche Reglementierungswut als Bumerang?”.

Der Studienband mit 64 Seiten und zahlreichen Tabellen und Grafiken ist in Deutsch und Französisch erhältlich und kann als PDF-Datei auf www.swisscanto-pk-studie.ch heruntergeladen werden oder als gedruckte Publikation unentgeltlich bezogen werden bei: David Schoch, Leiter Investment Marketing Telefon +41 58 344 49 72, david.schoch@swisscanto.ch Swisscanto Fondsleitung AG, Waisenhausstrasse 2, 8021 Zürich.

aaa  Swisscanto PK-Studie

1:04PM

BFS: Demografisches Verhalten der Familien in der Schweiz 1970 bis 2008

Titelblatt [Demografisches Verhalten der Familien in der Schweiz]

Die Publikation des Bundesamtes für Statistik “Demografisches Verhalten der Familien in der Schweiz 1970 bis 2008” kann als pdf herunter geladen werden.

BFS

3:43PM

Gertrud Bollier: Leitfaden Sozialversicherungen in neuer Auflage

bollier001

Wer es ganz genau wissen will in allen Bereichen der Sozialversicherung, der greift zum Leitfaden von Gertrud Bollier. Das Standardwerk der Fachfrau ist in 11. Auflage erschienen, überarbeitet und auf den neusten Stand der Dauerbaustelle Sozialversicherung Schweiz gebracht.

Im Standardwerk werden die zehn Sozialversicherungen (!) und soweit möglich die Sozialhilfe nach einem einheitlichen Raster dargestellt. Im einleitenden Kapitel „soziale Sicherheit" wird verstärkt auf die künftige Ausgestaltung und diesbezügliche Studien eingegangen. Systemleitende Fragen werden in den anschliessenden Kapiteln „grenzüberschreitende Sozialversicherungen" und „Struktur" erörtert. In den einzelnen Sozialversicherungen werden an geeigneter Stelle Besonderheiten aufgezeigt oder Querverweise angebracht. Die vom Juristen im letzten Kapitel dargelegten rechtlichen Aspekte runden das Werk ab.

Seit Sommer 2007, dem Datum der letzten Ausgabe, haben viele Teilbereiche Änderungen erfahren, so beispielsweise der massgebende Lohn der AHV, Präzisierungen betreffend Entsendung von Mitarbeitern in Vertragsstaaten, Krankenversicherung /Neuordnung der Pflegefinanzierung usw. Gänzlich neu erstellt wurden die Kapitel Invalidenversicherung, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und Familienzulagen. Am Ende jedes Kapitels finden sich Kontrollfragen - die Lösungsvorschläge werden in einem separaten Heft mitgeliefert. Die 11. Auflage des Leitfadens richtet sich an alle am schweizerischen System der sozialen Sicherheit interessierte Person und solche, die mit dem Vollzug der Sozialversicherungen betraut sind sowie Studierende.

Gertrud E. Bollier und Beat Conrad, „Leitfaden Schweizerische Sozialversicherung", 11. überarbeitete Auflage, Verlag KDMZ, Zürich 2009, ISBN 978-3-9058-3911-1, 685 Seiten broschiert, 99 Fr.

3:16PM

EL: Eine Analyse der Fehlanreize

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Die Ergänzungsleistungen sind ein fester Bestandteil der sozialen Absicherung der Schweiz, und dennoch von der Politik wenig beachtet. In ihrer neuen Studie für Avenir Suisse untersucht die St. Galler Professorin Monika Bütler die Ergänzungsleistungen zu AHV und IV auf ihre Fehlanreize. Problematisch sind dabei in erster Linie der Erwerbsersatz bei IV-Rentnern, die Abfederung der Frühpensionierung sowie die Deckung der Pflegekosten.

Bestellung (17 Fr.), Download  pdf

5:51PM

Umsetzung und Wirkungen der Vorschriften über die paritätische Verwaltung

admin Das paritätische Organ, das für die strategische Führung einer Pensionskasse verantwortlich ist, wird durch Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer gestellt. Die gesetzlichen Vorschriften zur paritätischen Verwaltung wurden im Rahmen der 1. BVG-Revision revidiert und sollen die Interessen beider Sozialpartner sichern. Die vorliegende empirische Studie des BSV von Christian Bolliger und Christian Rüefli (schriftliche Umfrage bei 340 Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern aus 108 Vorsorgeeinrichtungen, Analyse von Reglementen, Experteninterviews) untersucht, inwieweit die neuen Gesetzesbestimmungen umgesetzt worden sind und welche Wirkungen sie erzielen. Das hoffnungsvolle Fazit der Studie lautet gemäss einer Mitteilung des BSV: “Sämtliche neuen Massnahmen sind weitestgehend umgesetzt und entfalten die erhoffte Wirkung”. Eine weitere Verbesserung der paritätischen Verwaltung und der Professionalisierung der paritätischen Organe würden sich ohne Zutun des Gesetzgebers umsetzen und hingen einzig vom Willen des paritätischen Organs ab, schreibt das Amt. (Vgl. auch Artikel „Stärkung der paritätischen Verwaltung: die Richtung stimmt“ in: „Soziale Sicherheit CHSS, 1/2009).

BSV Forschungspublikation / pdf / Forschungsprojekt

5:31PM

Erich Peter: Unterdeckung und Sanierung - Rechte und Pflichten der Vorsorgeeinrichtung

image In seinem Aufsatz "Unterdeckung und Sanierung - Rechte und Pflichten der Vorsorgeeinrichtung" hat Dr. Erich Peter die aufgrund der Erfahrungen des BVS wesentlichsten und häufigsten Fragen im Zusammenhang mit Unterdeckung und Sanierung umfassend beantwortet. Die Konferenz der kantonalen BVG-Aufsichtsbehörden hat sich der in dieser Publikation geäusserten Rechtsauffassungen angeschlossen. Der Aufsatz wurde in der Juli-Ausgabe der Aktuellen Juristischen Praxis (AJP) publiziert. Peter stellt einleitend in seinem Artikel fest: “Die neuen Bestimmungen haben (…) auch neue Unsicherheiten geschaffen, was sich insbesondere durch die zahlreichen beim BVS eingehenden Anfragen zeigt. Sie stehen daher heute vor ihrer Bewährungsprobe. Mit diesem Aufsatz soll ein Beitrag geleistet werden, einige dieser Unsicherheiten zu beseitigen.”

Behandelt werden u.a. folgende Punkte: Rechtliche Grundlagen, Definitionen, Meldung der Unterdeckung, Aufgaben der Akteure, Einzureichende Unterlagen, Anforderungen an die Sanierungsmassnahmen.

pdf  Artikel Peter

10:44AM

Aon: Bundesgesetze, Verordnungen und Masszahlen zum BVG 2009

Aon hat ihre Zusammenstellung der Gesetze, Verordnungen und Masszahlen zur Beruflichen Vorsorge auf den Stand vom 1.1.2009 aktualisiert. Es ist vor allem das alphabetische Sachregister, welches den Gebrauch dieser Gesetzessammlung ganz wesentlich erleichtert, weshalb es auch seinen festen Standort auf unserem Schreibtisch gefunden hat. Bei Aon unentgeltlich zu bestellen per Mail.

7:33PM

PPCmetrics: Asset- und Liability-Management für Pensionskassen

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PPCmetrics hat eine Broschüre zum Thema “Asset- und Liability-Management für Pensionskassen” publiziert, welche im Detail den von ihr entwickelten ALM-Prozess beschreibt. Es werden die Risikofähigkeit, das Risikobudget und die zweckmässige Anlagestrategie dargestellt. Dabei wird insbesondere die Unterscheidung zwischen der finanziellen und der strukturellen Risikofähigkeit von Pensionskassen hervorgehoben.

Die neue Broschüre soll als Grundlage für weitere Beiträge zu dieser Thematik dienen, die laufend auf der Website der PPCmetrics publiziert werden. Dort können auch gedruckte und elektronische Exemplare bestellt werden.

PPCmetrics

9:17AM

Carl Helbling: Aktivierung von Arbeitgeber-Beitragsreserven in der Firmenbilanz

image Die freiwillige Zuwendung von Arbeitgeberbeitragsreserven an Pensionskassen ist eine schweizerische Besonderheit. Ist dies für das Unternehmen eine stille Reserve? Darf diese, oder muss sie gar, in der Firmenbilanz aktiviert werden? Der Frage geht Carl Helbling in Ausgabe 3/2009 des Schweizer Treuhänder nach.

Schweizweit betrugen 2006 die AGBR rund CHF 5 Mrd. Davon sind rund 7%, also CHF 350 Mio., solche mit Verwendungsverzicht, d. h., der Arbeitgeber verzichtet gemäss Art. 65 a BVG auf sein Bestimmungsrecht, so dass die betreffenden AGBR zur allgemeinen Sanierung gemäss Beschluss des Stiftungsrates verwendet werden können. Im Jahre 2002 hatten die AGBR insgesamt noch CHF 8,5 Mrd. betragen (Zahlen gemäss Pensionskassenstatistiken). Das sind knapp 1 bzw. 2% des damaligen gesamten Pensionskassenvermögens. Im Einzelfall kann eine AGBR durchaus sehr wesentlich sein.

In seinem Fazit hält Helbling u.a. fest: In der Bilanz des Arbeitgebers können AGBR ganz oder teilweise als Aktivum ausgewiesen werden. Dazu gibt das OR ein Wahlrecht. Eine Aktivierung ist nicht nur im Jahr der Bildung, sondern auch später noch möglich. Eine aktivierte AGBR in der handelsrechtlichen Bilanz (also nach OR-Grundsätzen) kann – wie andere Aktiven – nach Ermessen ganz oder teilweise wertberichtigt werden. Es entstehen dann, sofern die Wertberichtigung wirtschaftlich nicht nötig war, entsprechende (unversteuerte) stille Reserven.

Beitrag Helbling

12:05PM

Zukunftsperspektiven der kapitalfinanzierten Vorsorge

img002 Der Schweizerische Versicherungsverband SVV hat beim Institut für Versicherungswirtschaft der Uni St. Gallen eine Studie mit dem Titel “Leitlinien einer zukunftsorientierten kapitalfinanzierten Vorsorge für die Schweiz” in Auftrag gegeben. Deren Zeithorizont erstreckt sich bis ins Jahr 2040 und untersucht die Konsequenzen des gesellschaftlichen Wandels auf die heutigen Vorsorgeinstrumente. Das St.Galler-Institut identifiziert sechs “Megatrends”. Diese sind: Individualistische Auffassungen im Lebensentwurf; ein Familienbild, das geprägt wird von wechselnden Paarbeziehungen; ein dynamischer Arbeitsmarkt, auf welchem die Erwerbstätigen ein Portfolio gleichzeitiger Beschäftigungen ausüben; wachsende Kosten für die Altersvorsorge; steigende Bedeutung moderner Finanz- und Versicherungsprodukte; ein steigendes Informationsbedürfnis. Für die Vorsorge heisst dies nach Ansicht der Autoren u.a.: der Versicherte erhält weit reichende Wahlmöglichkeiten, welche auf die rasch wechselnden Beschäftigungssituationen flexibel angepasst werden können und auch Phasen ohne Erwerbstätigkeit abdecken.

Es ist nicht zu übersehen, dass die geschilderte Entwicklung und die skizzierten Konsequenzen auch Elemente enthalten, welche gerade in Kreisen der beruflichen Vorsorge eher mit Skepsis beobachtet werden. Die Studie gibt Anlass, im Lichte eines sich beschleunigenden gesellschaftlichen Wandels aktuelle Positionen einer Prüfung zu unterziehen und entweder anzupassen oder alternative Instrumente zu entwickeln. Die Diskussion darüber jedenfalls ist nicht zu umgehen. Die Studie bietet dafür diverse und anregende Gedanken.

SVV / Infos

12:53PM

Reform der Altersvorsorge in Europa - Modelle für die Schweiz?

admin Die demografische Alterung stellt eine der bedeutendsten Herausforderungen für die Altersvorsorgesysteme dar. Seit den 1990-er Jahren erneuern verschiedene OECD-Länder ihr Rentensystem durch die Einführung von zukunftsorientierten Massnahmen von Grund auf. Können die im Ausland gesammelten Erfahrungen der Schweiz als Anhaltspunkte für künftige Reformen dienen? Mit dieser Frage befasste sich eine vom BSV in Auftrag gegebene Studie von Professor Giuliano Bonoli und seinem Team am Hochschulinstitut für Öffentliche Verwaltung IDHEAP in Lausanne.

Die Verfasser der Studie verglichen die Tendenzen im Bereich der Rentenreform in fünf OECD-Ländern und analysierten die Ziele und Erfolgsfaktoren dieser Reformen. Die Studie leistet nicht nur einen Beitrag zur Debatte, sondern ermöglicht es auch, die Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge mit einem offeneren und weniger rechnerischen Ansatz anzugehen.

Mitteilung BSV

1:43PM

Hans-Ulrich Stauffer: 75 Versicherungsfragen und Leistungsfälle

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Die Anwendung des BVG und seiner Verordnungen in der täglichen Praxis stellt für die Verantwortlichen in den PKs eine beträchtliche Herausforderung dar. Dass alles sehr kompliziert und komplex ist, hat sich bereits herumgesprochen und interessiert folglich niemanden mehr. Aber wie kompliziert es in der Tat werden kann, darüber herrscht (auch beim Gesetzgeber) kaum eine Vorstellung.

Hans-Ulrich Stauffer, der vor drei Jahren bei Schulthess den Wälzer "Berufliche Vorsorge" herausgegeben hat, hat sich nun angesichts der Verhältnisse und aufgrund intensiver Praxiskenntnisse in die Niederungen des Alltags begeben und in seiner neusten Publikation "Berufliche Vorsorge - 75 Versicherungsfragen und Leistungsfälle" konkreter und realitätsnaher Fälle angenommen und diese systematisch analysiert und Lösungen erarbeitet. Das reicht von noch relativ einfachen Problemen beim Koordinationsabzug bis hin zur (mehrfachen) Behandlung der "Anrechenbarkeit des zumutbarerweise erzielbaren Einkommens" oder der "Festlegung des Beginns der rentenbegründenden Arbeitsunfähigkeit".

Herausgekommen ist damit eine Fallsammlung, welche den Praktikern über das Stichwortverzeichnis rasch den Zugang zu grundsätzlichen Überlegungen öffnen und mit konkreten Situationen bei der Entscheidfindung helfen soll. Denn Entscheide sind dauernd gefragt und Stauffer will gemäss eigener Aussage den Verantwortlichen die Angst vor Entscheiden nehmen und sie bei der Formulierung plausibler Begründungen unterstützen. Zweifellos eine höchst willkommene Neuerscheinung, die ihren Weg in die Vorsorgeeinrichtungen finden wird. 

Verlag Dike, 236 Seiten broschiert, 58 Fr. Zu bestellen beim Verlag oder im Buchhandel.

Dike Verlag AG - Stauffer

11:34AM

TSF-Report: "Demographic Change and Financial Services"

image The 8th International Sustainability Leadership Symposium was dedicated to the topic of “Demographic Change and Financial Services: a Short List of Threats – a Long List of Opportunities? Business Leaders, Policy Makers and Researchers in Dialogue”. Some 140 participants gathered on 27 and 28 September 2007 at the Swiss Re Centre for Global Dialogue in Rüschlikon. The present report summarises the symposium’s keynotes, panels and working group discussions and draws some key conclusions from one and half days of stimulating debate.

The Sustainability Forum Zurich (TSF)

12:31PM

Fachwörterbuch für die 2. Säule

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Um der babylonischen Sprachverwirrung in der 2. Säule entgegen zu wirken, hat der Verlag VPS neu ein Fachwörterbuch publiziert. Beteiligt haben sich unter Leitung von Hans Ender, ehemaliger ASIP-Präsident, nicht weniger als 45 Autoren. Behandelt werden rund 120 Schlagworte in den sechs Themenbereichen Recht, Volkswirtschaft, Anlagen, Rechnungswesen, Versicherungstechnik und Kollektivversicherung.

In seinem Vorwort hält Ender fest: "Konzeptionell einigten sich die Autorinnen und Autoren darauf, die einzelnen Fachbegriffe in einem Glossar zu behandeln, auf die Anwendung in der Praxis hinzuweisen und in einem Beispiel zu vertiefen. Wie Sie selbst feststellen können, war dies nicht für jedes Fachwort möglich. Eine Nachbearbeitung ist jedoch angezeigt. Eine Nachbearbeitung wird auch weiterhin erforderlich sein, weil ein Fachwörterbuch leben und ständig den neuesten Erkenntnissen angepasst werden muss."

Die (grossformatige) gedruckte Ausgabe wird ergänzt mit einer CD, auf welcher der Text nochmals als pdf enthalten ist. Dieser lässt sich auf den PC kopieren, womit das "manuelle" Nachschlagen entfällt und die Suchfunktionen des Adobe-Readers genutzt werden können. Erhältlich ist das Wörterbuch beim Verlag VPS.

1:37PM

Aon: BVG-Gesetzessammlung mit Masszahlen und Register

AON GesetzessammlungAon hat ihren Sonderdruck der BVG-Gesetzessammlung von 2006 vollständig überarbeitet und aktualisiert und dabei das höchst praktische Sachregister ebenfalls auf den neusten Stand gebracht. Neben dem BVG und seinen wichtigsten Verordnungen finden sich Auszüge aus der Bundesverfassung, dem Zivilgesetzbuch sowie dem OR, soweit sie für die BV von Interesse sind. Ergänzt werden die Gesetzestexte mit den geltenden Masszahlen und technischen Grössen.

8:59AM

BfS: Demografisches Porträt der Schweiz 2007

Titelblatt [Demografisches Porträt der Schweiz. Ausgabe 2007]Die Schweiz zählte am 31. Dezember 2006 7,509 Mio. Einwohner, 0,7% mehr als ein Jahr zuvor. Dieses Wachstum war das Ergebnis von 73‘400 Geburten, 60‘300 Todesfällen sowie 127‘600 Ein- und 88‘200 Auswanderungen. 39‘800 Paare heirateten und 21‘000 liessen sich scheiden.

Wie ist die Entwicklung in den letzten 30 Jahren verlaufen? Welches ist die Staatsangehörigkeit der betroffenen Personen? Gibt es altersspezifische Verhaltensweisen? Diesen und anderen Fragen geht die vorliegende Publikation nach. Sie illustriert die demografische Entwicklung mit ausgewählten Grafiken und präsentiert die neuesten verfügbaren Eckdaten.

Diese Publikation des BfS ist sowohl elektronisch wie gedruckt (Fr. 13.-)  verfügbar.

 Statistik Schweiz - Publikationen

9:32AM

Früherfassung und Frühintervention der IV: Broschüre für Arbeitgeber

admin Das Bundesamt für Sozialversicherungen lanciert gemeinsam mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband eine Broschüre für Arbeitgeber. Der Ratgeber motiviert die Arbeitgebenden, insbesondere der KMU, sich der Herausforderung behinderter Mitarbeiter/innen zu stellen, damit Menschen mit Behinderung erfolgreich im Erwerbsleben integriert bleiben können.

www.news.admin.ch - Früherfassung und Frühintervention der IV