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Die aktuelle Diskussion

Umwandlungssatz

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung.

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Strukturreform

Die Vernehmlassung zu den Ausführungsbestimmungen zur Strukturrevision in BVV1, BVV2 und der neuen ASV hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Die schliesslich in Kraft gesetzten Bestimmungen aber wurden mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Verfolgen Sie hier die Entwicklung und laden Sie alle wichtigen Dokumente herunter.

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Nr. 207
Die neuste Ausgabe

BVG-aktuell Themen

Entries in Kapitalanlagen (577)

1:21PM

Besser dank Alternativen?

Pensionskassen mit hohen Allokationen in Hedge Funds und anderen alternativen Investments weisen tendenziell eine bessere Performance aus als jene Pensionskassen, welche ihr Vermögen nur traditionell in Obligationen und Aktien anlegen. Zu diesem Schluss kommt eine wissenschaftliche Studie, welche amerikanische und kanadische Daten auswertete. Für die Schweiz konnte dazu zwar noch keine fundierte Studie erstellt werden, Peter Meier, Dozent an der ZHAW vermutet in einem kleinen Beitrag in Stocks aber, dass auch jene Schweizer Pensionskassen besser performen, welche einen relativ hohen Anteil in Hedge Funds und Private Equity anlegen. Die Begründung für diese Vermutung lautet allerdings anders als man denkt. Der Renditevorsprung von Hedge Funds gegenüber Aktien wurde in den vergangenen Jahren immer geringer und mit Obligationen wurde sogar deutlich mehr verdient. Pensionskassen, welche bewusst alternative Investments tätigen, seien in der Regel anlagetechnisch besser organisiert, verfügen über mehr und besser qualifiziertes Personal und erreichen somit über alle Anlageklassen bessere Resultate, meint Meier in einem etwas kühnen, wenn auch wohl nicht gänzlich abwegigen Kausalschluss.

6:19PM

CS PK-Index Q4 2011

Die CS hat die detaillierten Daten des Credit Suisse-Pensionskassenindex für das vierte Quartal 2011 mit den Jahreszahlen publiziert. Aufschlussreich sind die Ergebnisse dazu seit 2000. Sie zeigen die enorme Volatilität, die an den Finanzmärkten herrscht. 2000: 2,60%, 2001: -4,15%; 2002: -7,98%; 2003: 9,25%; 2004: 4,49%; 2005: 12,62%; 2006: 6,58%; 2007: 2,04%; 2008: -13,25%; 2009: 10,86%; 2010: 3,01 %; 2011: -0,56%.

Die Performance Contribution zeigt, womit im Berichtsjahr überhaupt Geld verdient werden konnte. Es waren dies Obligation CHF und FW, Immobilien und Hypotheken. Der Rest (Liquidität, Aktien, Alternative) waren alle negativ. Die Jahresperformance betrug –0,56%.

Die annualisierte Performance gemäss CS seit 2000 ergibt 1,85% für alle Kassen. Ihr steht die BVG-Verzinsung von 2,81% gegenüber. Am besten abgeschlossen haben die mittelgrossen VE mit 150 Mio. - 1 Mrd. Franken Vermögen, die knapp über 2% Performance kamen, die kleinen erreichten durchschnittlich 1,8%, die grossen (über 1 Mrd.) 1,66%. Mit anderen Worten: die professionell geführten, grössten Einrichtungen erzielten im Schnitt die geringste Rendite.

 CS PK-Index

9:40PM

Swisscanto PK-Monitor: Gutes 4. Quartal, schwaches 2011

imageDie Entwicklungen auf den Aktienmärkten führten im vierten Quartal 2011 zu einer leichten Verbesserung der Deckungsgradsituation. Damit hat sich auf das Jahresende hin nach drei Quartalen in Folge mit sinkenden Deckungsgraden doch noch ein Trendumschwung bemerkbar gemacht. Trotzdem konnte ein Absinken der Schwankungsreserven seit Beginn 2011 nicht abgewendet werden.

Bei den privatrechtlichen Pensionskassen stieg der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem dritten Quartal um 2,8 Prozentpunkte auf 103,1%. Ein ähnliches Bild, etwas weniger ausgeprägt, zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen, wo sich der Deckungsgrad um 2,4 Prozentpunkte auf 88,1% erhöhte. Generell ist hier jedoch anzumerken, dass dieser Deckungsgrad aufgrund teilkapitalisierter Kassen, also Kassen mit einem Zieldeckungsgrad von weniger als 100%, nicht direkt mit den privatrechtlichen Kassen vergleichbar ist.

Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten im gesamten Kalenderjahr 2011 eine durchschnittliche vermögensgewichtete Rendite von 0,1%. Dieser Wert liegt weit unter der Sollrendite, die zur Aufrechterhaltung des bestehenden Deckungsgrades notwendig ist.

Als Folge davon hat sich der Anteil der Kassen in Unterdeckung erhöht. Der geschätzte Anteil der privatrechlichen Kassen in Unterdeckung dürfte sich im Jahresverlauf mit 26% etwas mehr als verdoppelt haben.

Swisscanto führt die Hochrechnungen für den Pensionskassen-Monitor neu ohne Beteiligung von Complementa durch. Damit wird für die quartalsweisen Hochrechnungen des Pensionskassen-Monitors dieselbe Datenbasis verwendet wie für die jährliche Umfrage "Schweizer Pensionskassen". Sämtliche Schätzungen des Pensionskassen-Monitors wurden deshalb von Swisscanto für die vergangenen Quartale neu gerechnet.

Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 31. Dezember 2011 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2010 von 365 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 431 Mia. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2011 gewählten Anlagestrategie.

Swisscanto PK-Monitor

12:28PM

CS PK-Index: 2011 im Minus

image

Im 4. Quartal 2011 nahm der CS-Pensionskassen-Index um 3.12 Punkte resp. 2.57% zu und liegt per 31. Dezember bei 124.63 Punkten, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000. Zum Resultat haben der Oktober mit 1.62% und der Dezember mit 1.15% beigetragen, während der November ein Minus von 0.21% zu verzeichnen hatte. Die Performance Contribution zeigt, dass insbesondere Aktien Ausland (1.41%), Aktien Schweiz (0.75%), Fremdwährungsobligationen (0.23%), Schweizerfranken Obligationen (0.14%) und Immobilien (0.13%) zur positiven Rendite beigetragen haben.

Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie in Abbildung) legte im Berichtsquartal um weitere 0.5% resp. 0.68 Punkte auf den Stand von 139.45 zu. Somit verkleinerte sich die Differenz wieder und liegt per 31. Dezember 2011 bei 14.81 Punkten.

Für das Anlagejahr 2011 wurde eine Rendite von -0.56 (UBS PK-Monitor – 0,47)% verzeichnet. Die annualiserte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 01.01.2000) beträgt per Quartalsende 1.85%. Ihr gegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung, welche 2.81% beträgt.

Die Anlage-Allokation per 31. Dezember 2011 zeigt auf, dass sich die Liquiditätsquote (6.9%) erhöht hat. Ebenfalls erhöht wurden die Engagements in Aktien Schweiz (11.3%) und in Aktien Ausland (16.0%). Reduziert wurden im Gegenzug die Engagements in Schweizerfrankenobligationen (25.8%), Fremdwährungsobligationen (8.8%) und Immobilien (20.4%). Die Schweizerfrankenquote ist auf 76.3% gesunken.

Die detaillierte Auswertung des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index für das 4. Quartal 2011 wird in rund zwei Wochen publiziert.

3:17PM

NZZaS: «Mit 1,5 Prozent Zins finanzieren wir Renten nicht»

Die NZZ am Sonntag interviewte den Vermögensverwalter Lars Jaeger (Beta Partners, Zug). Dabei kamen auch kanadische Kassen zur Sprache, welche letztes Jahr von NR Frick als Vorbild genannt wurden. Auszüge:

Gibt der Markt mehr (als 1,5%) her?
Ja. Wenn gutbezahlte Asset-Manager nicht mehr als 1,5% erwirtschaften können, dann frage ich mich, wofür wir sie derart fürstlich bezahlen. Zudem sind Pensionskassen Horden von ebenso gut entlöhnten Beratern ausgesetzt. Wofür eigentlich, wenn man so niedrige Renditeansprüche stellt?

Muss man von Versicherungen gleich viel verlangen wie von Pensionskassen?
Versicherungen haben bei der Kapitalanlage nicht die gleiche Flexibilität wie Pensionskassen. Dennoch: 1,5% sind wirklich nicht mehr viel. Etwas mehr schaffen auch Versicherer. Sie brauchen nicht das ganze Kapital in Schweizer Staatstiteln anzulegen. Viele Versicherer halten zu viele Bonds.

Sind 1,5% Mindestzins auch ein Problem für das System der zweiten Säule?
Ja. Mit 1,5% Zins finanzieren wir die Renten nicht. Demografie eingerechnet, werden die Renten massiv sinken, wenn wir nicht mehr erwirtschaften.

Sie beraten viele ausländische Kassen. Was machen diese anders?
Einer der besten Pensionskassenmärkte ist der kanadische. Kanadische Kassen werden von erfahrenen Profis geführt, die übrigens sehr gut verdienen. Diese haben bei den Anlagen kaum Einschränkungen. Sie können in sehr lang angelegte Kapitalanlagen mit entsprechend hohen Renditen investieren. Die Ontario Teachers zum Beispiel besitzt nur rund 30% Obligationen. Die kanadische öffentlich-rechtliche Kasse investiert bis zu 30% in Private Equity, 15 bis 20% in Hedge- Funds. Aber bei Letzteren nicht in die überteuerten Dachfonds, die sich unsere Kassen aufschwatzen lassen.

Wie viel erwirtschaften die Kanadier?
Die Ontario Teachers hat in den letzten zehn Jahren pro Jahr 7% erzielt. Das Risiko liegt dabei nicht viel höher, wie oft behauptet wird: weil viel breiter diversifiziert werden kann und die einzelnen Anlagen nicht miteinander korrelieren.

 NZZaS

9:07PM

IPE: European listed real estate drops by more than 10% in 2011, only Switzerland with positive return

European listed real estate fell by more than 11.3% last year, with only Switzerland posting a positive return of 10.8%, according to the Global Property Research (GPR) 250 index. Poland performed worst among European markets, dragged down by the company-specific performance of Global Trade Centre, the only Polish constituent of an index that tracks the 250 most liquid listed equities. Spain followed with -58.4% – and the index's worst performer, Immobiliaria Colonial – ahead of Italy, which posted -43.7%. GPR analyst Jeroen Vreeker said: "Why we've seen a drop in the last quarter is a difficult question. There is an overall macro aspect, which is probably the most important factor. Company-specific factors may also have played a part."

 IPE

6:26PM

NZZ: “Aktien-Minus und tiefe Zinsen belasten die Pensionskassen”

Michael Ferber befasst sich in der NZZ mit der aktuellen Verfassung der Vorsorgeeinrichtungen. “Die Schweizer Pensionskassen haben ein weiteres schwieriges Jahr hinter sich. Vor allem die Verluste bei den Aktienanlagen sorgten 2011 dafür, dass die Zahl der Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung wohl deutlich gestiegen ist und dass nun wohl einige Sanierungen von Pensionskassen nötig werden. Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbands Asip, geht, gestützt auf Zahlen des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV), davon aus, dass sich derzeit rund ein Drittel der privatrechtlichen Kassen in Unterdeckung befindet.

Auch das BSV geht von einer «erheblichen Verschlechterung der finanziellen Lage» der Pensionskassen bis Ende November aus, wie es mitteilte. Laut dem Amt waren Ende 2010 exakt 289 bzw. 14,3% der registrierten Kassen unterdeckt, nun dürfte der Anteil deutlich gestiegen sein. Gemäss dem BSV sollte der durchschnittliche Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie per Ende November rund 100% betragen haben.

Die in der Branche stark beachteten BVG-2000-Indizes der Bank Pictet weisen für Pensionskassen mit einem 25%igen Aktienanteil für das letzte Jahr per 28. Dezember eine Rendite von 1,41% aus, solche mit einem 40%igen Aktienanteil lagen 0,37% im Minus. Die UBS kommt bei ihrem Barometer 2011 per Ende November auf eine Performance von –1,57%.

Dominique Ammann, Partner der Pensionskassenberatung PPCmetrics und Mitglied der BVG-Kommission, sieht das Kapitaldeckungsverfahren der zweiten Säule derzeit vor den grössten Herausforderungen, seit das BVG im Jahr 1985 eingeführt wurde.

Im vergangenen Jahr haben viele Pensionskassen auf die Herausforderungen mit Leistungskürzungen reagiert. Dieser Trend dürfte sich 2012 fortsetzen. Dass die derzeitige Situation zu einer Umverteilung von der erwerbstätigen Bevölkerung zu den Rentnern führt, lässt sich kaum bestreiten. Angesichts der schwierigen Lage an den Kapitalmärkten sind die Führungsorgane vieler eidgenössischer Pensionskassen hier gezwungen, ausführliche Beurteilungen vornehmen, schreibt Ferber.

 NZZ

9:31AM

BVK: Auftrag für JP Morgan

Die Zürcher Beamtenkasse (BVK) lässt sämtliche Wertschriften von der US-Investmentbank JP Morgan verwalten. Das sorgt für Unmut bei CS, UBS und ZKB, schreibt der Sonntag. Weiter heisst es: “Das Nachsehen hatten die ZKB und State Street, die bis anhin als Depotbank der BVK agierten, sowie die Grossbanken UBS und Credit Suisse, die sich um den Auftrag bemühten .Gemäss Insidern soll JP Morgan einen konkurrenzlos günstigen Preis geboten haben. Als Depotbank verwahrt und verwaltet sie alle weltweit bankfähigen Vermögenswerte. Dazu gehören Finanzinstrumente wie Aktien und Obligationen, aber nach Möglichkeit auch Immobilienanlagen, Hypotheken und Derivate.

Die ZKB muss sich mit einem Portfolio-Management-Mandat für Schweizer Titel begnügen. Unklar ist, ob die Vorsorgegelder bei einem Konkurs der ausländischen Grossbank stärker gefährdet wären als bei einer Schweizer Depotbank. JP-Morgan-Vertreter in der Schweiz liessen Anfragen unbeantwortet.”

PW. Nachzutragen wäre, dass der Sonntag meinte, die Meldung mit dem blödsinnigen Titel “Skandalkasse” aufwerten zu müssen. Aber von unserer Sonntagspresse sind wir ja mittlerweile schon einiges gewohnt.

Sonntag

3:42PM

Libera Horizonte: Navigieren in der Schuldenkrise

image

Die Schriftenreihe Libera Horizonte beschäftigt sich in Ausgabe 40 mit der Frage, wie eine Pensionskasse bei tiefen Renditen und wankenden Fremdwährungen zu führen sei. Offenbar eine Frage, welche durch aktuelle Umstände ausgelöst wurde. In der Einleitung heisst es dazu: “Der Investitionsprozess einer Pensionskasse im Herbst 2011 ähnelt der Kreuzfahrt eines Überseedampfers, der im dichten Nebel Klippen umschiffen muss. Das wirtschaftliche Umfeld, in welchem Pensionskassen navigieren müssen, ist von zwei Hauptproblemen geprägt: von der Schuldenkrise in Europa und der schwachen Konjunktur in den Vereinigten Staaten. Solange der Schuldenkrise nicht mit umfassenden und effektiven Massnahmen ein Ende bereitet wird, werden sich die Aktienmärkte weiterhin zögernd entwickeln. Für Vorsorgeeinrichtungen sind zudem die tiefen Zinsen von Obligationen besorgniserregend. Im Folgenden stellen wir einen Navigationsplan für die Entwicklung einer Anlagestrategie vor, mit welcher Ihre Pensionskasse wohlbehalten durch die Krise kommen dürfte.”

Unter den Ratschlägen für die verantwortlichen Lotsen finden wir die Empfehlung, neue innovative Anlagekategorien als Beimischung zu prüfen. Es heisst dazu: “Um hohe Renditen zu erzielen – in Übereinstimmung mit hohen Sollrenditen (z. B. 4,3 %) – ist es notwendig, grosse Risiken einzugehen. Dies kann zur Folge haben, dass das Risikobudget überschritten wird. Wenn dies der Fall ist, kommen die betreffenden Anlagestrategien nicht in Frage. Dies bedeutet wiederum, dass die hohen Sollrenditen nicht angestrebt werden können.”

 Libera Horizonte

2:03PM

Deutsche Bank startet offenbar Verkauf des Asset Managements, Schritt bei Schweizer Banken unwahrscheinlich

Bewegung bei den Grossbanken: Die Deutsche Bank erhofft sich vom Verkauf grosser Teile der Vermögensverwaltung Finanzkreisen zufolge bis zu 3 Mrd. Euro, schreibt der Tages-Anzeiger. Für die Schweizer Schwergewichte stellt sich die Frage solcher Verkäufe laut Bankenexperte Andreas Venditti eher nicht. Die vom Schweizer Josef Ackermann geführte Deutsche Bank habe einen offiziellen Verkaufsprozess gestartet und Informationsmaterialien an Dutzende potenzielle Bieter verschickt, sagten mit dem Verfahren vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Für die Schweizer Banken stelle sich die Frage nicht. Die Credit Suisse (CS) habe bereits Ende 2008 Teile ihres Asset Managements verkauft. «Nach der Veräusserung der Geschäfte an Aberdeen Asset Management konzentrierte sich die CS vor allem auf das profitable Geschäft im Schweizer Markt», sagte Venditti. Die UBS ihrerseits habe erst im November bestätigt, dass sowohl die Vermögensverwaltung für Privatkunden als auch jene für institutionelle Kunden Teil des Geschäfts seien, sagte Venditti. Daher sei es unwahrscheinlich, dass die UBS demnächst eine neue Strategie für das Asset Management bekannt geben werde.

 TA

3:14PM

AST Swiss Life: Erfolgreiche Lancierung einer Immobiliengruppe

swisslifeDie Emission der Anlagegruppe Geschäftsimmobilien der Anlagestiftung Swiss Life konnte am 25. Oktober 2011 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Anlagestiftung Swiss Life vergrössert damit ihren Kundenstamm im Geschäftssegment der halbautonomen und autonomen Vorsorgeeinrichtungen, wie es in einer Mitteilung der Swiss Life heisst.

Das Portfolio bestehend aus Schweizer Geschäftsimmobilien ist bei den Investoren erwartungsgemäss auf grosses Interesse gestossen. Schweizer Vorsorgeeinrichtungen aus dem privaten wie auch öffentlichen Bereich haben Investitionszusagen im Umfang von rund 890 Mio. geleistet. Damit wurde das Erstemissionsvolumen von 500 Mio. deutlich überzeichnet. Die Überzeichnung führte bei der Zuteilung teilweise zu Kürzungen, es konnten jedoch alle Anleger mit Anteilen bedient werden.

Seit Jahresbeginn verdoppelte die Anlagestiftung die verwalteten Vermögen von 1,2 auf 2,4 Milliarden Franken. Sie betreut mittlerweile rund 500 institutionelle Kunden.

8:54AM

Comment gérer l’allocation d’un portefeuille lors de la survenance de risques extrêmes?

La succession de crises observées sur les marchés financiers au cours de cette dernière décennie soulève de nombreuses questions parmi les investisseurs quant à la formule la plus adéquate pour piloter l’allocation de leur portefeuille. Les investisseurs sont à la recherche de la solution miracle qui leur permettra d’identifier correctement et surtout à temps les changements de tendance des marchés et ainsi de modifier l’allocation de leur portefeuille de manière à éviter ou du moins réduire les pertes.

 Le Temps

8:52AM

«Aucun produit ne peut garantir 4% par an»

Syz gère un milliard de francs en stratégies «absolute return» dont l’objectif est Libor +2%, avec une forte limitation des risques. Dans une interview avec Le Tmps, Jérôme Schupp, responsable de la recherche de Syz Asset Management, s’exprime sur les défis des caisses de pension.

Le Temps

8:49AM

“La priorité aux coûts n’améliore pas les rentes”

imageMartin Gubler, président de la direction de Zurich Invest, recommande aux institutions de placer environ 15% dans les placements alternatifs, sous forme de hedge funds, private equity, infrastructures et matières premières. Vita a placé 10% en hedge funds.

Zurich Vie Suisse a la particularité d’avoir sorti les activités de prévoyance professionnelle de son bilan pour les transférer à la fondation collective Vita, (plus de 17 000 entreprises affiliées et 8 milliards d’actifs sous gestion) afin que les assurés reçoivent la totalité des rendements générés par les placements. Sept de ces huit milliards sont gérés par la Zurich Fondation de placement par Zurich Invest SA, une filiale à 100% du Zurich Suisse gérant les actifs tiers (12 milliards) et placée sous la surveillance de la Finma. Son bénéfice n’est pas publié, il est intégré dans celui de Zurich Vie Suisse dont le résultat net s’élève à 254 millions de francs en 2010. Elle gère également la caisse de pension des collaborateurs suisses de Zurich, afin d’aligner leurs intérêts avec ceux des clients.

Le Temps: Quelle devrait être la part en alternatifs? Et laquelle est-elle dans la fondation collective Vita?
Gubler: Cela dépend de la structure de la caisse de pension. La Vita a actuellement 10% du portefeuille en hedge funds et son comité d’investissement a décidé d’investir 2 à 3% en private equity ainsi que 2-3% en infrastructures ces prochaines années.

Comment une caisse de pension peut-elle limiter les risques dans la sélection des gérants?
Une caisse de pension devrait tout d’abord définir son allocation, puis ensuite la part de gestion active et passive. La dernière ne constitue pas une panacée.

Par exemple dans les actions suisses, sous l’angle de la gestion de risques, une gestion passive me paraît défavorable, puisque 6 blue chips forment 60% de l’indice. Ou dans les obligations: la crise des Etats périphériques a pénalisé une gestion passive; ce sont les pays les plus endettés qui ont émis le plus d’emprunts.

Concrètement, quelle approche adoptez-vous?
En ce qui concerne Zurich Invest, nous avons décidé de travailler avec les meilleurs gérants, indépendamment de leur position géographique, selon des critères de sélection objectifs et un processus structuré. A titre d’exemple, un de nos gérants avait décidé de gérer notre mandat sur les actions japonaises à partir de Francfort et non plus de Tokyo. Nous nous y sommes opposés et avons lancé notre processus de sélection en 3 étapes. Les candidats répondant à notre appel d’offres sont départagés en évaluant notamment leur performance et leur expérience. Les 10 meilleurs sont soumis à une analyse approfondie, par la suite les trois meilleurs sont invités à Zurich pour faire face à un comité de sélection. Finalement nous nous sommes déplacés à Tokyo pour juger le management, l’équipe et les différents processus (dont la gestion de risque) chez les deux finalistes, ce qui nous a permis de choisir un excellent gérant. Chaque gérant est ensuite placé sous un contrôle pointu et régulier. Et s’il déçoit, il sera placé sous observation puis sera résilié si nécessaire.

 Le Temps

8:34AM

“Seefeldisierung” und die Pensionskassen

Der Tages-Anzeiger beschreibt den (nicht nur auf das Zürcher Seefeld beschränkten) Prozess der sog. Seefeldisierung, wobei günstiger Wohnraum durch Abriss oder Umbau verloren geht. Am konkreten Beispiel beteiligt ist die PK der Berner Versicherungsgruppe.

 Tages-Anzeiger

10:21AM

Towers Watson Hot Topics: Pension Outlook Year-End 2011

Due to financial markets and demographic assumption changes, year-end 2011 is likely to be a painful one for Swiss companies reporting their pension obligations under International Financial Reporting Standards. The median discount rate used by Swiss companies at the end of 2010 under IFRS was 2.75% according to Towers Watson's 2011 Global Survey of Accounting Assumptions. If set today, pension discount rates would likely be in the range of 2.25% to 2.50%. This would indicate an increase in pension liabilities of some 3% to 6% compared with last year. Furthermore, due to new Swiss mortality tables (BVG2010) which are expected to be adopted by many companies for the first time at the year-end, liabilities could be further increased by around 5%.

The impact will vary by plan depending on the structure of the liabilities and the precise assumptions adopted. Asset returns have not kept pace with the rising liability values. According to the ASIP performance comparison carried out by Towers Watson, the median return for Swiss pension funds was marginally negative at -0.2% for the first half of this year. Returns in the third quarter are likely to have been significantly worse - for example the Pictet LPP 2005 40+ Index fell by around 4% over the quarter.

image

Thus, lower asset values and higher liabilities mean that companies should expect gaps between liabilities and assets to widen at year end, which will also likely result in increases to companies' pension expense in 2012. Towers Watson's Swiss Pension Index for Switzerland, which tracks the funding ratio for a benchmark plan under international accounting standards, shows a fall from 98.4 at the end of June to 87.2 at the end of September (see Chart), solely due to the impacts of the discount rate and asset returns.

 TW Hot Topics

8:16AM

«Bahnhöfli» geht für 1,97 Mio. an die Raiffeisen PK

imageBeim Versteigerungs-Krimi um das Hotel Bahnhof in Frauenfeld geht der Romanshorner Unternehmer Beat Hirt leer aus: Die Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft treibt den Preis für das «Bahnhöfli» auf 1,97 Mio. Franken. Das Gebäude soll abgerissen und ein Neubau mit Wohnen und Gewerbe entstehen, schreibt die Thurgauer Zeitung. «Wir haben noch keine konkreten Pläne», sagt Beat Mäusli, Leiter Immobilien und Dienst der Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft im Anschluss auf die entsprechende Frage der TZ. Abbrechen und neu bauen sei aber ziemlich sicher. Es würden vermutlich Wohnungen, Büros und Gewerberäume entstehen und sicher kein Hochhaus. Es sei ihnen wichtig, das Areal zusammen mit der Gemeinde zu entwickeln. Der Preis von 1,97 Mio. Franken bewege sich an der oberen Grenze. Aber das ergebe trotzdem noch eine attraktive Rendite.

 Thurgauer Zeitung

1:50PM

Avadis teilt Immobilien-Anlagegruppe in Wohnen und Geschäft

Die Avadis Anlagestiftung teilt ihr rund 2 Milliarden Franken umfassendes Immobilien-Portfolio per 1. November in 2 Anlagegruppen auf: Immobilien Schweiz Wohnen und Immobilien Schweiz Geschäft. Diese Aufteilung ermöglicht gemäss Darstellung der Avadis Investoren künftig eine individuelle Gewichtung zwischen Wohnen und Geschäft und bietet ihnen daher grössere Flexibilität. Wohn- und Geschäftsliegenschaften verfügen über eine unterschiedliche Dynamik.

3:00PM

How seasonal moods affect investments

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People who experience seasonal depression shun financial risk-taking during seasons with diminished daylight, but are more willing to accept risk in spring and summer, a study by prof. Lisa Kramer of the University of Toronto’s Rotman School of Management and Waterloo’s Mark Weber suggests.

The researchers based their findings on a study of faculty and staff at a large North American university. Participants were paid for each part of the study they joined, which included online surveys and behavioral assessments.

They also had the option of putting some or all of their payment into an investment with 50:50 odds and where the potential gains exceeded the potential losses, to mimic financial risk. Participants who experienced seasonal depression chose more of the guaranteed payments and put less money at risk in winter, but their risk tolerance came more into line with other participants’ in summer.

About 10 percent of the population suffers from severe seasonal depression, known as seasonal affective disorder (SAD); other still experience some degree of seasonal fluctuation in mood. Previous research has noted that seasonal patterns in stock market returns have been consistent with people avoiding risk in the fall and winter.

 Kurzweil News

11:13AM

PKs setzen auf Immobilien

imageSchweizer institutionelle Anleger setzen bei ihren Immobilien-Investitionen stark auf Mietwohnungen. Dies geschieht im Unterschied zu anderen Ländern, wo angesichts des oft fehlenden Mietmarkts eher in Detailhandelsimmobilien investiert wird. Laut dem neuesten «Immobilien Investment Survey» von Jones Lang LaSalle, einer Umfrage bei Schweizer Institutionellen, sind 83% der Liegenschaften von Schweizer Pensionskassen (PK) und 61% der Liegenschaften von Versicherungen Wohnimmobilien; dies bei einer Immobilienquote von 13% bei den Versicherern und 18% bei den Pensionskassen. Die Mehrheit der Versicherungen und PK plant zudem, den Wohnanteil in den nächsten zwei Jahren weiter auszubauen - und dies, obschon das Angebot an investierbaren Liegenschaften praktisch durchs Band als «knapp» oder «extrem knapp» beurteilt wird und die Preise als «zu teuer» gelten.

Bei ihren direkten Immobilienanlagen rechnen die befragten Investoren mit einer Anlagerendite von 5,8% pro Jahr, bestehend aus einer Ausschüttungsrendite von 4,5% und einer Wertsteigerung, die mit 1,3% ungefähr der Teuerung entspricht. Bei den indirekten Immobilienanlagen sind die Erwartungen der Anleger ähnlich: eine Gesamtrendite (Wertsteigerung plus Dividende) von 5,6% bei kotierten Anlagen, eine Rendite von 5,9% bei nichtkotierten Anlagen wie Anlagestiftungen.

 Studie Jones Lang LaSalleArtikel Berner Zeitung