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Hewitt: Vorsorgeeinrichtungen fehlen weltweit 500 Mrd. Dollar
Nach der kontinuierlichen Verbesserung seit dem dritten Quartal 2009 bis zum ersten Quartal 2010 ist der durchschnittliche Deckungsgrad bei Vorsorgeplänen im zweiten Quartal 2010 weltweit wieder drastisch gesunken – auf den tiefsten Stand seit Ausbruch von Finanzkrise und Rezession. Das zeigt der “Pension Risk Tracker” der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates. Grund dafür sind der signifikante Einbruch der globalen Aktienmärkte und Zinssätze sowie die damit einhergehende hohe Marktvolatilität. Die Verbesserung, die in den vorangegangenen 18 Monaten erreicht werden konnte, wurde dadurch fast vollständig wieder aufgehoben. Der durchschnittliche Deckungsgrad lag Ende Juni nur noch bei 80 Prozent. Das entspricht einem Fehlbetrag von etwa 500 Milliarden Dollar.
Sep 1, 2010 at 11:16 in
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Permalink Performancevergleich: 0 Prozent Medianrendite für S1
Der im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (ASIP) von Towers Watson durchgeführte Performancevergleich zeigt für das erste Halbjahr 2010 eine Medianrendite von 0.0% auf dem Gesamtportfolio der teilnehmenden Pensionskassen. Die Medianrendite für die letzten 12 Monate beträgt 7.9%.
Nach einem sehr positiven zweiten Semester 2009 und einem erfreulichen ersten Quartal 2010 litten die Anlagen der teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen unter den Bewertungskorrekturen, primär in den Aktienmärkten der industrialisierten Länder aber auch in denjenigen ausgewählter Schwellenländer. Beispielsweise wurde bei europäischen Aktien eine Medianrendite von -14.1% erreicht und bei Aktien von Schwellenländern eine von -1.7%. Aktien Schweiz schnitten im Vergleich zu europäischen Aktien mit einer Medianrendite von -3.1% vergleichsweise besser ab, was grösstenteils durch den markant tieferen EUR/CHF-Kurs zu erklären ist. Das schlechte Abschneiden der Aktienmärkte ist vor dem Hintergrund aufkommender Zweifel über die Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung zu sehen.
Aug 30, 2010 at 11:54 in
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Permalink Koreanische Pensionskasse kauft Pariser Einkaufszentrum
Die staatliche südkoreanische Pensionskasse National Pension Service (NPS) hat sich mit Hammerson auf den Kauf von 51 Prozent der Anteile am Einkaufszentrum "O Parinor" in Aulnay-sous-Bois in der Nähe von Paris geeinigt. NPS werde dafür 217 Mio. Euro zahlen, teilte der drittgrößten britischen Immobilientrust mit. Darüber hinaus habe NPS die Option, im nächsten Jahr weitere 24 Prozent für 106 Mio. Euro zu kaufen.
Aug 20, 2010 at 9:37 in
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Permalink Gérard Fischer: «Vorsorge ist attraktiver als Fonds»
Gérard Fischer, CEO der Swisscanto-Gruppe, will gemäss einem Interview in der Handelszeitung künftig stärker auf den Vorsorgebereich setzen, weil er dort mehr Potenzial sieht als im angestammten Fondsgeschäft. Zudem fordert Fischer, dass die Grossbanken ihre faktische Staatsgarantie zumindest abgelten.
Das wichtigste Standbein von Swisscanto sind die Anlagefonds. Wird dies in fünf Jahren auch noch der Fall sein?
Fischer: Von den rund 58 Mrd Fr. verwalteten Vermögen entfallen etwa zwei Drittel auf Retailkunden und ein Drittel auf Institutionelle. Das institutionelle Geschäft wächst stärker als das Retailgeschäft. Zum institutionellen Geschäft zählt auch die Vorsorge. Die berufliche Vorsorge und die Produkte, die wir dazu mit der Anlagestiftung und der Sammelstiftung bereitstellen, tragen einen massgeblichen Teil zum Gewinn der Gesellschaft bei. Vor allem die Anlagestiftung und die Sammelstiftung bieten viel Potenzial. Dieses wichtige Geschäft wird in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.
Wie wird die Zusammensetzung in fünf Jahren aussehen?
Fischer: Das Vorsorgegeschäft ist attraktiver als das Fondsgeschäft. Es bietet mehr Potenzial, weshalb wir das Geschäft in Zukunft stärker ausbauen wollen. Anlage und Vorsorge gehören zusammen, weil Vorsorge ohne Anlegen nicht möglich ist. Ich erwarte, dass das Vorsorgemotiv für die Anlagen stärker wächst als das traditionelle Geschäft, das immer neue exotische Anlageideen sucht.
Werden jetzt vor allem im Vorsorgebereich neue Stellen geschaffen?
Fischer: Wir haben für das aktuelle Geschäftsjahr (per Ende Juni) 17 zusätzliche Stellen vorgesehen. Diese werden vor allem im Risikomanagement und in Compliance sowie im internationalen Fondsvertrieb geschaffen.
Aug 11, 2010 at 14:17 in
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Permalink FuW: Liquidität – PKs in Wartestellung
Die Schweizer Pensionskassen sind gegenwärtig gleichzeitig risikobereit und risikoscheu. Sie haben 27% des Vermögens in Aktien investiert trotz der Konjunkturbedenken vieler Finanzmarktbeobachter. Aber sie halten derzeit auch einen Vermögensanteil von knapp 8% in liquiden Mitteln, obwohl sich darauf im heutigen Tiefzinsumfeld kein nennenswerter Ertrag verdienen lässt.
Jul 31, 2010 at 9:13 in
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Permalink PKZH: Symbolpolitik
Finanzvorstand Martin Vollenwyder (FDP) der Stadt Zürich hatte in einem Interview in der Zürcher Lokalzeitung «Züriberg» gesagt, es sei für die städtische Pensionskasse heute «sehr schwierig», die erforderliche Minimalrendite von 5,5 Prozent zu erreichen. Vollenwyder weiter: «Trotzdem hat die PKZH vor sechs Wochen beschlossen, BP- und Transocean-Aktien abzustossen. Die PK sorgt sich also sehr wohl um globale Vorgänge, die lebenszerstörend sind,» heisst es in einem Artikel des Tages Anzeigers.
Laut dem stellvertretenden Anlagechef Jürg Tobler hat sich die Kasse Anfang Juni zum Verkauf der Wertpapiere der beiden Unternehmen entschieden. Dabei habe es sich um ein Aktienpaket im Wert von rund 20 Millionen gehandelt. Dies entspricht 0,2 Prozent des PK-Vermögens von 12,5 Milliarden Franken. Aus dem Verkauf resultierte ein Verlust, weil der Aktienkurs tief war.
Jul 30, 2010 at 18:37 in
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Permalink IPE: Hewitt-Ennis may change the game
Hewitt Associates' plan to purchase premier independent investment consultant Ennis Knupp & Associates should accelerate merger-and-acquisition talks in the sector, as the prospect of a new global heavyweight prompts competitors to critically assess their own capabilities.
Executives at some of the consulting firms cited by industry observers as the leading acquisition targets — including Cambridge, Mass.-based NEPC LLC and Callan Associates LLC of San Francisco — have sworn to maintain their independence, even as cynics insist that everyone ultimately has a price.
Jul 26, 2010 at 9:32 in
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Permalink CS PK-Index: Lücke zum Mindestzins wieder vergrössert
Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, erleidet im 2. Quartal 2010 einen kräftigen Dämpfer. Im Berichtsquartal büsste der Index 2,98 Punkte resp. 2,40 % ein und steht nun bei 121,58 Punkten. Zum negativen Resultat haben der Mai – 0,73 % und der Juni – 2,12 % beigetragen, während der April ein leichtes Plus von 0,45 % verzeichnete. Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie), ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Anfang des Jahres 2000, legte im Berichtsquartal um weitere 0,5 % resp. 0,67 Punkte auf den Stand von 135,37 Punkten zu. Die Differenz vergrösserte sich dadurch auf 13,79 Punkte. Der Gesamtindex müsste mehr als 11% zulegen, sollte diese Lücke bis Ende 2010 geschlossen werden. Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index beträgt per Ende Juni 1,88 %. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung: Sie beträgt per 2,93 %.
Jul 23, 2010 at 14:44 in
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Permalink UBS PK-Barometer: Schlechter Juni
Der Juni war renditemässig ein schlechter Monat für die Pensionskassen. Die Monatsrendite von –1.90% gemäss UBS Pensionskassen-Baromter hat die kumulierte Rendite im Jahr 2010 auf nahe Null gebracht. Neben rückläufigen Aktienkursen hat vor allem die Abwertung der wesentlichen Währungen EUR und USD (ca. –7% gegenüber dem CHF) zu dieser negativen Monatsrendite beigetragen.
Jul 23, 2010 at 10:06 in
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Permalink State Street PK-Index: Rendite –3.11% im Q2
Beim PK-Index von State Street Investment Analytics handelt es sich um einen Index, der basierend auf durchschnittlichen Wertschriften-Allokationen von Schweizer Pensionskassen errechnet wird. Der Schweizer PK-Index erreichte im 2. Quartal 2010 eine Rendite von -3.11 Prozent. “Nach vier aufeinanderfolgenden Quartalen der Erholung ist die Rendite des Schweizer PK-Index im zweiten Quartal zurückgegangen,” sagt Reto Tschäppeler, Vice President in Zürich. “Die in den letzten 12 Monaten erzielte Rendite ist mit 7.65% aber immer noch deutlich über dem für Personalvorsorgeeinrichtungen relevanten Satz für die Mindestverzinsung.”
State Street veröffentlichte ebenfalls ihre Transaktionskosten-Analyse für den Schweizer Markt. Transaktionskosten entstehen beim Wertschriftenhandel und machen rund zwei Drittel der Vermögensverwaltungskosten aus. Die Kosten setzen sich aus Kommissionen, Gebühren und Opportunitätskosten (market impact) zusammen. Einen substantiellen Anteil machen die Opportunitätskosten aus, welche nur mit spezialisierten Analysen quantifiziert werden können.
Die Transaktionskosten erhöhten sich in der Schweiz gegenüber dem zweiten Quartal um 1.88 Prozent von 18.04 auf 18.38 Basispunkte, wobei sich hauptsächlich die Opportunitätskosten unvorteilhaft entwickelt haben. Dies bedeutet, dass institutionelle Investoren im letzten Quartal durchschnittlich 18.38 Basispunkte für die Ausführung ihrer Transaktionen in Schweizer Aktien aufgewendet haben. Die globalen Werte sind hingegen gesunken, um 6.77 Prozent. Der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 33.84 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.
Jul 23, 2010 at 9:42 in
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Permalink NZZ: “Hedge-Funds um jeden Preis”
“Schweizer Pensionskassen und andere hiesige Grossanleger scheinen derzeit krampfhaft auf der Suche nach Finanzprodukten zu sein, die eine verbesserte Risikostreuung versprechen. Dabei spielen die Kosten wohl nicht immer eine Rolle”, schreibt Michael Ferber in der NZZ. Er hält in seinem Artikel fest: “Gemäss Vertretern des Finanzinstituts hat das Produkt «db x-Trackers Hedge Fund Index ETF (CHF)» der Deutschen Bank seit seiner Lancierung die stattliche Summe von 1,6 Mrd. Fr. eingesammelt, davon weit mehr als die Hälfte aus der Schweiz. In der Tat bietet das Produkt eine gewisse Innovation, mit ihm können Investoren über die Börse und mit einer gewissen Kontrolle in den Hedge-Funds-Markt investieren. Dies hat aber einen Preis von – sage und schreibe – bis zu 4,1% Gesamtgebühren.
Jul 22, 2010 at 14:26 in
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Permalink Sonntag: “Anlagenotstand in der Altersvorsorge”
“Mit Sicherheit viel Geld verdienen – das ging im letzten Jahr mit 10-jährigen Staatsanleihen. Jetzt stauen sich darin aber erhebliche Risiken, Warnt Rolf Biland, Anlagechef bei der VZ Vermögensberatung: «Langjährige Staatsanleihen sind zu einer Art Blase geworden. Je länger die Tiefzinsphase anhält, desto teurer kann es für den Investor werden», schreibt Yves Carpy im Sonntag.
Jul 13, 2010 at 15:57 in
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Permalink CS PK-Index erleidet Einbruch im Q2
Die CS teilt mit: Die ersten Berechnungen des Credit Suisse Pensionskassen Index, der das Anlageverhalten von über 100 Schweizer Pensionskassen seit dem Jahr 2000 berücksichtigt, ergeben für das 2. Quartal 2010 zum ersten Mal seit vier Quartalen eine negative Performance. Im Berichtsquartal verzeichnet der Index eine Performance von –2,38%. Während der April noch eine positive Performance (0,44%) aufweist, haben sich sowohl der Mai (–0,73%) als auch der Juni (– 2,10%) negativ entwickelt. Die BVG-Mindestrendite für das 2. Quartal 2010 betrug wiederum 0,50%. Die Lücke des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index zur BVG-Vorgabe, gemessen seit dem Jahr 2000, beträgt per Ende des 2. Quartals 2010 13,77 Punkte. Der Gesamtindex müsste somit rund 11% zulegen, um diese Lücke bis Ende 2010 zu schliessen. Die annualisierte Performance, seit dem 1.1.2000, beträgt per Ende Juni 2010 1,88%, während die annualisierte BVG-Verzinsung 2,93% beträgt.
In der Anlageallokation fällt auf, dass die Liquiditätsquote erneut aufgestockt wurde. Sie liegt per 30.6.2010 bei 7,8%. Ebenfalls aufgestockt wurden die Engagements in Schweizer Franken-Obligationen, in alternativen Anlagen sowie in Immobilien-Anlagen, die einen noch nie gesehen Höchststand von 19,9% verzeichnen. Bei den Aktien-Engagements wurden insbesondere die Aktien von ausländischen Unternehmungen aufgestockt. Mit einer Quote von 79,7% fungiert der Schweizer Franken nach wie vor als sicherer Hafen.
Die detaillierte Auswertung des Schweizer Pensionskassen Index der Credit Suisse für das 2. Quartal 2010 wird in rund zwei Wochen publiziert.
Jul 13, 2010 at 15:36 in
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Permalink BLVK: Kein Glück mit Hedgefonds
Verständigungsprobleme, hohe Kosten, schlechte Performance: Die BLVK, die Pensionskasse der Berner Lehrer steigt aus dem Geschäft mit Hedgefonds aus – nach einem Verlust von 11 Millionen, schreibt der Tages-Anzeiger.
Angesichts der desolaten Lage hat man sich vor drei Jahren entschieden, in sogenannte alternative Anlagen zu investieren. Die Idee war, damit die Wertschwankungen des Portefeuilles zu vermindern. Bei der BLVK ging das gründlich schief, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist: «Die Wertentwicklung konnte auch 2009 nicht überzeugen, und es musste eine Minusrendite von 0,09 Prozent ausgewiesen werden», heisst es. Dies wohlgemerkt, nachdem im Vorjahr ein Verlust von über 20 Prozent entstanden war. Gegenüber dem TA sagt BLVK-Anlage-Chef Theodor Tillmann: «Die Anlagen in Hedgefonds haben nicht die negative Korrelation mit den Aktien, die uns versprochen wurde.»
Jul 6, 2010 at 7:41 in
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Permalink NZZ aS: «Alle Zutaten für eine Immobilienblase»
Der Chef der Finanzmarktaufsicht, Patrick Raaflaub, warnt in einem Interview mit der NZZ am Sonntag vor einer zu laschen Vergabe von Hypotheken. Raaflaub: “Die Situation ist seit Monaten auf dem Radar. Wir haben momentan in der Schweiz alle Zutaten für eine kräftige Immobilienblase: extrem tiefe Zinsen, den Glauben der Leute, Immobilien seien praktisch risikolose Anlagen, eine grosse Nachfrage und stark steigende Preise zumindest in einigen Regionen. Wir sind verpflichtet, genau hinzuschauen.
Jul 5, 2010 at 15:29 in
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Permalink NZZ: Verflixtes zweites Börsenhalbjahr
Die Börsen sind seit längerem auf Talfahrt. Die Unsicherheit ist gross. Ist der Pessimismus übertrieben, oder müsste man sich tatsächlich vermehrt Sorgen machen? Eine Umfrage bei Banken an der Zürcher Bahnhofstrasse zeigt: Die Meinungen liegen weit auseinander.
Zehn Fragen zum zweiten Börsenhalbjahr
1. Frage: Berichtssaison zweites Quartal?
2. Frage: Bewertungen und Gewinnerwartungen?
3. Frage: Welche Region ist am attraktivsten?
4. Frage: Wie wird das zweite Halbjahr?
5. Frage: Bullen oder Bären als Sieger?
6. Frage: Was gibt Auftrieb?
7. Frage: Was verursacht Abwärtsdruck?
8. Frage: Der «ideale» Einstiegszeitpunkt?
9. Frage: Wo lauern Schwarze Schwäne?
10. Frage: Wo liegt der SMI Ende Jahr?
Jul 2, 2010 at 17:00 in
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Permalink Pensionskassen liquidieren Griechen-Bonds
Die europäische Schuldenkrise trifft auch Schweizer Pensionskassen. Insbesondere Griechenland zwingt die Geldverwalter zum Handeln, nachdem Staatsanleihen hellenischen Republik von den Rating-Agenturen Moody's und Standard&Poor's vorletzte Woche auf «Ramsch»-Niveau zurückgestuft worden sind.
«Wir werden die Griechenland-Bonds im Rahmen unseres indexierten Mandates per Ende Juni verkaufen», sagt Markus Hübscher, Geschäftsführer der Pensionskasse der SBB. Mit dem «Ramsch»-Status haben Griechen-Bonds den «Investment grade» eingebüsst, weshalb sie aus den Bond-Indizes von Citigroup und Barclays gestrichen wurden, schreibt Cash.
Viele Pensionskassen nutzen die Citigroup- oder Barclays-Bond-Indizes als Messlatte zur passiven Verwaltung der Fremdwährungs-Obligationen. Das zwingt auch andere Pensionskassen ihre Bestände zu liquidieren. «Die meisten Pensionskassen verwenden globale Indizes als Messlatte», sagt Hanspeter Konrad, Direktor beim Pensionskassenverband ASIP.
Der Verkaufszwang kommt zu einem Zeitpunkt, wo griechische Anleihen deutlich unter pari gehandelt werden. Eine siebenjährige Anleihe mit einem Coupon von 4,3 Prozent wird derzeit etwa zu 68 Prozent vom Nominalwert gehandelt. SBB-PK-Geschäftsführer Hübscher schätzt, dass wegen der Krise die Pensionskassen rund 300 Millionen Franken eingebüsst haben.
Insgesamt betragen die Ausstände von Schweizer Pensionskassen gegenüber Griechenland schätzungsweise 1,2 Milliarden Franken. Die gesamten Ausstände gegenüber den Problemstaaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien (PIIGS-Staaten) schätzt ASIP auf 8,4 Milliarden Franken oder rund 1,4 Prozent der gesamten PK-Vermögen von 600 Milliarden Franken. «Wenn die Finanzmärkte weiter stottern, kommen wir wieder in eine Sanierungsdiskussion», sagt Publica-Direktor Werner Hertzog. «Wir sind froh, wenn wir den Deckungsgrad im laufenden Jahr halten können.»
Jul 1, 2010 at 8:58 in
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Permalink Towers Watson Hot topics: Portfolioversicherung
In ihrer Kundenzeitschrift “Hot topics” behandelt Towers Watson das Thema Portfolioversicherung. Darin heisst es: “Ein Hausbesitzer ohne Schadensversicherung gälte als verantwortungslos. Ein Anleger, welcher sein Vermögen schwinden sieht, ohne es gegen extreme Marktrisiken versichert zu haben, ist hingegen nur ein Anleger, wie jeder andere auch. Verluste, wie diejenige bei der Finanzkrise von 2008 scheinen effektiv zum Alltag eines Anlegers zu gehören, genauso wie die Tatsache, dass die Verluste umso grösser ausfallen, als die Aktien im Portfolio übergewichtet sind.”
Im weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen einer “Constant Proportion Portfolio Insurance” geprüft und die kumulierten Renditen verschiedener Strategien mit und ohne Versicherung verglichen.
Jun 28, 2010 at 10:27 in
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Permalink NZZ: Wie alternativ sollen Pensionskassen anlegen?
“Während Publica, die Sammeleinrichtung des Bundes, die Finger von Hedge-Funds und Private Equity lässt, investiert die Pensionskasse Stadt Zürich über 11% in diese Anlageklassen”, schreibt die NZZ.
Vera Kupper Staub, Leiterin des Geschäftsbereichs Vermögensanlagen bei der PKZH, bewertet die Entwicklung der Anlagen ihres Hauses in den Bereichen Rohwaren und Hedge-Funds als auf längere Sicht zufriedenstellend. Die Rohwaren-Investitionen hätten seit dem Start des Programms 1998 um jährlich 8,8% an Wert zugelegt, die Hedge-Funds-Investitionen seit 2000 um 4,1% pro Jahr auf währungsabgesicherter Basis. Bei den Dach-Hedge-Funds seien die Gebühren zwar insgesamt relativ hoch, die Kasse könne aber Reduktionen aushandeln, und am Ende sei die Netto-Performance ausschlaggebend.
Jun 25, 2010 at 10:29 in
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