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Die aktuelle Diskussion

Abzocker Initiative und Pensionskassen

Das Dossier orientiert über die Umsetzung der Initiative gegen die Abzockerei.

Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums vom 28. Mai in Zürich. Infos.

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Die neuesten Ausgaben:

Nr. 240 / PDF

Nr. 241 / PDF

21.5.2013

 

BVG-aktuell Themen

Entries in International (642)

1:55PM

Cuomo’s Pension Proposal for NY

usAcross New York State, years of generous and sometimes overly generous benefits have made government pensions unaffordable. Thanks to contract sweeteners and giveaways by Albany politicians, New York City’s pension costs have risen more than fivefold, to $8 billion this year from $1.3 billion in 2002. Other communities are in similarly tough straits.


Gov. Andrew Cuomo has outlined a major pension reform for new city and state workers that could offer desperately needed relief. It would change pension offers for future state and local workers, including teachers and fire and police personnel, bringing their contributions and benefits closer to those of employees in other states.

The governor estimates that over the next 30 years, the pension fix, which has the support of Mayor Michael Bloomberg and many other mayors, could save $30 billion for New York City and $83 billion for other state and local workers.

Under the proposal, new hires would contribute 4 percent, 5 percent or 6 percent of their salaries for their pensions depending on their pay levels, compared with 3 percent for workers hired recently.

Many government employees in the state can currently retire at age 62 and receive a full pension. Mr. Cuomo would increase the retirement age for most employees — except for police and fire personnel — to 65. In New Jersey and Maryland, retirement age for most workers is 65, and in Rhode Island it will be 67 starting in July.

 NYT

10:18AM

Höheres Rentenalter in der Schweiz noch tabu

image

Im internationalen Vergleich steht die Schweiz mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82,3 Jahren sehr gut da und wird innerhalb der OECD nur noch von Japan (83,0 Jahre) überholt. Dennoch stossen hierzulande politische Vorstösse zur Erhöhung des Rentenalters auf heftigen Widerstand. Selbst die Angleichung des ordentlichen Rentenalters für Mann und Frau auf 65 ist sehr umstritten. Ein anderer Trend lässt sich in unseren Nachbarländern beobachten, hält avenir-suisse in einem Beitrag auf ihrer Website fest.

Bereits 11 von 34 OECD-Ländern haben eine Erhöhung des Pensionsalters auf 67 bzw. 68 Jahren entweder beschlossen oder sogar bereits umgesetzt (siehe Abbildung). Darunter sind Dänemark und Norwegen aber auch südeuropäische Länder wie Italien und Spanien zu finden. Der Entschluss dieser Länder, das Rentenalter zu erhöhen, ist umso beachtlicher, als deren Bürger zum Teil eine erheblich kürzere Lebenserwartung haben. So liegt diese in den USA um vier Jahre, in Tschechien sogar um fünf Jahre tiefer als in der Schweiz. Hinzu kommt, dass vier der elf OECD-Vorreiter einen höheren Anteil der aktiven Bevölkerung in der Landwirtschaft und in der Industrie haben als die Schweiz.

Mit 74% ihrer Beschäftigten im Dienstleistungsbereich, der eine geringere körperliche Abnützung mit sich bringt, hätte man deshalb eher von der Schweiz erwartet, dass sie das Rentenalter noch vor diesen Ländern erhöht. International gesehen ist der Schweizer Widerstand gegen eine Erhöhung des Rentenalters kaum nachvollziehbar. Weder die Lebenserwartung noch die sektorielle Struktur der Wirtschaft können diesen politischen Stillstand rechtfertigen, schreibt avenir-suisse.

 Avenir Suisse

6:01PM

EU publiziert “Weissbuch Rente”

EU-Kommissar Laszlo Andor erläutert Grundlagen und Zielsetzung des Weissbuchs.

“Für rund ein Viertel der EU-Bevölkerung sind derzeit Pensionen und Renten die wichtigste Einkommensquelle, und die jüngeren Europäerinnen und Europäer werden später in ihrem Leben ebenfalls auf Renten und Pensionen angewiesen sein. Wenn es Europa nicht gelingt, jetzt und in Zukunft ausreichende Renten und Pensionen für einen würdigen Lebensstandard zu bieten, drohen Millionen Menschen im Alter zu verarmen”, heisst es in der Pressemitteilung zur Publikation des “Weissbuch zu Pensionen und Renten”. Die Bevölkerung Europas werde immer älter, weil die Menschen länger leben und weniger Kinder haben. Bereits ab nächstem Jahr beginne die erwerbstätige Bevölkerung in der EU zu schrumpfen.

Das Augenmerk liege darauf, was die EU und die Mitgliedstaaten tun können, um die wesentlichen Herausforderungen im Bereich der Ruhestandssysteme zu bewältigen. Das Weißbuch wartet dafür mit einer Reihe von Initiativen auf: Es sollen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Menschen länger erwerbstätig bleiben können, die dazu in der Lage sind – das würde das Verhältnis zwischen Berufsjahren und Ruhestandsjahren verbessern; Menschen, die in ein anderes Land ziehen, sollen ihre Renten- und Pensionsansprüche mitnehmen können; die Menschen sollen Hilfe beim Ansparen erhalten, und es soll sichergestellt werden, dass Renten- und Pensionsversprechen gehalten werden und die Menschen im Ruhestand das bekommen, was sie erwartet haben.

Weissbuch /  Mitteilung EU

2:04PM

The Cost of Living Longer - Much Longer

Number crunchers are dead set on figuring out how long you will live. For those saving for retirement in the US, it's the $27 trillion question.

A 78-year-old woman walks into an agent's office to buy life insurance.

"Have you ever had cancer?" asks the agent. "Oh, yes, dear," says the woman. "Breast cancer."
"Do you have a family history of heart disease?" "Oh, yes, dear," the woman says, nodding. "My father died of a massive heart attack in his 60s."
"Do you have any history of mental illness?" prods the insurance man. "Oh, yes, dear," she says. "I've been on bipolar meds for years!"
"Uh, okay. So how big a policy did you say you wanted?" he asks. "Twenty million dollars."
"In that case," says the agent, "yes, dear!"


 Smart Money

8:54AM

FT: UK funds face pension reform threat

imageAll remaining defined benefit pension schemes in the UK will be forced to close and many businesses pushed into insolvency if European proposals to strengthen company retirement plans are put in place, influential employers’ and labour groups have warned.

In a letter to be sent to senior European commissioners, the heads of the National Association of Pension Funds, the CBI and the TUC labour union group warned that the plans will have disastrous consequences for companies and employees.

“By demanding dramatic increases in funding from employers, the Commission’s plans would – at best – force all remaining defined benefit schemes to close and – at worst – push many businesses into insolvency, leading to significant job losses,” they wrote.

This week, the European Commission is to receive recommendations from the European Insurance and Occupational Pensions Authority, the continent’s industry supervisor, on a directive that will force employers to move quickly to fill scheme shortfalls.

EIOPA is proposing to adapt for use in assessing pension schemes the so-called Solvency II regime, Europe’s biggest shake-up to date of insurance regulations due to take effect in 2014.

 Financial Times

4:03PM

GR: Geld für Scheinrentner

griechenlandDie griechischen Pensionskassen haben zu Jahresbeginn die Auszahlung von insgesamt 63.500 Pensionen eingestellt, die zu Unrecht gewährt worden waren. Das Geld ging an nicht existierende oder nicht mehr lebende Personen oder wurde nach falschen Angaben berechnet. Damit sparen der griechische Staat und seine Pensionskassen nun knapp 450 Millionen Euro jährlich. Das geht aus einem Bericht des Arbeitsministeriums hervor, der in der griechischen Presse veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um 37.500 Haupt- und 26.000 kleinere Zusatzpensionen.

Bereits im Oktober 2011 hatte der Direktor des staatlichen Versicherers IKA, Rovertos Spyropoulos, eingeräumt, im vergangenen Jahrzehnt seien bis zu acht Milliarden Euro an nicht existierende oder längst gestorbene Personen überwiesen worden. Die staatlichen Pensionskassen hatten daraufhin alle Rentner aufgefordert, sich persönlich bis zum 31. Dezember 2011 bei den Behörden zu melden. Zudem wurde untersucht, ob alle Pensionen rechtmäßig ausgezahlt werden.Sozialbetrug hat im schuldengeplagten Griechenland schon mehrfach für Schlagzeilen gesorgt.

Im vergangenen August war bekanntgeworden, dass der Pensionsfonds IKA die Zahlungen für 1.473 Pensionisten gestoppt hatte, welche in Wirklichkeit nicht mehr lebten. Danach wurde entdeckt, dass 9.000 Personen im Alter von über 100 Jahren bei den Pensionskassen registriert waren – demnach hätte Griechenland die höchste Rate Über-100Jähriger weltweit. Bei einer Volkszählung im Jahr 2001 waren lediglich 1.700 Menschen dieses Alters registriert worden.

8:00AM

EU weist Kritik an Renten-Regulierung zurück

EUDie EU-Kommission deutet Entgegenkommen bei der Regulierung von Betriebsrenten an, die die deutsche Wirtschaft heftig kritisiert. Die anstehende Revision der entsprechenden Richtlinie werde eine „angemessene und ausgewogene“ Behandlung der Pensionsfonds sicherstellen. „In keiner Weise will ich etwas unternehmen, das den Bestand der betrieblichen Altersvorsorge unterminieren könnte“, sagte der EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier "Welt Online". Die Regulierung sei aber nötig. Sie werde es „Anbietern erleichtern, Rentenprodukte in ganz Europa anzubieten, was mehr Wahlfreiheit für Verbraucher bedeutet“.

Barnier reagiert damit auf einen Bericht von "Welt Online" wonach seine Pläne eine erhebliche Belastung für die deutsche Wirtschaft darstellen könnten: Die Unternehmen fürchten, dass die betriebliche Altersvorsorge unter ein strenges Eigenkapitalregime („Solvency II“) zu rutschen droht. „Ich habe nie gesagt, dass Pensionsfonds genau derselben Regulierung unterliegen sollen, die Solvency II darstellt”, sagte Barnier. Diese Regeln seien, schreibt die Kommission, allerdings „ein nützlicher Ausgangspunkt“.

Kritikern der geplanten Regulierung reicht Barniers verbales Entgegenkommen aber bei weitem nicht aus. „Was die EU-Kommission bisher vorgelegt hat, verdient nicht das Etikett ’ausgewogen und angemessen’“, sagte der Europaparlamentarier Thomas Mann (CDU). Und er drohte: „Wenn die EU-Kommission wirklich die Axt an die deutschen Betriebsrenten legen will, gibt es einen breiten Aufstand von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Europaabgeordneten.“

 Welt online

9:38AM

EU plant strengere Eigenkapitalvorschriften für Pensionskassen, Anlehnung an Solvency II

EUEin Vorschlag der EU-Kommission könnte für Pensionskassen der Unternehmen erheblich strengere Eigenkapitalregeln zur Folge haben. Sie müssten künftig statt heute knapp fünf Prozent Eigenkapital bis zu achtmal so viel vorhalten, weil dann auch für sie die Vorschriften für Versicherungsunternehmen ("Solvency II") gelten könnten, heisst es auf “Welt online”.

Der zusätzliche Kapitalbedarf für die deutschen Vorsorgewerke läge bei 40 bis 50 Mrd. Euro, schätzt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Laut dem Interessenverband Aba liegt das Gesamtvermögen der rund 150 deutschen Pensionskassen bei 110 Mrd. Euro. Für viele wären die neuen Regeln eine Überforderung, urteilen die IW-Ökonomen. Die Kassen könnten die Zusatzbelastung "gar nicht stemmen", heißt es in einer Stellungnahme. "Sie stünden vor dem Aus."

Eine Sprecherin des zuständigen Binnenmarktkommissars Michel Barnier sagte auf Anfrage, die Behörde werde die Besonderheiten der betrieblichen Altersvorsorge in ihrem Vorschlag berücksichtigen. In der kommenden Woche will die EU-Kommission ein Weißbuch - es steckt einen Handlungsrahmen in einem bestimmten Politikfeld ab - zur Altersvorsorge in Europa vorstellen.

Unter den konkreten Maßnahmen findet sich unter anderem die Ankündigung, die geltende Richtlinie für betriebliche Altersversorgung zu überarbeiten, hin zu einer "modernisierten Überwachung, einschließlich der Eigenkapitalanforderungen". Die Solvency-II-Regeln seien dafür "ein nützlicher Ausgangspunkt", notiert die Kommission in dem Papier. Weil die Pensionskassen versicherungsähnliche Organisationen sind, will die Kommission sie also auch den strengen, neuen Eigenkapitalregeln für Versicherer unterstellen. "Die Krise hat deutlich gemacht, dass die Überarbeitung der regulatorischen Rahmenbedingungen Not tut, um die Sicherheit privater Renten zu verbessern", heißt es in dem Entwurf des Weißbuchs. Auch Großbritannien, die Niederlande, Belgien und Irland haben Vorbehalte geäußert.

 Die Welt

3:19PM

SR DRS: Neue Anlagestrategien für PKs

Am World Economic Forum gibt die kanadische Lehrerpensionskasse zu reden. Diskutiert wird, ob ihre Anlagestrategie Vorbild sein könnte. Die kanadische Lehrerpensionskasse besitzt unter anderem Eisenbahnlinien oder Flughäfen. Sie erwirtschaftet langfristig erstaunlich hohe Renditen - und sie  springt mit ihren Investitionen in die Lücke, die die klammen Staaten hinterlassen. Das macht die kanadische Lehrerkasse interessant für traditionelle Pensionskassen, heisst es im Bericht von Radio DRS.

Neue Investment-Ideen für Pensionskassen stossen deshalb auf grosses Interesse - auch in Davos. Beispielsweise der Vorschlag des US-amerikanische Starökonomen Nouriel Roubini. Er forderte an einer Podiumsdiskussion, dass  Pensionskassen vermehrt in Infrastrukturprojekte investieren sollten. Solche Geld-Anlagen könnten bedeutend höhere Erträge bringen, als die heutigen Anlagestrategien.

Auch Philipp Jennings, Generalsekretär des internationalen Gewerkschaftsverbandes Global Union stiess ins selbe Horn. Pensionskassen sollten vermehrt auf Infrastrukturprojekte setzen, weil so mit den Geldern der Versicherten neue Jobs geschaffen werden könnten.

radio Bericht Radio DRS / Text

11:16AM

US: 401(k) plan trends to watch in 2012

usThis year will bring about a number of changes in 401(k) plans. Some are driven by consumers demanding better investment choices, lower fees, and help to improve the performance of their portfolios. Others are mandated by the government in an effort to protect workers as they strive to save enough for retirement. Here's a look at 9 major developments to watch in the year ahead:

1. Higher contribution limits. 2. Improved fee disclosure. 3. Declining fees. 4. More ways to get advice. 5. More companies restoring 401(k) matches. 6. Larger number of ETFs and index-fund selections. 7. Automatic features will rise. 8. Options for generating income will grow. 9. Number of multiple employer plans will climb.

Knoxknows

9:22AM

D: S&P Downgrading zwingt zu Regeländerung

brdDie Deutsche Bundesregierung reagiert nach Informationen von Handelsblatt Online auf die umstrittenen Rating-Entscheidungen der vergangenen Tage und Monate. Sie will die Anlagerichtlinien von zwei insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro schweren Fonds der Beamtenversorgung ändern. Die enthaltenen Mindestanforderungen an die Bonitätsurteile von Standard & Poor's und Co. sollen überarbeitet werden.

Bislang darf die Bundesbank im Auftrag des Innenministeriums nur Wertpapiere kaufen, die „von den drei jeweils führenden, unabhängigen und an den internationalen Kapitalmärkten eingeführten Ratingagenturen übereinstimmend mit einem Rating von 'AAA' bewertet sind“, heißt es in der entsprechenden Richtlinie. Damit dürften jedoch künftig keine französischen Staatsanleihen mehr gekauft werden, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonität auf die zweitbeste Note AA+ gesenkt hatte. Auch darüber hinaus ist die Zahl best bewerteter Wertpapiere zuletzt geschrumpft, sodass das Anlagespektrum stark beschnitten ist.

 Handeslblatt

9:31AM

UK: Record deficit for pension funds in red

ukThe aggregate deficit of UK corporate pension schemes with a shortfall soared to a record at the end of December, according to one official measure, as the effects of falling interest rates – which cause liabilities to swell – overwhelmed the impact of higher stock markets.

The UK’s Pension Protection Fund said that at the end of December, its 7800 Index, which measures the assets and liabilities of UK schemes, showed a record shortfall for schemes in deficit of £277.1bn ($429.2bn), up from £246.7bn at the end of November 2011 and from £61.0bn at the end of December 2010.

The latest numbers have provoked the National Association of Pension Funds, a trade body representing employers who sponsor retirement funds, to underscore the need for funding rules to be applied flexibly.

Joanne Segars, NAPF chief executive, said: “This Index shows that pension funds are falling even further into the red, and businesses will be under more pressure to fill in the deficits.

 Financial Times

10:40AM

D: Ungedeckte Vorsorge-Ansprüche der Beamten

brd In den kommenden Jahren geht in Deutschland eine große Anzahl von Landesbeamten in den Ruhestand und hat Anspruch auf staatliche Pensionen. Jedoch ist für sie nicht ausreichend Vorsorge getroffen worden. Die Pensionen müssen aus den laufenden Haushalten getragen werden. Für manch Bundesland steht damit eine Mammutaufgabe bevor, schreibt der Deutschlandfunk. Auf die Steuerzahler rollt damit eine Kostenlawine zu, die es in sich hat, meint Heinz Wirtz, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Bundes der Steuerzahler: "Beamtenpensionen sind der neuralgische Punkt für alle Länderhaushalte in Deutschland. Es ist ja so, dass in den 70er-, 80er-Jahren eine Fülle von Beamten eingestellt worden ist, ohne dass eine nennenswerte Vorsorge getroffen worden ist in puncto Altersversorgung. Das heißt: Die Altersversorgung muss immer aus dem laufenden Haushalt finanziert werden. Und es liegen ja Berechnungen vor, dass die laufenden Zahlungen immer größer werden und demzufolge der politische Gestaltungsspielraum für den Gesetzgeber auch immer kleiner wird. Zumal ja auf der anderen Seite erschwerend hinzu kommt, dass auch die Zinsbelastung aus der Verschuldung immer mehr steigt."

Die Pensionszusagen zeigen das wahre Ausmaß der Staatsverschuldung in Deutschland auf. In einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung kommt Gisela Färber, Expertin von der Hochschule für Verwaltung in Speyer, zu dem Ergebnis: Würde der Staat jetzt schon ernsthaft Vorsorge bis 2050 treffen, müsste er dafür rund 970 Milliarden Euro zurücklegen - "und das", so Färber, "sei noch konservativ gerechnet. 970 Milliarden Euro entsprechen ungefähr der Hälfte aller deutschen Staatsschulden insgesamt!" Eine Zahl, mit der niemand konfrontiert werden will. Weder die Politik, die zurzeit mit vergleichbaren Summen dafür kämpft, das internationale Finanzsystem und ganz besonders den Euro zu retten.

 Deutschlandfunk

9:57AM

Shell closes final-salary pension scheme

Shell has written the last chapter in the history of gold-plated retirement benefits for future generations when it became the last of Britain's biggest companies to scrap its final-salary pension scheme for new entrants. Shell is believed to be the last FTSE 100 company to allow new staff into its final-salary pension scheme after it said new joiners would be forced to accept a cheaper option after 2013.

A study by the Association of Consulting Actuaries published this week found that nine out of 10 private sector defined benefit schemes are now closed to new entrants and four out of 10 prevent existing staff building up further benefits. The National Association of Pension Funds estimates that only 19% of private sector schemes are now open to new joiners, compared with 88% 10 years ago.

 The Guardian

9:53AM

UK pension fund returns see first dip since 2008

The average UK pension fund booked a negative annual return for the first time since 2008 last year, nudged into the red by a marked rise in stock market volatility caused by the euro zone crisis, an early survey of the industry showed. Returns were minus 0.9 percent for the year, BNY Mellon estimated, due to a negative return of 4.8 percent during the third quarter. All other quarters of the year saw slightly positive returns.

 Reuters

9:07PM

IPE: European listed real estate drops by more than 10% in 2011, only Switzerland with positive return

European listed real estate fell by more than 11.3% last year, with only Switzerland posting a positive return of 10.8%, according to the Global Property Research (GPR) 250 index. Poland performed worst among European markets, dragged down by the company-specific performance of Global Trade Centre, the only Polish constituent of an index that tracks the 250 most liquid listed equities. Spain followed with -58.4% – and the index's worst performer, Immobiliaria Colonial – ahead of Italy, which posted -43.7%. GPR analyst Jeroen Vreeker said: "Why we've seen a drop in the last quarter is a difficult question. There is an overall macro aspect, which is probably the most important factor. Company-specific factors may also have played a part."

 IPE

9:15AM

Spiegel: Portugal drückt Staatsdefizit mit Pensionskassen-Trick

Es wirkt wie eine gute Nachricht - aber nur auf den ersten Blick: Portugal erfüllt seine Defizitziele und macht weit weniger Schulden als im vergangenen Jahr. Möglich ist das aber nur mit einem Trick. Der Staat leiht sich de facto Geld aus den Pensionskassen von Banken, schreibt Spiegel online.

Die Lücke in Portugals Haushalt wird kleiner: Im dritten Quartal betrug das Defizit des krisengeplagten Euro-Landes 3,8 Prozent der Wirtschaftsleistung. Im gleichen Zeitraum 2010 waren es noch 7,1 Prozent. Insgesamt beläuft sich der Fehlbetrag in den ersten Monaten dieses Jahres laut der Statistikbehörde INE auf 6,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Allerdings ist diese Leistung laut amtlichen Angaben vor allem aufgrund eines Tricks möglich: Der Staat lässt sich von den vier größten Banken des Landes rund sechs Milliarden Euro aus Pensionskassen auszahlen. Als Gegenleistung wird in Zukunft der Staat die Renten der Bankangestellten finanzieren müssen - de facto hat Portugal also einen Weg gefunden, sich Geld zu leihen, ohne sein Defizit zu erhöhen.

Laut der portugiesischen Schuldenagentur wird Portugal sich im nächsten Jahr 17,4 Milliarden Euro beschaffen müssen, um ablaufende Anleihen zu tilgen. Dazu wolle man überwiegend Anleihen mit kurzen Laufzeiten von drei bis sechs Monaten ausgeben. Die Rating-Agenturen Fitch und Moody's haben die Kreditwürdigkeit des Landes inzwischen auf Ramschniveau gesenkt.

Spiegel / Handelsblatt

2:03PM

Deutsche Bank startet offenbar Verkauf des Asset Managements, Schritt bei Schweizer Banken unwahrscheinlich

Bewegung bei den Grossbanken: Die Deutsche Bank erhofft sich vom Verkauf grosser Teile der Vermögensverwaltung Finanzkreisen zufolge bis zu 3 Mrd. Euro, schreibt der Tages-Anzeiger. Für die Schweizer Schwergewichte stellt sich die Frage solcher Verkäufe laut Bankenexperte Andreas Venditti eher nicht. Die vom Schweizer Josef Ackermann geführte Deutsche Bank habe einen offiziellen Verkaufsprozess gestartet und Informationsmaterialien an Dutzende potenzielle Bieter verschickt, sagten mit dem Verfahren vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Für die Schweizer Banken stelle sich die Frage nicht. Die Credit Suisse (CS) habe bereits Ende 2008 Teile ihres Asset Managements verkauft. «Nach der Veräusserung der Geschäfte an Aberdeen Asset Management konzentrierte sich die CS vor allem auf das profitable Geschäft im Schweizer Markt», sagte Venditti. Die UBS ihrerseits habe erst im November bestätigt, dass sowohl die Vermögensverwaltung für Privatkunden als auch jene für institutionelle Kunden Teil des Geschäfts seien, sagte Venditti. Daher sei es unwahrscheinlich, dass die UBS demnächst eine neue Strategie für das Asset Management bekannt geben werde.

 TA

10:18AM

UK: Pension scheme closures continue

imageMore final-salary pension schemes have been shut to existing staff in the private sector during 2011, a report says. Some 23% of pension schemes are shut to future contributions from existing savers and to new staff, the National Association of Pension Funds said. This compares with just 3% in 2008, and 17% in 2010. The group estimated that 250,000 workers have moved out of final-salary schemes in the past three years.

The shift from final-salary schemes to defined contribution schemes, which shifts much of the risk onto the employee, has been one of the key trends in the pensions landscape over the past two decades. The NAPF's annual report, based on surveys of members from July and August, found that only 19% of final-salary pension schemes in the private sector were open to new employees. Some 88% of final-salary schemes were open to new members at the start of the last decade.

"The private sector is seeing a seismic shift in its pensions, and more change is certain. Final-salary deals are coming off the table and are either being watered-down or replaced altogether," said Joanne Segars, NAPF's chief executive. "Demographic and financial pressures mean businesses are struggling to afford these pensions." Increased life expectancy was one of the key factors in companies' decisions to close final-salary schemes, she told the BBC. However, the state of the economy was likely to be the key feature in determining the future direction of pension provisions, she added.

Ms Segars called on the government to make regulatory changes that made it easier for companies to shift their pension offer to a career average scheme, similar to some of the proposals for changes to public sector pensions. However, she predicted that within a few years, pensions in the private sector would be primarily based on a defined contribution model. In defined contribution schemes, employees and employers have to make choices about the proportion of salary that goes into their pension pot. The NAPF's report suggested that despite the squeeze on household and business budgets, total contributions have remained stable at about 12% of salary over the last five years.

 NAPF-Report / BBC

8:11AM

US Public Pension Reform

imageLawmakers in the US must address the pension reform issue in the face of rising pension costs, declining pension reserve funds and the current state of the nation's financial markets, they argued.

"The unfunded (pension) liability is somewhere between $1.5 and $3 trillion," said former Pennsylvania Lt. Gov. Mark Singel (D) about the total liability among the 50 states.

Meanwhile, in Utah, a new hybrid plan came into effect last year after pension fund projections forecast a possible bankruptcy of the fund within 20 years. State Sen. Daniel Liljenquist (R-Bountiful), the local legislature's retirement committee chairman and an author of the measure, said the new plan moved state employees to a 401(k) like retirement system, with a defined contribution put into place for workers. He noted it also moved to reduce the state contribution going forward and change cost of living adjustments, which is a part of the plan adopted in Rhode Island as well.

 Huffington Post

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