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29.8.2015

Mitglieder Vorsorgeforum

Entries in International (775)

11:57AM

Oe: Zweites Säulchen

Die österreichischen Pensionskassen verwalteten Ende des ersten Quartals 2014 ein Vermögen von 17,7 Mrd. Euro. Das gab die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Dienstag bekannt. Der Veranlagungsertrag betrug demnach in den ersten drei Monaten des Jahres im Schnitt 1,8 Prozent.

844.000 Personen haben Anspruch auf eine Zusatzpension aus einer Pensionskasse, in die der Arbeitgeber einbezahlt hat oder noch einbezahlt. 82.000 von ihnen erhalten bereits eine Pension aus dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge.

  DiePresse

3:26PM

Li: Zwist über Sanierung der Pensionskasse

In der Pensionsversicherung der Staatsangestellten Liechtensteins tut sich eine Deckungslücke von 300Millionen Franken auf. Mit zwei Volksinitiativen soll die Finanzierung allein mit Steuergeldern verhindert werden, schreibt die NZZ.

  NZZ

10:03PM

Brussels warns Germany over impact of state pension changes on second pillar

EUThe European Commission has warned Germany it must consider the potentially detrimental impact of state pension reforms to the development of occupational pensions in the country.

Releasing country-specific recommendations for reform, the Commission also called on the Netherlands to consider the intra and inter-generational fairness of its second-pillar reforms and urged Malta to address concerns that its retirement age remained “disconnected” from longevity increases.

Current Commission president José Manuel Barroso noted that 19 EU member states had seen the rising cost of old-age care and pensions highlighted as a matter of concern.

The papers, drafted for every member state except bailout recipitents Greece and Cyprus, argued that proposals by the current German coalition government to allow for retirement at 63 would put “additional strain” on the sustainability of the country’s state pension system.

  IPE / EU recommondations

10:12AM

Japanese Pension Fund's $200 Billion Bombshell

Prime Minister Shinzo Abe’s inflation drive may get a boost as Nomura Holdings Inc. forecasts as much as $200 billion in foreign asset purchases by Japan’s pension funds will weaken the yen.

  Businessweek

9:37AM

UK academics face 10% pay cut over pension reform

ukAcademics and senior university administrators will suffer an effective pay cut of 10 per cent if proposed reforms of their pensions are introduced, according to John Ralfe, an independent pensions consultant.

“The Employers Pensions Forum, the sponsor of the Universities Superannuation Scheme, the UK’s largest pension fund, with 300,000 members and £58bn of liabilities, has proposed axing final-salary pensions and moving all its members to a less-generous system based on career average salaries.A previous push to scrap final-salary pensions prompted a wave of walkouts at universities in 2011. The proposals were watered down so they only applied to new members.

However, the scheme’s deficit is believed to have jumped from £2.9bn at its last triennial valuation in 2011 to around £13bn, prompting a renewed push for reform.

  FT

3:16PM

D: Teures Rentenpaket verabschiedet

DeutschlandTrotz harscher Kritik aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hat der Deutsche Bundestag das sogenannte Rentenpaket verabschiedet. Zur Mitte des Jahres werden nun Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, höhere Rentenleistungen bekommen. Arbeitnehmer können bereits mit 63 Jahren ohne Einbussen in Rente gehen, wenn sie 45 Beitragsjahre inkl. Zeiten der Arbeitslosigkeit vorweisen können. Auch Renten für arbeitsunfähige Menschen werden aufgebessert.

Das Rentenpaket wird die gesetzliche Rentenversicherung mit rund 10 Mrd. € pro Jahr belasten . Es handelt sich um die grösste Leistungsausweitung der jüngeren Geschichte und konterkariert die Bemühungen der letzten Dekaden , die Rentenversicherung mit Reformen finanziell zu stabilisieren. Die Zustimmung des Bundestages war nur noch Formsache, nachdem die Parteien der grossen Koalition in dieser Woche letzte Streitpunkte ausgeräumt hatten.

  NZZ

5:25PM

Vorsorgeparadies für Funktionäre

EUpw. Wir haben letzthin einige Zahlen zu den Pensionen von EU-Funktionären publiziert. In der Zwischenzeit haben wir aus Leserkreisen weitere Links zu den Vorsorgeleistungen erhalten. Die Zahlen stammen ebenfalls von 2009. Die Leistungen wurden in der Zwischenzeit nicht vermindert. Muss man ein rechtspopulistischer EU-Skeptiker sein, um das schockierend zu finden? Jedenfalls verstehen wir den massiven Drang gewisser Kreise, die Schweiz lieber schon heute als erst morgen der EU anzuschliessen.

  European Officials Study (e), Fonctionnaires Européens (franz)

11:37AM

Mercer: Europas PKs investieren in Alternative

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53 Prozent der Altersversorgungseinrichtungen in Europa sind in alternativen Anlageklassen investiert, so ein Ergebnis des Mercer European Asset Allocation Survey 2014. In dieser Studie wurden mehr als 1200 europäische betriebliche Altersversorgungseinrichtungen mit einem Anlagevolumen von 850 Mrd. Euro berücksichtigt. Laut Studie hat sich die Aktienquote kaum verändert und liegt fast auf Vorjahresniveau.

Alternative Anlageklassen gewinnen bei europäischen Investoren weiter an Bedeutung. Im Vergleich zu 2012 ist der Anteil der Pensionskassen, die entsprechend investiert haben, um 9 Prozent gestiegen. Sachwerte wie z. B. Immobilien, Infrastruktur, Wald und Erneuerbare Energien sind dabei mit 41 Prozent die am weitesten verbreitete Kategorie. Innerhalb der Immobilieninvestments zeigt sich unter den europäischen Investoren ein Trend hin zu langfristig vermieteten Immobilien und Fremdfinanzierungen.

Investoren, die eine breitere Diversifikation vorantreiben und gleichzeitig versuchen, ihre Asset-Allokation dynamisch zu gestalten, investieren zunehmend in Strategien der sogenannten Diversified Growth Funds. Fast ein Fünftel der Anleger in Europa nutzt inzwischen diese Instrumente. Aus ähnlichen Gründen gewinnen auch Multi-Asset Credit- Strategien an Bedeutung. Damit ist das Ziel verbunden, ein diversifiziertes Portfolio an Anleihen mit Kreditrisiken (einschliesslich High-Yield-Anleihen, Loans, strukturierte Kreditprodukte, Schwellenländeranleihen und Wandelanleihen) zu erschliessen, dessen Zusammensetzung im Zeitablauf an die Entwicklungen dieser Teilmärkte angepasst werden kann.

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld, die Risiken von Zinsanpassungen und Staatsausfälle haben dazu geführt, dass viele Schweizer Pensionspläne ihre Allokationen in Staatsanleihen und Anleihen mit langer Laufzeit reduziert haben. Stattdessen wurde häufiger in Unternehmensanleihen, High-Yield-Anleihen, Senior Loans, Insurance-linked Securities und festverzinsliche Anlagen in Schwellenländern investiert, um zusätzliche Rendite zu erwirtschaften. Dieser Trend wird sich 2014 voraussichtlich fortsetzen.

Seit 2013 sind Schweizer Pensionskassen verpflichtet, ihre Total Expense Ratio (TER) in ihrem Geschäftsbericht offenzulegen. Die TER gibt Auskunft über die Verwaltungsgebühren, die im Rahmen von Investmentfonds jährlich anfallen. „Der Fokus hat sich im letzten Jahr etwas von der Performance weg und hin zu einer konsolidierten TER bewegt. Dadurch sind kostengünstigere Umsetzungen in den Vordergrund gerückt“, so Christian Bodmer, Leiter der Bereichs Investments von Mercer in der Schweiz. „Da die Schweizer Pensionskassen im Schnitt 2,5 bis 3 Prozent Rendite erwirtschaften müssen, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen, gibt es eine Präferenz für renditeträchtigere, risikoreichere Anlageklassen. Dabei stehen insbesondere Anlageklassen wie Senior Loans, Insurance-linked Securities oder Private im Fokus. Aufgrund des TER-Reportings sind vermehrt einfache und transparente Strukturen in den alternativen Anlageklassen gefragt.“

  Mitteilung Mercer

8:58AM

Weiche EU-Kissen

EUWir können nicht für die Richtigkeit der Daten garantieren, haben aber auch keinen Grund, sie anzuzweifeln. Das PDF im Anhang beziffert die Pensionen von EU-Funktionären und Angehörigen der EU-Gerichtsbarkeit. Die Leistungen stellen so ungefähr alles in den Schatten, was wir in der Schweiz diesbezüglich kennen.

  La retraite des hauts fonctionnaires européens

8:57AM

Pension Funds and Catastrophe Bonds

Ed Noonan is frustrated. He’s chief executive officer of Validus Holdings (VR), which manages an investment portfolio of insurance-linked securities, among other things. These are more frequently referred to as “catastrophe bonds”; in the event of a natural catastrophe, they offer a return but lose their principal to pay for insurance losses. Validus is being undercut in this market by fund managers who are, according to Noonan, no longer behaving rationally.

  Bloomberg Businessweek

8:34AM

UK: Gold als Standardasset für Pension Funds?

In Großbritannien könnte die Goldnachfrage steigen, falls die UK Regulierungsbehörde Financial Conduct Authority FCA physisches Gold in die Liste der Standard-Assets für Pensionskassen aufnimmt, berichtet Bloomberg. Derzeit befinden sich u.a. nur Cash, Anleihen und Exchange Traded Commodities (ETCs) auf der Liste, nicht jedoch Gold. Gold ist zwar seit 2006 für Private Pensionskassen zulässig, aber nicht auf der Standardliste, so dass viele Fondsverwalter Gold nicht in Betracht ziehen. Derzeit befindet sich sehr wenig Gold in den UK Pensionsfonds. Standardinvestments definieren sich dadurch, dass sie fortlaufend fair und exakt bewertbar sind, jederzeit bei Bedarf binnen 30 Tagen zu einem Preis, der der vorangehenden Bewertung entspricht, veräußerbar sind.

  Börse-Expess / Bloomberg

9:41AM

EU: Vorschlag für neue Richtlinie zur betrieblichen Vorsorge, Kritik der Verbände

EUDie EU-Kommission hat ihren Fahrplan zur Ankurbelung der Wirtschaft im EU-Bereich vorgelegt, in welchem auch Massnahmen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung enthalten sind. In einer Mitteilung heisst es: “In diesem Bereich dürfte der heute vorgelegte Gesetzgebungsvorschlag mit neuen Vorschriften für die betriebliche Altersversorgung (EbAV 2) einen Beitrag zur Erhöhung der langfristigen Anlagen leisten. Der Vorschlag hat im Wesentlichen drei Ziele:

  • Gewährleistung eines angemessenen Schutzes der Versorgungsanwärter;
  • Ausschöpfung der Vorteile des Binnenmarktes für die betrieblichen Altersversorgungssysteme durch Beseitigung der Hindernisse für die grenzübergreifende Erbringung von Dienstleistungen;
  • Stärkung der Fähigkeit der betrieblichen Altersversorgungssysteme, in Finanzinstrumente mit einem langfristigen wirtschaftlichen Profil zu investieren, und damit Stärkung der Finanzierung des realwirtschaftlichen Wachstums.”

Zur Umsetzung wurde eine neue Richtlinie zur betrieblichen Vorsorge (IORP) erarbeitet (EbAV) mit dem Ziel der verbesserten Transparenz und Governance zur Stärkung grenzüberschreitender Aktivitäten und Förderung langfristiger Investments.

Der Verband der Firmenpensionskassen (VFPK) ist mit dem Richtlinienentwurf nicht glücklich. Institutional Money schreibt dazu: “Der Verband begrüßt, dass die EU Kommission wie angekündigt darauf verzichtet, neue quantitative Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung in den Entwurf hinein zu formulieren. Darüber hinaus kann der Verband mit vielen der vorgeschlagenen Regelungen für grenzüberschreitend tätige Pensionskassen und zur Governance, leben. Allerdings sind quantitative Anforderungen, wie sie Solvency II definiert, nicht zuletzt durch die vagen Formulierungen zum Risikomanagement noch nicht vom Tisch.”

“Der Richtlinienentwurf bestätigt das Unverständnis der Brüsseler Kommission über die Funktionsweise der betrieblichen Altersvorsorge und den Charakter regulierter Pensionskassen. „Dieser Richtlinienentwurf wie auch die Diskussion um die Einbeziehung der bAV in die PRIPs-Verordnung zeigen, dass die Kommission betriebliche Altersvorsorge wie individuelle Lebensversicherungen oder sonstige Finanzprodukte behandeln möchte. Das verkennt den  Charakter der betrieblichen Altersversorgung vollkommen. Insbesondere regulierte Pensionskassen, wie sie im VFPK organisiert sind, erbringen eine Sozialleistung, die im Arbeitsrecht verankert ist und bei der Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam entscheiden, wie sie ihr Geld anlegen“ macht Helmut Aden (Präsident der VFPK) den Unterschied deutlich. „Sie stehen nicht im Wettbewerb und unterstehen bereits der strengen nationalen Aufsicht durch die BaFin.“

  EU-Richtlinie  /    Zusammenfassung des Berichts  / Institutional Money

2:35PM

Sweden’s $173 Billion Pension Group Free to Boost Private Equity

SchwedenSweden is preparing major changes for the $173 billion in assets managed by its pension funds and will ease restrictions on private equity and infrastructure investments to boost returns and safeguard income for retirees.

“There will be a big change,” Financial Markets Minister Peter Norman said in Stockholm. “There will be opportunities to invest more in non-public, more in infrastructure and that kind of thing, which is good for long-term savings.”

The shift is part of a broader overhaul of the Swedish pension fund system. The government and largest opposition party, the Social Democrats, last week proposed reducing the number of state pension funds to three from five, to cut costs. They proposed to loosen rules which have limited private equity investments to 5 percent of assets at four of the funds.

  Bloomberg

2:20PM

Zweifel und Illusionen in Felix Austria

austria30 Prozent der Österreicher glauben nicht, dass sie einmal mit einer staatlichen Pension rechnen können. Bei den unter 30-Jährigen ist sogar fast die Hälfte dieser Meinung. Von jenen, die mit einer staatlichen Pension rechnen, erwarten drei Viertel, dass diese ein niedrigeres Niveau als derzeitige Pensionen haben wird. 70,9 Prozent erwarten, dass sie ihren Lebensstandard damit nicht halten können. Das geht aus einer Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts Marketmind im Auftrag der Allianz Versicherung hervor.

Für eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters findet sich keine Mehrheit: 30,2 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, das Pensionsantrittsalter der Frauen sollte angehoben werden, 48,8 Prozent würden es beim jetzigen Alter von 60 Jahren belassen. Beim Pensionsantrittsalter der Männer sind 61,2 Prozent der Menschen für die Beibehaltung des jetzigen Standes von 65 Jahren. 28,6 Prozent meinen sogar, Männer sollten früher in Pension gehen dürfen, nur 10,2 Prozent sind für eine Anhebung.

69,8 Prozent der Männer sind der Ansicht, dass Männer und Frauen im gleichen Alter in Pension gehen dürfen sollten, aber nur 40 Prozent der Frauen. Im Durchschnitt erwarten die Österreicherinnen und Österreicher, 20,2 Jahre in Pension zu verbringen. Menschen, die derzeit zwischen 50 und 60 sind, schätzen diesen Zeitraum tendenziell etwas länger ein. "Damit unterschätzen sie die tatsächliche Lebenserwartung im Schnitt um fünf bis zehn Jahre", erklärte der zuständige Bereichsleiter der Allianz Versicherung, Andreas Csurda, bei der Präsentation der Daten.

  derStandard / Mitteilung OTS /

4:54PM

Swiss-Re: Milliardentransaktion mit britischer Pensionskasse

Der Rückversicherer Swiss Re übernimmt Langlebigkeitsrisiken von der Pensionskasse des britischen Versicherungsmultis Aviva. Die Transaktion umfasst Verpflichtungen gegenüber 19’000 Aviva-Mitarbeiter im Umfang von 5 Mrd. Pfund.

Swiss Re gehört nach eigenen Angaben zu den wichtigsten Anbietern in der Rückversicherung von Langlebigkeitsrisiken. Zwischen 2007 und 2012 habe es sieben solche Risikotransaktionen gegeben, deren Volumen sich auf insgesamt knapp 13 Mrd. Dollar (9,47 Mrd. Euro) belief.

  Press Release

3:54PM

PwC-Studie: "Vorsorgepläne: neue Konzepte gesucht"

Multinationale Unternehmen wenden sich von leistungsorientierten Vorsorgeplänen ab. Dies, weil die leistungsorientierten Vorsorgepläne Bilanzrisiken, hohe Kosten und die drohende Illiquidität mit sich ziehen. Sie beabsichtigen deshalb, Leistungsverpflichtungen für bestehende und vormalige Mitarbeiter mit Barzahlungen oder anderen Leistungen auszugleichen. Zudem benötigen die Unternehmen für Vorsorgeleistungen einen neuen Ansatz, bei dem die Mitarbeiter Wahlmöglichkeiten erhalten sollten. Dies sind Ergebnisse der PwC-Studie "Moving On: Global retirement benefits in a post-defined benefits world", für die PwC 114 Global-Fortune-500-Unternehmen befragte, die insgesamt 4,7 Mio. Mitarbeiter beschäftigen und zusammen Vorsorgeverpflichtungen von 950 Mrd. Dollar aufweisen.

Lediglich 6% der befragten Unternehmen wollen leistungsorientierte Pensionspläne fortführen, bei denen die Kosten und Risiken der garantierten Vorsorgeleistungen für die Mitarbeiter vom Arbeitgeber getragen werden. 90% der Unternehmen führen beitragsorientierte Leistungspläne ein, bei denen sie die Kosten und Risiken entsprechend auf die Arbeitnehmer verlagern. 83% der befragten Unternehmen nehmen keine neuen Mitarbeiter in ihre leistungsorientierten Vorsorgepläne auf. 71% der Befragten beabsichtigen zudem, solche Leistungsversprechen auch für bestehende Mitarbeiter zu plafonieren.

  Mitteilung

3:38PM

NZZ: “Harvards Lehren für Pensionskassen”

Die NZZ befasst sich mit den hohen Renditen der Stiftungs-Funds grosser amerikanischer Universität und fragt, ob deren Strategien mit einem grossen Anteil alternativer Anlagen ein Vorbild für schweizerische PKs sein könnte.

Der Anteil alternativer Anlagen ist im Vergleich mit Schweizer Pensionskassen, die im Durchschnitt mit rund 5% in dieser Anlageklasse investiert sind (ohne Immobilien), sehr hoch. Zudem bestehen zwischen den Endowment-Funds wesentliche Unterschiede. Beispielsweise investiert Yale 31% in Private Equity, während Harvard 16% in dieser Anlageklasse anlegt. Die Rendite der drei führenden Endowment- Funds war von Juli 2003 bis Juni 2013 klar höher als diejenige von Schweizer Pensionskassen, während die Rendite des durchschnittlichen US-Endowment-Funds nur leicht besser war. Die höhere Rendite ist primär auf höhere Anlagerisiken zurückzuführen. Dieses höhere Risiko zeigte sich insbesondere im Zeitraum Juli 2008 bis Juni 2009, als der durchschnittliche US-Endowment-Fund 19,1% verlor. Harvard, der renommierteste Endowment-Fund, erwirtschaftete 2008/09 gar eine Rendite von -28,3%. Im Vergleich hierzu verlor die durchschnittliche Schweizer Pensionskasse von Juli 2008 bis Juni 2009 nur 5,3%.

Der Beitrag kommt zum Schluss, dass die höheren Renditen als in der Schweiz üblich weitgehend auf die höheren eingegangenen Risiken zurückzuführen sind.

  NZZ

3:09PM

Session: Freie PK-Wahl und Abzockerinitiative

Die von Thomas Aeschi eingereichte Motion, welche die Einführung der freien PK-Wahl als Konsequenz der Abzocker-Initiative forderte, ist vom NR mit 100 gegen 72 Stimmen abgelehnt worden.

  Ratsprotokoll /  Motion

2:23PM

Norway’s Oil Fund’s Profit Soar

NORWAYNorway’s giant oil fund said that it earned 15.9 percent, or about $115 billion, on its investments last year, profiting from big bets on American and European stocks that offset losses in government bonds from around the world. It raised the holdings of the world’s largest sovereign wealth fund to a value of about $840 billion.

Norway, while a small country in terms of population, has saved a large cushion, about $170,000 for each of its roughly five million citizens, in case of hard times or falling oil prices. While most of the Gulf oil states also have large funds, some other oil producers, including Britain, have chosen to use their oil income for current expenditure.

The Norwegian fund said that it held an average stake of 2.5 percent in all European listed stocks and 1.3 percent in stocks across the globe.

The fund’s rules limit its holdings in any company to no more than 10 percent of equity. But so far it has remained well below those limits. At the end of the year, the fund’s largest stock position was a 2.7 percent stake worth about $6.5 billion in the Swiss food giant Nestlé, followed by a roughly $5 billion holding in Royal Dutch Shell, a roughly 2 percent stake.

  NYT

9:39AM

UK: Disclosure of pensions investment fees

ukThe UK government said it will force full public disclosure of all "hidden" fees and costs in workplace pension schemes, including trading and transaction costs, in a move that would load new requirements on fund managers and pension providers.

  Financial News

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