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Die aktuelle Diskussion

Umwandlungssatz

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung.

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Strukturreform

Die Vernehmlassung zu den Ausführungsbestimmungen zur Strukturrevision in BVV1, BVV2 und der neuen ASV hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Die schliesslich in Kraft gesetzten Bestimmungen aber wurden mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Verfolgen Sie hier die Entwicklung und laden Sie alle wichtigen Dokumente herunter.

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Nr. 207
Die neuste Ausgabe

BVG-aktuell Themen

Entries in International (554)

3:19PM

SR DRS: Neue Anlagestrategien für PKs

Am World Economic Forum gibt die kanadische Lehrerpensionskasse zu reden. Diskutiert wird, ob ihre Anlagestrategie Vorbild sein könnte. Die kanadische Lehrerpensionskasse besitzt unter anderem Eisenbahnlinien oder Flughäfen. Sie erwirtschaftet langfristig erstaunlich hohe Renditen - und sie  springt mit ihren Investitionen in die Lücke, die die klammen Staaten hinterlassen. Das macht die kanadische Lehrerkasse interessant für traditionelle Pensionskassen, heisst es im Bericht von Radio DRS.

Neue Investment-Ideen für Pensionskassen stossen deshalb auf grosses Interesse - auch in Davos. Beispielsweise der Vorschlag des US-amerikanische Starökonomen Nouriel Roubini. Er forderte an einer Podiumsdiskussion, dass  Pensionskassen vermehrt in Infrastrukturprojekte investieren sollten. Solche Geld-Anlagen könnten bedeutend höhere Erträge bringen, als die heutigen Anlagestrategien.

Auch Philipp Jennings, Generalsekretär des internationalen Gewerkschaftsverbandes Global Union stiess ins selbe Horn. Pensionskassen sollten vermehrt auf Infrastrukturprojekte setzen, weil so mit den Geldern der Versicherten neue Jobs geschaffen werden könnten.

radio Bericht Radio DRS / Text

11:16AM

US: 401(k) plan trends to watch in 2012

usThis year will bring about a number of changes in 401(k) plans. Some are driven by consumers demanding better investment choices, lower fees, and help to improve the performance of their portfolios. Others are mandated by the government in an effort to protect workers as they strive to save enough for retirement. Here's a look at 9 major developments to watch in the year ahead:

1. Higher contribution limits. 2. Improved fee disclosure. 3. Declining fees. 4. More ways to get advice. 5. More companies restoring 401(k) matches. 6. Larger number of ETFs and index-fund selections. 7. Automatic features will rise. 8. Options for generating income will grow. 9. Number of multiple employer plans will climb.

Knoxknows

9:22AM

D: S&P Downgrading zwingt zu Regeländerung

brdDie Deutsche Bundesregierung reagiert nach Informationen von Handelsblatt Online auf die umstrittenen Rating-Entscheidungen der vergangenen Tage und Monate. Sie will die Anlagerichtlinien von zwei insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro schweren Fonds der Beamtenversorgung ändern. Die enthaltenen Mindestanforderungen an die Bonitätsurteile von Standard & Poor's und Co. sollen überarbeitet werden.

Bislang darf die Bundesbank im Auftrag des Innenministeriums nur Wertpapiere kaufen, die „von den drei jeweils führenden, unabhängigen und an den internationalen Kapitalmärkten eingeführten Ratingagenturen übereinstimmend mit einem Rating von 'AAA' bewertet sind“, heißt es in der entsprechenden Richtlinie. Damit dürften jedoch künftig keine französischen Staatsanleihen mehr gekauft werden, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonität auf die zweitbeste Note AA+ gesenkt hatte. Auch darüber hinaus ist die Zahl best bewerteter Wertpapiere zuletzt geschrumpft, sodass das Anlagespektrum stark beschnitten ist.

 Handeslblatt

9:31AM

UK: Record deficit for pension funds in red

ukThe aggregate deficit of UK corporate pension schemes with a shortfall soared to a record at the end of December, according to one official measure, as the effects of falling interest rates – which cause liabilities to swell – overwhelmed the impact of higher stock markets.

The UK’s Pension Protection Fund said that at the end of December, its 7800 Index, which measures the assets and liabilities of UK schemes, showed a record shortfall for schemes in deficit of £277.1bn ($429.2bn), up from £246.7bn at the end of November 2011 and from £61.0bn at the end of December 2010.

The latest numbers have provoked the National Association of Pension Funds, a trade body representing employers who sponsor retirement funds, to underscore the need for funding rules to be applied flexibly.

Joanne Segars, NAPF chief executive, said: “This Index shows that pension funds are falling even further into the red, and businesses will be under more pressure to fill in the deficits.

 Financial Times

10:40AM

D: Ungedeckte Vorsorge-Ansprüche der Beamten

brd In den kommenden Jahren geht in Deutschland eine große Anzahl von Landesbeamten in den Ruhestand und hat Anspruch auf staatliche Pensionen. Jedoch ist für sie nicht ausreichend Vorsorge getroffen worden. Die Pensionen müssen aus den laufenden Haushalten getragen werden. Für manch Bundesland steht damit eine Mammutaufgabe bevor, schreibt der Deutschlandfunk. Auf die Steuerzahler rollt damit eine Kostenlawine zu, die es in sich hat, meint Heinz Wirtz, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Bundes der Steuerzahler: "Beamtenpensionen sind der neuralgische Punkt für alle Länderhaushalte in Deutschland. Es ist ja so, dass in den 70er-, 80er-Jahren eine Fülle von Beamten eingestellt worden ist, ohne dass eine nennenswerte Vorsorge getroffen worden ist in puncto Altersversorgung. Das heißt: Die Altersversorgung muss immer aus dem laufenden Haushalt finanziert werden. Und es liegen ja Berechnungen vor, dass die laufenden Zahlungen immer größer werden und demzufolge der politische Gestaltungsspielraum für den Gesetzgeber auch immer kleiner wird. Zumal ja auf der anderen Seite erschwerend hinzu kommt, dass auch die Zinsbelastung aus der Verschuldung immer mehr steigt."

Die Pensionszusagen zeigen das wahre Ausmaß der Staatsverschuldung in Deutschland auf. In einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung kommt Gisela Färber, Expertin von der Hochschule für Verwaltung in Speyer, zu dem Ergebnis: Würde der Staat jetzt schon ernsthaft Vorsorge bis 2050 treffen, müsste er dafür rund 970 Milliarden Euro zurücklegen - "und das", so Färber, "sei noch konservativ gerechnet. 970 Milliarden Euro entsprechen ungefähr der Hälfte aller deutschen Staatsschulden insgesamt!" Eine Zahl, mit der niemand konfrontiert werden will. Weder die Politik, die zurzeit mit vergleichbaren Summen dafür kämpft, das internationale Finanzsystem und ganz besonders den Euro zu retten.

 Deutschlandfunk

9:57AM

Shell closes final-salary pension scheme

Shell has written the last chapter in the history of gold-plated retirement benefits for future generations when it became the last of Britain's biggest companies to scrap its final-salary pension scheme for new entrants. Shell is believed to be the last FTSE 100 company to allow new staff into its final-salary pension scheme after it said new joiners would be forced to accept a cheaper option after 2013.

A study by the Association of Consulting Actuaries published this week found that nine out of 10 private sector defined benefit schemes are now closed to new entrants and four out of 10 prevent existing staff building up further benefits. The National Association of Pension Funds estimates that only 19% of private sector schemes are now open to new joiners, compared with 88% 10 years ago.

 The Guardian

9:53AM

UK pension fund returns see first dip since 2008

The average UK pension fund booked a negative annual return for the first time since 2008 last year, nudged into the red by a marked rise in stock market volatility caused by the euro zone crisis, an early survey of the industry showed. Returns were minus 0.9 percent for the year, BNY Mellon estimated, due to a negative return of 4.8 percent during the third quarter. All other quarters of the year saw slightly positive returns.

 Reuters

9:07PM

IPE: European listed real estate drops by more than 10% in 2011, only Switzerland with positive return

European listed real estate fell by more than 11.3% last year, with only Switzerland posting a positive return of 10.8%, according to the Global Property Research (GPR) 250 index. Poland performed worst among European markets, dragged down by the company-specific performance of Global Trade Centre, the only Polish constituent of an index that tracks the 250 most liquid listed equities. Spain followed with -58.4% – and the index's worst performer, Immobiliaria Colonial – ahead of Italy, which posted -43.7%. GPR analyst Jeroen Vreeker said: "Why we've seen a drop in the last quarter is a difficult question. There is an overall macro aspect, which is probably the most important factor. Company-specific factors may also have played a part."

 IPE

9:15AM

Spiegel: Portugal drückt Staatsdefizit mit Pensionskassen-Trick

Es wirkt wie eine gute Nachricht - aber nur auf den ersten Blick: Portugal erfüllt seine Defizitziele und macht weit weniger Schulden als im vergangenen Jahr. Möglich ist das aber nur mit einem Trick. Der Staat leiht sich de facto Geld aus den Pensionskassen von Banken, schreibt Spiegel online.

Die Lücke in Portugals Haushalt wird kleiner: Im dritten Quartal betrug das Defizit des krisengeplagten Euro-Landes 3,8 Prozent der Wirtschaftsleistung. Im gleichen Zeitraum 2010 waren es noch 7,1 Prozent. Insgesamt beläuft sich der Fehlbetrag in den ersten Monaten dieses Jahres laut der Statistikbehörde INE auf 6,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Allerdings ist diese Leistung laut amtlichen Angaben vor allem aufgrund eines Tricks möglich: Der Staat lässt sich von den vier größten Banken des Landes rund sechs Milliarden Euro aus Pensionskassen auszahlen. Als Gegenleistung wird in Zukunft der Staat die Renten der Bankangestellten finanzieren müssen - de facto hat Portugal also einen Weg gefunden, sich Geld zu leihen, ohne sein Defizit zu erhöhen.

Laut der portugiesischen Schuldenagentur wird Portugal sich im nächsten Jahr 17,4 Milliarden Euro beschaffen müssen, um ablaufende Anleihen zu tilgen. Dazu wolle man überwiegend Anleihen mit kurzen Laufzeiten von drei bis sechs Monaten ausgeben. Die Rating-Agenturen Fitch und Moody's haben die Kreditwürdigkeit des Landes inzwischen auf Ramschniveau gesenkt.

Spiegel / Handelsblatt

2:03PM

Deutsche Bank startet offenbar Verkauf des Asset Managements, Schritt bei Schweizer Banken unwahrscheinlich

Bewegung bei den Grossbanken: Die Deutsche Bank erhofft sich vom Verkauf grosser Teile der Vermögensverwaltung Finanzkreisen zufolge bis zu 3 Mrd. Euro, schreibt der Tages-Anzeiger. Für die Schweizer Schwergewichte stellt sich die Frage solcher Verkäufe laut Bankenexperte Andreas Venditti eher nicht. Die vom Schweizer Josef Ackermann geführte Deutsche Bank habe einen offiziellen Verkaufsprozess gestartet und Informationsmaterialien an Dutzende potenzielle Bieter verschickt, sagten mit dem Verfahren vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Für die Schweizer Banken stelle sich die Frage nicht. Die Credit Suisse (CS) habe bereits Ende 2008 Teile ihres Asset Managements verkauft. «Nach der Veräusserung der Geschäfte an Aberdeen Asset Management konzentrierte sich die CS vor allem auf das profitable Geschäft im Schweizer Markt», sagte Venditti. Die UBS ihrerseits habe erst im November bestätigt, dass sowohl die Vermögensverwaltung für Privatkunden als auch jene für institutionelle Kunden Teil des Geschäfts seien, sagte Venditti. Daher sei es unwahrscheinlich, dass die UBS demnächst eine neue Strategie für das Asset Management bekannt geben werde.

 TA

10:18AM

UK: Pension scheme closures continue

imageMore final-salary pension schemes have been shut to existing staff in the private sector during 2011, a report says. Some 23% of pension schemes are shut to future contributions from existing savers and to new staff, the National Association of Pension Funds said. This compares with just 3% in 2008, and 17% in 2010. The group estimated that 250,000 workers have moved out of final-salary schemes in the past three years.

The shift from final-salary schemes to defined contribution schemes, which shifts much of the risk onto the employee, has been one of the key trends in the pensions landscape over the past two decades. The NAPF's annual report, based on surveys of members from July and August, found that only 19% of final-salary pension schemes in the private sector were open to new employees. Some 88% of final-salary schemes were open to new members at the start of the last decade.

"The private sector is seeing a seismic shift in its pensions, and more change is certain. Final-salary deals are coming off the table and are either being watered-down or replaced altogether," said Joanne Segars, NAPF's chief executive. "Demographic and financial pressures mean businesses are struggling to afford these pensions." Increased life expectancy was one of the key factors in companies' decisions to close final-salary schemes, she told the BBC. However, the state of the economy was likely to be the key feature in determining the future direction of pension provisions, she added.

Ms Segars called on the government to make regulatory changes that made it easier for companies to shift their pension offer to a career average scheme, similar to some of the proposals for changes to public sector pensions. However, she predicted that within a few years, pensions in the private sector would be primarily based on a defined contribution model. In defined contribution schemes, employees and employers have to make choices about the proportion of salary that goes into their pension pot. The NAPF's report suggested that despite the squeeze on household and business budgets, total contributions have remained stable at about 12% of salary over the last five years.

 NAPF-Report / BBC

8:11AM

US Public Pension Reform

imageLawmakers in the US must address the pension reform issue in the face of rising pension costs, declining pension reserve funds and the current state of the nation's financial markets, they argued.

"The unfunded (pension) liability is somewhere between $1.5 and $3 trillion," said former Pennsylvania Lt. Gov. Mark Singel (D) about the total liability among the 50 states.

Meanwhile, in Utah, a new hybrid plan came into effect last year after pension fund projections forecast a possible bankruptcy of the fund within 20 years. State Sen. Daniel Liljenquist (R-Bountiful), the local legislature's retirement committee chairman and an author of the measure, said the new plan moved state employees to a 401(k) like retirement system, with a defined contribution put into place for workers. He noted it also moved to reduce the state contribution going forward and change cost of living adjustments, which is a part of the plan adopted in Rhode Island as well.

 Huffington Post

9:16AM

FT: Pension funds to finance UK projects

ukGeorge Osborne has struck agreements with Britain’s pension funds to help fund a £30bn infrastructure package – unlocking a big new source of finance to up­grade the country’s transport, energy and communications networks.  UK pension funds, which hold roughly £800bn in assets, have committed to talks with the Treasury on investing in infrastructure, which could provide a reliable long-term source of income, providing better returns than gilts with less risk than equities.

 Financial Times / Reuters

11:55AM

Handelszeitung: Vorbild Holland

In einem Interview mit der Handelszeitung zeigt Johannes Binswanger, Mitglied des Forschungsnetzwerks Netspar, auf, was die Schweiz bei der 2. Säule von Holland lernen könnte. Auszüge:

Holländische Pensionskassen sind zu fast 100 Prozent ausfinanziert. Ist das im derzeit unsicheren Umfeld ein Vorteil?
Binswanger: Das hat durchaus seine Vorzüge, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Holland seine Probleme hat. Die Leute bringen ihrer Pensionskasse immerhin bedeutend mehr Vertrauen entgegen; das Thema «Rentenklau» gab es in Holland nicht. Die Finanzmarktkrise ist aber dieselbe, und es besteht wie in der Schweiz ein erheblicher Reformbedarf.

Was kann die Schweiz vom holländischen Vorsorgesystem lernen?
In der Schweiz gibt es bei der Wahl des technischen Zinssatzes einen grossen Spielraum, und wenn die Kassen unterschiedliche Sätze anwenden, lassen sich die Deckungsgrade nicht mehr vergleichen. Zudem sind eigentlich die technischen Zinssätze in der Schweiz viel zu hoch; in Holland wird seit der Finanzkrise mit risikofreien Zinssätzen gearbeitet, die unter den Kassen auch vergleichbar sind. Das macht das holländische System wesentlich transparenter.

Das Pensionierungsalter wurde in Holland um ein Jahr erhöht. Wäre das auch eine Lösung für die Schweiz? 
Es ist nicht die vollständige Lösung des Problems, aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. In der Schweiz müsste man das Rentenalter um drei Jahre erhöhen, damit der aktuell gültige gesetzliche Umwandlungssatz gerechtfertigt wäre.

Werden die Probleme in Holland beseitigt, wenn das Pensionierungsalter künftig automatisch der steigenden Lebenserwartung angepasst wird? 
Das ist noch nicht endgültig beschlossen. Aber wir hoffen, dass es so kommt. Es liegt in der niederländischen Kultur, mit fairen Regeln zu spielen. Das Rentenalter würde dann nicht mehr von einer Instanz, sondern durch eine Formel bestimmt. Solche objektiven Messgrössen wären auch für die Schweiz sinnvoll.

11:02AM

D: Steuerjagd auf Senioren

Financial Times Deutschland berichtet über die lückenlose Erfahrung der Steuerdaten von Rentnern. “Die Jagd beginnt. Zumindest in Nordrhein-Westfalen. Dort hat das Finanzministerium die zweite Phase der Hatz auf betagte Steuerhinterzieher gestartet. Finanzbeamte zwischen Aachen und Bielefeld überprüfen ab sofort gezielt Rentner, die bislang keine Steuererklärung abgegeben haben. Weitere Bundesländer dürften in den nächsten Wochen nachziehen.

Denn sie alle können nun auf einen gewaltigen Datenschatz zurückgreifen. Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) in Brandenburg an der Havel hat seit sechs Jahren akribisch Informationen von Renten- und Pensionskassen, Versorgungswerken und Lebensversicherern gesammelt. Die Behörde kennt jetzt jeden Ruheständler - und weiß, was er an gesetzlichen und privaten Renten kassiert.”

 FT Deutschland

10:16AM

Der Rettungsfonds als Sargnagel für den Euro

Nicht die Griechen sind die eigentliche Bedrohung, sondern die Demographie, meint Andreas Beck vom Institut für Vermögensaufbau in der ARD. Um die sinkende Nachfrage nach Staatsanleihen zu ersetzen, werde jetzt wieder ein künstlicher Markt geschaffen – und der Euro geopfert.

 ARD

8:10AM

Griechenland vor Schuldenschnitt: Angst um Renten

griechenlandEin Schuldenschnitt in Griechenland gefährdet die Pensionskassen in dem Euro-Sorgenland und damit viele Renten. Aus Kreisen des Finanzministeriums hiess es, ein sogenannter "Haircut" werde nicht nur die Banken, sondern hauptsächlich die Rentenkassen des Landes treffen. Viele Rentenkassen sind stark in griechischen Staatsanleihen engagiert. "Die Rentenkassen müssen dringend abgesichert werden", sagte Savas Robolis, Chef des Arbeitsinstituts des grössten griechischen Gewerkschaftsverbandes GSEE, im griechischen Radio. Bei einem Schuldenschnitt von 50 Prozent müssten die Rentenkassen vom Staat unterstützt werden. Ohne eine Unterstützung müssten die Renten halbiert werden.

 AWP/SwissInfo

3:11PM

'Baby boomers are very privileged human beings'

ukMore than 80pc of Britain’s £6.7trn in wealth is owned by baby boomers (those born between 1946 and 1964). Collectively, the country owns £2.6trn in shares and savings – and those aged 50 to 64 own £1trn of this. A third of the £1.8trn held in pension funds is owned by this age group (and a further quarter is owned by those aged between 45 and 50). And they own 40pc of the £2.5trn tied up in property. In fact, property has been such a staggeringly good investment for this generation that one in five baby boomers owns a second home.

As Will Hutton  pointed out: "Having enjoyed a life of free love, free school meals, free universities, defined benefit pensions, mainly full employment and a 40-year-long housing boom, [the baby boomers] are bequeathing their children sky-high house prices, debts and shrivelled pensions. A 60 year-old today is a very privileged and lucky human being."

 The Telegraph

10:08AM

Mercer Global Pension Index: Schweiz auf Platz 3

Die Niederlande erreichen das dritte Jahr in Folge den ersten Platz im Melbourne Mercer Global Pension Index. Australien hat aufgeholt und steht nun wieder an zweiter Stelle, gefolgt von der Schweiz. Die Schweiz hat gegenüber dem Vorjahr einen Rang verloren und erreicht mit einer Punktzahl von 72,7 den dritten Platz. Die Schlusslichter sind Indien und China.

imageDies ist das Ergebnis des Melbourne Mercer Global Pension Index 2011. Im Rahmen dieser Studie, die das internationale Beratungsunternehmen Mercer zusammen mit dem Australian Centre for Financial Services nun bereits zum dritten Mal durchgeführt hat, wurden die Vorsorgesysteme von 16 Ländern bewertet. Zur Beurteilung der Vorsorgesysteme wurden 40 Indikatoren ausgewertet. Diese basieren auf den Kriterien „Leistungen“, „Finanzierung“ und „Rahmenbedingungen“.

Als grösste Herausforderung für das Schweizer Vorsorgesystem gilt nach wie vor das im Vergleich zur Lebenserwartung tiefe Rentenalter. Dies wird durch die neuen Statistiken belegt, welche einen deutlichen Anstieg der Lebenserwartung in den letzten 10 Jahren zeigen. Zudem muss bei Pensionierung keine Rente bezogen werden, was für die Kapitalbezüger heisst, dass sie kein sicheres Mindesteinkommen haben.

Der Index verdeutlicht, dass es kein perfektes Vorsorgesystem gibt. Kein Land wurde mit der Note A bewertet und zehn Länder erhielten entweder die Note C (erhebliche Risiken bzw. Nachteile) oder D (erhebliche Schwächen und Versäumnisse).

 Studie / Mitteilung Mercer

11:01AM

Calpers Plans Front-Running, Personal Stock-Trading Restrictions

The California Public Employees’ Retirement System, the largest U.S. public pension fund, is considering a proposal to restrict personal stock trades by employees as a way to avoid conflicts of interest.

 Bloomberg