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Die aktuelle Diskussion

Umwandlungssatz

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung.

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Strukturreform

Die Vernehmlassung zu den Ausführungsbestimmungen zur Strukturrevision in BVV1, BVV2 und der neuen ASV hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Die schliesslich in Kraft gesetzten Bestimmungen aber wurden mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Verfolgen Sie hier die Entwicklung und laden Sie alle wichtigen Dokumente herunter.

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Nr. 207
Die neuste Ausgabe

BVG-aktuell Themen

Entries in Assekuranz (176)

11:07AM

Beobachter: “So werden wir gemolken”

Der Beobachter schreibt über die Verwaltungskosten der Sammelstiftungen bei Versicherern. Dort heisst es: “363 Franken im Jahr zahlt jeder Versicherte für die Verwaltung seines Pensionskassengeldes – behaupten Swiss Life, Axa und Co. In Wirklichkeit kassieren sie fast das Fünffache.”

Beobachter

1:29PM

FuW: 2. Säule-Bericht und einmal mehr die Versicherer

Thomas Hengartner befasst sich in der Finanz und Wirtschaft vom 26.11.2011 einerseits mit dem angekündigten Bericht des Bundesrates zur 2. Säule und andererseits mit der Rolle der Versicherer mit Blick auf die Forderungen von travaille.suisse. Zum Bericht hält er fest: “Zu befürchten ist, dass in diesem Interessengemenge (BVG-Kommission) die Reformkraft des Zukunftspapiers ausgedünnt wird. Mittlerweile ist bis in Gewerkschaftskreise hinein akzeptiert, der Rentenumwandlungssatz sei wegen der länger werdenden Lebenserwartung und des geringeren Anlageertrags unter die (derzeit in Etappen zu erreichenden) 6,8% zu senken.

Im Gegenzug einfach die Einzahlungen der Arbeitgeber und der Beschäftigten in den Vorsorgetopf linear zu erhöhen, verteuert die Lohnkosten und verringert zugleich die verfügbaren Einkommen. Sozialpolitische Anliegen würden besser durch eine über die Einkommensstufen hinweg asymmetrische Skalierung der Arbeitgeberbeitragssätze erreicht. Die klügere Lösung für die Rentenzahlung wäre ein System mit niedriger, aber fixer Grundrente zuzüglich einer variablen, vom Anlageertrag des jeweiligen Vorsorgeträgers abhängigen Zusatzrente.”

Zum Vorwurf der Gewerkschaften, die Assekuranz würde zu viel an der 2. Säule verdienen, schreibt Hengartner: “Die in der Schweiz führenden Vorsorger Axa Winterthur und Swiss Life erzielten 2010 im Kollektivlebensgeschäft einen Gewinnbeitrag von 175 Mio. bzw. 165 Mio. Fr. Wie viel Eigenkapital für diese Aktivität gebunden wird, geben beide Unternehmen nicht bekannt - dabei ist für eine Imageverbesserung Transparenz dringend gefordert. Wird das Konzerneigenkapital nach Umsatzanteil des Pensionsgeschäfts aufgeschlüsselt, errechnet sich beispielsweise für Swiss Life eine spartenbezogene Eigenkapitalrendite um 7%, was keinesfalls als überrissen einzustufen ist.”

 Artikel FuW

4:47PM

Travaille.Suisse: Gewinne der Lebensversicherer in der 2. Säule

Die Gewerkschaft Travaille.Suisse schreibt in einer Medienmitteilung: “Eine Analyse von Travail.Suisse zu den Gewinnen der Lebensversicherungsgesellschaften in der 2. Säule zeigt, dass diese der 2. Säule jährlich mindestens 600 Mio. Franken als Gewinn entnehmen und sie ihren Aktionären zuführen. Das ist für die Tätigkeit in einer Sozialversicherung eindeutig zu viel. Insgesamt sind den Aktionären allein zwischen 2005 und 2010 fast 2.5 Milliarden Franken zugeflossen. Gleichzeitig wird immer wieder vorgebracht, dass der heutige Umwandlungssatz jährlich 300 bis 600 Mio. Franken „zu viel“ kostet. Der Widerspruch zwischen dieser behaupteten Unterfinanzierung und der tatsächlichen Gewinnabschöpfung der Lebensversicherer ist eklatant.“

 Mitteilung

11:46AM

Ernst & Young: Lebensversicherungsstudie 2011

Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young hat im Oktober 2011 erstmals eine breit angelegte Lebensversicherungsstudie durchgeführt. Schweizweit wurden 500 Privatpersonen und 500 KMU befragt, wobei die Bedeutung von Lebensversicherungsgarantien und die Verständlichkeit des Versicherungsangebots im Vordergrund standen.

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Die Umfrage zeigt den grossen Stellenwert von privaten Rentenversicherungen: Fast 85 Prozent der befragten Personen beurteilen die private Rentenversicherung als wichtigen Teil der finanziellen Altersvorsorge, unabhängig von Alter und Geschlecht. Die effektive Verbreitung von Lebensversicherungsprodukten ist allerdings geringer, nur 70 Prozent verfügen über ein privates Versicherungs- oder Vorsorgeprodukt. „Diese Diskrepanz lässt sich mit dem mangelndem Vertrauen der Befragten erklären, das den Versicherern gegenüber gebracht wird“, sagt Hans-Jürgen Wolter, Partner und Leiter European Actuarial Services bei Ernst & Young. Auch das gegenwärtige wirtschaftliche und politische Umfeld trägt seiner Ansicht nach massgeblich zur Verunsicherung bei.

Nur 54 Prozent der Befragten glauben, dass die Versicherer ihre Garantieversprechen langfristig einhalten können. Was heute angesichts der andauernden Finanzkrisen zählt, ist Sicherheit: 84 Prozent der befragten Privatpersonen ziehen einen garantierten Zins und ein garantiertes Kapital einer höheren Rendite vor.

Die Auswertung der Daten zu den beruflichen Vorsorgelösungen zeigt, dass 44 Prozent der KMU einen Anschlussvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft haben. Dabei geniessen Vollversicherungslösungen sehr grossen Rückhalt: 93 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen das System, das keine Unterdeckung zulässt und bei welchen die Unternehmen kein Risiko tragen, als positiv oder sehr positiv. „Die Vollversicherungslösungen sind in unsicheren Zeiten wieder sehr gefragt“, sagt Thomas Brotzer, Partner Insurance bei Ernst & Young. Er geht davon aus, dass sich daran in nächster Zeit nichts ändern wird.

Verständlichkeit und Transparenz der Versicherungsprodukte werden sowohl von Privatpersonen als auch von KMU als gut wahrgenommen. Mängel sehen die Privatpersonen bei der Lesbarkeit der allgemeinen Versicherungsbedingungen, KMU bei der Lesbarkeit der Bedingungen in den Anschlussverträgen; diese Aspekte werden von der Hälfte der Befragten als ungenügend eingestuft. Die Produktbeschreibungen werden von 37 Prozent der Privatpersonen kaum verstanden.

 Studie E&Y

10:31PM

Swiss Re: A forward-thinking approach to predicting longevity

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In the report, "A window into the future: Understanding and predicting longevity", Swiss Re says that the good news that people are living longer has brought with it substantial financial problems throughout much of the world.

One of the reasons behind the funding difficulties is that historical projections of future mortality have failed to take account of important developments in medicine and society. This has caused employer pension plans to under-reserve and governments to budget inadequately for people's retirement income.

The report states that a disease-centred mortality model, based on forward-looking scenarios, can play a key role in the evaluation of longevity risk. This would involve an improved understanding of potential developments in social factors, medical treatments and preventative approaches to tackle disease.

An effect of these improved models would be insurers and reinsurers working together to manage their customers' longevity risk more effectively. Reinsurers investing in their research and development capabilities will be important as insurers look to address regulatory requirements, including Europe's Solvency II.

 Swiss Re

11:21AM

Axa Winterthur lanciert “Flex Invest”

axaAxa Winterthur bietet neu ein Pensionskassenlösung an, bei der die Versicherten selber bestimmen können, ob sie ihr Erspartes in der beruflichen Vorsorge mit der Garantie eines Versicherers oder mit mehr Chancen auf einen höheren Ertrag anlegen wollen.

Die Möglichkeit besteht vom Gesetz her bereits seit 2006. Damals wurde das dritte Paket der 1. BVG-Revision in Kraft gesetzt. In diesem steht, dass Vorsorgeeinrichtungen, die ausschliesslich Lohnanteile über dem anderthalbfachen BVG-Maximallohn (das entspricht heute 125'280 Franken) versichern, innerhalb des Vorsorgeplans verschiedene Anlagestrategien anbieten dürfen. Doch ein Widerspruch im Gesetz sprach lange gegen die Umsetzung dieser Möglichkeit.

Das Freizügigkeitsgesetz schreibt den Pensionskassen vor, sie hätten der versicherten Person bei einem Stellenwechsel die gesetzlich vorgeschriebene Mindestleistung mitzugeben. Die unerwünschte Folge: Wenn wegen der vom Versicherten gewählten Anlagestrategie weniger Ertrag auf dessen Konto liegt, muss die Pensionskasse die Differenz auf Kosten der Versichertengemeinschaft ausgleichen. Dieser Widerspruch soll nun gemäss einer vom Parlament an den Bundesrat überwiesenen Motion (Motion Stahl) aufgehoben und das Freizügigkeitsgesetz entsprechend angepasst werden. Allerdings wurde die die geforderte Gesetzesänderung vom Parlament noch nicht behandelt deshalb auch nicht vollzogen. Es besteht deshalb auch noch ein erhebliches Mass an Unsicherheit.

Jene Vorsorgebeiträge, die aus den Lohnanteilen über dem anderthalbfachen BVG-Maximallohn stammen, können in diesem neuen Vorsorgewerk angelegt werden. Die Versicherten haben dann gemäss Darstellung der Axa Winterthur für dieses Kapital die Wahl zwischen vier vorgegebenen Anlagestrategien. Umgesetzt werden diese Strategien durch die Anlage des entsprechenden Sparkapitals in so genannte Mischvermögen, die von Schweizer Anlagestiftungen bereitgestellt werden. Die Versicherten können bei dieser Lösung nicht nur zwischen verschiedenen Anlagestrategien sowie Aktienanteilen zwischen 10 und 50 Prozent wählen, sie können – wenn sich die persönlichen Verhältnisse ändern – nach Wunsch auch zwei Mal jährlich von einem Mischvermögen in ein anderes wechseln.

 Pressemitteilung /dMotion Stahl

2:44PM

Swiss Life: Bruno Pfister zu Situation und Aussichten

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Bruno Pfister, CEO der Swiss Life, äussert sich in einem Video-Interview mit der Unternehmer-Zeitung zur aktuellen Gechäftslage.

 Unternehmerzeitung

9:39AM

BIZ: Fixed income strategies of insurance companies and pension funds

Life insurance companies and pension funds in the financial system;
Total investment expressed as a percentage of financial system assets

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Insurance companies and pension funds are at the intersection of major developments. Having weathered the financial crisis, they now face important changes in international regulation and accounting standards. At the same time, their business models and balance sheets remain exposed to the low-interest rate environment.

Against this backdrop, the BIS report examines how life insurance companies and pension funds might alter their investment strategies and asset allocations, and assesses the likely consequences for market functioning and funding of various economic sectors arising from such changes.

BIZ / Report (PDF)  / FT

10:13AM

SVV: Urs Berger neuer Präsident

imageNach vier Jahren an der Verbandsspitze hat Erich Walser an der Generalversammlung des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV sein Amt  als Verbandspräsident abgegeben. Der bisherige Vizepräsident des SVV, Urs Berger ( auf dem Bild links), wurde von den Delegierten ad personam für den Rest der Amtsperiode 2009–2012 zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Versicherungsverbandes gewählt. Berger ist Präsident des Verwaltungsrates der Mobiliar Holding AG sowie der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft.

 Meldung SVV

4:19PM

PKRück auf Erfolgskurs

pkrueckAuch im Jahr 2010 setzte die Lebensversicherungsgesellschaft PKRück ihren erfolgreichen Wachstumskurs fort: Der Jahresgewinn stieg um 26% auf CHF 3.1 Mio.  Dies wird insbesondere auf die gute Entwicklung des Risikogeschäfts zurück geführt. Der Zuwachs an Kunden um 8% und Versicherten um 10% auf nunmehr über 111’000 Personen belegt die starke Nachfrage nach Versicherungslösungen und Dienstleistungen. Dank aktiver Leistungsfallbearbeitung und positiver Entwicklung bei den Invaliditäts-Neurenten konnte die PKRück nachträgliche Prämienrückvergütungen von durchschnittlich 30% vornehmen.

 Medienmitteilung / Website

8:39AM

NZZ: “Paris diktiert Axa Winterthur heftige Rosskur”

axa“Entlassungen, Drohbriefe, Polizei: Bei der Axa Winterthur geht die Angst um. Die massiven Sparvorgaben aus Paris sind ohne weiteren Personalabbau kaum zu erfüllen”, schreibt die NZZ am Sonntag. In einer E-Mail der Axa-Chefs von Ende Januar an alle Mitarbeiter sind die von der Pariser Konzernzentrale geforderten Kostensenkungen umrissen: Im Kollektivgeschäft (Pensionskassen) seien die Kosten pro Versicherten von heute 470 Fr. auf 400 Fr. zu senken, im Einzel-Leben solle die Verwaltung einer Police statt heute 250 Fr. in Zukunft nur noch 150 Fr. kosten. «Ohne konsequent umgesetzte Spar- und Effizienzprogramme können die gegenüber den Kunden eingegangenen Verpflichtungen nicht mehr profitabel erfüllt werden», heisst es weiter. Die Mitarbeiter sehen dies anders: Die Axa Winterthur müsse riesige Summen nach Paris überweisen, um das Wachstum in Südostasien zu zahlen. Die Schweiz diene als Milchkuh zur Erschliessung neuer Märkte.

 NZZaS

1:47PM

Erwerbsunfähigkeit und Rente

Erwerbsunfähigkeitsrenten gehören zu den unverzichtbaren Grunddeckungen. Dabei lohnt sich eine Überprüfung der Versicherungsleistungen in jedem Fall. Sie bildet den wichtigsten Bestandteil einer professionellen Vorsorgeanalyse, schreibt Joseph Jungo, Vorsorgeberater, in den Freiburger Nachrichten. Teil des Beitrags bildet eine detaillierte Tabelle mit Angaben zu den Versicherungsgesellschaften, den Tarifen und Leistungen.

 Artikel Jungo

4:42PM

Versicherer unter der schottischen Dusche

Der Schweizerische Versicherungsverband SVV hat an seiner Jahrespressekonferenz über die aktuellen Freuden und Nöte in den diversen Branchen berichtet. Zu den Freuden gehört zweifellos das wiederum aktivere Geschäft in der Kollektivversicherung, deren Prämienvolumen im Berichtsjahr um 4,2% zunahm. Verbandspräsident Walser kommentierte: “Nachdem viele im Jahr 2009 in Unterdeckung geratene Pensionskassen wieder einen genügenden Deckungsgrad aufwiesen, haben offenbar zahlreiche KMUs die Chance gepackt und sich der Sammelstiftung eines Lebensversicherers angeschlossen. Das gute Gefühl, auch bei gravierenden und länger anhaltenden Verwerfungen an den Finanzmärkten nicht auch noch zur Sanierung der in Unterdeckung geratenen Pensionskassen beitragen zu müssen, gibt offenbar vielen KMUs die notwendige Sicherheit.”

Auf der Schattenseite verbucht wird hingegen das Resultat der Abstimmung zum Umwandlungssatz: “Nicht die Versicherungsgesellschaften sind die Leidtragenden eines zu hohen Umwandlungssatzes, sondern die Erwerbstätigen, weil sie die systemfremde Quersubventionierung der Rentenbezüger tragen. Findet sich in naher Zukunft keine politische Mehrheit für die notwendige Anpassung der Renten an die Realität, sind Massnahmen auf der Finanzierungsseite unvermeidlich. Es müssten früher oder später zusätzliche Beiträge erhoben oder das Rentenalter erhöht werden.”

Wenig Freude hat der SVV an einer Motion der SGK-NR. Danach sollen die Verwaltungskosten auf Stufe Versicherer neu ex ante im Versicherungsvertrag vereinbart und nachträgliche Defizite nicht zulasten der Überschussbeteiligung verrechnet werden dürfen . Ausserdem verlangt diese Initiative eine Überprüfung und allenfalls Anpassung der Höhe der Legal Quote. 

Ausführlich wurde auf den Solvency Test eingegangen. Der Enthusiasmus, der einst die Haltung zu diesem Instrument prägte, ist einer auffälligen Ernüchterung gewichen. Offenbar funktioniert die Zusammenarbeit mit der Finma weniger gut als mit dem Amt für Privatversicherungen, welche einst das Projekt aufgleiste. Auf 1.1.11 wurde die Testphase durch den Ernstfall abgelöst, ohne das bisher ein einziges Modell durch die Finma genehmigt worden wäre. Doch besonders stösst sich der SVV gemäss den Ausführungen von Bruno Pfister (Swiss Life) daran, dass mit dem ambitiösen “Swiss Finish” in der Schweiz deutlich grössere Anforderungen gestellt werden als beispielsweise in der EU mit der in Vorbereitung befindlichen Solva 2. Diese würden in weit höheren Eigenkapital-Anforderungen münden, mit entsprechenden Wettbewerbsnachteilen. In dieser Beziehung besonders brisant: Liechtenstein als EWR-Mitglied untersteht den EU-Vorschriften, darf aber Versicherungsdienstleistungen ungehindert in der Schweiz anbieten. Der SVV sieht wohl nicht ganz unbegründet die Gefahr, dass ausländische Versicherer über Niederlassungen im Ländle das regulatorische Gefälle zum Nachteil der inländischen Anbieter ausnützen könnten. Die Finma dürfte wohl im einen oder anderen Punkt noch über die Bücher gehen, wie stark sie den Versicherern entgegenkommt, ist aber noch offen.

 Texte SVV zur PressekonferenzMotion SGK / SST-Umsetzung / Finma Presseanlass zum Solvency Test

7:52AM

Swiss Life übernimmt Kollektiv-Geschäft von Nationale Suisse

imageSwiss Life übernimmt den gesamten Geschäftsbereich Kollektivleben von Nationale Suisse. Mit der Übernahme stärkt Swiss Life gemäss Medienmitteilung die Position als einer der führenden Anbieter von BVG-Lösungen für Schweizer Unternehmen. Die beiden Versicherer vereinbaren zudem ein Vertriebsabkommen: Nationale Suisse bietet künftig exklusiv Kollektivleben-Produkte von Swiss Life an, während Swiss Life ihren Kunden ausgewählte Nichtleben-Produkte von Nationale Suisse offerieren wird. 32 Mitarbeitende von Nationale Suisse werden von Swiss Life übernommen.

Mitteilung Swiss Life

8:48AM

Bloomberg: Swiss Life Loses Gemini Contract

Swiss Life Holding AG, Switzerland’s biggest life-insurer, lost a contract to provide life and accident insurance to Swiss pension fund Gemini because it wants to offer the insurance itself to save costs.

The pension fund, which manages 2.5 billion Swiss francs ($2.6 billion) for companies that are too small to manage their own plans, has closed a so-called excess of loss insurance contract for three years with Elips Life for risks that exceed 1.5 million francs, Markus Koch, Gemini’s head of distribution, said in a telephone interview. Below that level the Zurich-based pension fund will cover the risks itself.

The contract with Swiss Life was worth “a low double- digit-million premium amount,” said Koch.

Bloomberg

4:18PM

SVV: Wechsel im Präsidium

Urs BergerErich Walser tritt auf das Datum der Generalversammlung im Juni 2011 vom Amt des Präsidenten des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV zurück. Der Vorstand schlägt Urs Berger (Foto links) als neuen Präsidenten vor. Berger amtet zurzeit als Vizepräsident des SVV. Ende Mai 2011 tritt Urs Berger als CEO der Gruppe Mobiliar zurück.

Mitteilung SVV

8:31AM

Versicherer mit neuer Website

imageDer Schweizerische Versicherungsverband SVV hat seine Website www.svv.ch inhaltlich überarbeitet und neu gestaltet. Zu den Neuigkeiten gehört der Index, der rund 1800 Seiten nach Stichworten auflistet. Am Ende vieler Seiten findet sich eine Box mit weiterführenden Links zum Thema. Die Dossiers zu den Kernthemen der Branche sind von der Startseite aus erreichbar. Der Sprachwechsel erlaubt dem Besucher, von einer deutschsprachigen Seite direkt auf die französische oder englische Version der Seite zu wechseln – und umgekehrt.

Website SVV

3:31PM

SGK-Initiative: “Kleine Sensation”

Die NZZ bezeichnet in ihrer Ausgabe vom 16.10.2010 die Initiative der nationalrätlichen Sozialkommission für eine gesetzliche Neuregelung der Legal Quote-Bestimmungen für Lebensversicherer im BVG als “Kleine Sensation in der Sozialpolitik”. Zur Reaktion des Versicherungsverbandes wird festgehalten: “Dee SVV sieht im Lösungsvorschlag der Kommission sowohl Vor- als auch Nachteile. Eine gute Nachricht sei, dass die ertragsbasierte Methode bestätigt und explizit im Gesetz erwähnt werden solle, sagt Marc Chuard, Leiter des Ressorts Wirtschaft und Recht beim SVV. Die Absicht der Nationalratskommission, die Höhe der Mindestausschüttungsquote, die sogenannte «Legal Quote», zu überprüfen, nehme der Verband zur Kenntnis. Der Deklaration der Verwaltungskosten im Voraus stehen die Versicherer skeptisch bis ablehnend gegenüber. Der SVV habe Verständnis für das Anliegen, sagt Chuard, sehe aber Probleme bei der Umsetzung. Zählten die Prämien für die Verwaltungskosten nicht mehr zur Berechnungsgrundlage für die Ausschüttung der Gewinne, würden diese kleiner. Konsequenterweise müsste dann auch die Mindestausschüttungsquote von heute 90 Prozent reduziert werden.”

acrobat Beitrag NZZ

4:47PM

SGK-N: Kommissionsinitiative Legal Quote

Auf Antrag ihrer Subkommission „BVG“ hat die SGK-NR ohne Gegenstimme eine Kommissionsinitiative zum Thema „Legal Quote“ mit folgenden Wortlaut beschlossen: „Mit einer Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes VAG werden folgende Bestimmungen das Geschäft mit der beruflichen Vorsorge betreffend geändert: 1. Die Verwaltungskosten auf Stufe Versicherer werden neu ex ante im Versicherungsvertrag vereinbart und nachträgliche Defizite dürfen nicht zulasten der Überschussbeteiligung verrechnet werden. 2. Die Legal Quote basiert auf der ertragsbasierten Methode und ist so festzulegen, dass die Aufteilung zwischen Versicherern und Versicherten stets gleich berechnet wird. 3. Die Höhe der Legal Quote wird überprüft und allenfalls in ihrer Höhe angepasst.“ Für die Erarbeitung einer Gesetzesvorlage braucht es noch die Zustimmung der ständerätlichen SGK.

 Mitteilung SGK

11:49AM

EUGH fordert Unisex-Tarife für Lebensversicherer

EUEin Urteil des Europäischen Gerichtshofs könnte Versicherungsunternehmen zu einheitlichen Prämien für Männer und Frauen zwingen Die Branche läuft Sturm dagegen Verbraucherschützer indes hoffen auf weniger Diskriminierung. Die Versicherer sind alarmiert Ihre Mathematiker machen die bedrohliche Rechnung von 30 Mrd, Euro auf die allein auf deutsche Lebensversicherer zu kommen würden wenn sie ihre Prämien nach einer Übergangsfrist von drei Jahren auch für Altverträge anpassen müssten.

 Artikel FAZ