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Die aktuelle Diskussion

Abzocker Initiative und Pensionskassen

Das Dossier orientiert über die Umsetzung der Initiative gegen die Abzockerei.

Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums vom 28. Mai in Zürich. Infos.

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Die neuesten Ausgaben:

Nr. 240 / PDF

Nr. 241 / PDF

21.5.2013

 

BVG-aktuell Themen

Entries in Assekuranz (191)

8:14PM

NZZ: Renaissance der BVG-Vollversicherung

Werner Enz äussert sich in einem Kommentar zu den Erfolgen der Swiss Life und anderer Versicherer mit den von den Gewerkschaften angefeindeten Vollversicherungslösungen, die bei KMU ein echtes Bedürfnis erfüllen. Enz hält fest: “Immer klarer kommt zum Vorschein, dass grosse Lebensversicherer dank dem Poolen von Verträgen Kapitalien zu sehr niedrigen Kosten anlegen können. Die Helvetia kam 2012 noch auf 0,11% Vermögensverwaltungskosten. Privatwirtschaftliche Versicherer helfen somit, die zweite Säule besser zu verankern.”

  NZZ

7:55AM

Swisslife mit hohem Prämienwachstum

Die Swiss Life-Gruppe verzeichnete per 31. März 2013 Prämieneinnahmen von CHF 7,0 Milliarden. Dies entspricht einem Wachstum gegenüber der Vorjahresperiode von 14% in lokaler Währung. Die Kommissions- und Gebührenerträge nahmen gleichzeitig um 6% zu. Im ersten Quartal 2013 erzielte die Gruppe eine Anlagerendite von 1,4% (nicht annualisiert). Swiss Life Asset Managers konnte im Geschäft mit externen Kunden Nettoneugeldzuflüsse von CHF 1,6 Milliarden verbuchen. Die Gruppensolvabilität betrug per Ende März 224%.

Im Heimmarkt Schweiz stiegen die Prämien auf bereinigter Basis um 10% auf 4,618 Mrd. Franken. Zu dieser Entwicklung beigetragen hat insbesondere die Nachfrage von kleinen und mittleren Schweizer Unternehmen nach Vollversicherungslösungen in der beruflichen Vorsorge.

  Mitteilung SwissLife

10:50AM

Erneut mit Rekordergebnis

pkrueckPKRück hat in ihrem achten Geschäftsjahr ihren Erfolgskurs fortgesetzt. Während der Jahresgewinn um 16% anstieg, erhöhten sich das Eigenkapital und die Anzahl der Versicherten jeweils um 10%. Die Solvabilitätsquote lag bei 271%. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 148'000 Personen bei der PKRück versichert. Dies entspricht einem Marktanteil von 14%. Die PKRück beteiligte ihre Kunden am erfreulichen Risikoverlauf und erstattete ihnen durchschnittlich 20% ihrer ursprünglichen Prämie zurück.

Am 9. April 2013 hat die Generalversammlung Hans-Ulrich Stauffer zu ihrem neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Er übernimmt diese Aufgabe von Herbert Brändli, der den Verwaltungsrat die letzten acht Jahre führte.

„Unser neuerlicher Erfolg in 2012 erfüllt uns mit Stolz“, sagt Hanspeter Tobler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von PKRück. „Seit nunmehr acht Jahren ist das Motto "Von Pensionskassen für Pensionskassen" unser Kredo und entspricht einem echten Bedürfnis des Vorsorgemarktes. Dies zeigt der anhaltende Zuwachs an Versicherten und Kunden eindrücklich. Gerade die Kombination von finanzieller Absicherung und administrativer Entlastung bei Invaliditäts- und Todesfällen entspricht dem Bedarf vieler Vorsorgeeinrichtungen."

  Mitteilung PKRück

10:59AM

SVV: “BV nicht ohne Versicherer”

 

 

Philippe Egger, CEO der AXA Winterthur, äusserte sich an der Medienkonferenz des SVV über die Bedeutung der Versicherer für die berufliche Vorsorge. Zu seinen Hauptaussagen gehören folgende Statements:

  • Die Pensionskassen waren in den vergangenen 13 Jahren gesetzlich verpflichtet, die Altersguthaben mit durchschnittlich 2,71 Prozent pro Jahr zu verzinsen. In Tat und Wahrheit erwirtschafteten sie 2,25 Prozent pro Jahr. Die gesamte Mindestverzinsung über die letzten 13 Jahre betrachtet betrug 41,5 Prozent, die tatsächliche Performance nur 33,5 Prozent.
  • Das Gebot der Nachhaltigkeit wird heute in der beruflichen Vorsorge klar verletzt. Die Folgen: tiefere Deckungsgrade, fehlende Schwankungsreserven, Unterdeckungen und Sanierungen.
  • Wegen des zu hohen Umwandlungssatzes wurden für das Jahr 2010 rund 1 Milliarde Franken von den Berufstätigen zu den Neurentnern umverteilt. Und weitere 2,5 Milliarden Franken pro Jahr werden zu Gunsten der Altersrenten umverteilt, weil die Rendite der Kapitalanlagen den technischen Zins nicht erreicht.
  • Einem heutigen Neurentner werden im Laufe seines Rentnerlebens durchschnittlich 40’000 Franken mehr Rente ausbezahlt, als seine Vorsorgekapital hergibt. Die Pensionskasse muss diesen Betrag bei der Pensionierung bereitstellen, obwohl dafür keine Finanzierung vorgesehen ist.
  • Rund 150’000 Arbeitgeber haben sich einer vollversicherten Sammel- oder Gemeinschaftseinrichtung angeschlossen. Das heisst: Jeder zweite Arbeitgeber in der Schweiz baut in der beruflichen Vorsorge auf die Vollversicherung.

        SVV Referat Egger

    • 6:24PM

      Versicherer “gut unterwegs, UWS-Anpassung extrem dringlich”

      Der Versicherungsverband hat an einer seiner jährlichen Medienveranstaltung über die aktuelle Verfassung der Branche informiert. Er gab sich betont selbstbewusst und zuversichtlich, hat allerdings an die Adresse “Bern” einige Wünsche anzumelden.

        SVV Bericht Pressekonferenz

      2:10PM

      Berufliche Vorsorge für Dummies

      imageDer Schweizerische Versicherungsverband schreibt in einer Mitteilung: “Die berufliche Vorsorge ist ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn es um die Pensionskasse geht, stellen sich oft unzählige Fragen: Wann kann ich in Pension gehen? Wie hoch wird meine Rente sein? Kriege ich mein angespartes Geld schon vor der Pensionierung? Was muss ich beim Stellenwechsel beachten? Was passiert, wenn ich meinen Job verliere? Was bei einer Scheidung?

      Die neue Broschüre «Mensch, Beruf, Vorsorge» erklärt auf leicht verständliche und unterhaltsame Art, was man über die berufliche Vorsorge wissen muss. Die Broschüre vermittelt dieses Wissen, indem sie eine Druckerei, ihre Vorsorgeeinrichtung und ihre Mitarbeitenden vorstellt. Anhand dieses Beispiels werden die wichtigsten Fragen rund um den Eintritt in die berufliche Vorsorge, das Ansparen des Altersguthabens, die Pensionierung und die Leistungen bei Invalidität und Tod beantwortet. Das Glossar und ein Muster-Vorsorgeausweis runden die Broschüre ab.”

      Die Broschüre ist kostenlos in Deutsch und Französisch erhältlich. Sie kann über die Website des Schweizerischen Versicherungsverbandes (www.svv.ch) bestellt oder als pdf herunter geladen werden.

       Broschüre SVV

      3:02PM

      Wieviel Gewinn für die Versicherer?

      image

      In einem Interview mit dem Landboten kommentiert Thomas Gerber, Leben-Chef der Axa, die Pläne des Bundesrates im Rahmen der “Altersvorsorge 2020” sowie die Vorwürfe von Gewerkschaften, die Versicherer verdienten zuviel an der 2. Säule. Auszüge:

      Die Politik hat die Lebensversicherer unter Beschuss genommen. Die Risikoprämien für Invalidität und Tod, die man den Angestellten vom Lohn abzieht, seien überhöht, heisst es. Mit anderen Worten: Versicherungen wie die Axa schröpfen die Angestellten und machen selbst den grossen Reibach.
      Thomas Gerber: Das trifft nicht zu. Viele Behauptungen zum Geschäft mit der zweiten Säule sind falsch. Leider sind auch widersprüchliche Zahlen in Umlauf gebracht worden.

      Wie das? Es ist doch eine Milchbüchleinrechnung: Laut Finma zahlten die Versicherungen letztes Jahr 1,4 Milliarden an IV- und Hinterbliebenenrenten aus. Eingenommen haben sie 2,8 Milliarden. Macht einen Gewinn von 1,4 Milliarden für die Versicherungen.
      Das stimmt eben nicht. In dieser Rechnung fehlen die Rückstellungen und die Zuweisungen an den Überschussfonds. Dies sind Gelder, die nicht bei uns Versicherern bleiben, sondern an die Versicherten zurückfliessen. Die Versicherungen zahlen ja nicht nur während eines Jahres Geld an IV-Rentner und Angehörige verstorbener Angestellter aus, sie müssen auch Rückstellungen für die Renten dieser Personen in den folgenden Jahren bilden. Ein IV-Rentner erhält unter Umständen 20 oder 30 Jahre oder noch länger eine Rente. Im Überschussfonds wird der den Versicherten zugewiesene Teil des erwirtschafteten Jahresüberschusses aufbewahrt. Dieses Geld geht innerhalb von fünf Jahren an die Versicherten zurück.

      Wie hoch ist denn der Gewinn der Versicherungen im Risikogeschäft? Im letzten Jahr haben die Versicherer 430 Millionen Franken den genannten Rückstellungen zugeführt, und es sind 550 Millionen in den erwähnten Überschussfonds geflossen. Den Versicherern blieben aus dem Risikoprozess also nicht 1,4 Milliarden, sondern 420 Millionen Franken als Bruttomarge.
      420 Millionen allein bei den Risikoprämien ... Sie müssen beachten, dass dieser Betrag keinen Unternehmensgewinn darstellt, sondern eine Bruttomarge. Sinnvoll ist es eigentlich nur, das Gesamtergebnis einer Versicherung in der zweiten Säule zu betrachten, also die Bereiche Altersrenten sowie IV- und Hinterbliebenenrenten und die Kosten zusammen. Alles andere ist irreführend. Letztes Jahr haben die Versicherungen nach Steuern etwa 500 Millionen Franken in der zweiten Säule verdient. Bei einem massgebenden Umsatz von 7,7 Milliarden ergibt das eine Marge von 6,5 Prozent. Das ist keineswegs überrissen.

        Interview

      11:37AM

      Swiss Re announces GBP 800 million longevity insurance cover

      imageSwiss Re has completed a GBP 800 million longevity insurance contract with the pension fund of UK insurer LV=. The transaction includes insurance of longevity exposures for 1,000 members who are still to retire.

      Swiss Re's latest longevity insurance agreement covers over 5,000 individuals who were members of the LV= Employee Pension Scheme as of 31 December 2011. The agreement covers a broader population than previous pension market longevity transactions, extending beyond in payment pensioners to also cover members not yet retired down to age 55.

        Swiss Re

      8:42PM

      Versicherungsverband: “Absurde Vorwürfe”

      Der Versicherungsverband will die Vorwürfe von Travail.Suisse nicht auf sich sitzen lassen. In einer Mitteilung wird festgehalten: “Erstens haben die angeblichen «Gewinne» der Lebensversicherer ungeachtet ihrer Höhe grundsätzlich nichts mit der Höhe des Umwandlungssatzes zu tun und damit auch nicht mit der «Unterfinanzierung» der Altersleistungen. Der Vorwurf von Travail.Suisse, die Gewinne der Lebensversicherer würden die Reform der 2. Säule blockieren, ist schon alleine deshalb völlig deplatziert. Gezielt blockiert wird die Reform vielmehr durch Travail.Suisse selbst.

      Der Verband verknüpft einmal mehr den Umwandlungssatz mit der Mindestquote, um bei der unvermeidlichen Senkung des Umwandlungssatzes politische Erfolge zu erzielen, die Lebensversicherer aus der beruflichen Vorsorge zu drängen und den Weg für eine Volkspension zu ebnen.

      Zweitens handelt es sich bei den erwähnten Zahlen nicht um «Gewinne», sondern um den in der Betriebsrechnung transparent und nachvollziehbar ausgewiesenen Anteil der Versicherer. Selbstverständlich wird unterschlagen, dass aus diesem Anteil der Versicherer insbesondere das Solvenzkapital zu äufnen und Steuern zu bezahlen sind.”

      Der SVV hält erwartungsgemäss auch wenig von den Forderungen, die Risikoprämien nach Massgabe der ausgerichteten Leistungen zu berechnen und die Legal Quote um 5 Prozentpunkte nach oben zu schrauben. In der Tat handelt es sich dabei um Populismus der übleren Sorte. Er gibt sich naiv, ist aber politisch knallhart berechnet.

        Mitteilung SSV

      2:57PM

      Die wirtschaftliche Bedeutung der Schweizer Privatversicherer

      Der Schweizer Versicherungsverband schreibt: “Die Schweizer Versicherer tragen rund 4,3 Prozent zur Wertschöpfung der gesamten Volkswirtschaft und rund 40 Prozent zur Wertschöpfung des Schweizer Finanzplatzes bei. Damit gehört die Assekuranz zu den acht grössten Wirtschaftszweigen des Landes. Betrachtet man die Produktivität, also die Wertschöpfung pro Mitarbeiter, so liegt die Versicherungswirtschaft sogar an der Spitze aller Wirtschaftszweige. Diese und andere Kennzahlen zur Schweizer Assekuranz finden Sie in der neuen Broschüre über die wirtschaftliche Bedeutung der Schweizer Privatversicherer.”

       Download Broschüre

      9:24AM

      NR Kaufmann: “SNB und Bundesrat zerstören Altersvorsorge”

      imageDie mit der Euro-Untergrenze verbundene Tiefzinspolitik verursache existenzielle Probleme für unsere Altersvorsorge, warnt SVP-Nationalrat Hans Kaufmann in einem Beitrag auf finews. Dabei beschäftigt sich Kaufmann vor allem mit der schwierigen Situation der Lebensversicherer. Er hält u.a. fest: “Der Doppelschlag gegen die Schweizer Lebensversicherer durch die SNB mit ihrer Tiefzinspolitik und den Bundesrat über die Regulierung muss dringend gemildert werden, will die Schweiz den Versicherungsstandort nicht noch weiter schwächen. Erste Absatzbewegungen nach Irland (Zürich-Versicherung) und der Einbruch des Einmaleinlagen-Lebensversicherungsgeschäftes sollten eine Warnung sein.

      Mit dem Swiss Sovency Test (SST) wurde ein Grossteil der bisher noch vorhandenen Flexibilität der Lebensversicherer wegreguliert und mit den bevorstehenden übrigen Regulierungen (Versicherungsvertragsrecht mit 450 Millionen Franken einmaligen und 750 Millionen Franken jährlich Kosten, Abgeltungssteuern, Fatca, Kollektivanlagegesetz etc.) werden den Versicherungen und ihren Kunden hohe zusätzliche Kosten auferlegt.

      Dabei handelt es sich grösstenteils um volkswirtschaftlichen Leerlauf und nicht um einen Mehrnutzen für die Versicherten. Das Bestreben der Bundesbeamten, sich dank hohen Eigenmittelanforderungen Arbeit zu ersparen, dürfte dafür ein wesentlicher Grund sein. Wenn die Eigenmittelpuffer extrem hoch ausgestaltet werden, dann können auch nachlässige und schlecht konzipierte Kontrollen übertüncht werden. Der angebliche Konsumentenschutz artet immer mehr zu einer Konsumentenbevormundung aus.

      Es wäre an der Zeit, dass die Politik endlich begreift, dass die SNB und der Bundesrat im Begriff sind, unsere Altersvorsorge der zweiten und dritten Säule zu demolieren. Dieser Grossschaden für die Schweiz muss dringend abgewendet werden. Dazu gehören auch Erleichterungen im Steuerbereich, insbesondere die Abschaffung von Stempelsteuern auf Einmaleinlagen-Lebensversicherungen.”

       finews

      3:34PM

      PKRück weiterhin auf Wachstumskurs

      Die PKRück hat im Jahr 2011 erneut ein Rekordergebnis erzielt. In ihrem siebten Geschäftsjahr steigerte die auf Pensionskassen und Sammelstiftungen spezialisierte Lebensversicherungsgesellschaft die Anzahl ihrer Versicherten um 22% auf nunmehr 135'000 Personen. Dies entspricht einem Marktanteil von 13%. Gleichzeitig erhöhten sich die Prämieneinnahmen um 12% auf knapp 100 Mio. Franken, während der Jahresgewinn um 11% auf 3.5 Mio. Franken zunahm.

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      Die Invalidisierung ist in der Schweiz seit vier Jahren rückläufig. Die Kunden der PKRück profitieren von dieser Entwicklung, da die Gesellschaft ihre Preise für die Deckung dieser Risiken entsprechend anpasst. Ausserdem wirken sich die Massnahmen wie Case Management, Frühintervention und Regressabklärungen, die bei PKRück Teil des aktiven Leistungsfallmanagements sind, positiv auf den Schaden- und damit auf den Risikoverlauf aus. Davon profitieren die Kunden direkt: das Geschäftsmodell der PKRück sieht vor, dass die Risikogewinne an die Vorsorgeeinrichtungen zurückfliessen. Insgesamt wurden im Jahr 2011 Prämienrückvergütungen in Höhe von CHF 25.4 Mio. bzw. von durchschnittlich 28% der ursprünglichen Prämie rückvergütet.

      Geschäftsbericht

      12:46PM

      NZZ Equity: “BVG-Vollversicherung zieht wieder”

      image

      Werner Enz bringt es in NZZ Equity auf den Punkt: “Die Vollversicherung, die nicht nur Gewerkschaften und Sozialdemokraten, sondern auch profillose Mitteparteien bekämpfen oder gar hintertreiben, entspricht offensichtlich einem grossen Bedürfnis von KMU. In einem Niedrigzinsumfeld, wie es nun seit Jahren herrscht und kaum über Nacht verschwinden wird, ist die Garantie auf Kapitalerhaltung und Gewinnverteilung nach einem von Aufsichtsbehörden kontrollierten Schlüssel beliebt. Gerade kleine Unternehmen, die sich eine eigene Pensionskasse nicht leisten können, sind auf Angebote angewiesen, wie sie im freien Wettbewerb entstehen.”

      Die NZZ befasst sich im Teil “Equity” gezielt mit dem Thema “Vollversicherungslösung” und zeigt die Entwicklung sowie die aktuelle Situation anhand eines konkreten Beispiels auf.

      8:43AM

      Ausbildung zum Solvenztest

      Die Einführung des Schweizer Solvenztestes (SST) und die Ausgestaltung von Solvency II erfordern spezifisches Fachwissen seitens der Versicherungsunternehmen. Der Schweizerische Versicherungsverband hat gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein neues Certificate of Advanced Studies (CAS) erarbeitet, welches das politische und rechtliche Umfeld der Versicherungswirtschaft vertieft analysiert und aktuelle regulatorische Entwicklungen für die Schweiz und die EU aufzeigt. Schwerpunkte bilden das Risikomanagement und die Corporate Governance. Das CAS richtet sich an Fach- und Führungskräfte sämtlicher Bereiche und startet am 5. Oktober 2012.

       ZHAW

      8:37PM

      “Wenn niemand das Risiko auf sich nimmt, gibt es keine Sicherheit”

      “Eine falsche Behauptung wird nicht richtiger, wenn sie ständig wiederholt wird. Immer wieder wird im Zusammenhang mit der beruflichen Vorsorge behauptet: Wenn der Bundesrat den Mindestzinssatz (mit dem das Pensionskassenguthaben der Erwerbstätigen verzinst wird) senke, führe dies dazu, dass die Versicherten weniger Rente erhalten und die Versicherungsgesellschaften mehr Gewinne machen würden. Und: Es würden darunter vor allem die Leute mit kleineren Einkommen leiden, weil deren Arbeitgeber (in der Regel kleinere Unternehmen) die berufliche Vorsorge meist bei einer Versicherungsgesellschaft abgeschlossen haben. Das mag vordergründig logisch erscheinen, ist aber nachweislich falsch”, schreibt Anders Malmström (Axa Winterthur) im St. Galler Tagblatt.

       Artikel

      11:07AM

      Beobachter: “So werden wir gemolken”

      Der Beobachter schreibt über die Verwaltungskosten der Sammelstiftungen bei Versicherern. Dort heisst es: “363 Franken im Jahr zahlt jeder Versicherte für die Verwaltung seines Pensionskassengeldes – behaupten Swiss Life, Axa und Co. In Wirklichkeit kassieren sie fast das Fünffache.”

      Beobachter

      1:29PM

      FuW: 2. Säule-Bericht und einmal mehr die Versicherer

      Thomas Hengartner befasst sich in der Finanz und Wirtschaft vom 26.11.2011 einerseits mit dem angekündigten Bericht des Bundesrates zur 2. Säule und andererseits mit der Rolle der Versicherer mit Blick auf die Forderungen von travaille.suisse. Zum Bericht hält er fest: “Zu befürchten ist, dass in diesem Interessengemenge (BVG-Kommission) die Reformkraft des Zukunftspapiers ausgedünnt wird. Mittlerweile ist bis in Gewerkschaftskreise hinein akzeptiert, der Rentenumwandlungssatz sei wegen der länger werdenden Lebenserwartung und des geringeren Anlageertrags unter die (derzeit in Etappen zu erreichenden) 6,8% zu senken.

      Im Gegenzug einfach die Einzahlungen der Arbeitgeber und der Beschäftigten in den Vorsorgetopf linear zu erhöhen, verteuert die Lohnkosten und verringert zugleich die verfügbaren Einkommen. Sozialpolitische Anliegen würden besser durch eine über die Einkommensstufen hinweg asymmetrische Skalierung der Arbeitgeberbeitragssätze erreicht. Die klügere Lösung für die Rentenzahlung wäre ein System mit niedriger, aber fixer Grundrente zuzüglich einer variablen, vom Anlageertrag des jeweiligen Vorsorgeträgers abhängigen Zusatzrente.”

      Zum Vorwurf der Gewerkschaften, die Assekuranz würde zu viel an der 2. Säule verdienen, schreibt Hengartner: “Die in der Schweiz führenden Vorsorger Axa Winterthur und Swiss Life erzielten 2010 im Kollektivlebensgeschäft einen Gewinnbeitrag von 175 Mio. bzw. 165 Mio. Fr. Wie viel Eigenkapital für diese Aktivität gebunden wird, geben beide Unternehmen nicht bekannt - dabei ist für eine Imageverbesserung Transparenz dringend gefordert. Wird das Konzerneigenkapital nach Umsatzanteil des Pensionsgeschäfts aufgeschlüsselt, errechnet sich beispielsweise für Swiss Life eine spartenbezogene Eigenkapitalrendite um 7%, was keinesfalls als überrissen einzustufen ist.”

       Artikel FuW

      4:47PM

      Travaille.Suisse: Gewinne der Lebensversicherer in der 2. Säule

      Die Gewerkschaft Travaille.Suisse schreibt in einer Medienmitteilung: “Eine Analyse von Travail.Suisse zu den Gewinnen der Lebensversicherungsgesellschaften in der 2. Säule zeigt, dass diese der 2. Säule jährlich mindestens 600 Mio. Franken als Gewinn entnehmen und sie ihren Aktionären zuführen. Das ist für die Tätigkeit in einer Sozialversicherung eindeutig zu viel. Insgesamt sind den Aktionären allein zwischen 2005 und 2010 fast 2.5 Milliarden Franken zugeflossen. Gleichzeitig wird immer wieder vorgebracht, dass der heutige Umwandlungssatz jährlich 300 bis 600 Mio. Franken „zu viel“ kostet. Der Widerspruch zwischen dieser behaupteten Unterfinanzierung und der tatsächlichen Gewinnabschöpfung der Lebensversicherer ist eklatant.“

       Mitteilung

      11:46AM

      Ernst & Young: Lebensversicherungsstudie 2011

      Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young hat im Oktober 2011 erstmals eine breit angelegte Lebensversicherungsstudie durchgeführt. Schweizweit wurden 500 Privatpersonen und 500 KMU befragt, wobei die Bedeutung von Lebensversicherungsgarantien und die Verständlichkeit des Versicherungsangebots im Vordergrund standen.

      image

      Die Umfrage zeigt den grossen Stellenwert von privaten Rentenversicherungen: Fast 85 Prozent der befragten Personen beurteilen die private Rentenversicherung als wichtigen Teil der finanziellen Altersvorsorge, unabhängig von Alter und Geschlecht. Die effektive Verbreitung von Lebensversicherungsprodukten ist allerdings geringer, nur 70 Prozent verfügen über ein privates Versicherungs- oder Vorsorgeprodukt. „Diese Diskrepanz lässt sich mit dem mangelndem Vertrauen der Befragten erklären, das den Versicherern gegenüber gebracht wird“, sagt Hans-Jürgen Wolter, Partner und Leiter European Actuarial Services bei Ernst & Young. Auch das gegenwärtige wirtschaftliche und politische Umfeld trägt seiner Ansicht nach massgeblich zur Verunsicherung bei.

      Nur 54 Prozent der Befragten glauben, dass die Versicherer ihre Garantieversprechen langfristig einhalten können. Was heute angesichts der andauernden Finanzkrisen zählt, ist Sicherheit: 84 Prozent der befragten Privatpersonen ziehen einen garantierten Zins und ein garantiertes Kapital einer höheren Rendite vor.

      Die Auswertung der Daten zu den beruflichen Vorsorgelösungen zeigt, dass 44 Prozent der KMU einen Anschlussvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft haben. Dabei geniessen Vollversicherungslösungen sehr grossen Rückhalt: 93 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen das System, das keine Unterdeckung zulässt und bei welchen die Unternehmen kein Risiko tragen, als positiv oder sehr positiv. „Die Vollversicherungslösungen sind in unsicheren Zeiten wieder sehr gefragt“, sagt Thomas Brotzer, Partner Insurance bei Ernst & Young. Er geht davon aus, dass sich daran in nächster Zeit nichts ändern wird.

      Verständlichkeit und Transparenz der Versicherungsprodukte werden sowohl von Privatpersonen als auch von KMU als gut wahrgenommen. Mängel sehen die Privatpersonen bei der Lesbarkeit der allgemeinen Versicherungsbedingungen, KMU bei der Lesbarkeit der Bedingungen in den Anschlussverträgen; diese Aspekte werden von der Hälfte der Befragten als ungenügend eingestuft. Die Produktbeschreibungen werden von 37 Prozent der Privatpersonen kaum verstanden.

       Studie E&Y

      10:31PM

      Swiss Re: A forward-thinking approach to predicting longevity

      image

      In the report, "A window into the future: Understanding and predicting longevity", Swiss Re says that the good news that people are living longer has brought with it substantial financial problems throughout much of the world.

      One of the reasons behind the funding difficulties is that historical projections of future mortality have failed to take account of important developments in medicine and society. This has caused employer pension plans to under-reserve and governments to budget inadequately for people's retirement income.

      The report states that a disease-centred mortality model, based on forward-looking scenarios, can play a key role in the evaluation of longevity risk. This would involve an improved understanding of potential developments in social factors, medical treatments and preventative approaches to tackle disease.

      An effect of these improved models would be insurers and reinsurers working together to manage their customers' longevity risk more effectively. Reinsurers investing in their research and development capabilities will be important as insurers look to address regulatory requirements, including Europe's Solvency II.

       Swiss Re