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Entries in Assekuranz (149)

11:24AM

UWS: Niederlage eingepreist

Die Handelszeitung schreibt in einem Artikel zu den Folgen des Abstimmungsergebnisses auf die Kursentwicklung der Assekuranz-Titel: “Auch wenn einzelne Analysten im Vorfeld vor einer Ablehnung der Vorlage zu einem tieferen Um­wandlungssatz in der beruflichen Vorsorge gewarnt hatten - die Ak­tienkurse der vier hiervon beson­ders betroffenen Gesellschaften Bâloise, Swiss Life, Helvetia und National zeigten sich zu Wochen­beginn von der Abstimmung kaum beeinflusst.

Analysten erklärten die Ruhe nach dem Abstimmungssturm mit der sich im Vorfeld abzeichnenden Niederlage an den Urnen, wenn auch die Börsianer nicht mit einem so deutlichen Verdikt gerechnet haben. «Das Ergebnis ist eine klare Niederlage für die Versicherungen, welche die Kampagne teilweise fi­nanziert hatten», kommentieren die Analysten beim Broker Helvea.

Die Versicherungen hätten bei einer Senkung des Umwandlungs­satzes zu den Nutzniessern ge­zählt. Ihr Anteil am Altersvorsor­gemarkt liegt bei etwa 25%. «Swiss Life wäre der grösste Gewinner ge­wesen, gefolgt von Bâloise und Helvetia», so Helvea. Laut den Analysten der ZKB sei das Ergeb­nis aber eher ein Nachteil für die Versicherten und weniger für die Versicherungen selber: Es seien mehrere Faktoren für den Erfolg einer Versicherung im Bereich der beruflichen Vorsorge verantwort­lich, und nicht nur der Umwand­lungssatz allein.

Längerfristig dürfte das Ergeb­nis laut den Vontobel-Analysten «strategische Diskussionen» um die Ausgestaltung der beruflichen Vorsorge auslösen, da die regula­torischen Rahmenbedingungen die Kollektivlebensversicherungen nicht unterstützen. Das betrifft vor allem die kleineren Portefeuilles.

8:46PM

Lucius Dürr: “Die Erträge würden nicht ausreichen”

image Mit strengeren Regeln bei der beruflichen Vorsorge wäre eine Vollversicherung nicht mehr möglich. 150'000 KMU wären betroffen, sagt Lucius Dürr, Direktor des Schweizerischen Versicherungsverbands in einem Interview mit Cash.

cash: Bringt das Nein zur Senkung des Umwandlungssatzes jetzt die Versicherungs-Branche in Schwierigkeiten?
Lucius Dürr: Für die Versicherer hat das Abstimmungsresultat keine unmittelbaren Folgen. Sie bleiben für ihre rund 1,5 Millionen Versicherten verlässliche Partner in der beruflichen Vorsorge. Die grossen Verlierer sind die Berufstätigen. Sie zahlen weiterhin die Zeche für die zu hohen Neurenten. Diese Quersubventionierung ist systemfremd und in der 2. Säule nicht vorgesehen.

Was ist das Problem?
Die Lebenserwartung steigt und die Anlage-Renditen sind gesunken. Im aktuellen Umwandlungssatz ist eine Anlageperformance von knapp 5 Prozent eingerechnet. Das haben wir in den vergangenen Jahren nicht geschafft.

Langfristig sollten 5 Prozent pro Jahr aber kein Problem sein. Der Pictet-BVG-Index mit 25 Prozent Aktien hat seit 1985 eine durchschnittliche Jahresrendite 5,6 Prozent erzielt.
Das stimmt. Aber in den vergangenen 10 Jahren (1999 bis 2008) betrug die durchschnittliche Jahresrendite weniger als 3 Prozent. Wir sind der Meinung, dass das Prinzip Hoffnung in der zweiten Säule nichts verloren hat. An einer korrekten Finanzierung der Renten führt kein Weg vorbei.

Die Sozialdemokratische Partei (SP) fordert jetzt mehr Transparenz. Die Mandate, Honorare und Kickbacks sollen offen gelegt werden.
Wir Versicherer haben heute schon eine sehr weitgehende Transparenz. Allfällige Retrozessionen verringern den Geschäftsaufwand und kommen so den Versicherten zugute. Und grundsätzlich für alle Pensionskassen gilt: Wo ein Verdacht auf Honorarexzesse und sonstige Mängel in der Geschäftsführung besteht, ist der Stiftungsrat gefragt, in dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber paritätisch vertreten sind.

Cash

4:19PM

Bruno Pfister: UWS kein Grund für Ausstieg

“Bruno Pfister kämpft als CEO von Swiss Life an verschiedenen Fronten: beispielsweise gegen Übernahmegerüchte, beim Turnaround der Tochter AWD und nicht zuletzt an politischer Front. Ein Ausstieg aus dem verpolitisierten Pensionskassengeschäft ist für ihn derzeit aber kein Thema”, heisst es auf Stocks.

Zur Kollektivversicherung Schweiz sagt Pfister: “ Dort wollen wir uns vom Vollversicherer, der primär sogenannte Vollversicherungslösungen für Vorsorgeeinrichtungen anbietet und dabei sämtliche Risiken trägt, zum «Vollsortimenter» entwickeln. Das heisst, auch dort werden wir vermehrt Lösungen offerieren, die unsere Bilanz von Zinsrisiken entlasten – etwa Asset-Management-Dienstleistungen oder die Rückversicherung von Todesfall- und Invaliditätsrisiken.”

Und zur Abstimmung über den Umwandlungssatz und einen allfälligen Ausstieg nach einem Nein zur Senkung: “Grundsätzlich glauben wir an den Kundennutzen und damit auch an den volkswirtschaftlichen Sinn der Vollversicherung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die bei ihren Vorsorgelösungen keine Risiken für allfällige Pensionskassensanierungen eingehen wollen. Solange die Rahmenbedingungen so gestaltet sind, dass wir eine vernünftige Rendite erwirtschaften können, die die Kapitalkosten deckt, sehe ich keinen Grund, dass wir aus dem Vollversicherungsgeschäft aussteigen. Anders wäre es, wenn sich die Rahmenbedingungen massiv verschlechtern würden. Das betrifft aber weniger den Umwandlungssatz als vielmehr den BVG-Mindestzinssatz und die Gewinnausschüttungsquote, die sogenannte Legal Quote. Konkret: Wenn Letztere vom Brutto- aufs Nettoprinzip wechseln würde, müssten sich die Swiss Life und wohl die gesamte Lebensversicherungsbranche Gedanken machen, wie das Geschäft weiter betrieben werden soll.”

  Stocks

8:24AM

UWS: Versicherer warnen vor den Folgen

Der PK-Umwandlungssatz soll gesenkt werden. Die grossen Versicherer werben für ein Volks-Ja: Wir würden mehr aus- als einzahlen, mahnen sie. Jährlich gehen 30000 Personen in Rente. Pro Rentner fehlen bereits heute 20’000 Fr., wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) berechnet hat. Damit entsteht ein Umlageeffekt von über einer halben Milliarde Fr. Um die Renten sicherzustellen, müssen die Erwerbstätigen auf einen Teil ihrer Kapitalerträge verzichten. Denn diese Erträge werden dazu verwendet, laufende, garantierte Renten zu finanzieren. «Dieser Umlageeffekt dürfte in Zukunft immer grösser werden», sagt Olav Noack, CEO der Bâloise Schweiz. Entsprechend mutiert das Kapitaldeckungsverfahren in der beruflichen Vorsorge immer mehr zu einem Umlageverfahren analog zur Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) in der 1. Säule. Aber nicht nur das: Wie in der 1. Säule müssen immer weniger Erwerbstätige mehr Rentner finanzieren.

  Handels-Zeitung

4:48PM

UWS: Versicherer antworten auf Vorwürfe der Gewerkschaften

Der Versicherungsverband SVV hat die nicht eben seltenen Vorwürfe der Gewerkschaften und Linksparteien gegen die Assekuranz und ihre Tätigkeit im Bereich 2. Säule gesammelt und ein Argumentarium mit ihren Gegenargumenten publiziert. Im Einzelnen geht es um die Legal Quote, die Verteilung der Überschüsse, die Verwaltungskosen u.ä.

Spezifischer auf die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Umwandlungssatz ist Marc Chuard vom SVV anlässlich des Mediengesprächs des Vorsorgeforums eingegangen. Chuard antwortete konkrete auf Thesen wie: “Mit der Senkung des UWS wollen die Versicherer nur mehr verdienen”, oder “Die Senkung des UWS ist nicht gerechtfertigt, weil die Versicherer mit falschen Grundlagen operieren” etc.

Die Gewerkschaften haben es bisher tunlichst vermieden, auf die Argumente der Versicherer konkret einzugehen. Offenbar in der Hoffnung, stete Wiederholung genüge als Abstimmungsstrategie.

  SVV Argumentarium / Papier Chuard

5:08PM

Einbussen im Kollektivgeschäft der Versicherer

Erich Walser Anlässlich seiner Jahres-Medienkonferenz orientierte der Schweizerische Versicherungsverband über alle die Branche betreffenden Themen. Zum Gang des Kollektivgeschäfts im Jahr 2009 machte Verbandspräsident Erich Walser folgende Aussagen: “Der Rückgang um 3,5% in der Kollektivlebenversicherung mag auf den ersten Blick viel erscheinen, ist auf den zweiten Blick aber kein Grund zur Sorge. 2009 herrschte im Kollektivgeschäft ein Treten an Ort, was die Konkurrenz zwischen (teil)autonomen Pensionskassen und den vollständig rückgedeckten Sammelstiftungen der Lebensversicherer betrifft. Wir erinnern uns: Ende März wiesen sechs von zehn Pensionskassen eine Unterdeckung auf. Betriebe, die einer solchen Kasse angeschlossen waren, hätten beim Wechsel zu einer Sammelstiftung der Lebensversicherer ihr Vorsorgewerk ausfinanzieren müssen oder aber die Unterdeckung den überobligatorischen Altersguthaben der Versicherten belasten müssen – angesichts der schwierigen Wirtschaftslage für viele ein Ding der Unmöglichkeit.

Dabei wären sicher viele Arbeitgeber gerne in eine Vollversicherungslösung mit ihren umfangreichen Garantien gewechselt. Ein Beleg dafür sind die wenigen Abgänge von Betrieben zu (teil-)autonomen Pensionskassen. Es ist vielmehr dem Wettbewerb der Versicherer untereinander und den Zugeständnissen bei den Prämien zuzuschreiben, dass die wiederkehrenden Prämien 2009 um 0,9% sanken. Die Einmalprämien im Kollektivleben-Geschäft gingen um 5,9% zurück. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass infolge der Wirtschaftskrise Diensteintritte und freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse abgenommen haben.”

  Referat Walser

4:37PM

SVV: Neue Folge des Märchens vom Rentenklau

“Unter der Federführung von Nationalrat Rudolf Rechsteiner verbreitete die SP Schweiz heute Morgen eine Medienmitteilung mit einer neuen Folge ihres Märchens vom Rentenklau. Darin behauptet sie, die Versicherer hätten im vergangenen Jahr mit übersetzten Risikoprämien 56 Prozent Gewinn zu ihren Gunsten erzielt”, schreibt der Versicherungsverband in einer Mitteilung.

Weiter heisst es: “Gemäss der von der Finma bereits Anfang September 2009 veröffentlichten Betriebsrechnung resultierte 2008 für die Lebensversicherer zwar tatsächlich ein positiver Saldo aus dem Risikoprozess von 1,669 Milliarden Franken. Was die Finma ebenfalls bekanntgab, Rechsteiner und die SP aber geflissentlich verschweigen: Diesem positiven Ergebnis stehen negative Ergebnisse von rund 2,6 Milliarden Franken aus dem Sparprozess und von rund 170 Millionen Franken aus dem Kostenprozess gegenüber.”

Damit kann von einem Gewinn der Versicherer keine Rede sein. Im Gegenteil: Die Lebensversicherer haben im Jahr 2008 in der beruflichen Vorsorge happige Verluste eingefahren, wie die Finma in ihrer Medienmitteilung vom 3. September 2009 bestätigte. Das kumulierte negative Betriebsergebnis von über 900 Millionen Franken ging voll zu Lasten der Lebensversicherer. Für die angeschlossenen Vorsorgewerke hatte aber selbst das annus horribilis 2008 keine negativen Konsequenzen.

   Mitteilung SVV / Mitteilung SP

8:57AM

NZZ: “Pensionskassen und das Langleberisiko”

Die NZZ beschäftigt sich in der Rubrik “Reflexe” mit dem Thema Langlebigkeitsrisiko und den Möglichkeiten der Pensionskassen zur Absicherung. Im Beitrag heisst es u.a.: “Die traditionelle Methode zur Absicherung des «Langleberisikos» bei Pensionskassen ist, dieses selber zu tragen und dafür Reserven zu äufnen. Eine weitere Möglichkeit ist ein Rententransfer zu einem Versicherer. Gemäss der Beratungsgesellschaft Watson Wyatt ist dies aber sehr teuer, und es gibt wenig Anbieter, die jeden Rentnerbestand übernehmen wollen. Zudem übersteige das potenzielle Rentenvolumen die Möglichkeiten des Versicherungsmarkts. Gerade kleine und mittelgrosse Pensionskassen hätten so oft nicht die Möglichkeit, ihre Renten gegen das «Langleberisiko» abzusichern. Berater und Banken wittern deshalb nun ein grosses Geschäft – sie preisen den Transfer des Risikos von Pensionskassen an den Kapitalmarkt, der mittels derivativer Finanzinstrumente erfolgen soll. Laut Watson Wyatt gibt es solche Derivate bereits in den USA, Grossbritannien und Deutschland, bald sollen sie auch in der Schweiz erhältlich sein.

aaa  NZZ

8:48AM

Allianz: Erfolg mit der Vollversicherung

image Die Allianz Suisse kann sich in der zweiten Säule behaupten. So wurde zum Ende des 3. Quartals die Zahl der versicherten Personen auf über 130'000 und das  Beitragsvolumen auf 1'353 Mio. Franken (plus 5,4 Prozent)  gesteigert. Die Verzinsung beträgt 2,5 Prozent im obligatorischen und 2,8 Prozent im überobligatorischen Teil.

Die Gelder im obligatorischen Teil der Vorsorge werden 2009 mit 2,5 Prozent verzinst. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestverzinsung von 2 Prozent. Auf den überobligatorischen Teil ihres BVG-Kontos erhalten die Versicherten 2,8 Prozent. Laut Mitteilung der Allianz hält die starke Nachfrage nach Vollversicherungslösungen für die Berufliche Vorsorge an.

aaa  Mitteilung Allianz

4:27PM

Privatversicherer begrüssen Finanzmarktstrategie des Bundes

Der Schweizerische Versicherungsverband SVV begrüsst die Finanzmarktstrategie des Bundes, die im Dialog mit den wichtigsten Akteuren des Finanzplatzes entstanden ist. Der SVV teilt die Analyse des Bundes zu Ausgangslage, Entwicklungsperspektiven und strategischen Stossrichtungen. Die daraus abgeleiteten Massnahmen gehen allerdings nicht weit genug; verbindliche Zeitvorgaben fehlen. Die Massnahmen vermögen daher die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz nicht entscheidend zu verbessern, schreibt der SVV in einer Mitteilung.

aaa  Mitteilung SVV / EFD Finanzmarktpolitk

3:39PM

Swiss Re übernimmt Langlebigkeitsrisiko von staatlicher britischer Pensionskasse

image Swiss Re sichert die britische Vorsorgeeinrichtung Royal County of Berkshire (RBPF) gegen die Langlebigkeitsrisiken ihrer 1,7 Mrd CHF umfassenden Rentenversicherung ab. Es handle sich um den weltweit ersten Transfer von Langlebigkeitsrisiken zugunsten einer staatlichen Institution, teilte der Rückversicherer mit.

aaa  Mitteilung Swiss Re

4:54PM

FT: Lifeline for longevity risk trading

ft Asset managers are gearing up to start trading in longevity risk, potentially opening the way for pension funds to begin hedging one of their biggest risks en masse. The involvement of specialist longevity and hedge funds offers a lifeline to a market that was in danger of being strangled at birth by a chronic lack of capacity.

The pension schemes of Babcock International and RSA Insurance have already signed deals with investment banks to protect against the risk of their scheme members living longer than expected, an eventuality that would increase their liabilities. Similar deals covering an estimated £20bn (€23bn, $33bn) of liabilities are in train, yet Watson Wyatt, the consultancy, has estimated that the current market capacity is just £10bn-£20bn because reinsurance companies – which are exposed to the risk of higher mortality via life assurance policies – are the only natural holders of longevity risk for the banks to pass the exposure on to.

A number of London and Geneva-based hedge funds specialising in insurance-linked securities (ILS) are also believed to be in talks with banks about entering the market for both UK and Dutch longevity derivatives.

aaa  Financial Times

9:17AM

PKRück lanciert IV-Präventionspaket für KMU

pkrueck Durch Präventions- und Case Management-Massnahmen lassen sich – so die Experten – 20 bis 30% potenzieller IV-Fälle verhindern. Der Lebensversicherer PKRück wird nun ebenfalls in der Reintegration arbeitsunfähiger Versicherter aktiv und lanciert per 1. Januar 2010 ein Präventionsangebot für KMU.

Bereits haben sich laut Mitteilung der PKRück drei Sammelstiftungen mit gesamthaft über 30'000 Versicherten entschieden, das Paket der PKRück ihren angeschlossenen Betrieben zur Verfügung zu stellen. Das neue Präventionspaket der PKRück ist speziell auf KMU ausgerichtet und verfolgt das Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“: Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU bauen sich ein Präventionswissen auf und werden so befähigt, selber kritische Situationen zu erkennen und firmenintern ihre eigene Präventionsstrategie ein- und durchzuführen.

Dazu bietet die PKRück eine Vielzahl verschiedener Präventions-Seminaren an. Den Betrieben der Präventionskunden steht zudem die Beratungs-Hotline „RehaTel“ zur Verfügung. Diese gibt Auskunft rund um die Themen Prävention und Arbeitsunfähigkeit und steht Führungskräften und Personalverantwortlichen in kritischen Situationen beratend zur Seite.

acrobat  Mitteilung PKRück

1:49PM

SVV: “Renten sichern – Umwandlungssatz anpassen”

svv Am 7. März 2010 werden die Schweizer Stimmbürger an der Urne über die Anpassung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge entscheiden. Das hat der Bundesrat bekannt gegeben. Der Schweizerische Versicherungsverband SVV setzt sich für die Anpassung des Umwandlungssatzes auf 6,4% ein. Dieser Schritt ist nötig, um die Renten in der zweiten Säule auch in Zukunft zu sichern.

aaa  SVV Umwandlungssatz

1:12PM

Moneycab: Interview mit Philippe Egger, CEO Axa Winterthur

image Moneycab interviewte Philippe Egger, CEO der Axa Winterthur, zum aktuellen Geschäftsgang und zum Verhältnis von BV und Assekuranz. Auszug aus dem Interview:

Wie hat sich die Finanz- und Wirtschaftskrise auf das Geschäft mit der beruflichen Vorsorge ausgewirkt?

Egger: Im BVG-Geschäft haben wir derzeit eine spezielle Situation. Wie schon erwähnt, hat die Nachfrage nach unserem Vollversicherungsmodell zwar massiv zugenommen, trotzdem können wir nicht davon profitieren, wie es in einem freien Markt der Fall sein müsste. Verhindert wird dies durch die so genannten "rostigen Fesseln". Viele Vorsorgeeinrichtungen, die zur AXA Winterthur wechseln möchten, sind jetzt bei teilautonomen Pensionskassen angeschlossen, die in Unterdeckung sind. Um wechseln zu können, müssten sie also die Differenz aus eigenen Mitteln finanzieren. Und dies ausgerechnet jetzt, wo viele der Unternehmen unter den Auswirkungen der Krise leiden.

Moneycab

6:59PM

Betriebsrechnung 2008 der Assekuranz für die berufliche Vorsorge

image Die privaten Schweizer Lebensversicherer legten für das Jahr 2008 zum vierten Mal eine vollständige Betriebsrechnung für die berufliche Vorsorge vor.

Das System der Rück- und Volldeckung von Leistungsverpflichtungen in der beruflichen Vorsorge durch die privaten Lebensversicherer bestand im Krisenjahr 2008 einen wichtigen Härtetest, schreibt die Finma in ihrer Mitteilung. Die garantierten Versicherungsverpflichtungen sind nach wie vor ganz mit Vermögenswerten im separaten gebundenen Vermögen gedeckt. Von den gesamten Erträgen aus Spar-, Risiko- und Kostenprozess im Betriebsjahr 2008 flossen den Versicherten 100% in Form von Versicherungsleistungen, Erhöhung der technischen Rückstellungen und Überschussbeteiligung zu. Damit liegt die durchschnittliche Ausschüttung über der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestquote von 90%. Das negative Betriebsergebnis im Umfang von 906 Mio. CHF ging voll zu Lasten der Lebensversicherer. Den Überschussfonds wurden insgesamt 434 Mio. CHF zugeführt, und den Versicherten daraus Überschussanteile im Umfang von 943 Mio. CHF ausgeschüttet.

Elf private Lebensversicherer betrieben per 31. Dezember 2008 die Kollektivversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge für insgesamt 2.16 Mio. Versicherte (Vorjahr: 2.10 Mio.) mit technischen Rückstellungen von insgesamt 121.9 Mrd. CHF (Vorjahr: 120.6 Mrd. CHF).

Mitteilung Finma

2:00PM

“Der Wohlstand der Schweizer Bevölkerung steht auf dem Spiel”

image
Manfred Knof, CEO Allianz Suisse, fordert gleichlange Spiesse für Pensionskassen.

NZZ Impulse: Sendung vom 27. August 2009. Interview: Zoé Baches.

NZZ online

9:32AM

Ivo Furrer: Economiquement, le taux minimal LPP devrait être de 0%

image Le responsable du marché suisse du Groupe Swiss Life estime qu’en 2009, le taux minimal LPP devrait être de 0%. Il explique que les assureurs ne gagnent pas de parts de marché malgré l’abondance de caisses de pension en état de forte sous-couverture.

Le Temps: Est-ce que vous profitez de la sous-couverture des caisses de pension autonomes pour gagner de nouveaux mandats?

Ivo Furrer: Non, pas vraiment. La sous-couverture oblige les entreprises qui aimeraient changer de système à procéder à un versement complémentaire. Ce n’est pas à nous de financer ce transfert. En principe, il appartient à l’employeur d’assurer ce versement. Vu le coût de l’opération, l’entreprise décide de ne pas changer. Un degré de sous-couverture protège donc les caisses autonomes et les fondations collectives face à d’éventuelles aspirations à changer d’institution de prévoyance.

La discussion a déjà débuté sur un éventuel changement du taux d’intérêt minimal LPP. Selon votre scénario, à quel niveau sera porté ce taux?

Vous posez la question à une personne incapable d’influencer le taux minimal. Il m’est impossible d’estimer la direction et l’étendue d’une éventuelle modification au sein des instances politiques. Du point de vue d’un assureur, le taux actuel de 2% est inatteignable. Le Conseil fédéral obtiendra les renseignements utiles de son entourage avant de prendre sa décision.

Sous l’angle économique, où devrait se situer le taux minimum?

Non seulement sous l’angle économique, mais aussi selon d’autres éléments et faits objectifs, certaines années et notamment en 2009, il devrait être de 0%. Un tel taux se comparerait à une rémunération de 0% de l’avoir de vieillesse pour une caisse de pension autonome.

L’inflation est négative comme la performance boursière, mais les taux obligataires à 10 ans sont à 2,2%. Quel est votre argument pour descendre à zéro?

Si nous arrivons au point où le raisonnement économique indique un niveau de 0% ou peut-être 0,5%, alors ne serions-nous pas plus avisés de choisir une formule qui éviterait les sempiternels débats? Pourquoi ne pas employer la formule 7-7-70, c’est-à-dire un taux égal à 70% de la moyenne annuelle glissante sur 7 ans des obligations de la Confédération à 7 ans. Nous pourrions ajouter à ce résultat une marge qui servirait de réserve. L’autre avantage serait d’établir un taux ex ante au lieu de choisir comme aujourd’hui un taux ex post, c’est-à-dire après que le marché a évolué. Cette formule de 7-7-70 est actuellement discutée au sein de la commission LPP du parlement.

Le Temps

2:28PM

PKRück: Anhaltendes Wachstum

imageIm vierten Geschäftsjahr vermochte die Lebensversicherungsgesellschaft PKRück ihren Erfolgskurs fortzusetzen: 2008 wuchs die Anzahl Versicherten um 58% auf 95'000. Bei gleichzeitiger Verbesserung der Solvabilität hat die Gesellschaft zudem ihren Jahresgewinn um 41% auf 1.44 Mio. Franken gesteigert.

Als Folge des substanziellen Kundenzuwachses haben sich auch die Prämieneinnahmen dynamisch entwickelt. PKRück konnte im Jahr 2008 Einnahmen in der Höhe von 105.3 Mio. Franken verzeichnen, was einem Zuwachs von 49% gegenüber dem Vorjahr (70.7 Mio.) entspricht. Auch für das Jahr 2009 stehen die Zeichen gemäss einer Medienmitteilung gut: PKRück verfügt bereits über vertraglich vereinbarte Prämieneinnahmen in Vorjahreshöhe.

Um trotz starkem Wachstum eine hohe Solvabilität sicherzustellen, haben die Aktionäre der PKRück die Eigenkapitalbasis gestärkt. Zusammen mit dem beachtlichen Neugeldzufluss konnten die Kapitalanlagen so um 56% auf 220.5 Mio. Franken gesteigert werden. Damit wies die Gesellschaft Ende 2008 eine Solvabilitätsdeckung von 357% auf. Dies entspricht dem Dreifachen der aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Eigenmittel.

Das Jahr 2008 war aufgrund der prekären Lage an den Finanzmärkten ein schwieriges Jahr für Kapitalinvestoren. Dennoch konnte PKRück dank ihrer risikogerechten Anlagestrategie ein leicht positives Anlageergebnis erzielen. Die Anlagerendite für das Gesamtportfolio beläuft sich auf 0,1%.

Medienmitteilung

2:15PM

Allianz: Grosswetterlage für die Vollversicherung

Manfred Knof In einem Interview mit der Handels-Zeitung äusserte sich CEO Manfred Knof über die Allianz in der Schweiz. Auszüge aus dem Interview:

Knof: Die Grosswetterlage spricht ganz klar für die Vollversicherung. In der Finanzkrise ist die Vollversicherungslösung der Versicherer die Antwort für Sicherheit und Stabilität. Das Wachstum, das wir im BVG-Geschäft in den beiden letzten Jahren verzeichneten, zeigt, dass die Kunden die Vollversicherung bewusst wählen, weil das Risiko nicht vom Kunden getragen werden muss wie bei den autonomen und halbautonomen Sammelstiftungen.

Also verzeichnen Sie im laufenden Jahr ein gutes Wachstum?

Knof: Das Wachstum hat sich infolge der schwierigen Marktsituation natürlich verringert. Treibende Kräfte sind in diesem Geschäft Lohnsummenerhöhungen und Einmaleinlagen. Die Rezession führt dazu, dass die Löhne weniger oder nicht angehoben werden und dass die Einmaleinlagen zurückgehen. Daher werden die Wachstumsraten im BVG-Geschäft 2009 leicht tiefer ausfallen als in den Vorjahren.

Erhalten Sie dennoch mehr Anfragen von Unternehmen, die ihre BVG-Gelder in Sicherheit bringen möchten?

Knof: Das ist so. Das Problem ist aber, dass die Kunden aufgrund der Unterdeckung der Sammelstiftung, bei der sie angeschlossen sind, finanziell gefangen sind. Bei einem Wechsel würden Sie einen Teil des Kapitals verlieren. Daher wünsche ich mir künftig gleiche Spielregeln und eine einheitliche Aufsicht für die Akteure der 2. Säule.

Handels-Zeitung