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Entries in Assekuranz (156)

8:12AM

Handelszeitung: Swiss Life gewinnt neue Kunden

swisslife Da sich die 2. Säule kaum noch rentabel betreiben lässt, hat Swiss Life ihr Geschäftsmodell angepasst.Dank einer neuen Sammelstiftung trägt sie weniger Risiken. Das Modell bewährt sich, schreibt die Handelszeitung. Eine erste Hürde hat Swiss Life mit der Neuausrichtung bereits genommen. Das webbasierte System hat die Feuerprobe bestanden. «Seit April konnten wir über unser neues Offertsystem rund 6000 Offerten für 2000 Kunden ausstellen», sagt Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz. Und von den gemachten Offerten konnten 200 Abschlüsse generiert werden. Dabei fand auch die neu gegründete Sammelstiftung bei den Kunden Anklang. «Rund 20% dieser Abschlüsse sind auf das Konto der Business Invest Sammelstiftung zu verbuchen», sagt er. Die restlichen Kunden hätten sich wiederum für die Vollversicherung entschieden.

Obwohl sich der Druck auf die Vollversicherung weiter erhöht, will Furrer dem Modell treu bleiben. «Rund 150000 Kunden in der Schweiz wünschen eine Vollversicherung. Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht dramatisch verändern, ist an diesem Modell festzuhalten.» Umso wichtiger sei es, die Marktsituation - insbesondere das tiefe Zinsniveau - zu beobachten und die Kosten zu senken. «Die Situation ist derzeit aber in keiner Weise lebensbedrohlich.»

Handelszeitung

12:34PM

SonntagsZeitung: Profond darf nicht zügeln

Der Stiftungsrat hat den Beschluss bereits vor Wochen gefasst: Die Profond-Vereinigung soll ihren Sitz von Thalwil ZH nach Freienbach SZ verlegen. Dort läuft bereits die Suche nach Büros. Denn die Sitzverlegung sei «per sofort» beschlossen worden, sagt Herbert Brändli, Chef von B+B-Vorsorge zur SonntagsZeitung. Doch dazu kommt es nicht, denn die BVG-Aufsicht des Kantons Zürich hat «das Veto eingelegt», wie Brändli bestätigt.

Erich Peter, Chef des Zürcher Amts sagt: «Eine Sitzverlegung bedarf der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde, welche grundsätzlich nur dann erteilt wird, wenn keine offenen Geschäfte mehr bestehen. Daraus ist laut SonntagsZeitung zu schliessen, dass Auflagen des Amts noch nicht umgesetzt worden sind. Sie könnten in Zusammenhang stehen mit der Unterdeckung von 82 Prozent, in die Profond 2008 geriet. Ende April 2010 lag der Deckungsgrad wieder bei fast 100 Prozent.

Artikel SonntagsZeitung

7:19PM

Mehr Flexibilität bei der Pensionierung

Gleitende Ruhestandslösungen bringen Bewegung in die berufliche Versorge. Bei den BVG-Lösungen der Axa Winterthur können sich die Arbeitnehmer in 20-Prozent-Schritten pensionieren lassen, schreibt Kurt Speck in der Schweizer Versicherung.

Schweizer Versicherung

10:17AM

PKRück mit Rekordergebnis

pkrueck Die PKRück hat 2009 das positive Ergebnis der vergangenen Jahre erneut steigern können. Das Unternehmen hat sich mit einem Marktanteil von etwa 10% im Schweizer Rückdeckungsmarkt etabliert. Die Anzahl Versicherter konnte im Jahr 2009 auf 101'000 (Vorjahr 95'000) gesteigert werden. Insgesamt wurden periodische Prämien in der Höhe von 91.9  (85.2)  Mio. Franken verbucht. Für 2010 verfügt die PKRück bereits über vertraglich vereinbarte Prämieneinnahmen in Vorjahreshöhe.

Die PKRück zielt darauf ab, mittels Case Management, Frühintervention und Abklärungen
bei Leistungsfällen den Schadenverlauf der Kunden zu verbessern. Dies beeinflusst den Risikoverlauf der PKRück positiv. Dank des guten Schadenverlaufs kamen die angeschlossenen Vorsorgeeinrichtungen in den Genuss von Gutschriften, welche einer nachträglichen Prämienreduktion von insgesamt 22 (18)  Prozent entsprechen.

Infolge der Zunahme des Jahresgewinns erhöhte sich auch das Eigenkapital der PKRück um 8,2 Prozent  auf 33.0 Mio. Franken. Die Solvabilität der PKRück liegt mit 304 (Vorjahr 357) Prozent über dem geforderten Wert. Infolge des starken Neugeldzuflusses aus dem  Versicherungsgeschäft konnten die Kapitalanlagen im Jahr 2009 um 22 Prozent  auf 267.9 Mio. Franken gesteigert werden. Für das Gesamtportfolio wurde im Berichtsjahr eine Anlagerendite von 4,7 (0,1) Prozent erzielt.

Mitteilung / Geschäftsbericht

9:28AM

Swiss Life: Kollektivgeschäft wächst wieder

swisslife Swiss Life konnte 2009 im Kollektivgeschäft das Ergebnis aus dem Vorjahr deutlich übertreffen. Der Gesamtertrag stieg von CHF 6312 Millionen auf CHF 7597 Millionen, wozu insbesondere ein gutes Anlageergebnis beitrug. 92,1% aller Erträge wurden den Versicherten gutgeschrieben. Die Ausschüttungsquote übertrifft den Marktdurchschnitt. Die Verzinsung gehört mit 2,4% für die obligatorischen Guthaben der Versicherten und 2,8% für die überobligatorischen Guthaben zu den besten im Markt. Gleichzeitig konnte Swiss Life die Verwaltungskosten in der zweiten Säule um 5,6% reduzieren. Swiss Life zählte in der zweiten Säule per Ende 2009 knapp 600 000 Versicherte aus über 30’000 Unternehmen, der Grossteil davon aus KMU. Der Marktanteil liegt bei 29,4%. Die Prämieneinnahmen lagen bei CHF 5884 Millionen.

Swiss Life Business Invest ist eine neue, teilautonome Lösung speziell für KMU, welche im Vergleich zu der klassischen Vollversicherung höhere Renditechancen verspricht. Swiss Life Prisma Invest kombiniert Mitspracherechte bei der Anlage der Vorsorgegelder mit höheren Renditechancen für Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden.

Mitteilung

9:05AM

Handels-Zeitung: Swiss Life baut Kollektivgeschäft um

swisslife Bis 2015 sollen bis zu 20 Prozent der Kollektivversicherungsverträge der Swiss Life über die neue halbautonome Sammelstiftung laufen, schreibt die Handels-Zeitung.

Wir möchten uns in der beruflichen Vorsorge vom Vollversicherer zum Vollsortimenter entwickeln», sagt Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz, im Gespräch mit der «Handelszeitung». Aus diesem Anlass gründete der Lebensversicherer Mitte März die halbautonome Sammelstiftung «Swiss Life Business Invest». Dadurch kann Swiss Life künftig KMU auch halbautonome Standardlösungen in der 2. Säule anbieten. Zusätzlich lancierte das Unternehmen Anfang April in der Kollektivversicherung ein webbasiertes Offert- und Administrationssystem, welches die alten Systeme des Lebensversicherers ersetzen soll und wovon sich Swiss Life unter anderem hohe Kosteneinsparungen erhofft.

Bis 2015 sollen demnach 10 bis 20% der Kollektivversicherungsverträge über die halbautonome Sammelstiftung laufen. Das Vollversicherungsmodell werde jedoch nicht vernachlässigt. So gebe es noch immer viele Kunden, die eine Vollversicherung wünschen, sagt Furrer.

Damit dürfte Swiss Life nicht den gleichen Fehler machen wie die Zurich Financial Services im Jahre 2004. Der vollständige Rückzug aus dem Vollversicherungsgeschäft und die Gründung der halbautonomen Zurich Vita Stiftung wurden von vielen Kollektivversicherten nicht goutiert. Versicherungsexperten weisen darauf hin, dass Zurich durch diese Neustrukturierung rund 30% ihrer BVG-Kundschaft verlor.

Handels-Zeitung / Swiss Life

8:46AM

Le modèle Vita comme alternative des assureurs

image La formule d’assurance complète reste recherchée. Elle sera abandonnée si le coût du capital n’est plus couvert.

L’Agefi (login)

11:24AM

UWS: Niederlage eingepreist

Die Handelszeitung schreibt in einem Artikel zu den Folgen des Abstimmungsergebnisses auf die Kursentwicklung der Assekuranz-Titel: “Auch wenn einzelne Analysten im Vorfeld vor einer Ablehnung der Vorlage zu einem tieferen Um­wandlungssatz in der beruflichen Vorsorge gewarnt hatten - die Ak­tienkurse der vier hiervon beson­ders betroffenen Gesellschaften Bâloise, Swiss Life, Helvetia und National zeigten sich zu Wochen­beginn von der Abstimmung kaum beeinflusst.

Analysten erklärten die Ruhe nach dem Abstimmungssturm mit der sich im Vorfeld abzeichnenden Niederlage an den Urnen, wenn auch die Börsianer nicht mit einem so deutlichen Verdikt gerechnet haben. «Das Ergebnis ist eine klare Niederlage für die Versicherungen, welche die Kampagne teilweise fi­nanziert hatten», kommentieren die Analysten beim Broker Helvea.

Die Versicherungen hätten bei einer Senkung des Umwandlungs­satzes zu den Nutzniessern ge­zählt. Ihr Anteil am Altersvorsor­gemarkt liegt bei etwa 25%. «Swiss Life wäre der grösste Gewinner ge­wesen, gefolgt von Bâloise und Helvetia», so Helvea. Laut den Analysten der ZKB sei das Ergeb­nis aber eher ein Nachteil für die Versicherten und weniger für die Versicherungen selber: Es seien mehrere Faktoren für den Erfolg einer Versicherung im Bereich der beruflichen Vorsorge verantwort­lich, und nicht nur der Umwand­lungssatz allein.

Längerfristig dürfte das Ergeb­nis laut den Vontobel-Analysten «strategische Diskussionen» um die Ausgestaltung der beruflichen Vorsorge auslösen, da die regula­torischen Rahmenbedingungen die Kollektivlebensversicherungen nicht unterstützen. Das betrifft vor allem die kleineren Portefeuilles.

8:46PM

Lucius Dürr: “Die Erträge würden nicht ausreichen”

image Mit strengeren Regeln bei der beruflichen Vorsorge wäre eine Vollversicherung nicht mehr möglich. 150'000 KMU wären betroffen, sagt Lucius Dürr, Direktor des Schweizerischen Versicherungsverbands in einem Interview mit Cash.

cash: Bringt das Nein zur Senkung des Umwandlungssatzes jetzt die Versicherungs-Branche in Schwierigkeiten?
Lucius Dürr: Für die Versicherer hat das Abstimmungsresultat keine unmittelbaren Folgen. Sie bleiben für ihre rund 1,5 Millionen Versicherten verlässliche Partner in der beruflichen Vorsorge. Die grossen Verlierer sind die Berufstätigen. Sie zahlen weiterhin die Zeche für die zu hohen Neurenten. Diese Quersubventionierung ist systemfremd und in der 2. Säule nicht vorgesehen.

Was ist das Problem?
Die Lebenserwartung steigt und die Anlage-Renditen sind gesunken. Im aktuellen Umwandlungssatz ist eine Anlageperformance von knapp 5 Prozent eingerechnet. Das haben wir in den vergangenen Jahren nicht geschafft.

Langfristig sollten 5 Prozent pro Jahr aber kein Problem sein. Der Pictet-BVG-Index mit 25 Prozent Aktien hat seit 1985 eine durchschnittliche Jahresrendite 5,6 Prozent erzielt.
Das stimmt. Aber in den vergangenen 10 Jahren (1999 bis 2008) betrug die durchschnittliche Jahresrendite weniger als 3 Prozent. Wir sind der Meinung, dass das Prinzip Hoffnung in der zweiten Säule nichts verloren hat. An einer korrekten Finanzierung der Renten führt kein Weg vorbei.

Die Sozialdemokratische Partei (SP) fordert jetzt mehr Transparenz. Die Mandate, Honorare und Kickbacks sollen offen gelegt werden.
Wir Versicherer haben heute schon eine sehr weitgehende Transparenz. Allfällige Retrozessionen verringern den Geschäftsaufwand und kommen so den Versicherten zugute. Und grundsätzlich für alle Pensionskassen gilt: Wo ein Verdacht auf Honorarexzesse und sonstige Mängel in der Geschäftsführung besteht, ist der Stiftungsrat gefragt, in dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber paritätisch vertreten sind.

Cash

4:19PM

Bruno Pfister: UWS kein Grund für Ausstieg

“Bruno Pfister kämpft als CEO von Swiss Life an verschiedenen Fronten: beispielsweise gegen Übernahmegerüchte, beim Turnaround der Tochter AWD und nicht zuletzt an politischer Front. Ein Ausstieg aus dem verpolitisierten Pensionskassengeschäft ist für ihn derzeit aber kein Thema”, heisst es auf Stocks.

Zur Kollektivversicherung Schweiz sagt Pfister: “ Dort wollen wir uns vom Vollversicherer, der primär sogenannte Vollversicherungslösungen für Vorsorgeeinrichtungen anbietet und dabei sämtliche Risiken trägt, zum «Vollsortimenter» entwickeln. Das heisst, auch dort werden wir vermehrt Lösungen offerieren, die unsere Bilanz von Zinsrisiken entlasten – etwa Asset-Management-Dienstleistungen oder die Rückversicherung von Todesfall- und Invaliditätsrisiken.”

Und zur Abstimmung über den Umwandlungssatz und einen allfälligen Ausstieg nach einem Nein zur Senkung: “Grundsätzlich glauben wir an den Kundennutzen und damit auch an den volkswirtschaftlichen Sinn der Vollversicherung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die bei ihren Vorsorgelösungen keine Risiken für allfällige Pensionskassensanierungen eingehen wollen. Solange die Rahmenbedingungen so gestaltet sind, dass wir eine vernünftige Rendite erwirtschaften können, die die Kapitalkosten deckt, sehe ich keinen Grund, dass wir aus dem Vollversicherungsgeschäft aussteigen. Anders wäre es, wenn sich die Rahmenbedingungen massiv verschlechtern würden. Das betrifft aber weniger den Umwandlungssatz als vielmehr den BVG-Mindestzinssatz und die Gewinnausschüttungsquote, die sogenannte Legal Quote. Konkret: Wenn Letztere vom Brutto- aufs Nettoprinzip wechseln würde, müssten sich die Swiss Life und wohl die gesamte Lebensversicherungsbranche Gedanken machen, wie das Geschäft weiter betrieben werden soll.”

  Stocks

8:24AM

UWS: Versicherer warnen vor den Folgen

Der PK-Umwandlungssatz soll gesenkt werden. Die grossen Versicherer werben für ein Volks-Ja: Wir würden mehr aus- als einzahlen, mahnen sie. Jährlich gehen 30000 Personen in Rente. Pro Rentner fehlen bereits heute 20’000 Fr., wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) berechnet hat. Damit entsteht ein Umlageeffekt von über einer halben Milliarde Fr. Um die Renten sicherzustellen, müssen die Erwerbstätigen auf einen Teil ihrer Kapitalerträge verzichten. Denn diese Erträge werden dazu verwendet, laufende, garantierte Renten zu finanzieren. «Dieser Umlageeffekt dürfte in Zukunft immer grösser werden», sagt Olav Noack, CEO der Bâloise Schweiz. Entsprechend mutiert das Kapitaldeckungsverfahren in der beruflichen Vorsorge immer mehr zu einem Umlageverfahren analog zur Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) in der 1. Säule. Aber nicht nur das: Wie in der 1. Säule müssen immer weniger Erwerbstätige mehr Rentner finanzieren.

  Handels-Zeitung

4:48PM

UWS: Versicherer antworten auf Vorwürfe der Gewerkschaften

Der Versicherungsverband SVV hat die nicht eben seltenen Vorwürfe der Gewerkschaften und Linksparteien gegen die Assekuranz und ihre Tätigkeit im Bereich 2. Säule gesammelt und ein Argumentarium mit ihren Gegenargumenten publiziert. Im Einzelnen geht es um die Legal Quote, die Verteilung der Überschüsse, die Verwaltungskosen u.ä.

Spezifischer auf die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Umwandlungssatz ist Marc Chuard vom SVV anlässlich des Mediengesprächs des Vorsorgeforums eingegangen. Chuard antwortete konkrete auf Thesen wie: “Mit der Senkung des UWS wollen die Versicherer nur mehr verdienen”, oder “Die Senkung des UWS ist nicht gerechtfertigt, weil die Versicherer mit falschen Grundlagen operieren” etc.

Die Gewerkschaften haben es bisher tunlichst vermieden, auf die Argumente der Versicherer konkret einzugehen. Offenbar in der Hoffnung, stete Wiederholung genüge als Abstimmungsstrategie.

  SVV Argumentarium / Papier Chuard

5:08PM

Einbussen im Kollektivgeschäft der Versicherer

Erich Walser Anlässlich seiner Jahres-Medienkonferenz orientierte der Schweizerische Versicherungsverband über alle die Branche betreffenden Themen. Zum Gang des Kollektivgeschäfts im Jahr 2009 machte Verbandspräsident Erich Walser folgende Aussagen: “Der Rückgang um 3,5% in der Kollektivlebenversicherung mag auf den ersten Blick viel erscheinen, ist auf den zweiten Blick aber kein Grund zur Sorge. 2009 herrschte im Kollektivgeschäft ein Treten an Ort, was die Konkurrenz zwischen (teil)autonomen Pensionskassen und den vollständig rückgedeckten Sammelstiftungen der Lebensversicherer betrifft. Wir erinnern uns: Ende März wiesen sechs von zehn Pensionskassen eine Unterdeckung auf. Betriebe, die einer solchen Kasse angeschlossen waren, hätten beim Wechsel zu einer Sammelstiftung der Lebensversicherer ihr Vorsorgewerk ausfinanzieren müssen oder aber die Unterdeckung den überobligatorischen Altersguthaben der Versicherten belasten müssen – angesichts der schwierigen Wirtschaftslage für viele ein Ding der Unmöglichkeit.

Dabei wären sicher viele Arbeitgeber gerne in eine Vollversicherungslösung mit ihren umfangreichen Garantien gewechselt. Ein Beleg dafür sind die wenigen Abgänge von Betrieben zu (teil-)autonomen Pensionskassen. Es ist vielmehr dem Wettbewerb der Versicherer untereinander und den Zugeständnissen bei den Prämien zuzuschreiben, dass die wiederkehrenden Prämien 2009 um 0,9% sanken. Die Einmalprämien im Kollektivleben-Geschäft gingen um 5,9% zurück. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass infolge der Wirtschaftskrise Diensteintritte und freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse abgenommen haben.”

  Referat Walser

4:37PM

SVV: Neue Folge des Märchens vom Rentenklau

“Unter der Federführung von Nationalrat Rudolf Rechsteiner verbreitete die SP Schweiz heute Morgen eine Medienmitteilung mit einer neuen Folge ihres Märchens vom Rentenklau. Darin behauptet sie, die Versicherer hätten im vergangenen Jahr mit übersetzten Risikoprämien 56 Prozent Gewinn zu ihren Gunsten erzielt”, schreibt der Versicherungsverband in einer Mitteilung.

Weiter heisst es: “Gemäss der von der Finma bereits Anfang September 2009 veröffentlichten Betriebsrechnung resultierte 2008 für die Lebensversicherer zwar tatsächlich ein positiver Saldo aus dem Risikoprozess von 1,669 Milliarden Franken. Was die Finma ebenfalls bekanntgab, Rechsteiner und die SP aber geflissentlich verschweigen: Diesem positiven Ergebnis stehen negative Ergebnisse von rund 2,6 Milliarden Franken aus dem Sparprozess und von rund 170 Millionen Franken aus dem Kostenprozess gegenüber.”

Damit kann von einem Gewinn der Versicherer keine Rede sein. Im Gegenteil: Die Lebensversicherer haben im Jahr 2008 in der beruflichen Vorsorge happige Verluste eingefahren, wie die Finma in ihrer Medienmitteilung vom 3. September 2009 bestätigte. Das kumulierte negative Betriebsergebnis von über 900 Millionen Franken ging voll zu Lasten der Lebensversicherer. Für die angeschlossenen Vorsorgewerke hatte aber selbst das annus horribilis 2008 keine negativen Konsequenzen.

   Mitteilung SVV / Mitteilung SP

8:57AM

NZZ: “Pensionskassen und das Langleberisiko”

Die NZZ beschäftigt sich in der Rubrik “Reflexe” mit dem Thema Langlebigkeitsrisiko und den Möglichkeiten der Pensionskassen zur Absicherung. Im Beitrag heisst es u.a.: “Die traditionelle Methode zur Absicherung des «Langleberisikos» bei Pensionskassen ist, dieses selber zu tragen und dafür Reserven zu äufnen. Eine weitere Möglichkeit ist ein Rententransfer zu einem Versicherer. Gemäss der Beratungsgesellschaft Watson Wyatt ist dies aber sehr teuer, und es gibt wenig Anbieter, die jeden Rentnerbestand übernehmen wollen. Zudem übersteige das potenzielle Rentenvolumen die Möglichkeiten des Versicherungsmarkts. Gerade kleine und mittelgrosse Pensionskassen hätten so oft nicht die Möglichkeit, ihre Renten gegen das «Langleberisiko» abzusichern. Berater und Banken wittern deshalb nun ein grosses Geschäft – sie preisen den Transfer des Risikos von Pensionskassen an den Kapitalmarkt, der mittels derivativer Finanzinstrumente erfolgen soll. Laut Watson Wyatt gibt es solche Derivate bereits in den USA, Grossbritannien und Deutschland, bald sollen sie auch in der Schweiz erhältlich sein.

aaa  NZZ

8:48AM

Allianz: Erfolg mit der Vollversicherung

image Die Allianz Suisse kann sich in der zweiten Säule behaupten. So wurde zum Ende des 3. Quartals die Zahl der versicherten Personen auf über 130'000 und das  Beitragsvolumen auf 1'353 Mio. Franken (plus 5,4 Prozent)  gesteigert. Die Verzinsung beträgt 2,5 Prozent im obligatorischen und 2,8 Prozent im überobligatorischen Teil.

Die Gelder im obligatorischen Teil der Vorsorge werden 2009 mit 2,5 Prozent verzinst. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestverzinsung von 2 Prozent. Auf den überobligatorischen Teil ihres BVG-Kontos erhalten die Versicherten 2,8 Prozent. Laut Mitteilung der Allianz hält die starke Nachfrage nach Vollversicherungslösungen für die Berufliche Vorsorge an.

aaa  Mitteilung Allianz

4:27PM

Privatversicherer begrüssen Finanzmarktstrategie des Bundes

Der Schweizerische Versicherungsverband SVV begrüsst die Finanzmarktstrategie des Bundes, die im Dialog mit den wichtigsten Akteuren des Finanzplatzes entstanden ist. Der SVV teilt die Analyse des Bundes zu Ausgangslage, Entwicklungsperspektiven und strategischen Stossrichtungen. Die daraus abgeleiteten Massnahmen gehen allerdings nicht weit genug; verbindliche Zeitvorgaben fehlen. Die Massnahmen vermögen daher die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz nicht entscheidend zu verbessern, schreibt der SVV in einer Mitteilung.

aaa  Mitteilung SVV / EFD Finanzmarktpolitk

3:39PM

Swiss Re übernimmt Langlebigkeitsrisiko von staatlicher britischer Pensionskasse

image Swiss Re sichert die britische Vorsorgeeinrichtung Royal County of Berkshire (RBPF) gegen die Langlebigkeitsrisiken ihrer 1,7 Mrd CHF umfassenden Rentenversicherung ab. Es handle sich um den weltweit ersten Transfer von Langlebigkeitsrisiken zugunsten einer staatlichen Institution, teilte der Rückversicherer mit.

aaa  Mitteilung Swiss Re

4:54PM

FT: Lifeline for longevity risk trading

ft Asset managers are gearing up to start trading in longevity risk, potentially opening the way for pension funds to begin hedging one of their biggest risks en masse. The involvement of specialist longevity and hedge funds offers a lifeline to a market that was in danger of being strangled at birth by a chronic lack of capacity.

The pension schemes of Babcock International and RSA Insurance have already signed deals with investment banks to protect against the risk of their scheme members living longer than expected, an eventuality that would increase their liabilities. Similar deals covering an estimated £20bn (€23bn, $33bn) of liabilities are in train, yet Watson Wyatt, the consultancy, has estimated that the current market capacity is just £10bn-£20bn because reinsurance companies – which are exposed to the risk of higher mortality via life assurance policies – are the only natural holders of longevity risk for the banks to pass the exposure on to.

A number of London and Geneva-based hedge funds specialising in insurance-linked securities (ILS) are also believed to be in talks with banks about entering the market for both UK and Dutch longevity derivatives.

aaa  Financial Times

9:17AM

PKRück lanciert IV-Präventionspaket für KMU

pkrueck Durch Präventions- und Case Management-Massnahmen lassen sich – so die Experten – 20 bis 30% potenzieller IV-Fälle verhindern. Der Lebensversicherer PKRück wird nun ebenfalls in der Reintegration arbeitsunfähiger Versicherter aktiv und lanciert per 1. Januar 2010 ein Präventionsangebot für KMU.

Bereits haben sich laut Mitteilung der PKRück drei Sammelstiftungen mit gesamthaft über 30'000 Versicherten entschieden, das Paket der PKRück ihren angeschlossenen Betrieben zur Verfügung zu stellen. Das neue Präventionspaket der PKRück ist speziell auf KMU ausgerichtet und verfolgt das Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“: Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU bauen sich ein Präventionswissen auf und werden so befähigt, selber kritische Situationen zu erkennen und firmenintern ihre eigene Präventionsstrategie ein- und durchzuführen.

Dazu bietet die PKRück eine Vielzahl verschiedener Präventions-Seminaren an. Den Betrieben der Präventionskunden steht zudem die Beratungs-Hotline „RehaTel“ zur Verfügung. Diese gibt Auskunft rund um die Themen Prävention und Arbeitsunfähigkeit und steht Führungskräften und Personalverantwortlichen in kritischen Situationen beratend zur Seite.

acrobat  Mitteilung PKRück