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Die aktuelle Diskussion

Altersvorsorge 2020

Unterlagen zur geplanten Revision von AHV und BVG

Alle Meldungen zum Thema

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Parl. Vorstösse zum Thema BVG 2013

Änderungen in der BV auf 1.1.2014

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Umfrage Kapitalbezug

Umfrage geschlossen.

  Ergebnisse

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26.10.2014

Mitglieder Vorsorgeforum

Entries in Aktuell (474)

6:14PM

Mobiles BVG

prevasDie Prevas hat ein BVG-App für iOS und Android entwickelt, das in der Gratis-Version das BVG enthält, in der Platinum-Edition für 5 Franken auch alle massgeblichen Verordnungen. Besonders wertvoll sind die Suchfunktion und das Stichwortverzeichnis, welche die Navigation zwischen den einzelnen Bereichen und das Finden entsprechender Themen massiv erleichtern. Die Apps sind bei den üblichen Stores herunterzuladen.

  Prevas

11:14AM

Umfrage zur Kostentransparenz

Der Pensionskassenverband hat unter seinen Mitgliedern eine Umfrage zum Thema Kostentransparenz gestartet. In einer Mitteilung schreibt er dazu: “Der ASIP begrüsst die Verbesserung der Kostentransparenz. Er ist bestrebt, seinen Mitgliedern und einer breiteren Öffentlichkeit möglichst schnell, proaktiv und umfassend ein Bild über die Kostensituation in der beruflichen Vorsorge und die erfolgten Verbesserungen bei der Transparenz aufzeigen zu können. Zu diesem Zweck bitten wir Sie, uns die nachfolgenden drei Fragen zu beantworten.” Sie lauten: 

1. Vermögen per 31.12.2013:
2. Kostentransparenzquote gemäss Weisung OAK:
3. Total der in der Betriebsrechnung ausgewiesenen Vermögensverwaltungskosten in % der transparenten Vermögensanlagen.
6:03PM

BSV: Ausschreibung zur Analyse von Verlusten auf Altersleistungen

Das BSV hat eine Ausschreibung zur Analyse der theoretischen und technischen Verluste auf Altersleistungen der beruflichen Vorsorge publiziert. Die Untersuchung stützt sich auf die These, dass ein Umwandlungssatz von 6 Prozent im ordentlichen Rentenalter mit Zeithorizont 2019 angemessen ist.

Ausgehend von den effektiv angewandten Umwandlungssätzen für BVG-Neurentner aus einer repräsentativen Stichprobe von Vorsorgeeinrichtungen von 2009 bis 2013 (fünfjähriger Beobachtungszeitraum) soll die Untersuchung die Einsparungen oder Mehrkosten ermitteln, die sich bei Anwendung der Umwandlungssätze gemäss den Thesen der Reform 2020 für die Vorsorgeeinrichtungen ergeben würden.

Dieser theoretische Teil ist durch einen technischen Teil zu ergänzen, bei dem die technischen Verluste oder Gewinne für jede Vorsorgeeinrichtung der Stichprobe einzeln geschätzt werden. Dazu wird die Differenz zwischen dem Deckungskapital der laufenden Renten und dem reglementarischen Altersguthaben jeder Neurentnerin bzw. jedes Neurentners ermittelt.

Endtermin für die Einreichung: 15.05.2014; Projektbeginn: 01.06.2014; Projektabschluss: Ende November 2014.

  BSV

6:32PM

Vorsorgeforum Mitgliederversammlung, Bortoluzzi neuer Präsident

forumAn der Mitgliederversammlung 2014 des Vorsorgeforums wurden im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen in den Vorstand neu gewählt: Peter Zanella, Leiter der Vorsorgeberatung bei Towers Watson, und Michael Bolt, Generaldirektor der Hotela. Aus dem Vorstand zurück getreten sind: Hans Bieri, Henriette Rietmann (Coop PK), Conrad Rossier und Erhard Burri (proparis). Gleichzeitig hat das im letzten Jahr gewählte Vorstandsmitglied Nationalrat Toni Bortoluzzi vom ebenfalls zurückgetretenen a.Nationalrat Hans Werner Widrig die Präsidentschaft übernommen.

An der Versammlung gab Geschäftsführer Peter Wirth einen Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre des 1989 gegründeten Forums. Aus der einstigen Pressestelle der Pensionskassen hat sich eine insbesondere im elektronischen Bereich sehr aktive Informationsstelle entwickelt, die gleichzeitig mit Fachtagungen und im Bereich der Koordination der Fachverbände tätig ist. Die Bedeutung der Information über das Internet lässt sich durch die hohen Nutzerzahlen der Website belegen. So wurden während der vergangenen 30 Tage über 35’000 unique visitors gezählt, der seit 2003 erscheinende Newsletter geht an 4200 Empfänger.

Das Gastreferat wurde gehalten von BSV-Direktor Jürg Brechbühl, der über die “Eckwerte des BVG zwischen Versicherungstechnik und Politik” sprach. Brechbühl verwies darauf, dass die technischen Grundlagen nicht einfach und schon gar nicht eindeutig festzulegen sind, hingegen Methodenpluralismus und unterschiedliche Einschätzungen zu abweichenden Ergebnissen führen. Die viel geforderte Entpolitisierung durch Rückgriff auf objektive Daten sei so einfach nicht zu bewerkstelligen. Zudem hätten die durch Gesetz und Verordnung definierten Grössen über die direkte Wirkung hinaus weiterreichende Konsequenzen, die eine Festlegung beispielsweise durch die einzelne Pensionskasse in Frage stellen.

ppt   Referat Brechbühl

9:46AM

Pensionskassen belasten Kantonsergebnisse

Trotz der Eintrübung durch die gedämpfte Wirtschaftslage und die Rekapitalisierung kantonaler Pensionskassen verzeichnen die öffentlichen Finanzen 2012 ein ausgeglichenes Ergebnis – dies wird auch für 2013 erwartet. 2014 ist aufgrund der Rekapitalisierungen mehrerer kantonaler Pensionskassen (BL, SG, TI, NW, AR, JU, VD) mit einer Verschlechterung zu rechnen. Die Schuldenquote steigt 2012 insbesondere in den Kantonen vorübergehend an. In den Folgejahren dürfte sich aber der Trend zum Schuldenabbau wieder fortsetzen. Dies zeigen die neuen Zahlen der Finanzstatistik.

image

  Mitteilung EFD

11:33AM

Retro-Forderungen: PKs klagen gegen Banken

Verschiedene Pensionskassen laufen bei den Banken mit der Rückforderung von Retrozessionen - Vertriebsentschädigungen und ähnliche Vergütungen auf. Trotz Bundesgerichtsurteil täten sich Banken und Vermögensverwalter mit dem Thema schwer, sagt etwa Thomas Schönbächler, Chef der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich laut Tages-Anzeiger. Deshalb kündigt er rechtliche Schritte an: «Mit dem nötigen Druck haben wir bereits erste Resultate erzielt und werden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch gegen namhafte Banken den Rechtsweg beschreiten.» Er hoffe, dadurch auch eine Signalwirkung zu erzielen. Gerade kleinere Pensionskassen scheinen nur darauf zu warten, bis eine grosse Kasse klagt. Man beobachte zurzeit, ob es zu einer Klage komme, sagte etwa der Geschäftsführer einer Ostschweizer Pensionskasse gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Hanspeter Konrad, Direktor des ASIP, bestätigt, dass die Verantwortlichen der Kassen bei den Finanzinstituten «immer wieder auf Widerstand» stossen. Notfalls müsse man sie zur Transparenz zwingen. Die BVK ist nicht die einzige Pensionskasse, die rechtliche Schritte erwägt. Konrad sagt: «Verschiedene Pensionskassen prüfen Klagen.» Der Verband hat seine rund 1000 Mitglieder aufgefordert, in der Sache «hart zu bleiben».

  ASIP Fachmitteilung

4:29PM

Baselland verliert Triple-A

Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s (S & P) hat den Kanton von AAA auf AA+ zurückgestuft. Mit A-1+ bleibt dagegen das sogenannte Kurzfristrating unverändert. Und das Prädikat für den Ausblick wird sogar von bisher «negativ» auf «stabil» hochgestuft.

Die Rating-Agentur nennt zum einen die Verschlechterung des Finanzhaushalts und zum andern den hohen Finanzierungsbedarf als Hauptursachen für die Herabstufung. Verantwortlich für den hohen Finanzierungsbedarf ist in erster Linie die Ausfinanzierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) in der Höhe von rund einer Milliarde Franken. Womit sich die Verschuldung des Kantons massiv erhöht.

  BaZ

1:38PM

Start ins neue Vorsorgejahr

Der Pensionskassenverband hat an seinem traditionellen Neujahrsanlass mit Rück- und Ausblicken sowie Diskussionen mit Sozialpartnern und Parteienvertretern Aufschluss über den aktuellen Stand der Diskussion in der BV und die diversen und teilweise sehr konträren Meinungen über den richtigen Weg in die Zukunft gegeben.

Verbandspräsident Christoph Ryter rekapitulierte die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Pensionskassen stehen, wobei auch in einer halben Stunde nur eine kleine Auswahl vermittelt werden konnte. Zu den flexiblen Renten formulierte Ryter die Verbandsmeinung, dass im Obligatorium diese nicht zulässig seien, wohl aber in umhüllenden Kassen mit grossem Rentnerbestand. Dort könnten sie durchaus eine sinnvolle Möglichkeit darstellen, in schwierigen Situationen die Rentner verstärkt in die Verantwortung einzubeziehen. Im Übrigen seien flexible Renten primär die Folge falsch gesetzter Parameter.

Zum grossen Thema Altersvorsorge 2020 hat der ASIP bereits Meinungen seiner Mitglieder abgeholt. Der Verband gehört zu den wenigen Playern in der 2. Säule, die sich überwiegend positiv zum Vernehmlassungsentwurf geäussert haben. Was die Mitglieder offenbar am meisten stört ist die Erhöhung des frühest möglichen Rentenalters von 58 auf 62 Jahre. Akzeptiert wird hingegen die Senkung der Eintrittsschwelle, was die Zahl der Versicherten erhöhen wird.

Zur VegüV meinte Ryter, der ursprüngliche Entwurf sei im ASIP mit Freude zur Kenntnis genommen worden, die endgültige Fassung hingegen schon weniger. Diese gilt aktuell den guten Performancezahlen für 2013. Wenig Verständnis zeigte er für die Tendenz der OAK, die Transparenz bei den Vermögensanlagen höher einzustufen als die Erträge. Für die Versicherten von Bedeutung sei die Performance nach Kosten. Ryter kritisierte auch das Ziel der OAK einer 100%-Transparenz. Das könne kein “Must” für die Kassen sein.

Der ASIP will zu dieser Frage eine elektronische Umfrage starten, um die Situation und die Bemühungen der Pensionskassen zu erfassen. Damit soll der Öffentlichkeit auch gezeigt werden, dass diesbezüglich bei den Vorsorgeeinrichtungen viel geschieht.

3:00PM

2014 Eckwerte 2. Säule

 

Beträge in Fr. (2013)

Mindestjahreslohn (Eintrittsschwelle)

21'060.--

(21'060.--)

Koordinationsabzug

24’570.--

(24’570.--)

Maximal versicherter Jahreslohn

84’240.--

(84’240.--)

Maximaler koordinierter Lohn

59’670.--

(59’670.--)

Minimaler koordinierter Lohn

3'510.--

(3'510.--)

Maximal versicherbarer Jahreslohn

842‘400.--

(842‘400.—)

 

  Eckwerte  2014

1:56PM

Towers Watson: Stabile Renten trotz sinkender Umwandlungssätze

towers watsonDer Durchschnitt der von Towers Watson im Rahmen ihrer dritten Untersuchung der Vorsorgepläne von SMI-Unternehmen ermittelten Umwandlungssätze ist von 6.60% im Jahr 2009 auf 6.36%  im 2013 gesunken (SLI-Unternehmen: 6.32%). Damit sind die durchschnittlichen Umwandlungssätze deutlich tiefer als der ab 2014 für das Obligatorium vorgeschriebene Satz von 6.80%. Bei mehr als 80% der SLI-Gesellschaften liegt der Umwandlungssatz für das überobligatorische Altersguthaben bereits unter demjenigen für das obligatorische Altersguthaben gemäss BVG. Vor zwei Jahren waren es noch knapp 70% der SLI-Gesellschaften. „Die Unterschiede bei den aktuellen Umwandlungssätzen sind erstaunlich: Sie bewegen sich zwischen 5.49% und 7.10% im Alter 65 bei den SLI-Unternehmen“, zeigt sich Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson, überrascht. „Es gibt einen klaren Trend zur Senkung der Umwandlungssätze.“

Trotz dem Trend zu sinkenden Umwandlungssätzen (insgesamt 7 von 16 seit 2009 untersuchten SMI-Unternehmen), sind die durchschnittlichen Leistungen der seit 2009 untersuchten SMI-Gesellschaften relativ stabil. „Diese auf den ersten Blick überraschende Entwicklung dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Unternehmen flankierende Massnahmen ergreifen. Durch höhere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge kann so das Leistungsniveau gehalten werden“, erklärt Zanella. Die Arbeitgeberbeiträge wurden erhöht, gleichzeitig sind aber auch die durchschnittlichen Arbeitnehmerbeiträge seit 2009 leicht gestiegen. 2009 betrugen sie noch 4,80%, vier Jahre später 5,10% des Grundgehalts.

Die Leistungen aller Unternehmen liegen zwar deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen gemäss BVG. Die Leistungsunterschiede bei den Vorsorgeplänen der SLI-Unternehmen sind jedoch nach wie vor erheblich. Beim Unternehmen mit dem höchsten Leistungsniveau sind die Altersrenten bis zu 2,2-mal höher als beim Unternehmen mit den tiefsten Leistungen. Am grössten sind die Unterschiede bei den tiefen Salären. Beim untersuchten Unternehmen mit dem besten Vorsorgeplan würde die Rentenleistung für einen 25jährigen mit einem Jahreseinkommen von 60’000 Franken bei einer angenommenen jährlichen Lohnerhöhung von 2.5% und jährlichen Verzinsung von 3.5% fast 102'600 Franken entsprechen, während es bei der Firma mit dem schlechtesten Vorsorgeplan nur rund 45'800 Franken sind.

Die Studie von Towers Watson untersuchte die Vorsorgepläne von 25 der 30 im Börsenindex SLI zusammengefassten Gesellschaften im Jahr 2013. Im Mittelpunkt der stehen die Ausgestaltung der Vorsorgepläne der einzelnen Unternehmen sowie die daraus resultierenden Leistungen. Es wurden alle Vorsorgepläne der Firmen (Basis- und allfällige Zusatzpläne) für den Leistungsvergleich gesamthaft betrachtet, soweit sie Towers Watson zur Verfügung gestellt wurden.

  Towers Watson

5:30PM

Kommentar zum Bericht über Ergänzungsleistungen

Der Pensionskassenverband schreibt in einer Mitteilung über den Bericht zu den Ergänzungsleistungen zur AHV und IV: “Der ASIP begrüsst die umfassende Auslegeordnung im Zusammenhang mit den Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV und IV. Er begrüsst insbesondere, dass keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Der Bericht hält fest, dass bezüglich der Kapitalbezüger, die nachträglich EL beziehen, bis heute verlässliche Zahlen fehlen und dass diese zuerst umfassend erhoben werden müssen, bevor man über Massnahmen nachdenken kann. Gemäss ASIP muss massgebend sein, wie viele Kapitalbezüger EL-Leistungen beziehen, nicht jedoch, wie viele EL-Bezüger einen Kapitalbezug gemacht haben. Diese letzte Zahl würde zu falschen Schlüssen führen.

Die Aussagen im Bericht des Bundesrats bestätigen die bisherige Haltung des ASIP, der immer darauf hingewiesen hat, dass bis heute keine erhärtete, wissenschaftlich untermauerte Korrelation zwischen Kapitalbezug und nachfolgendem EL-Bezug besteht. Ohne konkrete Zahlen auf den Tisch zu legen, werde seitens der Ausgleichskassen immer wieder pauschal behauptet, Kapitalbezüger würden ihr BVG-Geld verprassen und seien anschliessend auf von den Steuerzahlern finanzierte Ergänzungsleistungen angewiesen. Dabei zitierten sie oft den Anteil Kapitalbezüger an den EL-Bezügern. Diese Zahl sage jedoch nichts darüber aus, wie die Kapitalbezüger generell mit ihrem Kapital umzugehen wissen und ob die Problemfälle eine verschwindend kleine, eine kleine oder eine grosse Minderheit darstellen. So oder so handle es sich um eine Minderheit. Bevor allfällige Korrekturen eingeleitet werden, brauche es richtigerweise Zahlen, die brauchbare Aussagen zur Frage liefern, ob der Kapitalbezug überhaupt ein nennenswertes Problem darstellt.

Der ASIP plädiert daher dafür, an der heutigen Lösung ohne grundlegend neue Erkenntnisse nichts zu ändern.

  Bericht Ergänzungsleistungen

5:05PM

Schweizer Investoren übernehmen Libera

imageEine Gruppe von Investoren unter der Führung von Paros Capital AG hat das Aktienpaket von LCP Europe übernommen. Die in der Schweiz domizilierte Paros Capital AG ist damit Hauptaktionär der Pensionskassenberatung Libera geworden. Wie bisher halten auch in Zukunft sechs Partner der Libera ihre Aktien als Minderheitsaktionäre.

Die Geschäftsleitung der Libera wird sich weiterhin zusammensetzen aus Jürg Walter, Managing Director, Dr. Benno Ambrosini, Leiter Beratung Zürich, Dr. Ruben Lombardi, Leiter Beratung Basel und Ueli Höhn, Leiter Pensionskassenverwaltung.

Die Mitarbeitenden der Libera und der Tochtergesellschaft A&L Asalis, die auf Anlageberatung für Pensionskassen spezialisiert ist, werden alle weiterhin in ihren Funktionen an den beiden Standorten Basel und Zürich tätig sein. Auch das Dienstleistungsangebot bleibt unverändert.

Die beiden Unternehmen sind neu als Libera AG und A&L Asalis AG im Handelsregister eingetragen und treten unter den Marken Libera und A&L Asalis auf.

2:19PM

Mindestzins: Die erwarteten Kritiken von SVV und SGB

Der Entscheid des Bundesrates, den BVG Mindestzins auf 1,75% zu erhöhen hat erwartungsgmäss beim Versicherungsverband und den Gewerkschaften zu den üblichen gegenläufigen Kritiken geführt.

Der Gewerkschaftsbund schreibt: “Auch nächstes Jahr werden die Pensionskassen-Versicherten nur ungenügend an der seit mehreren Jahren besseren Ertragslage ihrer Kassen beteiligt: Die vom Bundesrat beschlossene leichte Anhebung des Mindestzinssatzes von 1.5 auf 1.75 % ist viel zu tief ausgefallen. Angesichts der sehr guten Ertragslage wäre ein Mindestzinssatz von 2.25 % angezeigt, wie ihn der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) zusammen mit den übrigen Arbeitnehmerorganisationen forderte. (..)

Dank der tiefen Mindestverzinsung konnten auch die Lebensversicherungsgesellschaften ihre Erträge stark steigern. Sie gehören zu den Profiteuren der zweiten Säule, während die Sparkapitalien der Versicherten stagnieren. Diese einseitige Politik führt bei den Versicherten berechtigterweise zum Gefühl, andauernd den Kürzeren zu ziehen. Der Bundesrat hat mit der minimen Anhebung des Mindestzinses nicht nur dem Nachholbedarf bei den Versicherten zu wenig Rechnung getragen. Er hat erneut die Ertragsmöglichkeiten der Lebensversicherungsgesellschaften vergrössert.”

Der Versicherungsverband seinerseits hält fest: “Der BVG-Mindestzinssatz ist für die Vorsorgeeinrichtungen eine Garantieverpflichtung. Weil aber nicht bekannt ist, wie sich die Renditen nächstes Jahr entwickeln, und weil die Pensionskassen unter den niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt leiden, ist Vorsicht geboten: Seit 2000 wurde der Mindestzinssatz höher angesetzt, als die Vorsorgeeinrichtung effektiv erwirtschaften konnten. Die kumulierte BVG-Mindestverzinsung für die Jahre 2000 – 2012 beträgt durchschnittlich 2,71% pro Jahr, die tatsächliche Performance der Vorsorgeeinrichtungen lediglich 2,25%. Als Folge legen viele Pensionskassen ihre Gelder in riskantere Anlagen an, um die nötigen Renditen für die Finanzierung des Mindestzinses zu erreichen. Solange sich zahlreiche autonome Pensionskassen nach wie vor in Unterdeckung befinden, ist das verantwortungslos: Ein zu hoher Mindestzinssatz gefährdet ihre Sanierung.

Der SVV schlägt seit langem vor, den BVG-Mindestzinssatz mit einer transparenten Formel zu ermitteln, die eng an die Entwicklung risikoarmer Anlagen gekoppelt ist. Gemäss dieser Formel muss der Mindestzins für 2014 auf 1,25% gesenkt werden. Da es sich dabei um eine Mindestverzinsung handelt, steht es den Pensionskassen bei erfolgreicher Performance jederzeit frei, die Guthaben ihrer Versicherten mit einem höheren Satz als den BVG-Mindestzinssatz zu verzinsen.”

  Mitteilung SGB / SVV

2:10PM

BVG-Mindestzins 2013 bei 1,75%

Der Mindestzinssatz in der obligatorischen Beruflichen Vorsorge wird gemäss Bundesratsbeschluss im kommenden Jahr von 1.5% auf 1.75% angehoben. Der Bundesrat folgt damit der Empfehlung der BVG-Kommission. Als Begründung wird dazu vom BSV mitgeteilt: “Die Aktienanlagen entwickelten sich positiv. Der Swiss Market Index konnte beispielsweise 2012 um 14.9 Prozent und 2013 bis Ende September um 17.6 Prozent zulegen. Auch die Immobilien wiesen gemäss Wüest und Partner Index 2012 eine Performance von 6.8 Prozent auf.

Auf der anderen Seite sind die Kurse der festverzinslichen Obligationen gefallen, weil die Zinssätze der Bundesobligationen und übrigen Anleihen angestiegen sind. Steigende Zinssätze sind für die Vorsorgeeinrichtungen zwar grundsätzlich langfristig positiv, führen aber zu Kursverlusten bei bestehenden Anleihen.

Insgesamt ergibt sich jedoch ein positives Bild. Der Pictet BVG-Index 93, welcher aus 25% Aktien und 75% Obligationen besteht, konnte im letzten Jahr 5.9 Prozent und in diesem Jahr bis Ende September 2.8 Prozent zulegen. Die Performance der Pensionskassen ist demnach zufriedenstellend. Schätzungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen gehen davon aus, dass die Kassen im letzten Jahr eine durchschnittliche Performance von 6.7 Prozent und in diesem Jahr bis Ende August eine solche von 4.3 Prozent aufwiesen.”

  Mitteilung BSV

1:11PM

Zwangsüberweisung der Panvica FZ-Stiftung an die Auffangeinrichtung

Am 6. Juni 2013 verfügte die Berner Stiftungsaufsicht die Auflösung der Freizügigkeitsstiftung Panvica mit Sitz in Herzogenbuchsee. Die Stiftung gehört zur Gesamtorganisation Panvica, welche für die Berufsverbände der Bäcker und Confiseure, der Weinhändler, Getränkegrossisten und Cafetiers als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Sozial- und Personenversicherungen tätig ist. Neben der AHV-Ausgleichskasse gehören zur Organisation die Pensionskasse Panvica (der Sammelstiftung Proparis angeschlossen), die Pensionskasse Panvica Plus, die Lebensversicherung Panvica Life und eben auch die Freizügigkeitsstiftung Panvica (in Linquidation), berichtet die Basler Zeitung.

Die Freizügigkeitsstiftung war erst im Juli 2011 gegründet worden, ab dem 1. Januar 2012 wollte man operativ sein. Stattdessen verfügte die Aufsichtsbehörde nach knapp zwei Jahren deren Auflösung. «Es handelt sich dabei nicht um eine Zwangsmassnahme, sondern um einen normalen Vorgang im Rahmen einer Liquidation», betont Hansjörg Gurtner, Leiter der Stiftungsaufsicht. Es komme häufig vor, dass eine Stiftung der zweiten Säule aufgelöst werde, dies geschehe jeweils mittels Verfügung der zuständigen Aufsicht. Auch bei der Freizügigkeitsstiftung Panvica handle es sich nicht um aufsichtsrechtliche Massnahmen, es seien keine kriminellen Machenschaften im Spiel gewesen.

  baz

10:43AM

Bericht von der ASIP Fachtagung

SNAGHTML5853677

Institutional Money hat einen ausführlichen Bericht von der ASIP-Fachtagung vom 3. Oktober aufgeschaltet, incl. Fotos.

  IM

11:04AM

“Kesseltreiben gegen Kapitalbezug”

asipIn seinem Newsletter wendet sich der Pensionskassenverband gegen die wachsende Kritik am Kapitalbezug und schreibt: “In den letzten Wochen kritisierten einzelne kantonale Finanzdirektoren und Vertreter von AHV-/IV-Stellen die Möglichkeit des Kapitalbezuges in der zweiten Säule. Orchestriert wurden diese Vorwürfe mit politischen Vorstössen, die eine Beschränkung der Kapitalauszahlungen forderten. Ohne konkrete Zahlen auf den Tisch zu legen, wird pauschal behauptet, Kapitalbezüger würden ihr BVG-Geld verprassen und seien anschliessend auf von den Steuerzahlern finanzierte Ergänzungsleistungen angewiesen. Es gibt bis heute aber keine erhärtete, wissenschaftlich untermauerte Korrelation zwischen Kapitalbezug und nachfolgendem EL-Bezug. Die fixe Idee hinter den Vorwürfen gegen den Kapitalbezug trifft in dieser Form sicher nicht zu. Sollten die Ausgleichkassen Kenntnisse von schwerwiegenden Missständen in diesem Bereich haben, sollten sie diese offenlegen. Es geht nicht an, ohne Beweise nur aufgrund von wenigen, aber spektakulär geschilderten Einzelfällen den Kapitalbezug zu verteufeln. Auch Kapitalbezüger sind letztlich Steuerzahler und dürfen nicht bevormundet werden.”

1:41PM

Zwischen Gesetz und Markt: Pensionskassen im Clinch

swisscantoDas Herbstgespräch von Swisscanto zur beruflichen Vorsorge drehte sich um das Projekt "Altersvorsorge 2020", die Situation der öffentlich-rechtlichen Pensionskassen sowie aktuelle Anlagefragen. 

Gérard Fischer, CEO der Swisscanto Gruppe, griff das ambitiöse Vorhaben “Altersvorsorge 2020” auf und verwies darauf, dass hier mit viel Aufwand versucht wird, teilweise hausgemachte Probleme wieder zu korrigieren. Die vorgeschlagenen Massnahmen in der beruflichen Vorsorge betreffen die BVG-Minimalkassen und damit rund einen Siebtel der Versicherten. Dort werde mit viel Aufwand und neuen Umverteilungslösungen versucht, Probleme zu beheben, die durch den Mindestzins und den Mindestumwandlungssatz geschaffen worden seien. In der zweiten Säule hingegen werde eine neue Finanzierungslösung vorgeschlagen, die jedoch die Kaufkraft der Löhne und Renten schmälern und damit auch nicht zum Erhalt der Leistungen führen werde. Damit in ein paar Jahren nicht wieder ähnliche Probleme gelöst werden müssen, wäre es notwendig, die politisch geschaffenen Restriktionen abzuschaffen, so dass sich die Vorsorgeeinrichtungen flexibel an die Verhältnisse anpassen und die Leistungen sichern können.

Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbands ASIP, wertete das Vorhaben Altersvorsorge 2020 aus Sicht der Vorsorgeeinrichtungen. Der ASIP begrüsst die Stossrichtung der geplanten Reform der Altersvorsorge. Konrad hob hervor, dass es sich um ein ganzheitliches Reformpaket handle, bei dem niemandem etwas weggenommen werde. Im Gegenteil gehe es um die Sicherung der langfristigen Stabilität unserer Altersvorsorge und um die Beendigung der ungerechten Quersubventionierung von aktiven Beitragszahlern zu Rentnern im Bereich der zweiten Säule: "Alle, die bereits jetzt aufgrund von Partikular-interessen das Paket angreifen, gefährden unser Rentensystem auf unverantwortliche Art und Weise. Sollten sie durchkommen, verlieren wir alle", so der ASIP-Direktor.

In einer relativ komfortablen Situation befindet sich derzeit die Publica, Pensionskasse des Bundes. Dieter Stohler, Direktor der Publica, zeigte auf, wie eine öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtung mit Vollkapitalisierung mit einem Bündel von geeigneten Massnahmen auch in schwierigen Verhältnissen langfristig ihr finanzielles Gleichgewicht wahren kann.
Othmar Simeon, Leiter Personalvorsorgeberatung von Swisscanto, präsentierte aktuelle Zahlen zum Deckungsgrad der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Per Ende August 2013 erreichten die privatrechtlichen Pensionskassen einen geschätzten vermögensgewichteten Deckungsgrad von 109,3 Prozent, die öffentlich-rechtlichen Kassen ohne Staatsgarantie 101,4 Prozent und die öffentlich-rechtlichen mit Staatsgarantie 75,2 Prozent (praktisch unverändert zu den Angaben per Ende Juni 2013). Simeon stellte gleichzeitig klar, dass der Deckungsgrad zwar nur eine von mehreren Kennzahlen ist, die zur Analyse der finanziellen Stärke einer Vorsorgeeinrichtung herangezogen werden müssen, aber trotzdem klare Unterschiede zwischen den Kategorien aufzeigt. Weitere zu berücksichtigende Faktoren sind zum Beispiel der technische Zinssatz, der Cashflow, das demografische Verhältnis in der Einrichtung, der Rentneranteil am Vorsorgekapital und die Sollrendite.

Peter Bänziger, Chief Investment Officer von Swisscanto, hielt fest, dass den Vorsorgeeinrichtungen angesichts der anhaltenden Unsicherheiten über die künftige Marktentwicklung eine vorsichtige Haltung zu empfehlen ist. Ein absehbarer Politikwechsel bei den Zentralbanken würde zu höheren Zinsen, mehr Volatilität bei den Aktien und damit zu einem erhöhten Druck auf die Performance der Anlagen führen. Basierend auf seiner markttechnischen Bewertung der Anlagekategorien zeigte er schliesslich auf, mit welchen Vermögensallokationen und Risiken die Pensionskassen die angestrebten Soll-Renditen von 3,5 und 4 Prozent erreichen können.

6:27PM

SGB: Mindestzins müsste 2,25% betragen

Der Schweiz. Gewerkschaftsbund schreibt auf seiner Website: “Die Mehrheit der BVG-Kommission beantragt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für das Jahr 2014 vom historischen Allzeittief von 1,5 % leicht auf 1,75 % anzuheben. Der Antrag geht in die richtige Richtung, ist aber zu zaghaft. Angesichts der andauernd guten Ertragslage ist eine deutlichere Anhebung verlangt. Der SGB fordert wie die übrigen Arbeitnehmerorganisationen den Bundesrat auf, den Mindestzinssatz auf 2,25 % anzuheben.

Die meisten Vorsorgeeinrichtungen haben 2012 eine weit höhere Performance (7 % nach einer Swisscanto-Umfrage) als 1,5 % erzielt. Auch in den Jahren zuvor lag der Mindestzinssatz meist unter der durchschnittlichen Performance der Vorsorgeeinrichtungen. Den Versicherten jedoch wurde trotz guter Ertragslage meist nur der Mindestzins von 1.5 % gutgeschrieben. Diese einseitige Politik führt bei den Versicherten berechtigterweise zum Gefühl, andauernd den Kürzeren zu ziehen.

Der Bundesrat muss diese schiefe Gewichtung der Interessen nun bei der Festlegung des Mindestzinssatzes für 2014 korrigieren. Er muss dem Nachholbedarf bei den Versicherten und den Renditen der marktgängigen Anlagen Rechnung tragen. Denn auch im laufenden Jahr ist der Anlageerfolg gut. Deshalb ist eine Anhebung des Mindestzinssatzes auf 2,25 % angezeigt.”

pw. Wir stellen fest, dass es der BVG-Kommission erneut gelungen ist, bei seiner Empfehlung genau die Mitte zwischen den Vorstellungen der Versicherer (1,25%) und den Gewerkschaften (2,25%) mit 1,75% zu treffen. Zu erinnern ist (falls an dieser Stelle überhaupt nötig), dass es sich um einen Mindestzins handelt und es den PKs frei steht, mehr zu geben.  

  SGB

6:20PM

SVV: Mindestzins-Vorschlag 2014 ist zu hoch

Der Schweizerische Versicherungsverband schreibt in einer Mitteilung: “Die Eidgenössische Kommission für die berufliche Vorsorge schlägt für 2014 einen BVG-Mindestzinssatz von 1,75% vor. Dieser Satz ist nach Ansicht des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV zu hoch. Die Privatversicherer setzen sich seit langem dafür ein, dass der BVG-Mindestzinssatz nach einer transparenten Formel festgelegt wird. Gemäss dieser Formel müsste der Mindestzinssatz bei 1,25% liegen.”