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Die aktuelle Diskussion

Abzocker Initiative und Pensionskassen

Das Dossier orientiert über die Umsetzung der Initiative gegen die Abzockerei.

Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums vom 28. Mai in Zürich. Infos.

Zum Dossier

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Die neuesten Ausgaben:

Nr. 240 / PDF

Nr. 241 / PDF

21.5.2013

 

BVG-aktuell Themen

Entries in Aktuarielles (145)

6:30AM

Blick: Problem viele Rentner, wenig Zahler

Die Überlegungen der SBB, die Renten der Mitarbeiter in Zukunft in einen fixen und variablen Betrag aufzuteilen, haben einen Wirbel ausgelöst, schreibt der Blick. Und weiter:  “Klar ist: Viele Pensionskassen kämpfen mit dem Problem, dass grosse Summen für die Renten ausbezahlt werden müssen, aber wenig aktive Beitragszahler vorhanden sind und die Erträge auf dem Kapital unsicherer geworden sind.

«Etwa 50 Prozent der Pensionskassen hätten Bedarf, solche Massnahmen zu ergreifen», schätzt Othmar Simeon, Geschäftsführer von Swisscanto Vorsorge. Es gibt erst einzelne Vorsorgestiftungen, die variable Renten zahlen. «Wenn sich die SBB dazu entscheiden, hat das Signalwirkung», so Simeon.

An der Börse lief es doch gut – wo liegt das Problem? Die Pensionskassen profitierten zwar letztes Jahr vom Börsen-Boom. Doch diese Erträge können stark schwanken. Zudem halten sie viele Obligationen von Schuldnern mit tiefem Risiko, und die werfen derzeit kaum Rendite ab.

«Das Vorsorgesystem muss auf weiterhin tief bleibenden Zinsen ausgerichtet werden», sagt Experte Alfred Bühler von der Beratungsfirma PPC Metrics. Gleichzeitig werden wir älter – die Renten werden  länger bezahlt. Das Geld in der Hoffnung auf mehr Rendite risikoreicher anzulegen, ist keine Lösung: «Grössere Risiken bei der Anlage gehen auch zulasten der Aktiven», so Bühler. «Jährlich fliessen etwa 3 Milliarden Franken von den Aktiven zu den Rentnern. Diese Pensionierungsverluste kommen zustande, weil die Erträge auf dem Kapital nicht reichen, die Renten zu finanzieren», rechnet Bühler vor. Wenn dieser Zustand lange anhält, fehlt das Geld für die Zukunft: «Die ganz Jungen sind die Verlierer. Die sind schlecht vertreten und sich oft nicht bewusst, was auf sie zukommt», warnt Bühler.

Die Debatte dreht sich laut Experte Bühler zu stark um den Umwandlungssatz. «Das Problem mit den rentnerlastigen Kassen wird auf die lange Bank geschoben. Es ist zwar bekannt, aber man hat keine Lösung», so Bühler.”

  Blick

11:47AM

NYT: Ray Kurzweil Says We’re Going to Live Forever

Ray Kurzweil, bekanntester und prominentester Futurologe und Unternehmer der USA, hat in einem Interview im Magazin der New York Times Auskunft über seine Visionen gegeben.

As a futurist, you are famous for making predictions of when technological innovations will actually occur. Are you willing to predict the year you will die?
My plan is to stick around. We’ll get to a point about 15 years from now where we’re adding more than a year every year to your life expectancy.

 You have described microscopic nanobots of the future that will be able to shape shift into anything, even gather into patterns that mimic familiar life-forms. So millions of nanobots will be running around that look just like Ray Kurzweil?
This idea of creating a whole virtual body with nanobots, that’s more like a 2050 scenario. But by the 2030s we’ll be putting millions of nanobots inside our bodies to augment our immune system, to basically wipe out disease. One scientist cured Type I diabetes in rats with a blood-cell-size device already.

You’ve said that if you woke up one day with a terminal disease, you’d be forced to invent a cure. Were you being serious?
I absolutely would try. I’m working now on a cancer project with some scientists at M.I.T., and if I develop cancer, I do have some ideas of what I would do.

I imagine a lot of people would hear that and say, Ray, if you think you’re capable of curing yourself, why don’t you go ahead and start curing others?
Well, I mean, I do have to pick my priorities. Nobody can do everything. What we spend our time on is probably the most important decision we make. I don’t know if you’re aware, but I’m joining Google as director of engineering.

  NYT

5:55PM

Should we live to 1,000?

imageAubrey de Grey, Chief Science Officer of SENS Foundation and the world’s most prominent advocate of anti-aging research, argues that it makes no sense to spend the vast majority of our medical resources on trying to combat the diseases of aging without tackling aging itself, writes ethicist Peter Singer on Project Syndicate.

De Grey believes that even modest progress in this area over the coming decade could lead to a dramatic extension of the human lifespan. All we need to do is reach what he calls “longevity escape velocity” — that is, the point at which we can extend life sufficiently to allow time for further scientific progress to permit additional extensions, and thus further progress and greater longevity.

What most attracts de Grey about this prospect is not living forever, but rather the extension of healthy, youthful life that would come with a degree of control over the process of aging.

  Kurzweil News

11:37AM

Swiss Re announces GBP 800 million longevity insurance cover

imageSwiss Re has completed a GBP 800 million longevity insurance contract with the pension fund of UK insurer LV=. The transaction includes insurance of longevity exposures for 1,000 members who are still to retire.

Swiss Re's latest longevity insurance agreement covers over 5,000 individuals who were members of the LV= Employee Pension Scheme as of 31 December 2011. The agreement covers a broader population than previous pension market longevity transactions, extending beyond in payment pensioners to also cover members not yet retired down to age 55.

  Swiss Re

12:30PM

PPCmetrics: Renditen- und andere Perspektiven

PW. Die andauernde Tiefzinsphase und die daraus sich ergebenden Konsequenzen für die berufliche Vorsorge bildeten Thema einer Fachtagung von PPCmetrics. Aus makroökonomischer Sicht gingen Daniel Lampart (SGB ) und Jêrome Cosanday (avenir suisse) das Thema an, aus Kassenperspektive Susanne Haury von Siebenthal (Publica) und aus Expertensicht Marco Jost (PPCmetrics).

Wie man die aktuelle Situation beurteilt, hat politische Konsequenzen. Deutlich wurde das aus den beiden ersten Referaten von Lampart und Cosanday. Lampart betonte mehrfach, es handle sich um ein singuläres Ereignis. Die Finanzkrise mit ihren Auswirkungen auf die Kapitalmärkte sei eine Jahrhundertkrise. Die Schlussfolgerung: sie ist vorübergehend und darf nicht Anlass für langfristig wirkende Entscheide sein. Cosanday hingegen wies darauf hin, dass die tiefen Zinsen nun bereits seit Ende der 90er Jahre dominieren und der Fall Japan zumindest Anlass sein sollte, auch das Szenario einer über Jahrzehnte hinweg andauernden Tiefzinsphase in Betracht zu ziehen. Auch die aktuellen Obligationenrenditen zeigen, dass die Märkte mit weiterhin tiefen Zinsen rechnen. Das gleiche Resultat ergab eine Spontanumfrage bei den Tagungsteilnehmern. Die grosse Mehrheit rechnet für die nächsten Jahre mit weiterhin tiefen Zinsen.

Ganz genau weiss es allerdings niemand. Wie ist entsprechend beim Entscheid zum Umwandlungssatz vorzugehen? Lampart wehrt sich als SGB-Vertreter gegen die aus Experten- und Kassensicht längst überfällige Anpassung. Sein Argument: ohne eine umfassende, ökonomische Abklärung des schweizerischen Wachstumspotentials dürfte nicht angepasst werden, denn das Wachstum bestimme letztlich das Zinsniveau. Eine solche Analyse vermisst er in den neusten Absichtserklärungen des Bundesrates zur Altersvorsorge 2020. Bei einem aus seiner Sicht möglichen Wachstum von nominal 3% plus einer Liquiditätsprämie von 1% plus einer Risikoprämie von ungenanntem Ausmass ergäbe sich eine theoretische, längerfristige Rendite von 4,8 bis 4,9 Prozent. Damit liesse sich kurzfristig die Umwandlungssatz-Anpassung (knapp) verhindern; allerdings ist die Zahl nur hypothetisch und klammert die biometrische Entwicklung aus.

Aus ökonomischer Sicht wäre anzufügen, dass die Abhängigkeit von Wachstum und Zinssatz problematisch ist und der Zins theoretisch stärker durch das Produktivitätswachstum bestimmt wird. Zudem geht Lampart mit seiner Formel davon aus, dass es über die Kapitalverzinsung zu einer laufenden Umverteilung zwischen den Produktivitätsfaktoren Kapital und Arbeit kommt, und zwar einseitig von Arbeit zu Kapital, weil das Kapital am Wachstum überproportional partizipiert.

image

Es ist bemerkenswert aber nicht ungewöhnlich, wenn der Vertreter eines liberalen Think Tank sehr viel geringere Hoffnungen auf die Effizienz der Kapitalmärkte setzt und stärker zur Vorsicht rät als der Gewerkschaftsvertreter. Mit ein paar einfachen Berechnungen zeigte Cosanday auf, dass mit den geltenden gesetzlichen Parametern eine starke und nicht gewünschte Umverteilung zwischen den Generationen verbunden ist. Diese wird von Gewerkschaftsseite nicht explizit bestritten, aber kommentarlos hingenommen.

10:23AM

Die Lebenserwartung in Stadt und Land

Lebenserwartung der Männer bei der Geburt, 1970

imageimageDas Bundesamt für Statistik schreibt zu einer neuen Studie zu den Unterschieden bei der Sterblichkeit zwischen Stadt und Land: “Auch wenn die Sterblichkeit und diesbezügliche Besonderheiten auf Kantonsebene heute gut dokumentiert sind, bleiben in Bezug auf die ausgehend von der Achse Stadt-Land festgestellten regionalen Disparitäten noch viele Unbekannten bestehen. Aus diesem Grund ist es angebracht, das Sterblichkeitsniveau verschiedener ­geografischer ­Einheiten zu erläutern.

Lebenserwartung der Männer bei der Geburt, 2000

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imageDie Studie “Räumliche Unterschiede bei der Mortalität in der Schweiz seit 1970” beschreibt die regionalen Unterschiede bei der Sterblichkeit und erörtert ihre Ursache. Damit ­ergänzt sie die vom BFS bereits durchgeführten ­Analysen und setzt dabei den Schwerpunkt auf drei bis anhin ­wenig behandelte Dimensionen: erstens die Achse Zentrum-Peripherie, zweitens die Typologie der MS-Regionen und drittens die grossen Agglomerationen der Schweiz.”

  BFS Studie

4:35PM

Unia/Wechsler-Modell “Sicheres BVG”

Der PK-Experte Martin Wechsler hat zusammen mit weiteren Experten im Auftrag der Unia ein neues BVG-Modell zur Sicherung der 2. Säule gerechnet. Ausgegangen wird von der heutigen Problemlage in der 2. Säule, welche gekennzeichnet ist durch die tiefen Renditen, daraus folgend zu hohen Rentenzinssätzen und Umwandlungssatzverlusten sowie der zunehmenden Lebenserwartung, was zusammen gemäss Wechsler zu einer Umverteilung von Aktiven zu Rentnern von 8,5 Mrd. Franken p.a.führt. Zudem kommt es zu Sanierungsmassnahmen, welche wiederum von den Aktiven zu tragen sind und eine weitere, nicht quantifizierte Umverteilung auslösen.

Als Antwort wird das Modell “Sicheres BVG” vorgeschlagen. Es enthält folgende zentrale Elemente:

  • Die Pensionskasse finanziert und leistet die obligatorischen Altersrenten resp. anwartschaftlichen Hinterbliebenenrenten bis Alter 85.
  • Ab Alter 85 übernimmt der Sicherheitsfonds die Finanzierung der Altersrenten bzw. anwartschaftlichen Hinterbliebenenrenten bis zum Tode.
  • Verwaltungstechnisch soll das System analog aufgebaut werden wie der Ausgleich für die Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur. Die Zuschüsse für Renten ab Alter 85 werden nur für den BVG-Teil der Vorsorge (also das Obligatorium) gewährt. Wo diese BVG-Anteile verwaltungstechnisch nicht gebildet wurden, soll dies mittels einer Tabelle – analog wie bei den Scheidungsberechnungen – sichergestellt werden. Die Kontrolle läuft über die Revisionsstellen wie heute bei Zuschüssen für ungünstige Altersstruktur.
  • Als Nebeneffekt kann der gesetzliche BVG-Umwandlungssatz von 6.8 % beibehalten werden, weil die Pensionskasse Renten nur bis Alter 85 bezahlen muss. Gemäss den aktuellsten Grundlagentabellen BVG 2010 mit Zinssatz 2.5 % ergibt sich ein Umwandlungssatz von 6.8 % für eine temporäre BVG-Rente bis Alter 85. 

Die Kosten für die anfallenden Renten ab 85 werden auf 44 Mio. Franken veranschlagt. Diese werden an die betroffenen Kassen ausgerichtet. Das frei werdende Deckungskapital in Höhe von rund 12 Mrd. Franken soll zwingend zur Reduktion der Rentenzinssätze verwendet werden. Möglich sind laut Wechsler 2 Prozentpunkte.

Finanziert werden die Renten ab 85 mit einem Zuschuss: Die Rentner bleiben in der Pensionskasse. Diese erhält Zuschüsse vom Sicherheitsfonds. Dies kostet für das Jahr 2010 rund 44 Mio. Franken. Finanzierungsbasis der Rentensicherungsprämie ist die BVG-Lohnsumme. Der Beitrag soll analog dem Zuschuss ungünstiger Altersstrukturen erhoben werden: Die 44 Mio. Franken entsprechen 0.035 % der versicherten Lohnsumme. Beitragszahler sind alle aktiven BVG-Versicherten und deren Arbeitgeber.

Als Vorteile des Systems werden erwähnt: Die Verzinsung des Rentnerdeckungskapitals könnte reduziert werden, PKs mit hohem Rentneranteil werden entlastet, verringerte Kapitalbildung, reduzierte Umverteilung, der heutige Umwandlungssatz könnte beibehalten werden.

Die Darstellung des Modells mit zusätzlichen Daten kann auf der Website der Dr. Martin Wechsler AG herunter geladen werden.

  Website

11:16AM

Risikotragenden Deckungsgrad online errechnen

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PPCmetrics erläutert auf der Website deckungsgrad.ch das von ihr entwickelte Konzept des risikotragenden Deckungsgrads. Die Angaben werden ergänzt mit aktuellen Berechnungen sowie mit einem Tool, das online aufgrund weniger Angaben jeder Kasse die Berechnung der Kennzahl erlaubt. Eine Kurzanalyse kann zudem kostenlos angefordert werden.

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  Website

5:22PM

Der Deckungsgrad der Risikoträger

Der Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen gehört zu den zentralen und meist genannten Kennzahlen in der beruflichen Vorsorge. Für die Pensionskassen wie auch die Aufsicht hat er beim Ergreifen von Sanierungsmassnahmen entscheidende Bedeutung. Und doch ist allgemein bekannt, dass seine Aussagekraft gering und die Höhe durch diverse Faktoren oftmals verzerrt sein kann. PPCmetrics hat sich die Aufgabe gestellt, eine Masszahl zu entwickeln, welche die bekannten Mängel eliminiert, indem die zufälligen Elemente neutralisiert werden. Es sind dies der technische Zins, die Destinatärsstruktur und die technischen Grundlagen. Das Resultat ist der so genannt risikotragende Deckungsgrad. Er drückt aus, wie hoch der Deckungsgrad der Risikoträger, spricht der aktiven Destinatäre ist.

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Zur Berechnung des risikotragenden Deckungsgrads wird in einem ersten Schritt das in der Bilanz ausgewiesene Vorsorgekapital der Rentner in ein die Rentengarantie berücksichtigendes (ökonomisches) Vorsorgekapital umgerechnet. Diese Umrechnung erfolgt anhand eines pauschal ermittelten Umrechnungsfaktors. Dazu wird ein repräsentativ strukturierter Rentnerbestand zum Bilanzstichtag mit der Zinsstruktur der Bundesobligationen und unter Berücksichtigung der Zunahme der Lebenserwartung (Generationentafel) bewertet.

Das so berechnete ökonomische Vorsorgekapital wird ins Verhältnis zum Vorsorgekapital des repräsentativen Bestandes mit den effektiv verwendeten Grundlagen gesetzt. Bei einem technischen Zinssatz von 3,5% und der Verwendung einer Periodentafel liegt das entsprechende Verhältnis per 31. Dezember 2011 bei 135%. Liegt das technische Vorsorgekapital der Rentner bei 100, dann beträgt das ökonomische Vorsorgekapital 135. Verwendet die betrachtete Vorsorgeeinrichtung einen tieferen beziehungsweise höheren technischen Zinssatz oder eine Generationentafel, so ist die Differenz geringer beziehungsweise höher.

In einem zweiten Schritt wird dieses ökonomische Vorsorgekapital vom vorhandenen Vermögen abgezogen. Es resultiert das den aktiven Versicherten zur Verfügung stehende Vorsorgevermögen. Wird dieses Vorsorgevermögen der aktiven Versicherten ins Verhältnis zu den Freizügigkeitsleistungen gesetzt, so resultiert der risikotragende Deckungsgrad.

In einem Beitrag der Swisscanto Pensionskassen-Studie 2012 haben Alfred Bühler und Marco Jost die Methode auf die in der Umfrage ermittelten Daten angewendet. Das Resultat ist bemerkenswert. Die Autoren stellen fest: “(Es) besteht kein nennenswerter Zusammenhang zwischen dem technischen und dem risikotragenden Deckungsgrad. So weisen die privat-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit einem unter 50% liegenden risikotragenden Deckungsgrad einen durchschnittlichen technischen Deckungsgrad von 102,8% auf.”

Die Kennzahl ist damit geeignet, strukturelle Schwächen in einer Kassen aufzuzeigen und insbesondere für Neueintretende die Situation der Aktiven in der jeweiligen Kasse offen zu legen. Ob sie sich als massgebende Grösse dereinst eine grössere Verbreitung finden wird, ist offen. Mit dem Gewicht der PPCmetrics hinter dem Konzept und der zunehmenden Diskussion um unerwünschte Umverteilungen und Solidaritäten könnte sie jedoch einen wesentlichen Beitrag zur allseits geforderten Transparenz leisten.

 Swisscanto PK-Studie

4:51PM

BVG-Kommission empfiehlt Mindestzins 2013 von 1,5%

Die BVG-Kommission schreibt in einer Mitteilung: Die Mitglieder der Eidgenössischen Kommission für die berufliche Vorsorge haben sich mit 13 Stimmen, 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen dafür ausgesprochen, den Mindestzinssatz bei 1.5% zu belassen. Über eine allfällige Änderung des Satzes entscheidet der Bundesrat.

Die Vorschläge der Kommissionsmitglieder reichten von 1% bis 2.5%. Entscheidend für die Festlegung der Höhe des Mindestzinssatzes ist die Entwicklung der Rendite der Bundesobligationen sowie zusätzlich der Aktien, Anleihen und Liegenschaften. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu welchem Satz das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss.

Unter Berücksichtigung der unsicheren Lage, der hohen Schwankungen an den Finanzmärkten und der zahlreichen Kassen in Unterdeckung haben sich die Mitglieder der Kommission in ihrer Stellungnahme zugunsten der Stabilität ausgesprochen. Vor dem Hintergrund, dass aktuell keine Inflation herrscht und dass der Landesindex der Konsumentenpreise negativ ist (-0.7%), stellt ein Mindestzinssatz von 1.5% eine angemessene Realverzinsung dar.

 Mitteilung

10:10AM

Todesursachen-Statistik 2010

Das Bundesamt für Statistik hat auf seiner Website die neusten Daten zur Entwicklung von Sterblichkeit und Todesursachen aufgeschaltet.

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Seit vielen Jahren liegt die Anzahl Todesfälle bei etwa 60'000. Hingegen nimmt die Anzahl der Todesfälle von Personen unter 80 Jahren ab, während immer mehr Personen im Alter von 80 und mehr Jahren sterben. Diese Entwicklung ist auf die Veränderung der Alterszusammensetzung der Bevölkerung zurückzuführen. Bei den altersstandardisierten Mortalitätsraten ist ein deutlicher Rückgang zu beobachten.

 BFS

10:28AM

OECD Pensions Outlook 2012

imageDie anhaltende Krise an den Finanzmärkten und die schwierige Konsolidierung der Staatshaushalte erschwert die finanzielle Absicherung älterer Generationen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt in einem Ausblick, dass wegen der ungebrochen steigenden Lebenserwartung Behörden und Versicherte umdenken müssen, um zukünftigen Rentnergenerationen adäquate Einkommen garantieren zu können, schreibt die NZZ.

Um drohende Rentenlücken zu decken, seien zudem staatliche Altersvorsorgen durch private Systeme zu ergänzen. Hier plädiert die OECD für Obligatorien wie die zweite Säule in der Schweiz. Wo diese Ergänzung noch nicht existiere, stehe die Politik vor der Schwierigkeit, dass entsprechende Beschlüsse von der Bevölkerung als Zusatzsteuer empfunden würden.

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Im Durchschnitt der 34 OECD-Länder können Einsteiger in die Arbeitswelt heute Nettorenten von etwa der Hälfte ihrer Verdienste erwarten. Doch diese «Nettoersatzquote» in Form öffentlicher Transferleistungen ist in zahlreichen Staaten derzeit noch weit unterhalb der Marke von 50%. Idealerweise seien mindestens 60% anzustreben. Alle Länder, die dieses Niveau von Pflichtleistungen derzeit garantieren könnten, hätten Schritte zu einer verlässlichen zusätzlichen privaten Altersvorsorge eingeleitet.

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Figure 1.3 returns to the changes in pensionable ages over time, showing the OECD
average age from 1949 to 2050. It surprises many that pension ages were often falling for
over four decades, to a nadir of 62.7 for men and 60.9 for women in 1993. During that
period, 10 OECD countries cut pension ages for men and 13 did so for women. The average
pension age around 1950 had been 64.5 for men and just over 63 for women. From the
low-point in 1993, the average pension age for men had risen by 0.6 years. The larger
increase for women, of one year, reflects the equalisation of pension ages between the
sexes in Australia, Belgium, Italy and Portugal, for example.

Pension ages are on the rise in most of the OECD: 19 out of 34 countries for men and
23 for women. Current legislation will push the pension age for men to 65.6 in 2050 and
65.0 for women. However, these hard-fought increases look less impressive in an historical
perspective. Only in 2030 for men and 2020 for women will the average pension age in
OECD countries be at the same level as many years ago, back in 1949.

  Pensions Outlook / News Release

9:27AM

Technische Grundlagen VZ 2010: “der Schweizer Standard”

Die neuesten versicherungstechnischen Grundlagen für Pensionskassen VZ 2010 zeigen für den Zeitraum 2006-2011 eine Zunahme der Lebenserwartung. Diese hat bei 65- jährigen Männern im Vergleich zu den vor 5 Jahren publizierten Grundlagen VZ 2005 um 1.15 Jahre zugenommen (von 18.99 auf 20.14), bei 64-jährigen Frauen um 0.77 Jahre (von 23.02 auf 23.79). Die Invaliditätswahrscheinlichkeiten sind gegenüber den VZ 2005 sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen deutlich gesunken. Nach Angabe von Christoph Furrer (Deprez Experten) im Ausmass von 30-40%, wobei der konkret beobachtete Rückgang noch deutlich grösser war, aber aus Gründen der Vorsicht nur teilweise übernommen wurde.

Die technischen Grundlagen VZ 2010 basieren auf dem Datenmaterial von insgesamt 21 Kassen öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber (Bund, Kantone und Gemeinden). Sie setzen die im Jahr 1950 begonnene Reihe der VZ-Grundlagen fort. Bis und mit den VZ 1990 wurde fast ausschliesslich Datenmaterial der Pensionskasse Stadt Zürich verwendet. Aufgrund der nunmehr grossen beobachteten Bestände aus allen Regionen der Schweiz können die VZ 2010 als zuverlässig und sehr solide betrachtet werden. Die VZ 2010 lassen sich auch für Berechnungen bei Bilanzierungen nach internationalen Rechnungsstandards (wie IFRS / IAS 19 oder US-GAAP) einsetzen.

Neu ist bei den VZ 2010, dass die Generationentafeln auf der Basis von zwei unterschiedlichen Typen von wissenschaftlichen Modellen erstellt werden können. Es handelt sich dabei einerseits um das von Prof. Dr. Padrot Nolfi im Vorwort zu den VZ 1960 erläuterte Modell, andererseits um das in den VZ 2005 zu Grunde gelegte, kurz zuvor publizierte Modell von Dr. Jacques Menthonnex. Eine weitere Innovation der VZ 2010 besteht darin, dass nicht nur mit einem über alle Laufzeiten konstanten technischen Zinssatz, sondern auch mit einer Zinskurve gerechnet werden kann. Es lassen sich also je nach Laufzeit unterschiedliche Zinssätze zu Grunde legen. Auf diese Weise können mit den VZ 2010 auch Berechnungen analog zum Swiss Solvency Test (SST) durchgeführt werden.

Berechnet man mit den VZ 2010 die Umwandlungssätze, die aus versicherungstechnischer Sicht im Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) gelten müssten, dann erhält man unter Verwendung eines technischen Zinssatzes von 3.5% für das Jahr 2012 einen Umwandlungssatz von 6.17% für 65- jährige Männer und von 6.15% für 64-jährige Frauen.

Neben den VZ-Grundlagen bestehen damit heute nur noch die technischen Grundlagen „BVG“, die im Jahr 2000 erstmals hergestellt wurden und sich auf das Datenmaterial von vorwiegend privatrechtlichen Kassen abstützen. Die auf den Jahren 2005-2009 beruhende Ausgabe BVG 2010 ist vor rund einem Jahr publiziert worden. Die BVG 2010 haben das Modell und die Systematik der VZ 2005 vollständig übernommen. Die Pionierarbeit der Grundlagen VZ 2005 hinsichtlich Generationentafeln ist damit zu einer Art Schweizer Standard geworden, heisst es in der Mitteilung der Pensionskasse Zürich.

 Mitteilung PK Zürich / Prospekt

10:31PM

Swiss Re: A forward-thinking approach to predicting longevity

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In the report, "A window into the future: Understanding and predicting longevity", Swiss Re says that the good news that people are living longer has brought with it substantial financial problems throughout much of the world.

One of the reasons behind the funding difficulties is that historical projections of future mortality have failed to take account of important developments in medicine and society. This has caused employer pension plans to under-reserve and governments to budget inadequately for people's retirement income.

The report states that a disease-centred mortality model, based on forward-looking scenarios, can play a key role in the evaluation of longevity risk. This would involve an improved understanding of potential developments in social factors, medical treatments and preventative approaches to tackle disease.

An effect of these improved models would be insurers and reinsurers working together to manage their customers' longevity risk more effectively. Reinsurers investing in their research and development capabilities will be important as insurers look to address regulatory requirements, including Europe's Solvency II.

 Swiss Re

9:37AM

Website zum technischen Zinssatz

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Die von der Schweizerischen Kammer der Pensionskassenexperten beschlossene Fachrichtlinie (FRP 4) zur Festlegung des technischen Zinssatzes tritt per 1. Januar 2012 in Kraft. Aufgrund dieser neuen Richtlinie muss bei vielen Vorsorgeeinrichtungen die Höhe des technischen Zinssatzes zur Diskussion gestellt werden.

Die Fachrichtlinie dient als Basis für die Empfehlung des Experten bezüglich des technischen Zinssatzes zur Bewertung der Rentenverpflichtungen und technischen Rückstellungen. Der Referenzzinssatz wird jährlich per 30. September anhand einer Berechnungsformel ermittelt und gilt jeweils für die Jahresabschlüsse der 12 darauffolgenden Monate.

Es ist davon auszugehen, dass sich der jetzt geltende, eher unrealistische Referenzzinssatz von heute 4.25% in den nächsten Jahren deutlich reduziert. Bereits per 30. September 2011 liegt der Referenzzinssatz voraussichtlich im Bereich von 3.25% bis 3.75%. Als Hilfestellung für die langfristige Planung wird auf einer neuen Internetseite, eingerichtet von der PPCmetrics, die simulierte Entwicklung des Referenzzinssatzes dargestellt. Die Simulationen werden monatlich aktualisiert und erlauben es, die erwartete Veränderung des Referenzzinssatzes über die nächsten Jahre abzuschätzen.

  Website technischer Zinssatz

9:14AM

Überlegungen zur Weiterentwicklung der beruflichen Vorsorge

Die steigende Lebenserwartung und die tiefen Zinsen am Kapitalmarkt sind eine Herausforderung für die Finanzierung der beruflichen Vorsorge. Im Bericht «Überlegungen zur Weiterentwicklung der beruflichen Vorsorge» beschäftigen sich ausgewiesene Experten mit der nachhaltigen Finanzierung der zweiten Säule und den erforderlichen rechtlichen Anpassungen. Sie beurteilen den Alterssparprozess und den Risikoprozess und formulieren Lösungsvorschläge. Diese sollen die Diskussion über die Weiterentwicklung der beruflichen Vorsorge auf einer sachlichen Basis in Gang bringen.

Die Autoren kommen aus der Assekuranz. Es sind Othmar Baumann, AXA Winterthur; Andri Gross, Aktuar SAV, Zurich; Jörg Kistler, Swiss Life; Felix Schmidt, Aktuar, Basler; Arnold Schneiter, Aktuar SAV und PK-Experte; Andreas Zingg, Swiss Life. Ihre Vorschläge fassen die Autoren wie folgt zusammen:

Die immer deutlicher zu Tage tretenden Tatsachen der tieferen Kapitalerträge («dritter Beitragszahler») und die grundsätzlich erfreuliche Zunahme der Lebenserwartung bei guter Gesundheit haben zur Folge, dass das verfassungsmässige Leistungsziel der Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung durch die 1. und 2. Säule mittelfristig in Frage gestellt ist. Folgende kombinierbaren Lösungsvorschläge mit Blick auf den Aufbau der Altersguthaben bieten sich in der 2. Säule an:

  • Verstärkung der BVG-Altersguthaben durch Anheben der BVG-Altersgutschriftensätze
  • Flachere Sparbeitragsstaffelung
  • Früher einsetzender Sparprozess
  • Erhöhung des Rentenalters
  • Weitergehende Flexibilisierung des Rentenalters, vorzeitige und aufgeschobene teilweise oder volle Pensionierung zwischen Alter 60 und 70.

 

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Bezüglich der Risiken Invalidität und Tod schreiben sie: Um die BVG-Risikoleistungen bei einer unvollständigen Beitragsdauer zu verbessern und ein transparenteres Leistungspaket im Invaliditäts- und Todesfall BVG zu gewährleisten, stehen BVG-lohnabhängige Risikoleistungen im Raum:

  • Temporäre Invalidenrente: 36 Prozent BVG-Lohn
  • Ehegattenrente: 24 Prozent BVG-Lohn
  • Spar- und Risikobeitragsbefreiung bei Invalidität
  • Voller oder teilweiser Verzicht auf BVG-Kinderrenten zwecks Vermeiden oder Reduzieren von Leistungskürzungen infolge Überentschädigung. Eventuell Verzicht auf Anrechnen temporärer Kinderrenten bei der Berechnung der Überentschädigung.

Die aufschlussreiche Studie kann von der Website des SVV heruntergeladen werden.

 Studie
6:51PM

NZZ: Strukturreform trifft Pensionskassenexperten

Michael Ferber geht in der NZZ auf die Folgen der Strukturreform auf die Branche der Pensionskassen-Experten ein. Diese stipuliert neue Unabhängigkeitsvorschriften, welche das bisherige Geschäftsmodell einer Reihe von grossen Beratungsunternehmen in Frage stellt. Neu heisst es in Art. 40 BVV2: “Der Experte für berufliche Vorsorge muss unabhängig sein (. . .). Mit der Unabhängigkeit nicht vereinbar ist insbesondere: a. die Mitgliedschaft im obersten Organ oder in der Geschäftsführung der Vorsorgeeinrichtung (. . .)”.

In der NZZ heisst es dazu: “Die meisten der betroffenen Gesellschaften sind derzeit noch am Abwägen der neuen Bestimmung. Auf die Regelung reagiert hat unterdessen bereits die Zürcher Gesellschaft Allvisa. Sie hat sich aufgespalten, wie ihre Partner Martin Hubatka und Roger Bergmann den Kunden in einem Schreiben im Juli mitgeteilt haben. «Die im Juni vom Bundesrat erlassenen Governance-Bestimmungen in der beruflichen Vorsorge sehen vor, dass ein Dienstleister künftig nicht mehr gemeinsam die Geschäftsführung und die Expertentätigkeit ausüben darf. Wir haben uns entschieden, diese Neuerung umzusetzen (. . .)», heisst es darin. Seit Juli sind zwei Mitarbeiterinnen aus Allvisa ausgeschieden und führen die Geschäftsführungs-Mandate in der neu gegründeten Gesellschaft BvGe Management in Wil (SG) weiter.

Branchenvertreter wie Peter Zanella von Towers Watson kritisieren einige Bestimmungen der Strukturreform. So sei der Begriff der Geschäftsführung, der in der bisherigen Gesetzgebung nicht existierte, nicht klar formuliert und definiert. Die Pensionskassenexperten seien bei der Ausübung dieser Tätigkeit immer dem Stiftungsrat Rechenschaft schuldig, dieser sei stets der wahre Geschäftsführer. Oft handle es sich bei den Tätigkeiten der Experten auch nur um im Milizsystem notwendige Sekretariatsarbeiten für den Stiftungsrat, ohne dass wichtige materielle Entscheidungen getroffen werden könnten. Die Regelung sei in der Praxis verwirrend und wohl unreflektiert aus dem Obligationenrecht übernommen worden.”

 Artikel NZZ

9:25AM

Could We Really Live to 150?

Sonia Arrison, author of a new book on longevity, explains how scientific advances are making radical life expansion -- to age 150 and beyond -- a possibility, and what it could mean for human existence.

 WSJ

10:06AM

Towers Watson Hot Topics: BVG 2010 und IAS

imageIn der neuen Ausgabe ihrer Hot Topics behandelt Towers Watson die neuen technischen Grundlagen BVG 2010 und deren Auswirkungen auf die IAS-Rechnungslegung. Der Fokus liegt dabei primär auf der Anwendung der Generationentafeln, welche die künftige, steigende Lebenserwartung berücksichtigen. Die Anwendung dieser Tafeln dürfte zu einer markanten Zunahme der Verpflichtungen und Kosten gegenüber den derzeit verwendeten Periodentafeln führen.

 Studie

11:09AM

Das Ende der EVK-Grundlagen

In einem Beitrag zu den Sterbetafeln schreiben Werner Koradi und Thomas Keller in der Schweizer Personalvorsorge: “Bis anhin wurden drei öffentlich zugängliche Sterbetafeln und Rechnungsgrundlagen erarbeitet: Eidgenössische Versicherungskasse (EVK), Versicherungskasse der Stadt Zürich (VZ) und BVG. Die bisher von der Pensionskasse des Bundes PUBLICA erstellten EVK-Grundlagen werden nicht mehr weiter geführt. Dafür stellt die PUBLICA nun ihre Daten sowohl für die Erstellung der BVG- als auch der VZ-Grundlagen zur Verfügung. Die grösste Schweizer Pensionskasse beeinflusst somit die Ergebnisse beider Rechnungsgrundlagen. Die Grundlagen BVG 2010 können auf der Website www.bvg2010.ch  bestellt werden. Die Grund lagen VZ 2010 werden im Herbst 2011 erscheinen.”