Die Unia lehnt die Reform von AHV und BVG gemäss den Beschlüssen des Ständerats ab. Auf der Website des PK-Netz heisst es:

Bei den AHV-Renten würde die Reform erstmals seit 20 Jahren eine kleine Verbesserung bringen: Neurentner/innen erhielten eine Aufstockung um 70 Franken pro Monat. Die Maximalrente für Ehepaare würde leicht erhöht.

Allerdings gilt diese Erhöhung nicht für alle. Menschen, die heute schon im Rentenalter sind, gehen leer aus.

…grosser Rentenklau andererseits

Der grosse Abbau findet bei den Frauen und bei den Pensionskassen statt. Das Frauenrentenalter würde auf 65 Jahre erhöht. Konkret heisst das, es werden Kürzungen von 1,22 Milliarden Franken jährlich auf dem Buckel der zukünftigen Rentnerinnen durchgesetzt.

Der Umwandlungssatz der zweiten Säule soll von 6,8 auf 6,0 Prozent gesenkt werden – obwohl das Volk 2010 eine weniger krasse Senkung auf 6,4 deutlich abgelehnt hat. Das bedeutet eine Rentenkürzung von 12 Prozent bei den Pensionskassen. Da die Kürzung bei unter 50-Jährigen nicht voll kompensiert wird, zahlen vor allem junge Menschen drauf.

Mitteilung Unia