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Die aktuelle Diskussion

Umwandlungssatz / Bericht über die Zukunft der 2. Säule

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung. 

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Nr. 217 / PDF

21.5.2012

 

BVG-aktuell Themen
5:56PM

Roche PK: Sparprozess ab Alter 20, UWS auf der schiefen Bahn

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Rita Flubacher schreibt im Tagesanzeiger / Bund über Neuerungen bei der Roche-Pensionskasse. “Neu ist, dass der Stiftungsrat des Pharmamultis die Alterslimite, ab der Beiträge in der beruflichen Vorsorge einbezahlt werden müssen, von 25 Jahren auf 20 Jahre gesenkt hat. Den jungen Angestellten werden seit Jahresbeginn 3,5 Prozent ihres Gehalts direkt abgezogen, um ein Altersguthaben aufzubauen. Der Arbeitgeber bezahlt den doppelten Betrag, nämlich 7 Prozent vom versicherten Einkommen, in die Kasse ein. Bis zum Alter 25 summieren sich so rund 14’400 Franken mehr auf dem individuellen Vorsorgekonto. Laut Stiftungsratspräsident Gottfried Keller sind 150 Mitarbeitende oder knapp 2 Prozent der Belegschaft betroffen. Das durchschnittliche Gehalt liege bei 65’000 Franken. Die Betroffenen hätten praktisch keine Reaktion auf die Neuerung gezeigt, erklärt Keller.”

“Darüber empört sich der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB). Der Schritt sei “krass”, kritisierte SGB-Vorsorge-Spezialistin Doris Bianchi im «Blick». «Das sollte nicht Schule machen; die jungen Leute brauchen das Geld in diesem Alter.» Andere Vorsorgeeinrichtungen interessieren sich allerdings für das Vorpreschen von Roche, wie Keller und Robert Aeby, der Leiter der Pensionskasse, erklären. Mit Recht: Die Senkung auf 20 ist eine der Optionen, die der zu Jahresbeginn veröffentlichte «Bericht des Bundesrates zuhanden der Bundesversammlung über die Zukunft der 2. Säule» als Lösungsansatz auflistet.”

Im weiteren wird im Bund-Artikel die aktuelle Entwicklung bei der Anpassung der Umwandlungssätze aufgezeigt: “Die Umwandlungssätze für die Altersguthaben über dem BVG-Obligatorium schmelzen dahin: Publica, die Pensionskasse des Bundes, wird den Satz Mitte dieses Jahres auf 6,15 Prozent senken - die SBB ihren im Herbst auf 5,85 Prozent. Previs, die frühere Pensionskasse bernischer Gemeinden, wird ihn bis nächstes Jahr auf 6 Prozent drücken. Diesen Schritt schon vollzogen haben etwa die Kassen des Kantons Luzern (6,15), der Stadt Luzern (6,20), der UBS (6,05) und der Credit Suisse (6,20 bis 6,35, je nach Alter). Selbst die Pensionskasse des VPOD, der Gewerkschaft des Personals öffentlicher Dienste, weist einen deutlich tieferen Umwandlungssatz auf.”

Artikel Bund

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