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Umwandlungssatz / Bericht über die Zukunft der 2. Säule

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung. 

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Nr. 217 / PDF

21.5.2012

 

BVG-aktuell Themen
3:44PM

Complementa Risiko Check-up 2011: Beitrag der Währungsabsicherung zur Performance

Der seit 1995 von Complementa durchgeführte Risiko Check-up wird seit einigen Jahren von einer detaillierten Studie mit den Resultaten begleitet. An der diesjährigen Umfrage haben 382 (Vorjahr 418) Vorsorgeeinrichtungen teilgenommen mit einem Gesamtvermögen von 430 Mrd. Franken.

Aus der Fülle der Daten im Bericht greifen wir die Angaben zum Thema Währungsabsicherung heraus, welche erstmals systematisch ausgewertet worden sind. Complementa schreibt dazu:  Die Abbildung unten zeigt, dass namentlich Investitionen in Hedge Funds und Rohstoffe von den meisten Kassen währungsgesichert umgesetzt werden. Allgemein ist festzustellen, dass der Umfang der Fremdwährungsabsicherung tendenziell mit der Kassengrösse ansteigt. Die Absicherungsquoten bei einer grössengewichteten Betrachtung liegen denn auch deutlich über denjenigen einer ungewichteten. So impliziert beispielsweise bei Obligationen FW der gewichtete Durchschnitt eine Absicherungsquote von 71% für die zweite Säule, während die typische Vorsorgeeinrichtung, dargestellt durch den ungewichteten Durchschnitt, mit 33% weitaus weniger stark Währungsrisiken absichert.

image

Neben der Erkenntnis, dass in der zweiten Säule im beträchtlichen Umfang Währungsrisiken reduziert werden, zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kassenkategorien bezüglich des verbleibenden Währungsrisikos. So sind kleine Kassen trotz stärker ausgeprägtem „Home-Bias“ einem höheren Währungsrisiko ausgesetzt als grosse Vorsorgeeinrichtungen. Interessant ist auch, dass öffentlichrechtliche Kassen (aufgrund einiger grosser Kassen) deutlich geringere Fremdwährungsquoten nach Absicherung aufweisen als privatrechtliche.

Die durchschnittliche Rendite aller Kassen liegt 2010 bei rund 2.9%. Etwa einen Drittel der Gesamtrendite 2010 dürfte dabei auf die Absicherung von Fremdwährungen zurückzuführen sein. Noch etwas akzentuierter dürfte der Effekt im 1. Halbjahr 2011 ausgefallen sein. Wird mit den per Ende 2010 beobachteten Währungsabsicherungsquoten die Rendite bis Mitte 2011 simuliert, ist von einer Rendite um die 0.2% auszugehen. Ohne Währungsabsicherung würde hingegen ein Verlust von -1.5% resultieren. Hierin zeigt sich der Effekt von Währungsentwicklungen und die Wichtigkeit, sich Währungsrisiken bewusst zu werden und systematisch zu steuern.

Weitere sehr aufschlussreiche Kapitel befassen sich mit Themen wie Technischer Zinssatz versus aktuelles Zinsniveau oder Technisches Absinken der Deckungsgrade versus nachhaltige Verbesserung der finanziellen Situation.

Eine Kurzfassung des Berichts kann von der Website der Complementa heruntergeladen werden, der vollständige Bericht ist bei der Complementa erhältlich.  

 Complementa Risiko Check-up

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