Tages-Anzeiger: Niemand bremste den «heimlichen BVK-König»
Der Hauptverdächtige im Korruptionsfall der Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK, D. G., konnte über20 Jahre viel Geld in riskanten Geschäften anlegen. 1988 wurde er als Vermögensverwalter eingestellt, zuletzt war er Leiter Asset Management der BVK. Er sei ein ruhiger, vertrauenswürdiger Kollege gewesen, sagen ehemalige Weggefährten. Sie erzählen aber auch, dass der Mann, der Milliarden verwaltete, der «heimliche König» in der BVK war. Er habe als Einziger den Durchblick bei den Anlagen gehabt, die von Jahr zu Jahr umfangreicher und komplexer wurden, schreibt der Tages-Anzeiger.
P.W.
Die Vorwürfe gegen den Anlagechef der BVK scheinen sich zu erhärten. Regierungsrätin Ursula Gut erklärte, dass sie D. G. fristlos entlassen hat. «Aufgrund der aus dem Statusbericht ersichtlichen Aussagen des Anlagechefs sowie angesichts des zum Teil erheblichen und wiederholten Ausnützens der amtlichen Position für private Zwecke ist eine Weiterbeschäftigung undenkbar», heisst es in der Medienmitteilung der Finanzdirektion. Das Vertrauen in ihn sei irreparabel zerstört, auch wenn strafrechtlich gesehen noch die Unschuldsvermutung gelte.










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