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Umwandlungssatz / Bericht über die Zukunft der 2. Säule

 

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Nr. 217 / PDF

21.5.2012

 

BVG-aktuell Themen
9:57AM

SonntagsZeitung: Das Dilemma der autonomen Sammelstiftungen

Die SonntagsZeitung hat erneut eine Reihe von Sammelstiftungen untersucht und die Ergebnisse in der Ausgabe vom 14.06.2009 publiziert. Im Artikel von Meinrad Ballmer und Josef Zopp heisst es u.a.: ”Die von der SonntagsZeitung unter die Lupe genommenen Sammelstiftungen erlitten grosse Verluste, und der Deckungsgrad sackte bei einzelnen Kassen bis auf 70 Prozent ab. Wie schon 2007 resultiert bei der Meta Sammelstiftung der grösste Verlust mit 35,2 Prozent. Auch Profond (-25,7 Prozent), Gemini 35 (-17,7 Prozent) und UWP (-15,2 Prozent) verzeichnen wegen des hohen Aktienanteils grosse Verluste. Dagegen brachte die Anlagestrategie der CoOpera, die weitgehend auf Aktien verzichtet, im letzten Jahr Erfolg. Die CoOpera konnte als einzige unabhängige Sammelstiftung mit einer Rendite von 2,8 Prozent ein positives Anlageresultat erwirtschaften. (…)

Über die letzten neun Jahre hinweg erreichte die CoOpera mit 3,48 Prozent pro Jahr die beste Performance aller Sammelstiftungen. Auch die Nest überzeugt mit 3,12 Prozent jährlicher Rendite und zeigt, dass es sich ohne Abstriche bei der Rendite lohnt, in nachhaltige Anlagen zu investieren. Auch die Lebensversicherer mit einer traditionell konservativen Anlagepolitik schneiden gut ab. So resultiert bei Axa Winterthur und Swiss Life über die letzten neun Jahre eine Anlagerendite von 3,54 und 3,40 Prozent. Die Sammelstiftung Meta erwirtschaftete
dagegen im gleichen Zeitraum ein Minus von 4,76 Prozent pro Jahr. Auch UWP weist über neun Jahre einen Verlust auf. (…)

Heute sind die unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen mit Ausnahme von CoOpera und Profaro alle in einer Unterdeckung und weisen damit eine eingeschränkte Risikofähigkeit auf. Das Dilemma besteht darin, dass diese Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen dringend auf hohe Anlageerträge angewiesen sind, nicht aber über die dafür notwendige Risikofähigkeit verfügen. Die volle Risikofähigkeit ist für eine Kasse beim Erreichen des selbst definierten Zieldeckungsgrads gegeben. Die am Vergleich teilnehmenden unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen definieren ihren Zieldeckungsgrad bis zu 117 Prozent, abhängig von der Anlagepolitik und ihren Risiken. Die grosse Differenz zwischen effektivem Deckungsgrad und dem Zieldeckungsgrad, teilweise 20 bis 25 Prozent, zeigt wie weit die Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen von einer vollen Risikofähigkeit entfernt sind.”

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