Luzerner Pensionskasse: Regierung will Kasse stabilisieren
Nach einem Expertengutachten und der diesbezüglichen Forderung der Aufsichtsbehörden macht sich der Regierungsrat für die Behebung der Unterdeckung der LUPK stark, um die finanzielle Situation der Pensionskasse «baldmöglichst» zu stabilisieren. Ein rasches Handeln sei angebracht, da sich sonst die finanzielle Lage der LUPK weiter verschlechtern würde. Dazu soll eine Vorlage verabschiedet werden, zu der sich alle betroffenen und interessierten Kreise im Rahmen eines Vernehmlassungsverfahrens bis Ende Juli 2009 äussern können. Ende März 2009 lag der Deckungsgrad bei 90,5%, wie es auf der Website der LUPK heisst.
P.W.
Der Regierungsrat hat sich zum Ziel gesetzt, für die Sanierung eine möglichst gerechte Opfersymmetrie aller Beteiligten zu erreichen. Die aktiven Versicherten sollen im nächsten Jahr einen Sanierungsbeitrag von 0,5% des versicherten Lohnes beisteuern. Ab dem Jahr 2011 soll dieser Beitrag auf 1% verdoppelt werden. Ferner müssen die Versicherten vorübergehend mit einer niedrigeren Verzinsung ihrer Altersguthaben rechnen. Die Arbeitgeberseite, also der Kanton Luzern und die angeschlossenen Unternehmen, sollen gemäss dem Vorschlag des Regierungsrates ab 2010 einen Sanierungsbeitrag von 1% leisten und diesen ab 2011 auf 2% erhöhen. Die Sanierungsbeiträge entsprechen gesamthaft gegenüber den heutigen Beiträgen einen vorübergehenden Aufschlag in der Grössenordnung von 7,5% im Jahr 2010, bezie-hungsweise 15% ab 2011. Sie dauern an, bis ein Deckungsgrad von 100% erreicht ist.










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