Verwendung der PK-Gelder bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit
Im Auftrag des BSV haben Daniel Hornung und Thomas Röthlisberger (Hornung Wirtschafts- und Sozial-studien) untersucht, in welchem Ausmass die bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit ausbezahlten Vorsorgegelder aus der 2. Säule in die Gründung neuer Personengesellschaften fliessen. Auf Basis einer Umfrage sind eine Reihe aufschlussreicher Erkenntnisse gewonnen worden. Jährlich nehmen 8000 bis 12'000 Personen eine selbständige Tätigkeit auf. Das durchschnittlich aus der Pensionskasse bezogene Kapital beläuft sich auf 135'000 Fr., bei einem Medianwert von 58'000 Fr. Davon geht ein Viertel in die Finanzierung des Betriebs oder wird für den Lebensunterhalt verwendet, der Rest verbleibt in der Altersvorsorge. Hornung hat ermittelt, dass jede vierte Neugründung dank dem Vorsorgekapital aus der 2. Säule erfolgt, bei den restlichen wird sie mit anderen Mitteln finanziert. Leider war jedoch nicht zu eruieren, wie gross die Verluste an Vorsorgemitteln bei Aufgabe der selbständigen Tätigkeit aus wirtschaftlichen Gründen sind.
Studie
Website Hornung










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